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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Um gewisse Linien und Richtungen anzugeben“

    Zur symbolischen Ordnung in Stifters Erzählung „Der beschriebene Tännling“
    Günter Saße
    …. In diesen Rahmen, der vom Umfang her das eigentliche Geschehen zu marginalisieren droht, ist eine auf den ersten Blick recht simple Fabel eingefügt… …bemerkenswert. Hatte Stifter in der ersten Fassung seines „Tännlings“ die „Karte des Herzogthums Krumau“ (J, S. 258) erst recht spät und mehr beiläufig erwähnt… …, sondern um räumliche Kontinuitätsstiftung. Wie viele andere seiner Erzählungen schreibt auch diese auf den ersten Blick gegen Traditionsbruch und… …Auszeichnung. Die entscheidende Weichenstellung findet am ersten Beichttag statt, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat. In Oberplan herrscht der Glaube, daß… …dasjenige, um was man die schmerzhafte Mutter Gottes zum guten Wasser am ersten Beichttage inbrünstig und aufrichtig bittet, in Erfüllung gehen werde. (B, S… …aufgehoben sind. Im Gegenteil: Diese werden geradezu zelebriert, um die hierarchische Abstufung der Gesellschaft sinnfällig zu machen. Im ersten Wagen saß der… …Dorfgemeinschaft irritierte, ist in die Welt des Adels eingegangen. Ihre am ersten Beichttag der Madonna angesonnene Verheißung, sie „werde etwas sehr Schönes und… …, schläft er ein und wacht geläutert wieder auf. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei diese Läuterung Ausweis göttlicher Allmacht, bei genauerem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespr

    Paul Irving Anderson
    …Hysterie zum ersten Mal auftraten, hat Dieterle beinah jeden Küchenzettel gesammelt, bestimmt jedes Foto. Das Personenverzeichnis strotzt vor insignifikanten… …Niveau? War sie eifersüchtig? Hätte es Deutschland nicht gut getan, noch vor dem Ersten Weltkrieg zu wissen, wie Fontane zum Wilhelminismus und Militarismus…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris, Band 16/17 K I und II: De l’Allemagne. Kommentar. Bearbeiter Claude Pichois (Teilband I) und Dirk Fuhrig (Teilband II), Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 1995 bzw. Akademie Verlag, Berlin 2002

    Robert Steegers
    …jeweiligen deutschen Texte zuordnet. Für „De l’Allemagne“ heißt das, dass die DHA den ersten Band der Lévy-Ausgabe in Bd. 8/1 („Die romantische Schule“/„Zur…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Heinz Kischkel, Tannhäusers heimliche Trauer. Über die Bedingungen von Rationalität und Subjektivität im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Hermaea N. F. 80), 332 Seiten

    Kerstin Helmkamp
    …Theoriebildung postuliert – hinter einem Text verschwindet. Im ersten Kapitel appliziert der Verfasser seinen Begriff der ‚lateralen Rationalität‘ auf die – unter…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Postmoderne Stile

    Überlegungen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
    Sabine Kyora
    …Regeln gespielt wird. Die Regeln sind in diesem zweiten Fall nicht – so meine Hypothese – durch die Stilisierung des Autors bestimmt wie in der ersten… …von „livealbum“ ist mit ihrem ersten Buch auf Lesereise. Dabei ist der Ich-Erzähler des Textes nicht nur kaum von Stuckrad-Barre selber zu unterscheiden… …, nein, nur die ersten 10 Minuten, das ist doch ne gute Regelung, das werden die Fotografen ja auch wissen, na sicher, Interview vielleicht doch besser… …Liebhaberinnen“ und – z.B. – „Lust“ so deutlich erkennbar. Auf den ersten Blick erstaunlich ist dagegen die sprachliche Komplexität von „Lust“, die wenig zum… …des Diskurses. Als die noch kleine Vivian von ihrer kessen Mutter Gerlinde zum ersten Mal das Wort Unisex gehört hatte, dachte sie zuerst, es handelte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    „Worte sind hier umsonst“

    Die Beschreibung des Unbeschreiblichen in Goethes „Werther“ und Hölderlins „Hyperion“
    Hartmut Vollmer
    …diese Begegnungen, die sich für die Protagonisten als Peripetie ihrer Lebensentwicklung darstellen. 482 „Worte sind hier umsonst“ Schon in seinen ersten… …idealistischen Sehnsüchten ein neues Ziel – und ist gleichzeitig der Beginn eines endgültigen Scheiterns seiner Existenz. Der gewaltige Eindruck der ersten… …die „leidigen Abstractionen“ überwindet und eine recht detaillierte Schilderung seiner ersten Begegnung mit Lotte liefert, bleibt die Beschreibung des… …seiner Tiefe, wie die Perle im Grunde des Meers.“ (I, 721) Der ‚Augen-Dialog‘ der ersten Begegnung von Hyperion und Diotima substituiert das Sprechen über…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Unrealistisches Erzählen und die Macht des Erzählers

    Zum Zusammenhang von Realitätskonzeption und Erzählinstanz im Realismus am Beispiel zweier Novellen von Raabe und Meyer
    Oliver Jahraus
    …Realismus-Begriff vermutlich zu einem der komplexesten Beispiele in der ganzen disziplinären Ausfächerung aller Realismus-Begriffe werden lassen. Zum Ersten gibt es… …der gesellschaftlichen und das heißt bürgerlichen Konstitution von Wirklichkeit zum Ersten, ihrer Ästhetisierung im literarischen Text zum Zweiten und… …hinein tradiert hat; der zweite eine Einengung des Beobachtungsbereiches und der dritte einen Katalog veränderter Stilprinzipien, der die beiden ersten… …einer der Ersten auf die grundlegend archaische mündliche Kommunikationsform des Erzählens zurückführt. 20 Zudem ist der Erzähler überhaupt erst die… …erzählte Wirklichkeit. Warum aber bedarf es der zusätzlichen Versicherung, dass es „wirklich“ ein Wetter war? Bereits im ersten Satz wird so die Differenz… …zwischen Erzähltem und Realität bzw. Erzählen und Erzähltem eröffnet. Die Betonung der Identität kommt allerdings schon zu spät; denn schon mit dem ersten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.–24. November 2002

    Christian Neuhuber
    …Eröffnungsrede entwickelte Dietmar Goltschnigg, mit Anton Schwob Organisator und wissenschaftlicher Leiter dieses ersten Humboldt-Kollegs, aus einem Nebensatz…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Ralf Klausnitzer, Blaue Blume unterm Hakenkreuz. Die Rezeption der deutschen literarischen Romantik im Dritten Reich, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 1999

    Peter D. Krause
    …Teile des deutschen Feuilleton hatten so auf die 1994/95 in London und München gezeigte Romantik-Ausstellung reagiert). In ihrem ersten Teil widmet sich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die ‚himmlische Stadt‘

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …‚volksdeutscher‘ Provenienz aufhalten, dessen antisemitische Züge vom liberalen jüdischen Patriziertum im Vorfeld des Ersten Weltkriegs „fassungslos“ (Corbea-Hoisie)… …, Alfred Margul-Sperber, Alfred Kittner, Rose Ausländer, David Goldfeld – der sog. ersten Generation der Czernowitzer Nachkriegsautoren – hinzuweisen, die in… …nur „einzelne Schreibende“ gegeben habe und dass die alles andere als günstigen Schreibbedingungen den Texten nicht unbedingt auf den ersten Blick…
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