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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Ich Ajax der sein Blut“. Heiner Müllers lyrische Inszenierung des Tods der Tragödie

    Michael Ostheimer
    …Hintergründigkeit Müllerscher Intertextualitätsbezüge rechnet 11 , gegenüber dieser einsinnigen Lesart einen Vorbehalt anmelden. Gérard Genette zufolge ist die… …Widersacher eine große Zahl Rinder und Schafe aus dem Bestand der griechischen Viehherde vor Troja. An dieser Stelle setzt das Drama des Sophokles, und, so ist… …dieser historisierenden Relativierung aber trifft Müller, indem er die Göttin, also Athene, als „launisch“ qualifiziert, ein wesentliches Merkmal des… …genau dieser Gedanke der Überlappung zweier Zeitalter, den Müller sich in der Auseinandersetzung mit der Sophokleischen Tragödie zu eigen macht. Schon die… …., S. 207. 254 „Ich Ajax der sein Blut“ IV. Klärender Zwischenschritt: drei Ebenen der „Ajax“-Rezeption An dieser Stelle wird offensichtlich, daß das… …direkten Anschluß daran kombiniert Müller das Verfahren dieser beiden Ebenen, indem er Geschehnisse aus der Geschichte des Sozialismus so formiert, daß sie… …, daß er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig Gebrauch zu machen. 47 Wenige Tage später, am 4. Januar 1923, forderte Lenin gar Stalins… …Absetzung: Stalin ist zu grob, und dieser Mangel, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten durchaus erträglich ist, kann in der Funktion… …aufgetreten ist. Sein Biograph Isaac Deutscher vermerkt bei ihm ein „Zaudern“ 51 in dieser entscheidenden Phase, eine „melancholische Einsamkeit“ 52 , sein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Körperinszenierungen in mittelalterlicher Literatur. 18.–20. 04. 1999 im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Bielefeld

    Christiane Braun, Otto Langer, Klaus Ridder, Elke Zinsmeister
    …, indem er als Wahrnehmungsfilter des neuen Beschreibungskonzepts die in dieser Zeit sich verbreitende Physiognomik identifizierte. Aus… …Diskurse über Markierungen des Körpers als zentrale symbolische Form finden lassen. Er verdeutlichte aber auch, daß die Formen und Bewertungen dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Entstehung und Typen mittelalterlicher Lyrikhandschriften, Graz, 13.–17. Oktober 1999

    Christiane Henkes, Harald Saller
    …über eber und bër in MF 8,9, schloss einige Beobachtungen zur Kürenberg-Überlieferung und insbesondere zu den landschaftssprachlichen Varianten in dieser… …betrachtete Überschriften, Einleitungen, Anmerkungen und andere Zugaben in spätmittelalterlichen Liederhandschriften in Hinblick auf den ‚Sitz im Leben‘ dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Thomas Rausch, Die Destruktion der Fiktion: Beobachtungen zu den poetologischen Passagen in ‚Wolframs von Eschenbach‘ „Parzival“

    Thomas Rausch
    …Teilhabe am Schwarzen bzw. der Hölle kann dieser Mensch glücklich werden. Das ist für das Publikum vermutlich erläuterungsbedürftig gewesen, denn nach… …die Rede. Dieser kann entweder ein Zweifelnder oder ein Unverzagter sein. Beide Ausprägungen unterscheiden sich graduell voneinander durch das unstæte… …Pz.-Prolog liegt m.E. das tertium comparationis zwischen dem Hasenund Spiegelbild in der Problematisierung der Abbildfunktion der Sprache. Aus dieser… …, ebd., S. 9, Anm. 10. ‚Wolframs‘ Metaphorik zielt umgekehrt auf die Rekonstruktion des lebensweltlichen Sachverhaltes. Dieser für das… …scheint sich dieser Appell nicht nur rückblickend – sozusagen vliehent – an die Männer, sondern auch vorausweisend – jagent – an die Frauen zu richten, so… …als auch der Frau (3,1) und der werdekeit mit dem Wert der Frau (2,30). Aus dieser Interpretation folgt eine neue formale und thematische Aufteilung des… …ethischer Werte. Nach dieser Gegenüberstellung von ‚Mann‘ und ‚Frau‘ schließt sich dann in den nächsten 32 Versen (3,25–4,26) ihre Verbindung zur âventiure… …Geschlechter bestehen, im Prolog je geschlechtsspezifisch zu sein scheinen. 58 Zur Auffälligkeit dieser Formulierung siehe Schnyder [Anm. 40], S. 7. 58 Die… …Hintergründe dieser Polemik lassen sich nicht klären.“ 60 Die Destruktion der Fiktion Die scheinbar gelassene Distanzierung vom schmeichelhaften Sprechen der… …Schein und Sein deutlich werden, und unter dieser Prämisse erscheint das Lob der Dichter de facto als unerreichbar. Damit wird das Erkenntnisproblem des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“

    Waldemar Fromm
    …aus einer (tragischen) Differenz zwischen fragmentiertem ‚Ich‘ und ganzem Spiegelbild entsteht, ist in dieser Form im Text Brentanos nicht immer zu… …aufweisen. 13 Frau Rat sagt zum Autor: „Dein Reich ist in den Wolken und nicht von dieser Erde, und so oft es sich mit derselben berührt, wird’s Tränen… …. 15 Wenn in den drei Teilen des Märchens der Term, verbunden mit 14 Zum biographischen Hintergrund dieser Episode vgl.: Leben und Rollenspiel. Marianne… …Katze Schurrimurri ermordet werden. Dieser Sündenfall führt zu einem Deutungsspiel, das die schriftliche Überlieferung problematisiert und die Bedrohung… …noch in ihrer Struktur wiederholen. Da der Autor das Märchen an dieser Stelle aber nicht enden läßt, sondern in einem zweiten Sündenfall erneut das… …den Petschierstecher kurz vor der Rückgewinnung des Siegelrings beobachtet, sagt dieser über das Wünschen und die Unmittelbarkeit imaginärer Zustände… …was“ (S. 789). Der Text verwendet auch in dieser Szene, wie schon beim Petschierstecher, ein Wappenbild des Glücks, in dem festgehalten wird, was im… …der Himmelsleiter, die er auf diesem Stein schlafend im Traume gesehen, auf und nieder (S. 820). Endgültige Befriedigung erfährt sie von dieser Rede… …Dimension, in der die Überzeitlichkeit eines ‚gereinigten‘ Zustandes des Begehrens zumindest vorbereitet wird. Dieser kehrt 531 Waldemar Fromm die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Diskurse über soziale Mobilität im Spiegel von Fiktion und Historie: Die ‚Bauernszene‘ im „Renner“ Hugos von Trimberg (V. 1309–2280) und das achte Gedicht der „Seifried Helbling“-Sammlung (SH VIII, 1–410)

    Inés de la Cuadra
    …prinzipiell überdacht werden muss, und empfiehlt als möglichen Zugang zu dieser Problematik Wolfgang Isers Konzept, die Opposition zwischen ‚Fiktiv‘ und ‚Real‘… …. Alle Zitate aus dem „Renner“ sind dieser Ausgabe entnommen. 14 Seifried Helbling, hg. und erklärt von Joseph Seemüller, Halle a. S. 1886. Alle Zitate aus… …dem „Seifried Helbling“ entstammen dieser Ausgabe. 15 Hugo handelt in sechs Distinktionen die sieben Kardinallaster ab: hôchfart (superbia), gîtikeit… …Der Gedanke, dass Noahs Fluch die Knechtschaft auf Erden verursachte, findet sich bei Augustin, der dieser Vorstellung im Mittelalter zu weiter… …, Darmstadt 1981, Bd. 2, XIX,xv, S. 381: Proinde nusquam scripturarum legimus servum, antequam hoc vocabulo Noe iustus peccatum filii vindicaret. Zu dieser… …führt ze himelrîch (V. 1453–1456). Die Bauern geben sich mit dieser Antwort zufrieden. Einer von ihnen fügt eine zweite Frage hinzu (V. 1466–1475): „Und… …Wortspiels zu sein, wenn nicht der früheste. 22 Zu dieser Bezeichnung gibt es von historischer Seite nur Vermutungen. Werner Rösener beurteilt die ‚Halbritter‘… …der Schwerter beim Tanz und das rauflustige Auftreten der Dörper in dieser Aufmachung musste grotesk wirken. Der Akt des Fingierens äußert sich nicht… …österreichisch-ungarischen Grenzkrieg (1288) werden die Bauern von Abt Heinrich von Admont zur Heeresfolge gezwungen und als Folge dieser Strategie in die Flucht geschlagen… …in klingen hie die sporn.“ Der Begriff zwitorn umschreibt den ‚Mischling‘, der dieser Ehe entstammt52 , und der um jeden Preis an seiner ‚ritterlichen‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Karl Ferdinand Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. 3 Bde und 1 Bd. Materialien, hg. v. Adrian Hummel und Thomas Neumann. – Schriften. 2 Bde und 1 Bd. Materialien, hg. v. Adrian Hummel und Thomas Neumann

    Hartmut Steinecke
    …ursprünglichen Gestalt belassen und nicht nach dieser oder jener Rechtschreibreform „modernisiert“ wurde. Allerdings hätte man sich hier noch etwas größere…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Wolfram von Eschenbach, Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann, Übersetzung von Peter Knecht, Einführung zum Text von Bernd Schirok, De Gruyter, Berlin, New York 1998.

    Eberhard Nellmann
    …: z.B. über Qualitäten und Mängel späterer Auflagen von Lachmanns Text. Forschende und Studierende profitieren gleichermaßen von dieser Einführung. Nur in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Hiltrud Bontrup, „… auch nur ein Bild“. Krankheit und Tod in ausgewählten Texten Theodor Fontanes (Argument Sonderband N.F. 276). Argument Verlag, Hamburg, Berlin 2000.

    Volker C. Dörr
    …, aber übersehbaren Mängeln der Präsentation abgesehen, sind die Ergebnisse dieser sehr textnahen Studie insgesamt höchst plausibel und mitteilenswert…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Konnotationen von Freundschaft und Liebe in Schillers „Philosophischen Briefen“ und Hölderlins „Hyperion“

    Walter Hinderer
    …Karlsschulzeit zurückreichen, stellen eine charakteristische Variante dieser Veränderung dar. In der „Vorerinnerung“ bemerkt der junge Verfasser, daß die „Vernunft… …[ihrer] Trennung“ (NA 20, 109). Wie ein Liebender ruft Julius den Namen des Abwesenden auf und zürnt, als dieser nicht antwortet. Die Erinnerung an das… …: „Meine Vernunft ist mir jetzt alles, meine einzige Gewährleistung für Gottheit, Tugend, Unsterblichkeit“ (NA 20, 111). Am Beispiel dieser Freundschaft, die… …sterblichen Körpers geflochten“ und er stellt fest: „dieser Gott ist in eine Welt von Würmern verwiesen“ (NA 20, 112). Diese Grundsatzkritik am… …dieser Höhepunkt unvermittelt in den Tiefpunkt, in eine materialistische Denkart, als ihn der Freund verläßt. Das beweist nur, daß er sich in einer… …, […] Verwechslung der Wesen“ (NA 20, 119). Sie ist die Bedingung der Möglichkeit zur Gottgleichheit. Dieser „allmächtige Magnet in der Geisterwelt“ faßt… …durch ein Opfer“ für „fremde Glückseligkeit“ zu vermehren, das heißt sein Leben für den Freund zu opfern. Schiller will auf dieser frühen Stufe seiner… …wie sich der „Gedanke Gottes“ in der Natur in seiner Mannigfaltigkeit ausschreibt, so ist es Aufgabe „aller denkenden Wesen“, in dieser Mannigfaltigkeit… …Universum ist kein reiner Abdruck eines Ideals, wie das vollendete Werk eines menschlichen Künstlers. Dieser herrscht despotisch über den todten Stoff, den er…
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