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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes "Wahlverwandtschaften".

    Michael Mandelartz
    …verborgen, wie das Haus steht bzw. der Roman als ein Ganzes hingenommen wird. Daraus kann im Umkehrschluß nur gefolgert werden, daß das Werk in 2 J. W. Goethe… …fort! III Fünf Bauten spielen im Roman eine größere Rolle: Zunächst das alte Schloß, von Eduards Vorfahren im strengen französischen Stil erbaut. Sodann… …letztlich bloß ästhetischen, vom Leben abgelösten Gebilde – wie auch der Roman „Die Wahlverwandtschaften“. Die Kapelle wird daher im Schlußbild zum Symbol des… …Roman in extenso vorführt: die unendliche Reflexion in Symbolen, die Natur (Gipsboden), Geschichte (alte Kapelle) und Transzendenz (Engelsgesichter) nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung. Ereignisgeschichte, Zeit- und Raumsemantik in Johann Peter Hebels "Rheinländischem Hausfreund"

    York-Gothart Mix
    …Nikolajewitsch Tolstois Roman „Krieg und Frieden“ 9 zur Sprache gebrachten abergläubischen Prophetien der Zeitgenossen und negiert den vermeintlich so… …. Michael Schröter, Frankfurt/Main 1988, S. XXV. 9 Vgl. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman, München 1956, S. 822f. Dort heißt es: „Über den schmutzigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    "Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern". Zur Kritik hedonistischer Utopien in Büchners "Dantons Tod"

    Olaf Hildebrand
    …Brentano: Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter. Ein verwilderter Roman, hg. v. Ernst Behler, Stuttgart 1995, S. 470f. Schon Alfred Kerr (Godwi. Ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Faschismus, Destruktion, Utopie. Die Bedeutung von Ingeborg Bachmanns "Böhmen liegt am Meer" für Thomas Bernhards "Auslöschung"

    Nicole Schumacher
    …pessimistisch. Durch die intertextuelle Allusion auf Bachmanns Gedicht „Böhmen liegt am Meer“ bietet der Autor jedoch die Möglichkeit, den Roman um eine utopische… …the works of Bachmann and Bernhard. In seinem Roman „Auslöschung. Ein Zerfall“ setzte Thomas Bernhard Ingeborg Bachmann 1986 ein literarisches Denkmal… …Interpretationsansatz findet sich bei: Barbara Mariacher: Die Beziehung zwischen den Gegensätzen. Zu Thomas Bernhards Roman ‚Auslöschung. Ein Zerfall‘, in: Nicht (aus, in… …Bernhards Roman ‚Auslöschung‘, Berlin 1995, S. 143ff. 4 Vgl. dazu Anke Bennholdt-Thomsen: Die Bedeutung des Ortes für das literarische Geschichtsbewußtsein… …Roman selbst gegeben, so läßt er sich bei Bachmann mit Blick auf ihr Gesamtwerk erschließen, das Bernhard durch seine Romanfigur Maria alias Bachmann und… …Rom, das sich durch Philosophie, Kunst und Literatur auszeichnet, kann ihn nicht vor seinem ‚Herkunftskomplex‘ retten. Der Roman erscheint soweit – dem… …aufrechtzuerhalten sind. Dies verdeutlicht Bernhard im Bild der nicht restaurierbaren Kindervilla, diesem den Roman durchziehenden Motiv der zerstörten Kindheit, an… …einzuklagen: Die Lösung des im Roman dargestellten Konflikts eines Nachgeborenen der Tätergeneration wird den Lesern und Leserinnen überantwortet, will doch… …diesem Konflikt kündet der Roman. 1.2 Die Figur Maria Die ‚Auslöschung‘ scheint demnach romanintern umfassend zu sein: Bernhard läßt in seinem Text auf den… …ersten Blick keine Perspektive hinsichtlich der Überwindung des fortdauernden faschistischen Denkens zu. Doch im Roman ist auch eine Gegenbewegung angelegt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …allerdings gerade Raabe und gerade dieser Roman paradigmatisch für ein solches Erzählen auf der Grenze sein sollen, bleibt unklar, zumal Pfeiffer nicht mehr… …Betrachtung von Richard Beer-Hofmanns Roman „Der Tod Georgs“. Genau dort, wo sich dieses erzählerische Experiment daran macht, den Vorgang des Sterbens… …seinen Roman ‚ordentlich‘ mit Präteritum, Außenperspektive und auktorialem Erzähler beendet, wird er für Pfeiffer zum exemplarischen Autor. Prekäre… …Roman. Gleichwohl endet der „Zauberberg“ im Tod. Ob das so paradox ist, wie Pfeiffer behauptet, sei allerdings dahingestellt. Denn erneut verstört den… …Interpreten ein Form-Inhalt-Dualismus, den man so nicht mitmachen muß: „[Der Tod] rundet den Roman in formaler Hinsicht ab, obwohl er doch in thematischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Heiner Müller, Die Gedichte (= Heiner Müller. Werke 1. Hrsg. von Frank Hörnigk). Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1998.

    Norbert Otto
    …Roman „Der stille Don“, bei den mit dem Namen dieser Figur überschriebenen Gedichten obendrein um erste Versuche, mit Bezug auf Scholochows Roman eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Liste eingesandter Bücher

    …, New York 1999. Sprenger, Mirjam, Modernes Erzählen. Metafiktion im deutschsprachigen Roman der Gegenwart (M-&-P-Schriftenreihe für Wissenschaft und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Ursprung in später Zeit. Goethes "Heidenröslein" und der Volksliedentwurf

    Thomas Althaus
    …, sondern ein vielgelesener Roman der Zeit, Richardsons „Clarissa Harlowe“. In Richardsons Briefroman schreibt der Verführer Lovelace seinem Freund Belford…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Minnesänger, Festgänger?

    Frank Willaert
    …genannten Roman vorliest; 4 auf den Roman „Meriadeuc“ oder „Le chevalier aux deux épées“ aus dem Anfang des 13. Jhs., in dem Königin Guenièvre, an einem… …Fällen handelt es sich um Situationen, in denen ein höfischer Roman von nur wenigen Menschen in aller Ruhe ausgekostet wird. Warum denn messen viele… …Kenntnisse“ vorstelle, lasse ich hier eine Stelle folgen aus dem vor kurzem erschienenen Roman Le tiers d‘amour von Michel Zink, Professor am Collège de France… …roman des troubadours, Paris 1998, S. 29–31. Mit Dank an meinen NIAS-Kollegen Prof. Dr. Douglas Kelly, der mir diesen (gelungenen) Roman zur Kenntnis… …auswendig zu lernen; oder an einige bekannte Stellen in Gottfrieds „Tristan“. 33 Am liebsten möchte ich hier aber das Zeugnis von Jean Renarts „Roman de la… …Rose“ (oder: „Roman de Guillaume de Dole“) in Anspruch nehmen: einem Roman vom Anfang des dreizehnten Jahrhunderts, der dank der Anstrengungen Helmut… …mise-en-abyme in freiem Fall befindet. Aber dann verkehre ich in der vortrefflichen Gesellschaft von Volker Mertens, der in bezug auf diesen Roman zu Recht… …, Stuttgart 2 1981, Z. 3626–3633 und 3690–3692; Z. 8072–8075. 34 Jean Renart: Le Roman de la Rose ou de Guillaume de Dole, hg. v. Félix Lecoy, Paris 1970… …. Deutsche Übersetzung: Jean Renart: Der Roman von der Rose oder Wilhelm von Dole. Ein Roman von Liebe und Intrige aus dem Altfranzösischen übersetzt von… …72 (1997), S. 635–663, hier S. 661 und Cramer [Anm. 2], S. 37–40. 331 Frank Willaert Der „Roman de Guillaume de Dole“ ist für uns so interessant, weil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Kritischer Zweischritt. Georg Büchners ästhetische Entmächtigung moralischer Sinnsysteme im "Woyzeck"

    Carsten Jakobi
    …Erklärungsformel für allerlei Ungemach in Diderots Roman „Jacques le Fataliste et son Maître“, der eine brillante Satire auf diese Auffassung bietet, und zwar indem… …Sozialrevolutionär Büchner dem Marxisten Mayer immerhin einige Anhaltspunkte dafür geliefert hat. 4 Denis Diderot: Jacques der Fatalist und sein Herr. Roman, übersetzt… …gehegt werden. Dieses Auswahlprinzip betrifft sowohl die stoffliche Dimension der Kunst wie auch ihre formalen Verfahrensweisen. Roman Jakobson wies 1934… …Büchners Woyzeck, in: Georg Büchner Jb. 3, 1983, S. 168–199, hier S. 197f. 16 Roman Jakobson: Was ist Poesie, in: Roman Jakobson: Poetik. Ausgewählte…
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