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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Guido Schneider, er nam den spiegel in die hant, als in sîn wîsheit lêrte. Zum Einfluß klerikaler Hofkritiken und Herrschaftslehren auf den Wandel höfischer Epik in groß- und kleinepischen Dichtungen des Stricker, Essen 1994 (Item Mediävistische Studien/Item medieval Studies 1).

    Helmut Brall
    …, der „Klage“, den „Minnesängern“ und der „Frauenehre“. Diese Denkmäler, allen voran der „Pfaffe Amîs“, haben in der germanistischen Mediävistik gerade… …der älteren Forschung für die spätmittelalterliche Literaturentwicklung“ (S. 10) zustandegebracht haben. Den Fehleinschätzungen, denen die bisherige… …klerikaler und aristokratischer Literatur ergossen haben, die für die Werke, die Schreibweise und die Intentionen des Stricker von Bedeutung gewesen seien. Es… …, die vita mixta als typischer Lebensform von Hofklerikern, richtet.“ (S. 17). Haben wir es demzufolge mit einer Lehrschrift zu tun, die beispielhaft die… …Historiker zeigen hier allerdings – anders als der Verf., der dem Stricker unterstellt, mit einem Publikum gerechnet zu haben, „das sowohl mit der Tradition…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Hermann Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Auflage, neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Jürgen Solms, Klaus-Peter Wegera. Mit einer Syntax von Ingeborg Schröbler, neu bearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A. Hauptreihe 2), XX und 618 Seiten

    Ursula Götz
    …, was frühere Bearbeiter an Detailinformationen und Einsichten beigetragen haben“ (S. VI). Dies wird damit begründet, dass auch Informationen „ohne… …bearbeitet wurde. Die Bearbeiter der 25. Auflage, Thomas Klein, Hans-Jürgen Solms, Klaus-Peter Wegera und Heinz-Peter Prell, haben den Aufbau der Grammatik nur… …und S 202). Trotz der vielen aufwändigen Veränderungen, die sie vorgenommen haben, zeigen die Bearbeiter selbst sich nicht zufrieden mit dem Erreichten… …: „Die 25. Auflage [stellt] nicht das dar, was die Bearbeiter für wünschenswert erachten“ (S. V). In ähnlicher Weise haben auch frühere Bearbeiter der… …, Klaus-Peter Wegera und Heinz-Peter Prell haben nicht nur die Überarbeitung der Paul‘schen Grammatik übernommen, sie sind auch Herausgeber bzw. Autoren der neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Applikation: Eine nützliche Kategorie für die empirische Erforschung der Rezeption literarischer Texte. Am Beispiel der Erstrezeption von Goethes "Stella"

    Jan Borkowski
    …plausiblerweise haben konnte. This article explains the concept of the application of literary texts. In contrast to traditional hermeneutics, ‘application’ is… …Rezeption von Dramen im 18. Jahrhundert hatte oder haben sollte, nämlich Rührung und Abschreckung. Zudem zeigt es die bekannte Erwartung, dass Dramen belehren… …(historischen) Akteure im Umgang mit Literatur tun; ein Aspekt, der in enger Verbindung steht mit den Wirkungen und Funktionen, die Literatur haben kann. II. Die… …die zeitgenössischen, außerwissenschaftlichen Rezipienten literarische Texte darauf hin wahrgenommen haben, welche lebensweltlich relevanten Einsichten… …sie haben können. III. Goethes „Stella“: Zeitgenössische Applikationsversuche Um zu ermitteln, ob Applikation im erläuterten Sinne eine relevante Weise… …Aussagen wie: „Das schwächste Product der Göthischen Muse, von denen, die bisher das Licht der Welt erblickt haben.“ stehen Auffassungen wie die, das Drama… …tun haben. Es geht im Folgenden darum, mit Fokus auf die leitende Fragestellung den im Vordergrund, etwa der Nachweis, dass das Drama als Skandal… …alltägliche kommunikative Intentionen: Nehmen die Rezensenten und Kritiker Applikationen vor? Haben sie die Erwartung, dass der Text oder die Aufführung… …Schaubühne eben so sehr als beim Lesen. Mehr als einen Zuschauer haben wir bei der Vorstellung im Parterre rufen hören: Fernando ist und bleibt ein Bösewicht!… …sich darauf, wie religiöse Lektürepraktiken den Umgang mit literarischen Texten im 18. Jahrhundert beeinflusst haben mögen. Bei der Rezeption biblischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Kriegsversehrte

    Die Dritte Generation in der Gegenwartsliteratur
    Lydia Koelle
    …, Verlusten und Verbrechen ihrer Vorfahren psychisch Anteil haben, auch wenn über diese Vergangenheit in den Familien Schweigen herrschte. Autoren der zweiten… …und namenlos waren oder auf überfordernde Weise in die Realität einbrechen und Auswirkungen auf das Familiengefüge haben. 4 Die Kriegsgeneration stirbt… …1938 in Nürnberg kennengelernt haben. Neben dem Großvater, damals schneidig in Uniform, ging der Führer und so hätte sich die Großmutter augenblicklich… …war, die sie mit in den Bunker genommen hatte. Und ich dachte, wir haben es verdient, in hässlichen Neubauten in hässlich wiederaufgebauten Städten zu… …wohnen. Und keine richtige Hauptstadt zu haben. Und die zementierte deutsche Teilung fühlte sich wie ein verdientes Ergebnis des Zweiten Weltkriegs an. 7… …obligatorisch, wo es angesichts des Grauens selbst den coolsten kaugummikauenden Dreikäsehoch unserer Klasse die Sprache verschlug. Wir haben also bei Geschichte… …immer die Schattenseite gleich mitgedacht, haben Weimar immer von besorgten Lehrern in einem Atemzug als Stadt der Dichter und Denker und als Stadt der… …. Die Mädchen haben alle Hände voll zu tun, ihren Eltern keinen Kummer zu bereiten, lieb und angepasst zu sein, damit die Mutter nicht wieder auf die Idee… …oder ein Bein verloren haben und an den Türen betteln gehen. Die misstrauische Mutter lässt sogar diese Bettler in die Wohnung hinein. Den Kindern sind… …Kindheit. 36 Wir sind die dritte Generation […] nach denen, die den Krieg mitverschuldet haben, und denen, die seine ersten Opfer waren. Wir tragen nun die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Akademie der Wissenschaften Berlin [Teil 1]/v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften [Teil 2]/durch Siegfried Scheibe. Achter Band (Juli 1782 - Juni 1785) u. Zehnter Band (April 1788 - Dezember 1790)

    Hansjörg Schelle
    …, 1994, S. 199– 224 = Fb); die Bearbeiterinnen der Bde. 8 und 10 haben an anderer Stelle über deren Inhalt und editorische Probleme Vorberichte… …, verschollen gewesenen und wieder ans Licht gekommenen, in H oder D überlieferten Briefe haben manche Lücke gefüllt und dazu beigetragen, daß die Datierung… …Entstehungszeitraums. – Briefe Wielands sind generell vor Briefen an ihn vom gleichen Tag wiederzugeben [usf.].“ Nachträgliche Umdatierungen haben die Bearbeiterinnen… …Briefes ergibt sich, daß zwischen E.C. Reiske und dem Dichter schon früher Verbindungen bestanden haben, die in der Wieland-Epistolographie nicht erfaßt… …seinem Hause verfaßt hat und den er und Frau Dorothea Wieland gemeinsam unterzeichnet haben. Der Anmerkungsband gibt (S. 384) Auskunft über die… …lateinischen Schrift“ seit Bd. 4 unterbleibt, haben S. Scheibe und J. Behrens Stellung genommen. Letzterer schreibt am 2. 8. 1994 an Rez.: Solange man Fraktur… …(„Vorbemerkung“, S. 6). Rez. glaubt 290 Buchbesprechungen schlüssig nachgewiesen zu haben (Fb, S. 214–223), daß Wielands Unterscheidung von deutscher und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Werner Besch: Luther und die deutsche Sprache. 500 Jahre deutsche Sprachgeschichte im Licht der neueren Forschung

    Dietz Bering
    …herbeigeführt zu haben, das weit mehr als ein Jahrhundert umstritten war. So kann man denn sagen: Es gibt eine Zeit vor Luther und es gibt eine Zeit vor Besch… …Feld Repliken gefunden zu haben, die bis heute gültig sind. So liest man denn mit gespannter Erwartung, welche Ziele er seinem Buch gesetzt hat… …Verständnis der von ihnen gewählten Sprache mehr haben. Dabei hätte man sich gerade von einem Forscher vom Autoritätsgrad Beschs erhofft, dass er zum Jubeljahr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …können, als Textformat eigener Dignität in den Fokus literaturwissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt zu haben, darin besteht das große Verdienst dieser… …parati simus“, folgendes wird: „welche Richtschnur des Lehrens wir bisher in dieser berühmten Schule eingehalten haben und wie wir zunächst auf zarte Weise… …mit Gott vorbereitet worden sind“. (Richtig: ‚an welcher Lehrmethode wir uns in dieser berühmten Schule bisher orientiert haben und woran wir mit Gottes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Susanne Rikl, Erzählen im Kontext von Affekt und Ratio. Studien zu Konrads von Würzburg "Partonopier und Meliur'. Frankfurt am Main [u.a.]: Lang 1996 (Mikrokosmos Bd. 46).

    Rüdiger Brandt
    …recht früh Beachtung gefunden haben, also Ästhetik und Kunst- bzw. Literaturtheorie, sind nach der Freisetzung aus dem ‚Epigonen‘verdikt (zu dem… …Zusammenhänge reicht. [...] Auf der inneren Handlungsebene haben die Affekte die absolute Herrschaft in der Ordnung der seelischen Kräfte erlangt. Sie dominieren… …hingewiesen, daß zeitgenössische Z u h ö r e r die von Verf. als „Formeln“ bezeichneten Phrasen im Gegensatz zu L e - s e r n sehr viel schwerer erkannt haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    "Die Verfassung sei republikanisch" - Verhandlungen über Ordnung und Unordnung in den Kunstdebatten des 18. Jahrhunderts

    Michael Gamper
    …Erörterungen zu diesem formalen Problemzusammenhang anhand der Themen ‚Shakespeare-Drama‘, ‚Landschaftsgarten‘ und ‚Spaziergang‘ haben über das Feld der Kunst… …der Aktivität der Betrachtenden eine größere Bedeutung zuweist als den objektiven Werkstrukturen. Damit werden Antinomien aufgebaut, die das Zeug haben… …an den Lenz-Text anschließen. In den Vereinheitlichungstendenzen der Kunsttheorie und -praxis des 17. Jahrhunderts haben beide Texte ja auch einen… …inhaltliches Interesse haben, sie unterscheiden sich aber in den theoretischen Zugängen – wiewohl sich beide als kulturwissenschaftliche verstehen können – doch… …Einwand kann mit einer Stelle aus einem Brief Heines an Varnhagen von Ense vom 5. Februar 1840 gegeben werden: Unser eigentliches Geheimniß haben wir nie… …Umstände‘ wird keinen Erfolg haben. Der vorliegende Versuch inspiriert sich deshalb an der ‚Bescheidenheit‘ des New Historicism, der jeglicher totalisierender… …noch allezeit erhalten haben“. 16 Während im „Spectator“-Artikel das ingeniöse Schaffen der sturen Beachtung der Regeln vorgezogen wird 17 , verurteilt… …Gamper griechischen Theaters“ 25 , haben, die selbst keinen Kern zu produzieren imstande ist. Die Ganzheit der Shakespeareschen Dramen bestehe hingegen in… …fühlst, und den ich vor seinem heiligen Bilde mehr als Einmal umarmet, wo du noch den süssen und deiner würdigen Traum haben kannst, sein Denkmal aus… …bereit, das vor einer vorschnellen Inanspruchnahme seines Textes warnt. „[D]en süssen und […] würdigen Traum“ einer Denkmalsherstellung haben seither auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Performanz als Kategorie einer kulturanalytischen Lingusitik

    Joachim Scharloth
    …verbale Interaktion für das Verstehen kulturellen Wandels haben kann und inwiefern diese Perspektive eine Transformation der Gegenstände der Linguistik… …im Supermarkt gesagt hat oder wie wir einen Kollegen auf dem Gang begrüßt haben. Es hat den Anschein, als sei hier der Sinn der geäußerten Worte von… …handelt es sich nach Austin um Äußerungen, mit denen man keine Sachverhalte beschreibt, sondern eine Handlung vollzieht. Symbolische Handlungen haben… …. Geschlechterzugehörigkeit und Geschlechtsidentität sind demnach keine biologische Konstanten, die in Akten, Posen und Gesten lediglich repräsentiert würden, sie haben keinen… …wird. Performative Praktiken haben also immer auch eine kommunikative Dimension. (4) Ästhetizität: Performative Praktiken sind ästhetisch elaboriert, d… …: Performative Praktiken haben das Potenzial, Wirklichkeit hervorzubringen, neue Erfahrungs- und Erlebnisstrukturen zu erschließen oder Erfahrungshorizonte zu… …handlungsleitenden Mustern verdichtet haben. Jeder erneute Vollzug dieser Handlungen kann in poststrukturaler Perspektive als Zitat früherer Handlungen aufgefasst… …werden. Allerdings birgt die Realisierung des Musters immer auch das Potenzial seiner Veränderung. 15 Diese Eigenschaften haben das Ritual zu einem Modell… …Linguistik rehabilitiert zu haben. 16 4. Linguistische Traditionslinien Mir scheint, dass diese am Performanz- und Ritualbegriff geschulte Sprachtheorie in der… …wartet, bis sich die Damen niedergesetzt haben, „und wählt dann einen Sessel oder Stuhl, niemals das Sofa. Dieses Möbel bleibt den Damen, also etwa der den…
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