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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2001

    Aktualität des Sophokles. Zur Übersetzung und Inszenierung der „Antigone“: Ein unveröffentlichter Brief von Rudolf Abeken an Karl Solger (Weimar, 1809)

    Anne Baillot
    …der jetzt allgemein gewordenen Uebereinstimmung aller gründlichen Kenner auch die genaue Nachbildung der metrischen Form dieser Kunstwerke.“ 8 Die… …Stolberg (1787), die von Ast (1804) und die von Hölderlin (1804), obgleich die Perspektiven dieser Übersetzungen ganz unterschiedlich waren. Man kann auch zu… …bringen zu helfen. 12 Der Begriff der Wiederbelebung wird hier emphatisch verwendet und rechtfertigt selbst den Sinn dieser neuen Übersetzung. Denn Solger… …denkt gar nicht, dass er mit dieser wissenschaftlichen Arbeit einen absoluten Höhepunkt in der Sophokles-Übersetzung erreicht hätte, sondern meint… …wegen der symbolischen Bedeutung der ersten Veröffentlichung wog die Meinung der Freunde bei dieser letzten Bearbeitung des Textes besonders schwer. Die… …gerade dieser ein prägnantes Muster in Solgers späteren Schriften geblieben ist. 1.1.3. Sophokles als Muster Wenn Solger schreibt, seine Absicht bestehe… …zufrieden und halb erstaunt, indem man von dieser Klarheit und Einfalt kaum etwas kennt. Die verständliche Sprache brachte hiebey den größten Vortheil. […]… …Bühne, war nach Abekens Ansicht auch in dieser Inszenierung gar nicht verbessert worden. Abekens Kritik bleibt im Laufe des Briefes so heftig, dass er… …durch „Recht“ übersetzt, usf. 171 Anne Baillot Ποσις µεν αν µοι κατθανοντος αλλος ην Mir würd’ ein andrer Ehmann, wenn dieser fiel, Und auch vom andern… …Wahnsinnigen betrachtet wurde (wie man es bei Voß, Schelling u.a. lesen kann). In dieser Übersetzung wird dem metrischen Zwang viel lockerer gehorcht als in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Judas als Held. Formen des Erzählens in der mittelalterlichen Judaslegende

    Jutta Eming
    …(Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften. Vorträge G 207), S. 36 ff. Zu dieser Untersuchung stellt Ohlys Aufsatz: Desperatio und Praesumptio. Zur theologischen… …. 393–395, und Hans-Josef Klauck: Judas – ein Jünger des Herrn, Freiburg, Basel, Wien 1987 (Quaestiones disputatae 111), S. 17 ff. 5 Auf dieser Linie liegt… …Verfilmung wurde dieser Kontrast zusätzlich dadurch akzentuiert, dass Judas von einem schwarzen Schauspieler und Sänger verkörpert wurde, was damals nicht als… …folgt. In dieser ‚hybriden Mischung‘ 7 Die Fälle moderner Deutungen der Figur, für die ein Konzept von Heiligkeit eine Rolle spielt, sind damit noch nicht… …hinauslaufend, was zugleich die Flucht aus Scarioth motiviert). In dieser Aufstellung ist immer die Version der Prosa A als erste Variante angegeben. Die… …Anhaltspunkte, worin die genrespezifischen Züge der Judaslegende liegen könnten. In dieser Frage muss deshalb auf die ältere Theorie der Legende von André Jolles… …bezeichnet sie auch als ‚Verbrecher‘) Komplemente der vorbildlichen Figuren. Entsprechend dieser Überlegung sieht er den katholischen Kanonisationsprozess als… …Daran wird deutlich, dass Jolles bei den ‚Gegenheiligen‘ allem Anschein nach gerade nicht an Judas denkt: „Kein Wunder wäre es gewesen, wenn dieser Mann… …und die Plausibilität seiner Deutung durch Johannes umstritten. 30 Unabhängig von dieser Episode wird dem biblischen Judas durch die Reue über den… …der Frau in der Kirche, Bergisch Gladbach 1994. 402 Judas als Held In dieser Version liegt der Akzent auf Judas’ Emotionen. Dem Verlust der Salbe, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2001

    Joachim Bumkes Ausgabe der

    Karl Stackmann
    …Handschriften über den Textbestand, die Textfolge und die Textformulierung heran - lauter positive Merkmale, denn mit Hilfe von Leitfehlern ist dieser… …, dass ein unruhiges Textbild hinzunehmen gewesen wäre. Denn wer immer mit dieser Ausgabe arbeitet, wird es vor allem tun, um zu studieren, was sie ihm… …die Textausgaben der großen höfischen Dichtungen in dieser Sprache gehalten sind, zum anderen mit der leichteren Lesbarkeit. Beide Gründe leuchten… …Handschriften der „Klage“ nicht die Rede sein. Das Leithandschriftenprinzip erlaubt Eingriffe in den Text dieser Handschrift, wenn er erweislich fehlerhaft ist… …, genau wie Bumke bei der Beschreibung des Dilemmas belassen. Fälle dieser Art sind gar nicht selten. Der Editor kann nichts anderes tun, als seinem… …Text der Leithandschrift verlassen wird, zwar, was in dieser Handschrift steht, nicht aber, woher die Änderung genommen ist. Das wäre unerheblich, wenn… …älteren „Klage“-Texte – in der augenblicklichen Situation des Faches auch eine allgemeinere Bedeutung zu. Ich beginne mit dem Nächstliegenden. Mit dieser… …, die durch die New Philology angestoßen worden ist, die weitere Richtung weisen. Da ich in dieser Angelegenheit seit langem Partei bin, will ich auch… …traditionellen Editionspraxis der ‚alten‘ Philologie entwickelt. Er erkennt die Berechtigung dieser Kritik an, lässt sich von ihr aber nicht in eine Frontstellung… …, und er nötigt den Literarhistoriker durch die veränderte Bewertung der Überlieferung zum Überdenken seiner Behandlung dieser Texte. In Anknüpfung an den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Geschlossene Formen. Besetzung und Umbesetzung eines literaturhistorischen Sachverhalts, Berlin, 15.–16. Dezember 2000

    Ingo Berensmeyer, Kai Luehrs-Kaiser
    …Kunstwerk stärker in den Vordergrund, lasse jedoch Form eher mit Kritik konvergieren als dieser zum Opfer fallen. In seinem Beitrag „Verzauberung der Form… …versuchte dieser Frage nachzugehen, indem er aufzeigte, dass akademische Institutionen einem Wandel ihrer normativen Ansprüche unterliegen und dass es durch… …exemplarisch vorstellen konnte. Die Frage, ob dieser Umbruch 287 Tagungsbericht der diskutierten Ambivalenz von Geschlossenheit und Offenheit in ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Paul Listen, The Emergence of German Polite 'Sie'. Cognitive and Sociolinguistic Parameters, Peter Lang, New York u.a. 1999 (Berkeley Insights in Linguistics and Semiotics 32)

    Werner Besch
    …, verbunden mit der Erkenntnis, dass mehrere Heraushebungsstrategien an der Ausbildung dieser Form beteiligt waren. Am Ende der Entwicklung (18. Jahrhundert)… …sollte, auf dieser soliden Grundlage aufbauend, das Textsortenspektrum erweitern, so gut es eben geht. Bei Listen haben die Dedikationen fast ein… …Vergleich älterer und jüngerer Fassungen dieser Gattung systematisieren, parallel zur Auswertung der originären Textbeispiele. Der Autor des hier besprochenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Robert Peter Ebert, Verbstellungswandel bei Jugendlichen, Frauen und Männern im 16. Jahrhundert, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Reihe Germanistische Linguistik 190)

    John Ole Askedal
    …sich die Frage, welche Abweichungen von dieser diachronischen und synchronischen Normalabfolge festzustellen sind, welche individualstilistische bzw… …Modalverb]“. Dieser Befund ist möglicherweise als ein Indiz für die stärkere Grammatikalisierung des häufigeren haben-Perfekts im Vergleich zu den beiden… …. auch S. 177). In Anbetracht dieser sicher gültigen Beobachtung kann freilich die Annahme des Verf. nicht als gesichert gelten, die Jungen hätten versucht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions: „Rhetorik – Figuration und Performanz“ vom 23. bis 26. September 2002

    Jürgen Fohrmann
    …Kulturwissenschaften. Als wichtigste Prämisse dieser „rhetorischen Wende“ kann gelten, dass Medien nur über „Form“ beobachtet werden können und dass „Form“ ihrerseits… …. Positionen der Dekonstruktion). Dieser Prämisse zufolge ist der Sinn von Texten also nichts Vorgängiges, das durch „copia“ nur angereichert würde, sondern… …zu dieser Annahme beziehen: etwa die Diskussion um den Gegenstandsbereich der Literaturwissenschaften und um die Verfahren der Historiographie (Hayden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001
    Steffen Martus
    …Unauffälligkeit, und dieser Wechsel betrifft auch die Performanz und Inszenierung von Texten. Die sich als Novum inszenierende Kultur der Unauffälligkeit arbeitet… …ein „ungemein freyer Staat“, denn nur „Wahrheit und Vernunft“ werden hier als Herrschaftsinstanzen anerkannt. Unter Obhut dieser beiden Leitfiguren… …Adaptation dieser Gedanken z.B. Ansgar Häfner: An Niemand, den Kundbaren. Bemerkungen zur Entstehung der Öffentlichkeit, in: Als die Post noch Zeitung machte… …: Autoren arbeiten in dieser Situation unter Bedingungen der Kritisierbarkeit, literarische Kommunikation ist kritische Kommunikation. Genau dieses Apriori… …die unterschiedlichen Gemüths=Beschaffenheiten und Sitten derer Personen dieser Zeit vorgestellet werden. Nach der siebenden Frantzösischen Edition in… …, kommt der Kritik in dieser Ordnung ein Diskursort zu. Die positive Etablierung der Kritik, die Zumutung einer Institution, die dazu da ist, Fehler… …Autornamen und eine ebenso unsichtbare wie allgegenwärtige Signatur der Worte eines Werks durch den individuellen „Ton“). Dieser neue Autorisierungsbedarf, den… …„fürchterliche[n] gelehrte[n] Krieg“ 29 , und dieser „Dichterkrieg“ ist kein geregelter Kabinettskrieg mit klaren Frontverläufen. Der Anonymus berichtet etwa, Klotz… …Maß, Art und Weise von Kritik. In dieser ungesicherten Situation muss die Kritik Lob und Tadel, Positivität und Negativität in ein akzeptables… …eine Auflistung von kritischen Injurien unter dem Titel „Von der Critischen Höflichkeit Einiger hochdeutscher Kunstrichter“ (1742) belegt. 42 Dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Genelun, der Verrâtaere

    Werner Hoffmann
    …ein Staatsroman, und im Zusammenhang mit dieser generischen Klassifizierung zu einer ebenfalls schon von Hugo Kuhn formulierten Neubewertung von… …Gattungstraditionen, -erwartungen und -aspekte es ausschließen, die Dichtung mit einer einzigen Gattungsbezeichnung umfassend charakterisieren zu können. Mit dieser… …. Dieser Typus ist in der deutschen Literatur kaum entfaltet – außer eben im Rolandslied. Das hat Max Wehrli hervorgehoben (Geschichte der deutschen… …Erscheinung. Auf die fundamentale Bedeutung dieser Aussage hat etwa Ingo Nöther nachdrücklich aufmerksam gemacht. 7 Der Dichter weiß um den Gegensatz von außen… …dichterischen Verkörperungen dieser Einsicht. Konrad hat das konstatiert. Die Frage, warum in Genelun außen und innen, Schein und Sein auseinander- und in… …: Poetica 10, 1978, S. 429–468. Das Stiefvater-Stiefsohn- Verhältnis spielt in dieser sehr kenntnisreichen und anregenden Untersuchung keine Rolle (wie ja… …Heiden fest und werden nicht erst am Schluss der Dichtung durch den Ausgang des Gottesurteils offensichtlich. Mit dieser Rechtsauffassung seiner Zeit… …dem Verräter nach Karls Sieg über die Heiden in der kaiserlichen Residenzstadt Aachen gemacht wird. Dieser Prozess ist in der Forschung namentlich unter… …gleichwertigen Gesinnungen der beiden Antagonisten hat für das deutsche Rolandslied mit Recht schon Karl Stackmann widersprochen: „Dieser Genelun der deutschen… …Kulturgeschichte 22); zuletzt Schulz [Anm. 21]. 353 Werner Hoffmann Zeugen hierfür (vv. 8744–8746). Dieser nimmt das als Eingeständnis des Angeklagten, dass er die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Dilemmata: Die Orgeluse-Gawan-Handlung im „Parzival“

    Friedrich Michael Dimpel
    …der minne und der rîterschaft resultieren, so deutet Wolfram bei Orgeluse eine Lösungsmöglichkeit dieser Widersprüche an: Die Stärkung der… …Verbesserungsmöglichkeiten dieser Welt überprüft werden könnten. Es ist die Aufgabe der Gawan-Partien, die Probleme zu erörtern, die sich aus Gawans „Normalität“ ergeben… …Neugart (Anm. 1), S. 130, hält Gawan in dieser Szene für „vollkommen ahnungslos“, ebenso Peter Czerwinski: Der Glanz der Abstraktion. Frühe Formen von… …freuen, da seine Liebe zu Orgeluse noch unerfüllt ist. Selbst wenn man bei dieser Stelle der Interpretation von Mohr folgen möchte, muss das noch nicht… …. 20 So nimmt sie den Dienst von Anfortas an (616, 11–14). Zwar erlangt dieser große 15 Man vergleiche, mit welchem Aufwand Feirefiz und Parzival… …Sinne einer kognitiven Karte Der Vertrag mit dem Zauberer Clinschor spielt eine zentrale Rolle bei Orgeluses Racheplänen. Dieser Vertrag hat der Forschung… …bislang Kopfzerbrechen bereitet: „Auch dieser Vertrag, über dessen einzelne Bestimmungen man lieber nicht so genau nachdenkt, gehört zu den Merkwürdigkeiten… …vornherein ausschließt (618, 17f., 632, 15–18). 27 Dagmar Hirschberg (Anm. 7 ), S. 210, hat auf die Parallele dieser Szene mit der ersten Siguneszene… …Richteramt wahr und verurteilte Urjans zum Tod durch den Strang (527, 20). 32 Der Verurteilte wandte sich an Gawan: Gawan müsse ihm helfen, denn dieser hätte… …daraus entstandenen Probleme aufzuarbeiten und auf eine Lösung zu hoffen. Das beginnt erst nach der ersten Gralsszene. Vgl. zu dieser Stelle Dietmar…
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