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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Megumi Sato: Sprachvariation und Sprachwandel im 18. und 19. Jahrhundert. Untersuchungen zur Kasusrektion der Präpositionen wegen, statt, während und trotz

    Prof. Dr. Renata Szczepaniak
    …. In der Einleitung (S. 11–22) legt die Autorin eine kurze Skizze der sprachlichen Varietätenarchitektur nach Coseriu (1976) 1 vor, die sie… …Untersuchung teilt sie in eine Makroebene (diachrone und diatopische Perspektive) und eine Mikroebene (mediale, stilistische und soziolinguistische [Norm… …krasse Diskrepanz zwischen den grammatikographischen Bewertungen und dem tatsächlichen Sprachgebrauch nach. Eine kurze Skizze der Grammatikalisierung, die… …, während er im 19. Jahrhundert immer seltener wird. Davon leitet die Autorin eine kurze Reflexion ab, dass im Normbewusstsein der oberdeutschen Autoren um… …1800 eine wesentliche Veränderung zu erwarten sei. Kapitel 3 (S. 57–90) leitet Sato mit der Begründung ein, dass, um festzustellen, ob wegen ein… …Korpora (S. 89) macht auch deutlich, dass die Dativrektion bei wegen und während nach 1800 abnimmt, nicht aber bei statt (dort ist sogar eine Zunahme zu… …Genitiv verwendet, zeichnet sich bei Ludwig van Beethoven eine konzeptionell gesteuerte Verwendung beider Kasusvarianten von wegen ab, so dass der höchste… …gewohnt zuerst bezüglich wegen ausgewertet. Neben der bereits häufig eingesetzten diatopischen Auswertungsdimension, die erneut eine Tendenz zum Dativ (und… …(Sprachwandel A, B und C) kontrastiert. Kapitel 7 (S. 327–333) bietet eine Schlussfolgerung zu Sprachvariation, Sprachwandel und Spracherziehung, in dem die… …. Das erfordert eine Arbeit mit mehreren Korpora, die adäquat und vielschichtig ausgewertet werden müssen. Auf der Strecke bleibt dabei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Claudia Hillebrandt: Mit den Ohren lesen. Zur akustischen Dimension von schriftfixierter Lyrik und zu drei Stationen einer Sprachklanggeschichte der deutschsprachigen Lyrik (Klaj – Klopstock – Tieck)

    Frédérique Renno
    …charakterisieren. Der Klang der Lyrik spielt dabei eine maßgebliche Rolle – sei es in Form einer musikalischen Realisierung oder als tatsächlicher Klang der Sprache… …. Diese akustische Dimension von Lyrik ist an eine auditive Wahrnehmung gekoppelt, unabhängig davon, ob ein Rezipient oder eine Rezipientin ein Gedicht für… …sich liest und die Wörter im Kopf klingen, oder ob ein Gedicht mündlich vorgetragen und damit in eine Performanzsituation überführt wird. Lange Zeit und… …Problemaufriss der akustischen Dimension von Literatur. Besonders für die Lyrikforschung verspräche eine Beschäftigung mit dieser Frage „ein vertieftes Verständnis… …für eine angemessene mediale Vermittlung sowie, sechstens, für die auditive Wirkung der Texte (vgl. S. 14 f.). Hillebrandt ist zuzustimmen, wenn sie… …feststellt, dass „[w]ichtige Ziele der Literaturgeschichtsschreibung wie Periodisierung, Kategorisierung und Bewertung […], wenn es um eine Gattungsgeschichte… …modalitätsspezifische Vermittlung der Gedichte“ (S. 15, Hervorhebung im Original). Sie konstatiert damit eine fehlende Kommunikation „über methodologische Fragen der… …systematischen Teil (vgl. S. 31–164) entwickelt sie eine Methode, um sprachklangliche Aspekte aus Schriftzeugnissen als Beitrag zur Lyrikgeschichte zu… …auditiven Wirkungsdispositionen und Ausdrucksqualitäten als Sprachklangaspekte aus Schriftzeugnissen methodisch kontrolliert zu rekonstruieren, die für eine… …, die unterschiedlich modal vermittelt werden (z. B. geschrieben, gesprochen, gelesen, gebärdet, vgl. ebd.) und in eine schrift- oder hörbasierte Praxis…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2025

    Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Konzepte, Praktiken, Poetizität

    PD Dr. Tilo Renz
    …Frühen Neuzeit. Konzepte, Praktiken, Poetizität. XXVI. Anglo-German Colloquium. Ascona 2019, ­Tübingen: Narr Francke Attempto 2022, 530 S. Eine… …Weise dazu bei, die Forschungslücke zu schließen. Tagung und Band richten den Fokus auf das Sammeln als eine literarische Praxis und konzentrieren sich… …Sammelns auseinandersetzen, entsteht der Eindruck, dass sich der Zusammenhang von Akkumulation und Textherstellung in eine Vielzahl von Einzelphänomenen… …komplexen Prozesse der Umarbeitung und Rekonzeptualisierung bei der Einbindung in eine Textsammlung hervor (etwa im Beitrag von Herberichs), und es zeigen… …, beobachtet Franz-Josef Holznagel grundsätzlich eine listenartige Reihung eigenständiger argumentativer Einheiten (vgl. S. 393). Er arbeitet heraus, dass die… …Subtypen eingeteilt werden können (vgl. S. 395). Zu diesen gehören u. a. Reden, die kaum eine inhaltlich bedeutsame Reihenfolge der Textteile erkennen lassen… …Alternative zu einer argumentationslogischen oder narrativen Ordnung von Texten zu verstehen sein kann (einzelne Registerreden im Beitrag von Holznagel). Eine… …Verhältnis unterworfen ist, in Zukunft noch genauer zu untersuchen. 1 Eine dezidiert narratologische Perspektive könnte dabei helfen, das Verständnis… …spezifisch literarischer Aspekte des Sammelns in der Vormoderne weiter zu vertiefen. Die klare thematische Gruppierung der versammelten Aufsätze sowie eine… …Einleitung, eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Register sind willkommene Werkzeuge, um die Inhalte dieses umfangreichen Bandes zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Jan-Dirk Müller: Varianz – die Nibelungenfragmente. Überlieferung und Poetik des Nibelungenliedes im Übergang von Mündlichkeit zu Schriftlichkeit

    Prof. Dr. Michael Stolz
    …eine überlieferungsgeschichtlich orientierte Untersuchung zum „Nibelungenlied“ vor, dem er um die Jahrtausendwende einschlägige, die Fachdiskussion… …gegen eine vereindeutigende Interpretation gewendete Aufweis inhärenter Brüche bei der Aneignung des Sagenstoffs im Zentrum, so sind es ein… …„Nibelungenlied“-Ausgabe von Michael Batts 2 sowie (kritisch) Joachim Bumkes Annahme einer ‚Passauer Nibelungenliedwerkstatt‘ (wo eine in der liet-Fassung resultierende… …Bearbeitung der not-Fassung stattgefunden haben soll) 3 gewürdigt. Doch zielen die Ausführungen insgesamt auf eine Ablehnung der ‚genealogischen‘ Methode zur… …Entscheidung für E klar“ wäre (S. 200). Aufgrund der mäßigen Datengrundlage (das Fragment umfasst nur 47 Strophen und eine halbe) dürften solche Annahmen der… …die von der traditionellen Stemmatologie ins Feld geführten Kontaminationen (Mischung der Texte verschiedener Vorlagen) an, sondern „eine zwischen… …Eine synoptische Gegenüberstellung der sowohl in E als auch in B überlieferten Strophen zeigt (mit Markierung der Varianten), dass innerhalb eines… …veranschlagt wurden. Vgl. Müller, S. 70 f.; eine Anfertigung im selben Skriptorium erwägt Joachim Heinzle: Sankt Gallen 857, Hand IV. Beobachtungen zum… …. 32. 164 Buchbesprechungen Zusammenhang auch von „Familienähnlichkeiten“ (bes. ebd.): 9 es handle sich um Handschriftengruppen, die „durch eine… …, Anlagerungen“, S. 241– 272) zeigt die Problematik anhand des Textbestands auf. So finden sich in den ‚Mischredaktionen‘ *J und *d Zusatzstrophen, die eine…
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