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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespräch zwischen Eltern und Tochter. Hg. v. Gotthard Erler, Aufbau Verlag, Berlin 2001. Gotthard Erler, Das Herz bleibt immer jung. Emilie Fontane. Biographie, Aufbau Verlag, Berlin 2002.

    Paul Irving Anderson
    …er eine magere Ausgabe des Kernbriefwechsels über die Ziellinie und verlangt nur ein Zehntel dessen, was die Schweizer Schnecke einfordert. Pour… …Wunderkind war die Martha nicht. Allerdings wünscht man sich eine bessere Handhabung als bisher. Die nur auf Marthas Briefe gestützte, unabsichtlich suggestive… …Edition hat lüsterne Spekulationen inspiriert, wonach die Achtzehnjährige eine Affäre mit dem alternden Tenor Stockhausen gehabt habe. Während Erlers kurzes… …Erweiterung des Blickfeldes wird eine wichtigere Seelenkrise, Fontanes Depressionen von 1892, medizinisch und familientechnisch bis ins Detail beleuchtet. Wer… …. Über die etwa 14 Monate als Kindermädchen für eine neu geadelte Junkerfamilie in einem westpreußischen Kaff, als die charakteristischen Symptome der… …und sage mir, wo es da bibbert. Vom Vater höre ich es nicht. Ich höre aber eine Tochter, die von der Frau in sich möglichst wenig wissen will und dafür… …ist nicht alles konzipiert, was Erler macht. Schon 1968 gab er eine exzellente Auswahl der Dichterbriefe heraus. Wer über dieses Briefwerk buchstäblich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Friedhelm Marx, "Ich aber sage Ihnen...". Christusfigurationen im Werk Thomas Manns (Thomas-Mann-Studien, Bd. 25). Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2002

    Ariane Martin
    …. Die „zahlreichen Christusfigurationen“ seien als „Konstante des Erzählwerks“ eine „spezifisch moderne Form des Self-Fashioning“, was „Thomas Manns… …Verhältnis zur Moderne ein neues, schärferes Profil“ (S. 15 f.) verleihe. Eine erste Annäherung, wie diese Profilierung sich gestalte, versucht das zweite… …ohne Ironie als Vermittlungsversuch zwischen Kunst und Leben thematisiert, wobei die Novelle „Die Hungernden“ als eine „Vorgeschichte“ hierzu zu lesen… …sei, die Erzählung „Das Wunderkind“ als eine ironische Variante, die Schiller-Novelle „Schwere Stunde“ dagegen mit den Leitthemen „Leidensweg und… …Leidenswerk“ (S. 59 f.) als eine ernsthafte persönliche künstlerische Selbstvergewisserung. Was den Künstler als Priester angehe, so wird konstatiert, dass dem… …Mynherr Peeperkorn (eine Auseinandersetzung auch mit Gerhart Hauptmann) auf der Folie des Christus-Bildes von Ernst Bertram als eine wenn auch wuchtige… …Christus und Dionysos. Für die Bildung des Helden sei Peeperkorn eine nur vordergründig noch leicht ironisch konturierte Figur von hohem Rang. Von den… …einem jungen Amerikaner eine Blutung anstatt eines lebensbedrohlichen Krankheitssymptoms als wiedereintretende Menstruation und dies als Osterwunder… …missversteht, als eine vermeintliche Auferstehung. Das Kapitel schließt mit dem Hinweis auf Thomas Manns letztes Dramenprojekt „Luthers Hochzeit“, in welchem… …nichtsdestoweniger mit einem kurzen achten Kapitel formuliert, welches sich als Rückblick versteht. Das Fazit lautet in Anlehnung an eine Bemerkung von Walter Muschg…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Ralf Klausnitzer, Blaue Blume unterm Hakenkreuz. Die Rezeption der deutschen literarischen Romantik im Dritten Reich, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 1999

    Peter D. Krause
    …Publizistik und literarische Gesellschaften. Eine Fallstudie zur Eichendorff-Rezeption zeichnet exemplarisch die Wirkungen und Gegenwirkungen kulturpolitischer… …Sektor stand die geistesgeschichtlich imprägnierte Romantik-Reihe im Reclam-Großprojekt Deutsche Literatur in Entwicklungsreihen und eine Vielzahl… …editorischen Mammut- Unternehmen beitrug, offenbart auch eine für nationalkonservative Gelehrte typische Mischung aus Verblendung und politischem Zwang mit ihren… …dieses Teiles bilden die Bemühungen um eine „gestalthafte“ bzw. „organisch-ganzheitliche“ Ausrichtung von Wissenschaftskonzepten, die zwischen 1933 und… …eine „qualitativ“ andere Forschung entgegensetzten. Überzeugend schildert der Verfasser, mit welchen Intentionen und Modifikationen romantische… …Auswertung von Lehrplänen und didaktischen Handreichungen offenbart eine Diskrepanz zwischen verbaler 637 Buchbesprechungen Hochschätzung und stiefmütterlicher… …inszenierten Gedenkfeiern zeigt eine Vielfalt von Äußerungsformen, die vom Verfasser auf den zwar fragmentierten, doch nicht gänzlich zu beseitigenden… …eine Biographie E.T.A. Hoffmanns verfasst und der 1939 nach England emigrierende Martin Beheim-Schwarzbach das Leben des Novalis beschrieben; der… …über eine problembezogene Wissenschaftshistorie hinaus. Von vielfältigen Beobachtungen und Hinweisen auf weitere brisante und näherer Erforschung… …Band fehlt ein Personenregister ebenso wie ein übergreifendes Fazit. Zwar gibt es die jeden Teil abschließenden Resümes – doch eine letztlich alle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Call for Papers

    Kleine Prosa. Theorie und Geschichte eines Textfeldes im Literatursystem der Moderne
    …bedeutungsvoll. Die hier angekündigte Tagung zielt auf eine historisch-systematische Erschließung dieses Textfeldes, auf seine Konstellationen und Transformationen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Liste eingesandter Bücher

    …Satire im deutschen und französischen Rundfunk, Königshausen & Neumann, Würzburg 2002. 639 Buchbesprechungen Bohnengel, Julia: Sade in Deutschland. Eine… …, WUV-Universitäts-Verlag, Wien 2002. Wehner, Ulrich: Pädagogik im Kontext von Existenzphilosophie. Eine systematische Untersuchung im Anschluß an Eberhard Grisebach, Otto…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Inhaltsverzeichnis

    …. Stephen Jaeger, Rüdiger Schnell über „Ennobling Love“: Eine Antwort ...................................... 383 Max Schiendorfer, Minnesang als Leselyrik –… …Mouvance – Rollen- und Sprachspiele Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte ....................................................... 392… …, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf. hieraus ergebende Honorare stehen dem Autor zu. Bei Leserbriefen sowie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Wortbildung in der deutschen Urkundensprache des 13. Jahrhunderts

    Möglichkeiten, Probleme und Grenzen ihrer Erforschung
    Christine Ganslmayer, Peter O. Müller, Uli Ring
    …eine systematische Darstellung der mittelhochdeutschen Wortbildung intendieren: Bei dem einen Projekt handelt es sich um die von Thomas Klein… …Grammatikprojekt nur eine untergeordnete Rolle spielt und erst für das 14. Jahrhundert berücksichtigt wird 4 ; in methodischer Hinsicht liegt beiden Projekten die… …Textkorpusprinzip, eine systembezogene Untersuchungsperspektive sowie die Darstellung synchroner morphologisch-semantischer Motivationsbezüge charakteristisch sind… …Urkundenausfertigungen von den Anfängen bis zum Ende des Jahres 1299 um- 4 Bei Birgit Herbers: Verbale Präfigierung im Mittelhochdeutschen. Eine semantischfunktionale… …, Lahr 1983. Die Buchausgabe des Corpus ist z.Zt. nicht lieferbar. Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2002 geförderte Digitalisierung des… …Schreibsprachwirklichkeit bieten. Dies entspricht der ursprünglichen Intention des Corpus-Initiators Friedrich Wilhelm, der der Ansicht war, dass eine wissenschaftliche… …sind, erlauben sie nicht nur eine chronologische, sondern auch eine räumliche Fixierung sprachlicher Varianz. Zudem sind vielfach auch die… …in einer vergleichbaren Fülle und Präzision, und obschon eine Reihe fachsprachlicher Termini enthalten ist, repräsentieren die Urkunden in ihrem… …Schreiberzuweisungen möglich. Eine Begrenzung auf entsprechende Urkundenstrecken kommt für eine ausschließlich auf die Urkundensprache ausgerichtete… …Wortbildungsuntersuchung allerdings nicht in Frage, da hiermit eine zu weitgehende Reduzierung des Corpus verbunden wäre. Dies würde auch den Interessen einer historischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Überlieferungskontexte als Zugang zu mittelalterlichen Texten am Beispiel der "Sieben weisen Meister"

    Detlef Roth
    …wenig Interesse gestoßen, und das, obwohl sie eine der verbreitetsten Erzählungen der Weltliteratur ist, die vom 12. bis zum 19. Jahrhundert weltweit in… …http://is.dal.ca/~hrunte/seven_sages.html abrufbar sind. Eine Neubearbeitung der Bibliographie wird unter Leitung von Hans R. Runte vorbereitet. 359 Detlef Roth tum“), die im frühen 14… …. 264–287, hier S. 275. Einzige Ausnahme wäre der „Dolopathos“ des Johannes de Alta Silva, weil dort nur die eine Partei, die sieben weisen Meister… …sieben weisen Meistern, Diss. Greifswald 1904, S. 36–41, 65–72 und 106–110; eine Edition der zweiten Übersetzung (vgl. Abschnitt IV) wird zur Zeit von Udo… …Knoblochtzer, um 1483] 27 ; Magdeburg: Moritz Brandis, 1494; Köln bey Sanct Lupus, o. J. 28 In allen Handschriften außer S 2 und T geht der „Historia“ eine… …, 1450–1455. 26 Möglicherweise handelt es sich hier um eine Mischung zweier Übersetzungen. Die Incipits der Rahmenerzählung und der ersten Erzählung der… …. O., o. Dr., o. J.“ verzeichneten Druck diese oder eine weitere Inkunabel gemeint ist. 28 Das bislang einzige bekannte Exemplar (Wien… …. 1–34, hier S. 15, beschrieben. 29 T weist dasselbe Incipit wie die beiden Straßburger Inkunabeln auf und geht mit diesen auf eine gemeinsame Vorlage… …, lässt sich aber recht genau bestimmen: Es muss sich um eine Handschrift einer Untergruppe der zweiten lateinischen Handschriftengruppe handeln. 32… …, eine weitere Handschrift überliefert den Text der „Historia“ unvollständig sowie nur zwei Auslegungen, und die vierte Handschrift der Gruppe, die in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Rüdiger Schnell über "Ennobling Love": Eine Antwort

    C. Stephen Jaeger
    …DISKUSSIONEN RÜDIGER SCHNELL ÜBER „ENNOBLING LOVE“: EINE ANTWORT von C. Stephen J a e g e r , University of Illinois Bücher wie Menschen nimmt man… …Historical Reality“ (S. 41). Folgt man Schnells Kritik, gibt es diese Passagen nicht: „In Jaegers Buch suchen wir eine Auseinandersetzung darüber vergebens“ (S… …. Schnell hat meinem Werk eine naive Perspektive aufoktroyiert. Behauptet wird etwa, dass ich an die ‚flammende Liebe‘ Alkuins zu Karl dem Großen als ech- 383… …Gegebenheiten bezogen sind. Dhuoda zu zitieren, war also gute historische Methode: die Bestätigung einer 384 Rüdiger Schnell über „Ennobling Love“: Eine Antwort… …im Laufe seiner Kritik eine Vielfalt von Liebesmodalitäten bei den Karolingern, die seines Erachtens zu meiner Argumentation gehören sollten, die ich… …thought of his beautiful face. Love unites the entire community (S. 41). Mit diesem Ergebnis meiner Untersuchung stelle ich mich in eine Linie mit Heinrich… …Freundschaft eine so zentrale Rolle am Hofe zu, „dass sie sogar für den höfischen Lebensstil bestimmend wurde” (zit. nach „EL“, S. 249, Anm. 20). Wie kommen wir… …eine neue Diskussionslinie. Sie situiert sich in der Forschungsdiskussion, die Michel Foucault in seiner „Geschichte der Sexualität“ begonnen hat und… …bietet eine Antwort sowohl auf Fichtenau, Riché, McGuire, von den Steinen als auch auf John Boswell. Hier ist das Kapitel über die Karolinger in meinem… …von [...] Jaeger zu verorten” (S. 102). 386 Rüdiger Schnell über „Ennobling Love“: Eine Antwort Ein wichtiges interpretatorisches Problem bietet eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Minnesang als Leselyrik - Mouvance - Rollen- und Sprachspiele

    Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte
    Max Schiendorfer
    …MINNESANG ALS LESELYRIK – MOUVANCE – ROLLEN- UND SPRACHSPIELE Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte von Max S c h i e n d o r f e r… …allem eine solidere Fundierung von Teilerkenntnissen könnten sich für die Forschung als durchaus heilsam erweisen. Kritische Sichtung in diesem Sinne… …müsste sich eine möglichst exakte Trennung der Spreu vom Weizen sowie die sorgsame Inventur und Neubewertung des Letzteren zum Ziel setzen. In ihrer… …musikalischen und/oder literarischen Vergnügungen bei Hoffesten“ (S. 13) problematisiert. Cramer selbst nennt je eine Belegstelle aus dem „Tristan“, dem „Erec“… …grotesk überzeichnet wurde, sollte heute doch allgemein anerkannt sein. Darf dieses Faktum außer acht bleiben, wenn man etwa eine Aussage Ulrichs zitiert… …nicht auch ganz anders gewesen sein, indem z.B. der Autor zunächst im Lied eine mögliche ‚Antithese‘ zur Wolframschen Fundamentalopposition von Minnesang… …meine doch, dies sei eine mögliche Frage, die man sich durchaus hätte stellen können. Ähnlich suspekt ist mir u.a. Ulrichs Aussage zu KLD XXXIII, welches… …gewürzten Übertreibung, wenn auch natürlich unbestritten sei, dass die mittelalterlichen ebenso wie die heutigen Minnesangrezipienten gewiss eine ganze Skala… …eine geläufige Form literarischen Lebens“ (S. 13) abgibt. Was hier und in den genannten literarischen Schilderungen greifbar wird, markiert gerade nicht… …die Norm, sondern den allein mitteilenswerten Ausnahmefall. Und dies gilt mutatis mutandis kaum weniger, wenn etwa Hadlaub in SMS 2 eine Reihe…
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