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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Die ‚poetische Moral‘ in Lessings bürgerlichen Trauerspielen und der zeitgenössischen Trivialdramatik. Ein Strukturvergleich

    Kirsten Nicklaus
    …Trauerspielbuchs gleich auf der ersten Seite für fraglich, ob das Gattungstypische auch wirklich bei den „Großen“ ausgeprägt sei, um dann aber doch wieder die „Sara“… …Personals (3.). 1. Einen ersten deutlichen Eindruck, daß die Texte zwei verschiedene Typen bürgerlicher Trauerspiele begründen, vermittelt bereits die… …Schlüssellexem für die Untersuchung an. Es ergibt sich folgendes Bild: In allen Dramen des ersten Korpus wird ausgiebig über „Freundschaft“ – wörtlich oder in Form…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Der „schreckliche Zug“. Lesarten des Irrationalen bei Goethe

    Ulrich Schödlbauer
    …man von der unverstellten Propaganda für das ‚Irrationale‘ in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts ab, so bleibt als Tatsache bestehen, daß gerade… …Bilder umher. Vom ersten frohen Triebe der Kindheit, jedes Glied im Spiele nur zu brauchen und zu üben, bis zum ruhigen, abgeschiedenen Ernste des Weisen… …ersten zarten Selbstgefühl, wenn das Mädchen verweilt, den Krug aus dem klaren Wasser wieder heraufzuheben, und indessen ihr Bild gefällig betrachtet, bis… …eröffnet die zweite Folge: es spricht vom „ersten zarten Selbstgefühl“ in der gefälligen Selbstbespiegelung eines jungen Mädchens am Brunnen. Den geziemenden… …Typus dessen, der das Unglaubliche, das Unausdenkbare zum Leidwesen der ‚Guten‘, sprich: der Gezähmten, ‚publik macht‘ – Nietzsche ist einer der ersten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Schizophrenie oder Melancholie? Zur problematischen Differentialdiagnostik in Georg Büchners „Lenz“.

    Harald Schmidt
    …es gestattet war, in der ersten Person zu reden“. 10 Diese Dialogizität einer poetischen Sprache des Wahnsinns, die „als lyrischer Ausbruch“ die im… …den ersten Blick uneinheitliche Diagnose. Der Emmendinger berichtet Oberlin in einem Brief vom 2. März 1778 zunächst von der „Hypochondrie“ seines… …Begrifflichkeit scheint auf den ersten Blick der These einer einheitlichen zeitgenössischen Melancholiediagnose zu widersprechen und ein schwankendes Urteil zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Von Feen und Nixen. Theodor Storms „Zur Wald- und Wasserfreude“

    Stefan Schröder
    …nun in der zweiten die sentimentale Geschichte eines eifersüchtigen Mädchenherzens. Wer nun zu fest sich an den Charakter der ersten Hälfte hält, für… …diese sozialgeschichtliche, realistische Schicht unverkennbar vorhanden. Bereits im ersten Satz wird der zeitkritische Aspekt angedeutet: „Im dritten… …Kättis Augen, Haar und Teint. Schon im ersten Teil der Erzählung wird wiederholt das „braune Köpfchen“ (594,31) erwähnt und die „schwarzen Flechten“… …offenbar ihr blondes Haar und ihre blauen Augen. Schon bei der ersten Erwähnung besteht ihre Beschreibung allein aus diesen beiden Attributen, die durch… …gegensätzlichen Attribute in der kurzen, wenig mehr als eine Seite umfassenden Szene, in der Kätti ihre Konkurrentin zum ersten Mal wahrnimmt: Kätti zieht grübelnd… …wirken diese Motive des Wanderns, der Ungebundenheit und des Fernwehs 45 , die auf den ersten Blick allein als eine nostalgisch geprägte positive Gegenwelt… …Zusammenhang mit Kätti ein Symbolkomplex, der unter der Bezeichnung ,chiffrierte Erotik‘ zusammengefaßt werden kann. Einen ersten, vorsichtigen Hinweis birgt der… …„Winkel, hinter leeren Tonnen und Bienenkörben“ (623,24f.). Dieser Ort befindet sich „unter alten Nußbüschen“ (623,21). Die nicht auf den ersten Blick…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Literarische Verarbeitung der Mutter-Tochter-Beziehung: Elisabeth Langgässer und Cordelia Edvardson. Anmerkungen zu einem nicht stattgefundenen Gespräch / „Es war zwar mein Kind, aber die Rassenschranke fiel zwischen uns“: Elisabeth Langgässer und die Mutter-Tochter-Beziehung

    Cathy Gelbin, Eva Lezzi
    …Schriftsteller Horst Krüger zitieren, der in einem der ersten überhaupt erschienenen Artikel über Cordelia Edvardsons Autobiographie behauptet, Langgässers aus… …als „jüdischer Mischling ersten Grades“ und gehörte damit einer rassisch-sozialen Kategorie an, die einer äußerst ambivalenten Behandlung ausgesetzt war… …Deportation und Ermordung. So wurden zumindest die „Mischlinge ersten Grades“, die nach nationalsozialistischem Recht verurteilt und in deutschen Strafanstalten… …bzw. Konzentrationslagern inhaftiert waren, seit Ende 1942 planmäßig nach Auschwitz deportiert. Die kollektive Miteinbeziehung der „Mischlinge ersten… …ihrer Tochter in einer besonderen Lage, da sie aufgrund ihres Status als „Mischling ersten Grades“ in einer vergleichbar geschützteren Position war. Diese… …Konstellation war eine Ausnahmesituation, da sogenannte „Mischlinge ersten Grades“ in der Regel die Kinder, jedoch nicht die Eltern von als Juden geltenden… …. Als „Mischling ersten Grades“ stand die Mutter rechtlich zwischen ihrer „jüdischen“ Tochter Cordelia und ihren drei jüngeren Töchtern aus der Ehe mit… …Müller: Ich bin, um jedes Mißverständnis auszuschließen, Mischling ersten Grades und gehöre, da ich katholischer Konfession und mit einem Arier verheiratet… …in den ersten Jahren des Hitler-Staates und vor allem ihren eigenen fehlenden Widerstand gegen die Deportation ihrer Tochter und die vermutlich daraus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Literarische Verarbeitung der Mutter-Tochter-Beziehung: Elisabeth Langgässer und Cordelia Edvardson. Anmerkungen zu einem nicht stattgefundenen Gespräch / „Gebranntes Kind sucht das Feuer“. Über die Zerstörung von Kindheit und Mutterschaft durch Auschwitz

    Eva Lezzi, Cathy Gelbin
    …Auschwitz-Überlebenden, die – zumal in den ersten Jahren und Jahrzehnten – zumeist als historische Zeugnisse, teilweise sogar mit juristischer Intention konzipiert waren… …, eines 1933 in einer ersten Fassung publizierten Prosawerks von Elisabeth Langgässer. Edvardson schreibt dazu: „‚Proserpina‘, so hieß der erste Roman der… …in Gang zu setzen, zeigt etwa eine Briefstelle von Oktober 1945, d.h. aus einer Zeit noch vor dem Erhalt eines ersten Lebenszeichens der Tochter: Dela…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    „Daß ihm bei jedem Wort, das es spricht, eine Kröte aus dem Mund springt“. Die Brüder Grimm und Perraults Märchen.

    Heinz Rölleke
    …, eingetragen: „Grimm Wien 1815“. Er muß dieses Exemplar demnach in der ersten Jahreshälfte 1815 in Österreich erworben haben. Neben dem Besitzer- und… …‚comique‘ (Paris 1651, p. 78.) der ‚Peau d’Ane‘“; zu ,Riquet‘ merkt er an: „Könnte am ersten als eine bloße Erfindung gelten“. 9 Außer den Notizen Jacob…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Andreas Kilcher, Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma. Die Konstruktion einer ästhetischen Kabbala seit der Frühen Neuzeit. Metzler, Stuttgart 1998.

    Stefan Willer
    …bemerkbar, die alles andere sind als eine pflichtschuldig vorab gelieferte „Methodendiskussion“. Vielmehr gelingt es diesem ersten Kapitel, Kabbala und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Joachim Dyck und Jutta Sandstede, Quellenbibliographie zur Rhetorik, Homiletik und Epistolographie des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, Bd. 1 (1700-1742), Bd. 2 (1743-1800), Bd. 3 (Register). Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart 1996.

    Wolfgang F. Bender
    …auf den ersten Blick, in einem marginalen oder gar keinem Zusammenhang mit der Rhetorik zu stehen scheinen, die sich indessen, bei genauerem Hinsehen… …ersten Kriteriums nachzuprüfen, dürfte den Rezensenten im vorliegenden Fall vor eine prekäre Aufgabe stellen. Einige wenige Ausstellungen seien in diesem… …Erscheinungsjahres werden die Titeleintragungen alphabetisch geordnet, wobei die in einer ersten, sogen. „Numerierungszeile“ befindliche Namensansetzung (in der Regel… …unter den Numerierungssiglen des Jahres 1751, dem Erscheinungsjahr des ersten Bandes. Er findet sodann die zwischen 1752 und 1765 publizierten Bände –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Eva Zimmermann, Die Harmonie der Kräfte. Casimir Ulrich Boehlendorffs dramatische Dichtung. Böhlau Verlag, Weimar, Köln, Wien 1997. / Robert Habeck, Casimir Ulrich Boehlendorffs Gedichte. Eine stilkritische Untersuchung (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Band 201). Königshausen & Neumann, Würzburg 1997.

    Holger Gehle
    …einer ersten Werkausgabe des Dichters Casimir Ulrich Boehlendorff, in: Auskunft. Mitteilungsblatt Hamburger Bibliotheken 10, 1990, H. 2, S. 182-187; dort… …und mit umfangreichen Wiedergaben von Boehlendorffs Werken vermischt wurde. Es ist Zimmermanns Verdienst, im ersten Kapitel ihres Buches auf knapp… …enthielt zahlreiche Gedichte Boehlendorffs, ein „Allegorisches Dramolet“ und den ersten Teil seines unvollendet gebliebenen Dramas „Franz der Erste von… …lendorffs erste selbständige Veröffentlichung erschienen, behandelt dann, ausgehend vom „Ahnung“ betitelten ersten Akt, die fünfstufige Entwicklung (die Akte… …, daß Boehlendorffs Dramen über die epigonalen Züge hinaus vor allem im letzten Schauspiel über Franz den Ersten eine vielversprechende Anlage und eine… …den Ersten“ zu verteidigen hatte, nicht mehr zur Entfaltung gekommen sind. Robert Habeck hat seine Studie über Boehlendorffs Gedichte unter den Begriff…
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