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56 Treffer, Seite 6 von 6, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um 1100.

    Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit Konkordanzen und Wortlisten auf einer CD
    Ernst Hellgardt, Volker Deubel
    …untereinander und mit dem Psalter ein Textensemble sui generis. In welcher Weise, das lässt sich im Einzelnen durch eine kodikologische Analyse der Handschrift… …des Gebrauchszwecks des Textensembles im Ganzen wäre das wohl interessant, aber kaum ausreichend. 6 Grundlage war für den Psalter der Handschrift eine… …zeilen-, spalten- und seitengetreu mit der zweispaltigen Handschrift in eine Computerversion umgewandelt, dann von Firchow auf Papier und schließlich anhand… …Fragment von Urbana sind nicht berücksichtigt; dazu vgl. [Anm. 7]. 106 Buchbesprechungen auf eine Handschrift von Gottfrieds ‚Tristan‘. 7 Das ganze Verfahren… …absoluter Objektivität. Solche Objektivität gibt es nicht, und hierzu in eine grundsätzliche Kritik einzutreten, halte ich nicht für sinnvoll. So kann ich z.B… …beginnt aber in Wirklichkeit nicht erst, nachdem durch eine Edition nach Firchows Richtlinien ein „unbeschränkter Zugang zur Überlieferung“ hergestellt ist… …, sondern konkret notwendig und immer schon gleich beim Einblick in die Handschrift. Was dabei herauskommt, z.B. eine „diplomatische Ausgabe“, ist auf die… …eine oder andere Weise immer schon Ergebnis dieser „Unterhaltung“, so selbstverständlich und in spezieller Weise auch die hier vorliegende Ausgabe des… …schon damit nicht mehr. Denn die Differenzierung der Texte als fett und nicht fett legt eine Hierarchisierung ihrer verschiedensprachigen Textbestandteile… …Münchener, Nürnberger und Urbanaer Fragmente. Der jetzige Zustand der Handschrift ist doch nichts Anderes als eine überlieferungsgeschichtlich irrelevante…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke

    Michael Stolz
    …Lachmann verbesserter Zeichensetzung) nicht hinaus. Lachmanns Ausgabe blieb eine editorische Pionierleistung, welche die nachfolgenden… …Text aufbereitet. Eine siebte Auflage wurde im Jahr 1952 wegen gravierender Mängel (unter anderem der Diskrepanz von Text und kritischem Apparat infolge… …Gruppensiglen d und g zusammengefasst – jene von weiteren diesen beiden Haupthandschriften zuordenbaren Textzeugen enthält. Wo Lachmann eine… …Untersuchungen der Projektmitarbeiter Robert Schöller und Gabriel Viehhauser hat sich dabei eine Editionsform als der Textgeschichte angemessen erwiesen, welche… …mehr überrascht es, dass Joachim Bumke nun eine „Parzival“-Ausgabe ganz anderen Stils vorgelegt hat, deren aparte Eigenart gerade jener editorische Odem… …gemäß verschiedenen Initial- und Hervorhebungstypen) sowie andererseits gegenüber Lachmanns Ausgabe aufweist. Eine kurze Einleitung (S. VII bis XVII)… …ersten, „Parcifal“ in der zweiten Hälfte der Dichtung – warum Bumke entgegen der Handschrift Längenzeichen setzt, ist nicht ganz einsichtig). Eine… …Paginierung, die unglücklicherweise von Seite 206 auf Seite 261 springt, hat Bumke durch eine konsequente Foliierung ersetzt, die in einer Spalte am äußersten… …rechten Textrand des edierten Textes mitläuft. Unmittelbar links davon findet sich eine Spalte mit der von Lachmann eingeführten Dreißigerzählung, welche in… …. Bei einer Durchsicht des Textes sind mir nur wenige Stellen aufgefallen, die eine Anmerkung rechtfertigen. Hierzu eine Auswahl: In Buch III heißt es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Gabriel Viehhauser-Mery: Die "Parzival"-Überlieferung am Ausgang des Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und der Straßburger Druck / Robert Schöller: Die Fassung *T des "Parzival" Wolframs von Eschenbach. Untersuchungen zur Überlieferung und zum Textprofil

    Bernd Schirok
    …Bumke als Fassungen bezeichnet. Zwei Fassungen unterscheiden sich nicht dadurch voneinander, dass die eine ‚richtig‘, die andere ‚fehlerhaft‘ ist, sondern… …Hilfe Handschriftengruppen unterhalb der Fassungsebene gegeneinander abgrenzen. Bumke hat diesen Sachverhalt damit zu erklären versucht, dass quasi eine… …Sinne, und muss eine Fassung dabei eine eigene inhaltliche Konzeption repräsentieren oder können es auch erzähltechnische Eigenheiten sein? Wieviel… …Gestaltungswille konstituiert in quantitativer und qualitativer Hinsicht eine Fassung? Muss eine Fassung eine einheitliche Linie erkennen lassen? Inwieweit spielen… …medialen Aspekte (Handschrift, Druck) oder die Kombination mit anderen Texten eine Rolle? Es ist also alles andere als fester Boden, den die hier… …machen“. Daher werde man „davon ausgehen können, dass hier eine geschlossene Bearbeitungstendenz vorliegt, die gesichert bereits im *m-Text des 14… …; immerhin wird aber an einer Stelle für *mno eine „sekundäre Umformung“ erwogen (S. 212). Jedenfalls stellt sich hier (und später) die Frage nach der… …ästhetischen Maßstäben“ scheint alles „darauf hinzudeuten, dass *m eine Bearbeitung11 einer zugrunde liegenden, ‚unklareren‘, ‚dunkleren‘ und rhetorisch… …Überschriften und Bildern gegenüber, die sehr wohl auf eine Aktualisierung des Romans und seine Einordnung in den Verstehenshorizont des Publikums abzielt. Die… …Kapitel „IV Gliederungsmittel“ (S. 237–466) gewidmet. Bei der Großgliederung lassen sich zwei Überschriftentypen unterscheiden (S. 304 f.), eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Armin Schulz: Schwieriges Erkennen. Personenidentifizierung in der mittelhochdeutschen Epik

    Andreas Kraß
    …(MTU 135). XIV, 547 S. Die Studie, eine Münchner Habilitationsschrift des Jahres 2006, „geht von einer sehr einfachen Frage aus“, die sich an die… …Anthropologie und literaturwissenschaftliche Kulturwissenschaft. Den näheren Kontext liefert eine Debatte, die in der germanistischen Mediävistik seit Peter… …höfischer Körper“ (S. 16) im Besonderen. Schulz unterscheidet zwei kategorial verschiedene Weisen des epischen Erkennens. Entweder wird eine Figur durch die… …Wahrnehmung äußerer Zeichen identifiziert (semiotischer Modus) oder spontan an ihrer bloßen Präsenz erkannt (asemiotischer Modus). Eine weitere These, die… …Präsenzeffekte. Eine dritte Prämisse, die Schulz den Textanalysen voranstellt, betrifft seine Skepsis gegenüber der Notwendigkeit diskursanalytischer… …, Metonymien: Heldenepisches Erkennen und Identifizieren“), in dem auch einige ‚Spielmannsepen‘ zur Sprache kommen, umfasst eine Reihe geschlossener Textlektüren… …lautet, dass der höfische Roman den Akzent von der Präsenz auf das Zeichen verschiebe: „Auf eine kurze Formel gebracht, unterliegt die Kenntlichkeit des… …mitteilen kann“ (S. 209). Der höfische Körper ist ein semiotischer Körper; ihn zeichnet eine Lesbarkeit aus, die durch ihre Anfälligkeit für Manipulation und… …Tristan-Tradition die Auflösung der Grenze zwischen Sein und Schein Programm. Dem hochgradig semiotischen Stoff haftet eine „massive Tendenz zur Demontage der… …höfischen Literatur des Mittelalters, […] werden die anthropologischen Vorgaben der höfischen Kultur zugleich ein letztes Mal gefeiert und zugleich auf eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Sara S. Poor: Mechthild of Magdeburg and her book. Gender and the Making of Textual Authority

    Gisela Vollmann-Profe
    …über eine Autorin Mechthild machen könne, wenn diese ‚Autorin‘ allein auf den Informationen beruhe, die ein literarisches Ich zu bieten scheine. Poor… …und in Verbindung mit ihm habe sie geschrieben und mit ihrem Text eine Art poetisches Analogon zur dominikanischen Predigt schaffen wollen. Die Wahl der… …sieht dies exemplarisch vorgeführt in II 4, wo die Vision einer Himmelsmesse geschildert wird, während der sich eine arme dirne plötzlich königlich… …Autorschaft erfahre hier höchste Legitimation. In der gleichen Vision werde auch dem nach zeitgenössischem Urteil „poor and unworthy female body“ (S. 71) eine… …würden mit vielen anderen Exzerpten verschiedener Herkunft zu einer neuen, höchst wirksamen literarischen Form vereinigt, die auch eine neue Form von Autor… …Kompilationsform sieht Poor in den spätmittelalterlichen Re- 146 Buchbesprechungen formbestrebungen der einzelnen Orden, die eine Literatur dieser Art vor allem im… …habe sich eine zumindest teilweise unautorisierte Literaturproduktion entwickelt, die bei den „religious superiors“ (S. 172) zu Skepsis und verstärkter… …frommer Frauen, und nehme dort keineswegs eine prominente Position ein, sondern werde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Dazu habe nicht zuletzt die… …Mechthild für eine Dominikanerin hielt und somit die Möglichkeit sah, mit ihrem Text die Bedeutung der Dominikaner für die deutsche Literaturgeschichte zu… …‚cultural capital‘ of Mechthild’s book into the modern period, then, reveals an intensification of the problem of female authorship“ (S. 175), eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Peter Macardle: The St Gall Passion Play. Music and Performance

    Kaus Wolf
    …Passionsspielen des Mittelalters der Vergleich mit neuzeitlichen Oratorien nahe. Allerdings überliefern die wenigsten Spielhandschriften eine musikalische Notation… …hier bereits einzuwenden, dass für eine zweifelsfreie Identifizierung der liturgischen Gesänge im Mittelrheinischen Passionsspiel die Grundlage eher… …antiphonam ‚Dominum Deum tuum adorabis‘ stellt zwar eine (schon von Pflanz identifizierte) fastenzeitliche Antiphon dar, aber „this relatively common chant… …zunächst (S. 159) großräumig in einem Dreieck Oppenheim-Mundenheim-Landstuhl, was – wie er hervorhebt – mit Hugo Stopps Sprachanalysen 6 koinzidiert; eine… …Juden Meir ben Isaak gedacht werden. Beim Bühnenjuden Rufus, der neben den Hohenpriestern als Wortführer der Gegner Jesu agitiert, wäre eine… …Identifizierung mit Maharam (Morenu Ha Raw Meir) oder Rabbi Meir ben Baruch von Rothenburg denkbar. Vielleicht ist dies aber zu volksetymologisch gedacht und eine… …Frankfurter Dirigierrolle jedoch immerhin in eine friedliche Judentaufe mündet; zu einem Pogrom ist es in Frankfurt wie in Worms dann erst im Gefolge der… …, dass für eine Wormser wie Oppenheimer Passionssaufführung des 14. Jahrhunderts archivalische Zeugnisse fehlen. Leider lesen wir von all diesen… …. Keineswegs teile ich Macardles Optimismus für eine methodisch vergleichbare und inhaltlich dann ähnliche liturgiewissenschaftliche Untersuchung und… …Bühnengesänge des Mittelrheinischen (Wormser?) Passionsspiels eine gewinnbringende Ergänzung der Ausgabe von Rudolf Schützeichel darstellen, weil sie erstmals an…
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