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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Der Körper des Helden und das „Leben“ der Königin: Geschlechter- und Machtkonstellationen im „Nibelungenlied“

    Monika Schausten
    …narrativer Strategien eine Differenz der Geschlechter hervorgehoben, die sich auch in der Niederlage Brünhilds offenbart: Das erzählte „Leben“ der Königin… …in Medieval Europe, 950–1200, Philadelphia 1994. 27 Monika Schausten Jaeger die am Körper orientierte Kultur des 11. Jahrhunderts als eine… …Perspektive ein Produkt des Neides auf eine Kultur, die ganz maßgebend auf direkter mündlicher Kommunikation beruhte. 4 Jaegers Studie ist eines vieler… …sichtbar darzustellen. So weist Jaeger auf eine Chronik hin, die über das enge Verhältnis des jungen Richard Löwenherz zum König von Frankreich, Philipp… …eingeladen. Erste Versuche, der Körperthematik in der Literatur des Mittelalters nachzuspüren, dokumentieren auf beeindruckende Weise, wie wichtig eine solche… …. 77–102 sowie Haiko Wandhoff: Der epische Blick. Eine mediengeschichtliche Studie zur höfischen Literatur, Berlin 1996. 30 Der Körper des Helden und das… …eine solche Perspektive für kulturwissenschaftliche Studien zentral sein sollte. Die Materialität des Körpers spielt, so Bynum, eine zentrale Rolle in… …Genderkonstruktionen und Körperlichkeit, wie er in den Texten konstruiert ist, eine genauere Beachtung finden muß. 22 Die Notwendigkeit, die vertrauten Romane und… …aufmerksam zu machen, daß es sich bei dem Begriff gender, wenn man der gegenwärtigen Theoriedebatte folgt (Literatur dazu siehe Anm. 23 u. 26), um eine… …. 30 Ebd. 31 Butler: Das Unbehagen (Anm. 26) S. 18f. Eine ähnliche Kritik feministischer Wissenschaft auch bei Bynum: Why All the Fuss about the Body?…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    ,Walther von der Vogelweide – Textkritik und Edition‘ Aufbau einer Arbeitsstelle und eines Forschungsarchivs am Germanistischen Institut der RWTH Aachen

    …RWTH Aachen Am Germanistischen Institut der RWTH Aachen wird eine Arbeitsstelle und ein Forschungsarchiv mit dem Schwerpunkt ‚Walther von der Vogelweide… …, Ranawake, Schweikle; eine vierte wird möglicherweise mittelfristig von einer Gruppe um Ingrid Bennewitz, Bamberg, erarbeitet 2 ) nicht als wissenschaftliche… …Zusammenhang steht. Intendiert ist eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit allen interessierten Kolleginnen und Kollegen, auch und gerade mit… …. ebd. den Beitrag von Ulrich Müller (in Zusammenarbeit mit Ingrid Bennewitz, Elke Huber, Franz Viktor Spechtler, Margarete Springeth): Brauchen wir eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Michael Stolz, ‚Tum‘-Studien. Zur dichterischen Gestaltung im Marienpreis Heinrichs von Mügeln, Tübingen, Basel: Francke 1996 (Bibliotheca Germanica 36) / Annette Volfing, Heinrich von Mügeln, ‚Der Meide Kranz‘: A commentary, Tübingen: Niemeyer 1997 (MTU 111).

    Susanne Fritsch-Staar
    …, um dem Ergebnis der Arbeiten vorzugreifen, es auch in Zukunft noch tun wird. Eine der offenen Fragen ist die nach einer systematischen Aufarbeitung des… …Gestaltung und Soteriologie“, „Dichterische Gestaltung und Erlösungsbedürftigkeit“). Eine weitere Frage ist die des Zusammenhangs des ‚Tum‘ mit möglichen… …überlieferungsgeschichtlichen Fragen zu; im Zentrum ihres Kommentars aber steht eine „overall interpretation of the poem“ (S. 8), wozu die Erläuterung der einzelnen Textstelle… …zugleich auch, daß es hier nicht um eine erschöpfende Darstellung aller Aspekte gehen kann. Stolz beleuchtet – so formuliert er in der methodischen… …literarischen Anspruch spiele – so Stolz – die Interaktion „von dichterischem Bewußtsein und Mariologie“ (S. 22) eine wichtige Rolle. An dieser Stelle begibt sich… …Marienlobe abgegrenzt: von der paargereimten ‚Goldenen Schmiede‘ des Konrad von Würzburg und dem heterostrophisch angelegten Leich. Es handelt sich um eine… …beobachten (Belege S. 376), bedeutet nicht nur Macht, Stellung, Würde (ebd.), sondern evoziert eine Gebäude-Symbolik (ebd.), ihrerseits ein geläufiger Topos in… …: Philologie als Textwissenschaft. Alte und neue Horizonte, hrsg. von Helmut Tervooren und Horst Wenzel, Berlin, 1997, S. 131–149, hier S. 148, wo Stackmann eine… …. 167–169). 458 Buchbesprechungen Stolz sehr deutlich – eine zwischen Raum-Symbolik, Maria und Dichtung changierende Wirkung, die eine Identifikation und… …werden Strophen, die eine Affinität zu Konfessions- und Paradigmengebeten besitzen, als strukturbestimmende Elemente mit einbezogen (S. 41ff.). In diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    DFG-Rundgespräch „Rheinisch-Westfälische Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart“, 24.–26. 3. 1999 in Münster

    Christian Fischer
    …verhochdeutscht, wobei der Buchdruck eine besonders wichtige Rolle spielt (Hoffmann); für das 17. Jahrhundert ist angesichts der Überlieferungslage und des… …sprachlichen Befundes weniger eine Darstellung von Forschungsergebnissen als ein Problemaufriß zu leisten: Auch wenn um 1600 der Wechsel zur hochdeutschen… …des Niederrheins als stabil und resistent bezeichnen, wobei bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts eine Zunahme der Variation, danach jedoch bis zum Ende… …sprechsprachliche Einflüsse interpretieren (Elmentaler). Dem Wechsel zur hochdeutschen Schriftsprache ging eine Phase zunehmender „Ripuarisierung“ des… …Herkunft sein können, läßt sich für eine Stadt wie Duisburg das (vergleichsweise späte) Jahr 1598 für den Übergang zur hochdeutschen Schriftsprache ermitteln… …(Mihm). Das 17. Jahrhundert nimmt in der niederrheinischen Sprachgeschichte eine Schlüsselposition ein. Während Kleve an Brandenburg-Preußen fällt, wird… …geschulten Berufsschreiber und Syndici eine gewisse Vorreiterfunktion einnehmen; um 1620 ist der Wechsel in der Schriftsprache vollzogen, im Bereich der… …. Daneben gab es eine unabhängig von der vorausgehenden mittelniederdeutschen Schreibtradition entstehende plattdeutsche Mundartliteratur (Niebaum). Seit der… …Geschlecht der Sprecher usw. Plattdeutsch ist vor allem eine Sprache des Nahbereichs und die Sprache Älterer, daneben kommt dem Plattdeutschen stellenweise die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Portrait of the artist as a young woman. Die Schauspielerin in Lilly Stepaneks „Malina“ und in Ingeborg Bachmanns Werk

    Elke Brüns
    …. In ihrer „Der Umgang mit Namen“ betitelten Frankfurter Vorlesung entwarf Ingeborg Bachmann eine Poetik literarischer Namen, die von einem Faszinosum… …schöpferisches, irreduzibles Moment inne, denn wo die Namensfindung gelingt, sei sie ein „Glücksfall“. 2 Dem Namen wird damit eine letztlich unauflösliche Opazität… …zugesprochen: Im Fall der gelungenen Taufe habe dann „eine Namensgebung stattgefunden, die endgültiger und von einem Vorzug ist, an dem kein Lebender teilhat“. 3… …Denn anders als den Namen der Lebenden eigne dem fiktiven Namen eine „Strahlkraft“, mittels der er „sich frei macht und verselbständigt; der Name allein… …„Malina“ ausgehend eine neue „Problemkonstante“ 8 in Bachmanns Werk aufzeigen, die ihre Prosa seit den späten 50er Jahren durchzieht. 6 Ingeborg Bachmann… …, die vom hermeneutischen Spiel des Ich mit dem Namen ‚MelaNIE‘ [eine Traumfigur, E. B.] bestätigt zu werden scheint. Wird die gesamte Namenskette in die… …Ich-Erzählerin unternimmt eine kleine Reise ins Salzkammergut und begibt sich damit an zwei literarhistorische Orte: Die Personen, die sie besucht, sind… …als Potenzierung des Fiktiven an eben diesem Ort weiter(vor)geführt: die Theater- Figuren Hofmannsthals werden auch in eine Theaterszenerie gestellt… …: Die Hofmannsthal-Figuren, die nicht wissen, daß sie Rollen sind, sind im „Leben“ so sehr Schauspieler ihrer selbst wie auch Katharina Suchy eine falsche… …eine Beschäftigung im Theater zugunsten eines Mannes hätte vernachlässigen sollen“ 11 , noch kann sie kochen: Das lernt sie erst für ihre weibliche Rolle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Susanne Rikl, Erzählen im Kontext von Affekt und Ratio. Studien zu Konrads von Würzburg ‚Partonopier und Meliur‘. Frankfurt am Main [u.a.]: Lang 1996 (Mikrokosmos Bd. 46).

    Rüdiger Brandt
    …als prozessuale Annäherung an wârheit“ (B II). Voraus geht eine Einleitung, zu deren Vorteilen es gehört, einen informativen und weitgehend präzisen 1… …„inneren Gestimmtheiten“ wird das angesprochen, was spätestens seit van Look (1881) 2 eine gewichtige Rolle in „Partonopier“-Interpretationen spielt… …darüberhinaus dem Rezipienten eine Partizipation am erzählten inneren wie auch äußeren Geschehen, die von Wahrnehmung über Affizierung bis zu Erkenntnis der… …wieder Korrespondenzen der äußeren und inneren Handlungsebene eine große Rolle: Der Erzähler führt den Rezipienten auf beiden Handlungsebenen über die… …affektive und das rationale Vermögen“, auch in der im Prolog entwikkelten Kunsttheorie eine Rolle spielen (S. 205). Und selbst für Konrads Erzähl- und… …Untersuchung als Grundlage weiterer Diskussionen Respekt. Ab und an kommt es zu Sophismen 3 ; die eine oder andere Bemerkung überschreitet die Grenze der… …, und das Hauptthema tritt phasenweise zurück. Im Vergleich mit der umfassenden und sorgfältigen Auswertung des „Partonopier“ ist verwunderlich, daß eine… …in der Lage, die Formel als solche (wieder-) zu erkennen.“ Die Formel – wenn es denn eine ist – findet sich jedoch im gesamten Text nur dreimal, und… …unbedingt noch gründlich nachgearbeitet werden muß. Hinzuweisen ist auch auf eine Reihe formaler Schwächen, die man sonst von Bänden der Reihe Mikrokosmos… …eigentlich nicht gewohnt ist: In den Anmerkungen wird eine beträchtliche Zahl von Primär- und Sekundärwerken nur abgekürzt zitiert, die man im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    „Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern“. Zur Kritik hedonistischer Utopien in Büchners „Dantons Tod“

    Olaf Hildebrand
    …Büchner’s obsession is the frequency with which he uses sexual imagery […] as a metaphor for the non-sexual.“ 3 Danton: „Die Freiheit und eine Hure sind die… …auf ihn beziehen – so etwa, wenn Danton das Leben eine „Hure“ nennt, weil es „mit der ganzen Welt Unzucht [treibt]“ (584). Für die… …„Danton“-Interpretation stellt sich die schwierige Frage, warum Büchner dem Geschlechtlichen eine so fundamentale Rolle zuschreibt. Der Hinweis auf die historisch verbürgte… …leichtfertig über das Leidvolle und Zwanghafte hinweggeht, das, wie eine Studie zu den skatologischen und pathologischen Motiven von David Horton 6 gezeigt hat… …. dazu den folgenden Abschnitt (I.) sowie Anm. 10. 531 Olaf Hildebrand Kontext der Revolution einer kritischen Diskussion unterzogen. Eine Interpretation… …relativierenden Kontrastästhetik als eine umfassende Dekonstruktion von Ordnungsmodellen beschreiben, die sich dem handelnden Subjekt nach dem Zusammenbruch der… …dramatischen Spielverlauf konfrontiert wird. Nach einer einleitenden Erörterung der Heine-Bezüge folgt im zweiten und dritten Teil meines Beitrags eine… …(Januar 1835) in das bereits abgeschlossene Dramenmanuskript eine zentrale Passage aus dessen Essay „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in… …Dantons in I,1 entwerfen. 11 HEINE (DHA 8,61): Wir wollen keine Sanskülotten seyn, keine frugale Bürger, keine wohlfeile Präsidenten: wir stiften eine… …ders.: Georg Büchner. Eine kurze Chronik zu Leben und Werk, in: Georg Büchner I/II, Sonderbd. text + kritik, hg. v. Heinz-Ludwig Arnold, München 2 1982…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Intertextualität und Bedeutung: Zur Frage der Kohärenz der Gasozein-Handlung in der ‚Crône‘

    Cornelia Schu
    …Jahre eine Neu-Bewertung im Zuge der verstärkten Beschäftigung mit ‚nachklassischen‘ Texten ein. 5 Zunehmend finden sich apologe- 1 Vgl. hierzu z.B. Bernd… …dem der jeweilige Text sich dadurch situiert. 2 Eine Formulierung von Johannes Keller zeigt einen gewissen Vorbehalt gegenüber einem ‚bloßen‘… …Spielcharakter: „Als Spiel, das häufig eine ironische, aber keineswegs belanglose Note in die Szenen bringt, entzieht sich der Text immer wieder neu.“ (J. K.: ‚Diu… …der Bildphantastik ein zusammenhängendes Konzept“ stehe. 6 Diese Frage soll hier aufgegriffen werden; für die Gasozein-Handlung in der ‚Crône‘, eine… …Sgoidamur auf Gaweins Rat hin mit Gasozein verheiratet und eine prächtige Hochzeit stattfindet (12584–600). Der ehemalige Aggressor ist wunderbar integriert… …literarischen Modellen“ entwickelt (S. 170). Jillings hingegen [Anm. 5], der eine Liaison Ginovers mit Gasozein als gegeben annimmt (S. 44), interpretiert diese… …, 5297–99) Übersetzt man schimpf mit ‚Spiel‘ und legt diese Worte kurzerhand dem Autor in den Mund 57 , so gewinnt man eine – zugegebenermaßen konstruierte –… …Legitimation, entgegen den Lesegewohnheiten einmal nicht danach zu fragen, ob die Handlung widerspruchsfrei ist, sondern ob womöglich eine Art von Kohärenz… …Ausprägungen existiert, von denen manche eine Ehebruchshandlung entwickeln. Daß die Widersprüche nicht nur nicht beseitigt, sondern geradezu herausgestellt… …werden, scheint darauf hinzudeuten, daß es eben nicht mehr um eine kon- 56 Irma Klarmann: Heinrich von dem Türlîn: Diu Krône. Untersuchungen der Quellen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Jeffrey L. Sammons, Ideology, Mimesis, Fantasy: Charles Sealsfield, Friedrich Gerstäcker, Karl May, and Other German Novelists of America. The University of North Carolina Press, Chapel Hill and London 1998.

    Wynfried Kriegleder
    …reader. (ebd.) Der erste „Ideology“ betitelte Teil gilt Charles Sealsfield. Hier kann sich Sammons auf eine Fülle von eigenen und fremden Vorarbeiten… …da sich Sealsfield auf eine „important but circumscribed area of American society and politics“ beschränkte (S. 36), ging sein von ihm selbst… …Rassismus und Sklaverei beschränkten, sei eine Neubewertung ihres vergessenen fiktionalen Œuvres nicht notwendig, „lest we come to be unable to recognize… …, seine Arbeit habe sich u.a. verzögert wegen seiner „strong disinclination to deal with Karl May“, der zwar einerseits in eine Untersuchung des deutschen… …zum Kolonialismus, weist auf die Quellen für Mays Amerikadarstellungen hin. Das Ergebnis ist zu erwarten: May erbaue eine konventionelle und im… …about America at all“. (S. 245) Das zweite Kapitel über May, eine Untersuchung seiner Rezeption in den USA, bestätigt den Verdacht: Karl May ist in den… …im Fall May an seine Grenzen. Anders als bei Sealsfield und Gerstäcker verträgt Mays Amerika nämlich eine Rückbindung an die außerliterarische… …. Jahrhunderts kennzeichne. Eine Skizze der amerikaspezifischen fiktionalen Literatur im 20. Jahrhundert, bis zu Uwe Johnsons „Jahrestagen“, und ein kritischer… …mimetischen Dimension fiktionaler Fremdbilder sei daher ein Beitrag der Literaturhistoriker zur Völkerverständigung. Mit Jeffrey Sammons’ Studie liegt eine… …Standard-Arbeit zum Amerikabild im deutschsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts vor, die eine Forschungslücke schließt, war man doch bisher, von vielen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Fritz Peter Knapp, Historie und Fiktion in der mittelalterlichen Gattungspoetik. Sieben Studien und ein Nachwort. (Beiträge zur älteren Literaturgeschichte). Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1997.

    Sonja Kerth
    …unter den Dichtern unangefochten gelten lassen wollte. Eine Folge dieser weithin wirksamen Wertung ist für Knapp die heute schwer nachvollziehbare… …Beliebtheit des historischen Epos’ im lateinischen Mittelalter. Die volkssprachige Heldensage (-epik?) und die Chansons de geste hätten dagegen nicht auf eine… …der Allegorie vor, die für die Rezeption paganer Dichter eine entscheidende Rolle spielten, und erklärt ihre Bedeutung im Zusammenhang mit dem… …boykottierte (zu Ansätzen wie dem ‚Ruodlieb‘ s. S. 62f.). Der schnelle Verfall und die Assimilation durch andere Gattungen belegen für Knapp, daß eine Existenz… …Bestandteil einer gewöhnlich nach ‚natürlichen‘ Regeln ablaufenden Heilsgeschichte“ darzustellen (S. 150). Sollte die bewußte Abkehr vom Märchenhaften eine… …Aeneis-Kommentar die Position, daß man aus den Aussagen Thomasins wohl kaum eine bewußte Verwendung des Integumentums herauslesen kann. Das Nachwort (S. 161–178)… …Nachweis der Erstpublikation der sieben Aufsätze, eine reichhaltige Bibliographie sowie ein Register der Autoren und Werke. Daß auf ein Stichwortregister… …volkssprachigen Dichter die lateinische Poetik im Detail gekannt haben, und inwieweit sahen sie eine Notwendigkeit, sich an deren Vorgaben zu halten? Hinreichend… …argumentiert Knapp gerade dort, wo er eine engere Beziehung verneint: beim einzigartig und letztlich isoliert dastehenden Artusroman chrétienscher Prägung und… …bei der Frage nach der Verwendung von Integumentum bei Thomasin von Zerklaere. Fritz Peter Knapp verzichtet bewußt auf eine Synthese der Einzelanalysen…
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