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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Masse/Lessing

    Editoriale Paratextualität bei Friedrich Schlegel
    Christopher Busch
    …Schlegel’schen Textes mit einer weiteren Verkennungsleistung einher: Das Buch wird jetzt nicht mehr als Edition wahrgenommen. Die Arbeiten werten die… …Gründe. Zwar kann es über 200 Jahre nach der Erstpublikation der Bände nicht mehr um Literaturkritik gehen, wohl aber muss sich die Literaturwissenschaft… …die „wüste ungeordnete Sammlung der sämtlichen Schriften in dreissig Octavbänden, von denen viele, mit mehr oder minder Willkür und Nachlässigkeit… …ordre de Maitieres“ (1753) bezeugt. In ihnen soll die Essenz des je ausgestellten Werkes zur Geltung kommen, daher bieten die Sammlungen einen mehr oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Moosbrugger oder die Möglichkeiten der Paranoia

    Psychiatrie und Mystik in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“
    Maximilian Bergengruen
    …einer früheren Arbeitsphase hieß es noch: „In diesen Dingen [Moosbruggers Fall] lag etwas, […] das ihn [Anders] im Innersten anging, mehr als sein eigenes… …auch eine Katz sein oder so. ,Sie fragten ihn dann jedes Mal recht schnell: ‚Wieviel ist vierzehn mehr vierzehn?‘ Und er antwortete ihnen bedächtig: ‚So… …paranoiden Verfolgungswahns gefallen. Im weiteren Verlauf des Prozesses der internen Fokalisierung auf Moosbrugger werden immer mehr Stichworte geliefert, die… …gegenüber feindlich. Ja noch mehr: Moosbrugger glaubt, dass diese sich, im Rahmen der oben erwähnten Verschwörung, über ihn umfassend informiert hat bzw… …vor allem gegen ihn verschworen; sie hatten alle ihre Schürzenbuben, und das gerade Wort eines ernsten Mannes achteten sie für nichts“. Ja noch mehr… …weichen Fleisch des/der anderen. 48 Zugleich gibt es aber dieses weibliche Andere nicht mehr, zumindest nicht mehr als von dem männlichen Subjekt geschieden… …: Moosbrugger kann nicht mehr differenzieren, ob er das Mordwerkzeug aus seiner oder ihrer Tasche zerrt; der Ursprungs- und der Bestimmungsort des Messers sind… …in dem Augenblick, in dem Moosbrugger zusticht, Aggression und sexuelle Verbindung nicht mehr voneinander zu trennen sind. Halten wir die Ergebnisse… …später auf die Psychiater übertragen wird). 65 Wird diese Verkehrung vorgenommen, ist es Moosbrugger nicht mehr möglich, die Projektion als Projektion zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2016

    „Niemals aber sagt ein lebendiger Mensch zu einem anderen … ‚Sei mein Erlöser!‘“

    Drei Arten der Fiktionalisierung von weltanschaulicher Reflexion bei Broch, Lukács und Musil
    Benjamin Gittel
    …ein Thema für sich, aber es läßt sich auch nicht übersehen, daß diese beiden Kategorien etwa seit dem Ersten Weltkrieg mehr und mehr in eine… …Unredlichkeit des gewöhnlichen Lebens, das alles auf einmal haben will und auch haben kann, weil es nichts Wirkliches will und nichts wirklich will, nicht mehr… …, sagt weniger darüber aus, ob seine Ethik der Kontingenzreduktion in der Wirklichkeit funktioniert oder nicht, sondern mehr darüber, ob Lukács die… …Auffassungen seines Protagonisten teilte. 36 3. Relativierung durch die Interaktion fiktionsinterner Kommunikationsebenen Ein weiterer, etwas mehr… …Lebens, eine letzte, nicht mehr aufzuhebende Kategorie der Erlebnismöglichkeiten“ 44 zu begreifen, sofern man „Stellungnahme“ auf Lukács und nicht auf den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Im Banne Roms

    Zur literarischen Darstellung des Ausnahmezustands in Christoph Ransmayrs „Die letzte Welt“
    Ole Hinz
    …handelt vom römischen Autor Publius Ovidius Naso, der von Kaiser Augustus ans Schwarze Meer verbannt wird und dieses Exil nicht mehr verlässt. Es handelt… …gelesen zu werden: Aber genug jetzt. Kein Wort mehr. Nicht an diesem Morgen. Nicht an diesem Fenster. Vielleicht später. Geh. Verschwinde. Ohne ein Wort… …. Irrtum: Das Zeichen sei gewiß nicht mehr gewesen als die Verhängung des Schreibverbots für ein Jahr; Tantiemenverfall allerhöchstens; vielleicht aber nur… …nahm sich der Apparat aller Deutungen an. Der Dichter trat nicht mehr auf. Der Hof schwieg. Nasos Schimmel gedieh ohne Sattel und Zaumzeug und stürmte… …: „Aber genug jetzt. Kein Wort mehr. Nicht an diesem Morgen. Nicht an diesem Fenster. Vielleicht später. Geh. Verschwinde.“ Denn diese Sätze, die… …als Wirken einer Gesetzeskraft beschreiben, die nur noch Kraft, aber im Grunde kein Gesetz mehr ist, also nur noch die eigene Geltung artikuliert, ohne… …mehr als ein Durchgangslager“ (LW 256) ist, dann lässt sich das Ende der Welt auch als Lager – dem „nómos der Moderne“ 14 , als das es Agamben begreift –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Preussen als heiliges Schlachtfeld

    Die Sakralisierungsstrategien in der ‚Kronike von Pruzinlant‘
    Hanna-Myriam Häger, Martin Przybilski
    …, eng verknüpft mit der symbolischen Ebene der Raumrepräsentation“ 2 . Marian Füssel und Stefanie Rüther konstatieren denn auch, dass Räume nicht mehr als… …erkennbar wird. Inhaltlich handelt es sich dabei nicht nur um die Beschreibung einer „einfachen“ Auseinandersetzung territorialer Art, sondern es geht um mehr… …durch die Zeit und zeigt damit an: Jerusalem und Palästina spielen keine Rolle mehr, sie sind ersetzt durch Preußen. In der Chronik ist nicht mehr… …nach Pruzinlant brächte, wo ihr mehr Verehrung und Verherrlichung zuteil würde. Das Auffinden des Hauptes und das Wirken der Heiligen zeigen: Preußen ist… …Verhaltensweisen aus dem Heidenland übernommen haben und diese auch in der Heimat nicht mehr ablegen konnten. In unseren Augen ist die „Kronike von Pruzinlant“ des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Die Versuchung der schönen Form. Spannungen im mittelalterlichen Konzept des ‚Erbaulichen‘“. Interdisziplinäres Kolloquium in Zürich, 4. und 5. November 2015

    Thomas Poser
    …Liebesdiskurses, beziehe diese nun aber auf die christliche Liebe, die keine Sünde mehr kenne, was auch mit der Rekonversion des Vogels einhergehe. Der… …Heilswirkung in das Innere der höfischen Sphäre verlegt, wodurch die schöne Form nicht mehr Versuchung sei, sondern Herausforderung. Benz beleuchtete am Beispiel…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Valeska Lembke: Minnekommunikation. Sprechen über Minne als Sprechen über Dichtung in Epik und Minnesang um 1200, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013

    Anna Kathrin Bleuler
    …bibliographisch berücksichtigt, aber nicht mehr eingearbeitet. 460 Buchbesprechungen tung als poetologischer Metakommunikation. Lembke profiliert damit eine… …Informationen über die Kommunikationsstrukturen zwischen Dichter und Rezipienten gewinnen lassen müssen und mehr noch: Rückschlüsse auf die Produktions- und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v. Werner Röcke unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner, De Gruyter, Berlin, Boston 2012

    Gert Hübner
    …, Berlin 2011, ist zwar noch bibliographisch berücksichtigt, aber nicht mehr eingearbeitet. 460…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Tagungsbericht: „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“, Siegen: 17.–19.9.2015; Organisation und Konzeption: Dr. Matthias Schaffrick, Prof. Dr. Ralf Schnell, Prof. Dr. Niels Werber

    Sarah Maaß
    …Spektakel wiederum scheint sich die These zu bestätigen, dass es mehr und weniger pop-affine Stoffe gibt: Tendiert das Auto als modernes ‚Techno-Vehikel‘… …dem niemand mehr in der Lage sei, über den normal gewordenen Ausnahmezustand zu entscheiden, auch die Erzählverfahren seien als postsouverän zu… …Link gesprochen flexibel-normalistischen Feld, dessen Ränder nicht mehr in den Blick gerieten, eine umfassende und irreversible Denormalisierung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Achim Geisenhanslüke, Die Sprache der Infamie. Literatur und Ehrlosigkeit

    Katrin Trüstedt
    …bei näherer Betrachtung damit weniger als einfach gelöst, denn vielmehr als verschärft: Es geht hier schließlich nicht mehr nur darum, unter welchen… …Recht, Ehre und Leben noch einmal grundlegender zu problematisieren. Mit der „infamen Geburt“ geht es nicht mehr um den Fall einer Person, die aufgrund… …Befremdung, die Peinlichkeit und das Gefühl, keine Gefühle mehr zu haben, verweisen auch auf die Schwierigkeit für die Infamen – sei es in der dritten Person…
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