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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Czernowitz, die "himmlische Stadt'

    Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina
    Maria Kublitz-Kramer
    …Abstract CZERNOWITZ, DIE ‚HIMMLISCHE STADT‘. Eine allegorische Lektüre deutschsprachiger Gedichttexte aus der Bukowina von Maria K u b l i t z - K r… …kommt, dass insbesondere in den Jahren zwischen den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts eine facettenreiche, wenn auch auf bekannte Vorbilder zurückgreifende… …bietet eine allegorische Lektüre ausgewählter, nicht nur auf Rose Ausländer und Paul Celan beschränkter Gedichttexte an, in der die geographische und… …Roth Heimatlosigkeit zum Existenzial der Ostjuden und erteilt zugleich dem Zionismus und der Assimilation an die nationalen Werte des Westens eine Absage… …gewesen. Jetzt wurden sie eine Nation im Exil.“ 2 1 Joseph Roth: Juden auf Wanderschaft, in: Ders.: Romane, Erzählungen, Aufsätze, Köln, Berlin 1964, S. 565… …, Schreib- und (nach 1945) auch Erinnerungsort werden ließen, in dem die jüdische Identität mit Beschwörungen der ‚himmlischen Stadt‘ eine bis heute andauernde… …Österreich und Südwestdeutschland als auch die „Germanisierung“ der Rumänen und Ruthenen. Obwohl die Juden in dem neuen „Bukowina Distrikt“ zunächst eine nur… …die deutsche und österreichische Kultur vermittelten Zivilisation westlicher Prägung“. 5 Die Czernowitzer Juden eigneten sich eine bürgerliche Bildung… …Allerdings fand die „stürmische Option der Juden für eine Assimilation an ein ‚deutsches‘ Selbstverständnis“ 7 keine ungeteilte Zustimmung. In Karl Emil… …für den Chassidismus, der von dem Vorort Sadagora ausging, bedeutete eine dauernde Provokation der Modernisierungsbestrebungen des jüdischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Rüdiger Schnell über "Ennobling Love": Eine Antwort

    C. Stephen Jaeger
    …DISKUSSIONEN RÜDIGER SCHNELL ÜBER „ENNOBLING LOVE“: EINE ANTWORT von C. Stephen J a e g e r , University of Illinois Bücher wie Menschen nimmt man… …Historical Reality“ (S. 41). Folgt man Schnells Kritik, gibt es diese Passagen nicht: „In Jaegers Buch suchen wir eine Auseinandersetzung darüber vergebens“ (S… …. Schnell hat meinem Werk eine naive Perspektive aufoktroyiert. Behauptet wird etwa, dass ich an die ‚flammende Liebe‘ Alkuins zu Karl dem Großen als ech- 383… …Gegebenheiten bezogen sind. Dhuoda zu zitieren, war also gute historische Methode: die Bestätigung einer 384 Rüdiger Schnell über „Ennobling Love“: Eine Antwort… …im Laufe seiner Kritik eine Vielfalt von Liebesmodalitäten bei den Karolingern, die seines Erachtens zu meiner Argumentation gehören sollten, die ich… …thought of his beautiful face. Love unites the entire community (S. 41). Mit diesem Ergebnis meiner Untersuchung stelle ich mich in eine Linie mit Heinrich… …Freundschaft eine so zentrale Rolle am Hofe zu, „dass sie sogar für den höfischen Lebensstil bestimmend wurde” (zit. nach „EL“, S. 249, Anm. 20). Wie kommen wir… …eine neue Diskussionslinie. Sie situiert sich in der Forschungsdiskussion, die Michel Foucault in seiner „Geschichte der Sexualität“ begonnen hat und… …bietet eine Antwort sowohl auf Fichtenau, Riché, McGuire, von den Steinen als auch auf John Boswell. Hier ist das Kapitel über die Karolinger in meinem… …von [...] Jaeger zu verorten” (S. 102). 386 Rüdiger Schnell über „Ennobling Love“: Eine Antwort Ein wichtiges interpretatorisches Problem bietet eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Minnesang als Leselyrik - Mouvance - Rollen- und Sprachspiele

    Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte
    Max Schiendorfer
    …MINNESANG ALS LESELYRIK – MOUVANCE – ROLLEN- UND SPRACHSPIELE Eine Antwort auf Thomas Cramers Umwertung aller Werte von Max S c h i e n d o r f e r… …allem eine solidere Fundierung von Teilerkenntnissen könnten sich für die Forschung als durchaus heilsam erweisen. Kritische Sichtung in diesem Sinne… …müsste sich eine möglichst exakte Trennung der Spreu vom Weizen sowie die sorgsame Inventur und Neubewertung des Letzteren zum Ziel setzen. In ihrer… …musikalischen und/oder literarischen Vergnügungen bei Hoffesten“ (S. 13) problematisiert. Cramer selbst nennt je eine Belegstelle aus dem „Tristan“, dem „Erec“… …grotesk überzeichnet wurde, sollte heute doch allgemein anerkannt sein. Darf dieses Faktum außer acht bleiben, wenn man etwa eine Aussage Ulrichs zitiert… …nicht auch ganz anders gewesen sein, indem z.B. der Autor zunächst im Lied eine mögliche ‚Antithese‘ zur Wolframschen Fundamentalopposition von Minnesang… …meine doch, dies sei eine mögliche Frage, die man sich durchaus hätte stellen können. Ähnlich suspekt ist mir u.a. Ulrichs Aussage zu KLD XXXIII, welches… …gewürzten Übertreibung, wenn auch natürlich unbestritten sei, dass die mittelalterlichen ebenso wie die heutigen Minnesangrezipienten gewiss eine ganze Skala… …eine geläufige Form literarischen Lebens“ (S. 13) abgibt. Was hier und in den genannten literarischen Schilderungen greifbar wird, markiert gerade nicht… …die Norm, sondern den allein mitteilenswerten Ausnahmefall. Und dies gilt mutatis mutandis kaum weniger, wenn etwa Hadlaub in SMS 2 eine Reihe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Vom Epos zum Roman? Eine Problemstellung

    Heiko Christians
    …122. Band 2003 · Zweites Heft VOM EPOS ZUM ROMAN? EINE PROBLEMSTELLUNG von Heiko C h r i s t i a n s , Köln Abstract Der Wechsel von Vergils „Aeneis“ zu… …Homers „Ilias“ als dem verbindlichen Eposund Stilideal im europäischen 18. Jahrhundert zeigt nicht nur eine weiträumige Geschmacksverschiebung an, sondern… …Gelehrten des ausgehenden 18. Jahrhunderts dramatisch sank, das dort so lange eine scheinbar unangreifbare Spitzenstellung eingenommen hatte. In seiner frühen… …mit römischem Nachdrucke eine ganz eigne Art der Epopöe. In ihm, der den Neueren weit mehr Vorbild geworden ist als Homer, kann man den Unterschied der… …. 183–221, hier: S. 195. 162 Vom Epos zum Roman? Eine Problemstellung on, für die Vergils Werke einstehen. 3 Die größtenteils an lateinischen Musterautoren… …anderen Text oder Autor, sondern festigte auch eine soziologisch lesbare Ordnung normativer Stillagen und eine international ausgerichtete intellektuelle… …Vakuum angesiedelt werden. Sie war wiederum stark geprägt durch eine politisch-symbolische Identifikation des mächtigen zentralistischen französischen… …Nationalstaates und seiner Kultur mit einem bestimmten Idealbild der römischen Republik. 4 Eine kultur- und nationalpolitische Emanzipation der deutschen… …große männer auff geholffen […] bey jhrem werth erhalten werden; sondern auch die Deutsche.“ 9 Dabei betont er ausdrücklich, dass er „es für eine… …Krieges“, „Lukretius“, „Wilhelm von Sallust“ und Vergils „Georgica“ und „Aeneis“ zitiert. Auf die „Aeneis“ nimmt auch eine pauschale Anweisung zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.-23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …TAGUNGSBERICHT Autor, Autorisation, Authentizität Eine internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002 In bewährter Kooperation… …Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung alle zwei Jahre eine gemeinsame Arbeitstagung. In diesem Jahr befasste sich die Veranstaltung mit den nicht… …die Überlieferung zu klären und dann bestimmte Fragen an sie zu stellen – schlug Baisch eine Differenzierung in einen produktions- und einen… …Legitimation herangezogen. Andererseits sind an der Textentstehung nachweisbar mehrere Personen beteiligt, was eine Zuordnung von Texten bzw. Textteilen zu einer… …derjenige zu verstehen sei, der per Veröffentlichung den Willensakt der Autorisation durchführt. Der so verstandene Autor sei also eine Instanz des… …, autorisiert. Sein eigenes Handeln aber wiederum impliziert Autorität, nämlich eine materiale Autorität: die Kompetenz des Editors, die sein Handeln berechtigt… …zwischen Autor und Leser an. Eine Profilierung des Textes als objektive Größe gegenüber per se subjektiven Zuschreibungen von Autorintentionen kranke an der… …, einige Zeichen erst zu schaffen. Inwieweit ist eine Ermittlung von Autorintentionen nun trotz der eingeschränkten Erkenntnismöglichkeiten denkbar? Der… …wiederum unterschiedliche Erkenntnisinteressen zum Tragen; es kann sowohl eine ‚ideale‘ Entwicklung als auch das materiale psycho-physische Schreiben in den… …: Gabriele Radecke (München) stellte am Beispiel von Theodor Fontanes „Mathilde Möhring“ dar, wie eine genetische Edition echte Textautorität in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer Grammatiken

    Uta Goerlitz
    …Buchbesprechungen Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer… …der deutschen Handschriften des Mittelalters in der Bayerischen Staatsbibliothek in München Maßstäbe gesetzt haben. Der Band tritt damit in eine Reihe… …nicht voneinander zu trennen. Die so gekennzeichnete Fokussierung speziell germanistischer Fragestellungen impliziert jedoch eine besondere Gewichtung des… …Handschriften angefügt, die Schneider im darstellenden Teil zur Dokumentation und Illustration der Handschriftenpraxis des Mittelalters heranzieht, darunter eine… …konzise Anmerkungsapparat auf eine Verbindung theoretischer und praktischer Aspekte des Umgangs mit (spät)mittelalterlichen Handschriften. Der…
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