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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    „Mittelalterliche deutsche und lateinische Handschriften und Wiegendrucke der ‚Dokumentensammlung Gustav Schmidt‘ aus der UB Moskau“.

    Internationale Fachtagung vom 23. bis zum 24. September 2010 an der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    Martin Schubert
    …TAGUNGSBERICHT „Mittelalterliche deutsche und lateinische Handschriften und Wiegendrucke der ‚Dokumentensammlung Gustav Schmidt‘ aus der UB Moskau“… …Internationale Fachtagung vom 23. bis zum 24. September 2010 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Zwei Dutzend Fachleute aus Deutschland… …ausführlich zu besprechen. Jürgen Wolf (BBAW, TU Berlin) beschrieb Mitteldeutschland als historischen Literaturraum in seiner Entwicklung ab der Ostexpansion… …seit dem 10. Jahrhundert. Mit reichem Datenmaterial führte er die Entwicklung der literarischen Zentren des Hochmittelalters aus; im breit angelegten… …Überblick wurde der Literaturraum in seinen mannigfaltigen Aspekten dargelegt, von den wirkmächtigen Textsorten (wie dem Sachsenspiegel) über die… …Verbreitungswege (wie die Ausbreitung der Bettelorden) bis hin zur Infrastruktur (nämlich dem dichtesten Straßennetz des Reichsgebiets). Rudolf Bentzinger fuhr mit… …infiltriert wird. Als wertvoll erwies sich hier die genaue Scheidung der Schreibkontexte, also der Stadtkanzleien sowie der jeweiligen bischöflichen Kanzleien… …davon, ob der Empfänger niederdeutsch spricht; auch das Indiz, dass der niedere Adel stärker der niederdeutschen Mundart verhaftet ist als der höhere… …, deutet auf einen diastratischen Einsatz der als überregional empfundenen hochdeutschen Form. 1 Ekaterina Skvairs und Natalija Ganina, Nemeckie… …. Materialy i issledovanija (in kyrillischer Schrift) [Deutsche mittelalterliche Handschriften- und Druckfragmente in der „Dokumentensammlung Gustav Schmidt“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen Kloster Wessobrunn um

    Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit Konkordanzen und Wortlisten
    Ernst Hellgardt, Volker Deubel
    …BUCHBESPRECHUNGEN Evelyn Scherabon Firchow (Hg.) unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss: Der Codex Vindobenensis 2681 aus dem bayerischen… …Kloster Wessobrunn um 1100. Diplomatische Textausgabe der Wiener Notker Psalmen, Cantica, Wessobrunner Predigten und katechetischen Denkmäler. Mit… …Konkordanzen und Wortlisten auf einer CD. Olms-Weidmann. Hildesheim, Zürich, New York 2009. Teil 1: Zur Buchausgabe von Codex Vindobonensis 2681 Der Codex… …Band unter Beibehaltung der ursprünglichen Lagenzählung zusammengebunden wurden. Allerdings ist diese Handschrift keine „rein deutsche Handschrift“, wie… …ich selbst es allzu überschwänglich einmal gesagt habe1 , womit ich nun im Einleitungs-Motto der Herausgeberin (S. XI) zu einer zweifelhaften Ehre komme… …. Denn das Werk zitiert immerhin den Text der biblischen Cantica, des Vaterunsers, des apostolischen und des ps.-athanasianischen Symbolon ‚Quicumque‘ und… …der Handschrift seine eigene Bewandtnis. Dazu später. Vor allem aber präsentiert die Handschrift neben dem verbliebenen Rest des Psalters und über… …diesen hinaus ein einmaliges Textensemble, das überlieferungstypologisch und für das literarische Leben deutscher Texte im Kontext des Lateins und der… …Frömmigkeitsgeschichte um 1100 ein ganz eigenartiger Spiegel ist. Zum einen: Der Text des Notkerschen Psalters erscheint mit seinen lateinischen und deutschen… …vergesellschaftet sind – bzw. waren nachweislich – etliche weitere, der Handschrift später zu großen Teilen entfremdete Texte – Steinmeyer sprach treffend vom „Wiener…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Wolfgang Ranke: Theatermoral. Moralische Argumentation und dramatische Kommunikation in der Tragödie der Aufklärung

    Céline Kaiser
    …Buchbesprechungen Wolfgang Ranke: Theatermoral. Moralische Argumentation und dramatische Kommunikation in der Tragödie der Aufklärung, Königshausen &… …Neumann, Würzburg 2009. Dass Fiktionen Wirkungen erzeugen können, ist seit der Antike ein Thema für poetologische und ästhetische Reflexionen, die… …traditionellerweise ihren Ausgangspunkt bei der dramatischen Gattung der Tragödie nehmen. Dass derart erzeugte Wirkungen in ein Spannungsverhältnis oder einen Kontrast… …zu denjenigen Wirkungen treten können, die ein vergleichbares Geschehen in der Wirklichkeit erzeugen würde, ist ein Unterthema dieser Wirkungsfrage… …, das im 18. Jahrhundert als Frage nach einer spezifischen Sittlichkeit auf der Bühne diskutiert wurde. 288 Buchbesprechungen Wolfgang Ranke widmet dieser… …zwischen Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing und Friedrich Nicolai, die man als eine Urszene der Dramentheorie der Aufklärung beschreiben könnte. Wie… …rechtfertigen wäre? Mendelssohns Antwort auf die Problematik der Theatermoral kommt in Rankes Monographie eine Schlüsselbedeutung zu: Es ist der… …„Zeichencharakter“ der Bühnenhandlung, der die Wahrnehmung des Zuschauers lenkt: „Wir reagieren im Theater nicht auf den Selbstmord als Selbstmord, sondern auf den… …Selbstmord als – in der präsentierten Situation einzig unmissverständliches – Zeichen der Reue. Wir abstrahieren von der moralischen Beurteilung der… …dargestellten Handlung selbst und nehmen sie allein wahr in ihrer Funktion, definitives Zeichen der Reue zu sein.“ (28) Ranke schließt in mehrfacher Hinsicht an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Novelle der Stellvertretung. Kleists „Michael Kohlhaas“

    Katrin Trüstedt
    …NOVELLE DER STELLVERTRETUNG Kleists „Michael Kohlhaas“ von Katrin T r ü s t e d t , Erfurt Abstract Wenn Person zu sein nach Hobbes bedeutet… …, vertretbar zu sein, so ergeben sich daraus Gefahren, die in Kleists „Michael Kohlhaas“ durchgespielt werden: die der Entfremdung und Spaltung zwischen… …Vertreter und Vertretenem, wie auch die Möglichkeit ihrer Überdeckung und ihres Ununterscheidbarwerdens. Der Beitrag geht zwei Logiken der Stellvertretung… …anhand der zwei Erzählstränge von Kleists Novelle nach, deren Doppelung auch die Frage nach der Autorisierung des Erzählens selbst aufwirft. If being a… …, scheint sich Kleists „Michael Kohlhaas“ in die Tradition der Novelle einzuschreiben. Das ‚Neue‘ – die ‚unerhörte Begebenheit‘, die Goethe zufolge den… …Gegenstand einer Novelle ausmacht – wäre zunächst der ‚Fall Kohlhaas‘ 1 : der juristische Fall und gleichzeitig der tragische Sturz von Michael Kohlhaas, der… …sich in gattungsgerechter Nähe zur Tragödie als einer der rechtschaffensten und gleichzeitig (genauer: dadurch) als einer der entsetzlichsten Menschen… …erweist. Dieser ‚Fall‘ kreist, so die im Folgenden zu entfaltende These, um grundlegende Fragen der Stellvertretung und der Autorschaft des Handelns und… …Sprechens. Die Form der Novelle entspricht der quasi-tragischen Spannung, die diesen Fall ausmacht, und soll ihn gleichzeitig im Modus des Erzählens… …überbrücken, wie Bernhard Greiner „die mit solchem Bruch gestellte Aufgabe“ der Novelle beschreibt: „das Getrennte wieder zusammenzuführen und zu versöhnen“. 2…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke

    Michael Stolz
    …Buchbesprechungen Wolfram von Eschenbach, Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke, Niemeyer, Tübingen 2008 (Altdeutsche… …Textbibliothek 119), XVII+731 Seiten. Die Editionsgeschichte von Wolframs „Parzival“-Roman ist durch die philologische Kunst der germanistischen Gründergestalt… …Karl Lachmann geprägt, der im Jahr 1833 seine bis heute maßgebliche und unersetzte Wolfram-Ausgabe vorlegte. Über sie kamen auch die Neuansätze der… …Piper und Ernst Martin (1890/93 bzw. 1900/03, beide ohne kritischen Apparat, bei Martin jedoch mit einem unvollständigen Verzeichnis der Varianten in den… …Germanistengenerationen bewunderten, ohne sie ersetzen zu können. Der „Parzival“ wurde mit Überarbeitungen von wechselndem Geschick in immer neuen Auflagen nach Lachmanns… …Text aufbereitet. Eine siebte Auflage wurde im Jahr 1952 wegen gravierender Mängel (unter anderem der Diskrepanz von Text und kritischem Apparat infolge… …, mit vorzüglichem Kommentar) greifen wieder auf die sechste Auflage von 1926 zurück. 121 Buchbesprechungen Lachmann selbst war sich der Vorläufigkeit… …seiner Edition durchaus bewusst. In einer angesichts der Überlieferungskomplexität genial zu nennenden Pragmatik stützte er sich auf den in einer… …Druckedition vorliegenden Text des Bodmer- Schülers Christoph Heinrich Myller, der dem berühmten St. Gallener Codex 857 aus der Mitte des 13. Jahrhunderts folgte… …aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, allen voran der Münchener Cgm 19, der wie der Sangallensis um die Mitte des 13. Jahrhunderts angefertigt worden war…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Der Tod ein Traum. Methode und Grenzen der Literatur in Kafkas Erzählung „Ein Traum“

    Marcel Krings
    …DER TOD EIN TRAUM Methode und Grenzen der Literatur in Kafkas Erzählung „Ein Traum“ von Marcel K r i n g s , Heidelberg Abstract Kafkas Erzählung… …berichtet von Josef K., der nur zögernd in das Grab steigt, welches der Künstler für ihn bereitet hat. K. lernt zu verstehen, dass Schrift ein Mittel ist, in… …den Tod einzutreten und sich von der Last der empirischen Existenz zu befreien. Das Thema lässt sich schon in Kafkas frühen Schriften verfolgen. Die… …Pointe der Erzählung ist aber, dass K. seinen Tod nur träumte und also weiterlebt. Der Text stellt der Notwendigkeit zu sterben den Lebenswillen entgegen… …und lotet auf diese Weise die Methode und Grenzen der Literatur aus. Kafka’s story introduces a protagonist who only hesitatingly steps into a grave… …artistic clarity and simplicity“ 1 sei, hört die Germanistik bis heute gern. 2 Denn da sich der nur „anscheinend rätselhafte“ 3 Text „der Interpretation… …Chronologie der Veröffentlichungen vgl. Malcolm Pasley: Zur Datierung von Kafkas „Ein Traum“, in: Euphorion 90, 1996, S. 336–343, hier: S. 340. 3 Wolfram… …, der Künstler, Gütersloh 1965, S. 310; Wilhelm Emrich: Franz Kafka, Frankfurt/Main, Bonn 7 1970, S. 296, außerdem in neuerer Zeit Fred Lönker: „Ein… …Traum“, in: Franz Kafka. Interpretationen. Romane und Erzählungen, hg. v. Michael Müller, Stuttgart 2003, S. 324–332. 197 Marcel Krings benden Fragen der… …auseinander. 7 Indes verwundert, dass sie trotz der vermeintlichen Klarheit der Erzählung manches im Dunkeln belassen. Darüber etwa, warum einer freiwillig ins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Nicolas Pethes: Zöglinge der Natur. Der literarische Menschenversuch des 18. Jahrhunderts

    Franka Marquardt
    …Buchbesprechungen Nicolas Pethes: Zöglinge der Natur. Der literarische Menschenversuch des 18. Jahrhunderts, Wallstein, Göttingen 2007. Dass von der… …„Das wilde Kind“ von T.C. Boyle. 1 Boyle lässt darin die Geschichte des Findlings Victor von Aveyron, der wie ein Mensch aussieht, sich aber wie ein Tier… …verhält, als er im Jahr 1797 in Südfrankreich gefunden wird, von einer Taubstummen erzählen. Wie nun Nicolas Pethes’ Untersuchung „Zöglinge der Natur“ zeigt… …, hat dieses Arrangement seine eigene kulturgeschichtliche Logik: Geht es um die Ergründung der ‚wahren Natur des Menschen‘, sind für die… …Anschluß an seine Entdeckung über das wilde Kind von Aveyron angefertigt wurden, stehen im Spannungsfeld der […] Ablösung eines naturhistorischen durch einen… …vielmehr für die Technologien der Wissensproduktion, bei der die Literatur, so seine Arbeitshypothese, die zentrale Rolle spielt: 1 Vgl. T.C. Boyle: Das… …der fiktionalen Erzählliteratur lesbar wird. (S. 10) Im ersten, dem „Isolieren“ gewidmeten Kapitel wird der Bogen von der 1799 gegründeten „Société des… …‚Isolierten‘ schlägt sich zwar nicht unmittelbar in einem literarischen ‚Bärenkind-Boom‘ nieder – als „literarisches Sujet sind wilde Kinder trotz der… …großgezogen und erst als Erwachsener mit der Zivilisation in nähere Berührung kommt, darf aber dennoch als Gründungstext eines ganzen literarischen Genres… …gelten. Der Roman, der sich ausdrücklich als „Beitrag zur Pädagogik“ versteht (S. 101), heißt „Der Zögling der Natur oder die Wirkungen der Natur und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    „Der ganze Begriff des speculativsten Theils der Kunst“. Über die „Juno Ludovisi“ in Schillers „Briefen über die ästhetische Erziehung“

    Bernd Witte
    …MISZELLE „DER GANZE BEGRIFF DES SPECULATIVSTEN THEILS DER KUNST“ Über die „Juno Ludovisi“ in Schillers „Briefen über die ästhetische Erziehung“ von… …„Briefen über die ästhetische Erziehung“ gefunden, die Friedrich Schiller 1795 im ersten Jahrgang seiner Zeitschrift „Die Horen“ veröffentlicht hat. In der… …genauen Mitte dieses Manifests, mit dem sein Autor die Ziele der Französischen Revolution in Deutschland durch eine ästhetische Revolution verwirklichen zu… …können hoffte, fasst er seine Anschauungen wie in einem Brennpunkt in der Beschreibung einer antiken Statue zusammen. Der in dreifacher Lebensgröße… …ausgeführte Marmorkopf der sogenannten „Juno Ludovisi“ 1 wird ihm zum anschaulichen Symbol der übernatürlichen, gleichsam religiösen Wirkung klassischer Kunst… …zugleich ist. Indem der weibliche Gott unsre Anbetung heischt, entzündet das gottgleiche Weib unsre Liebe; aber indem wir uns der himmlischen Holdseligkeit… …Zeitlichkeit einbrechen könnte. Durch jenes unwiderstehlich ergriffen und angezogen, durch dieses in der Ferne gehalten, befinden wir uns zugleich in dem Zustand… …der höchsten Ruhe und der höchsten Bewegung, und es entsteht jene wunderbare Rührung, für welche der Verstand keinen Begriff und die Sprache keinen… …Nahmen hat. 2 1 Die Büste, die seit der Renaissance in der Antikensammlung des Kardinals Cesi nachweisbar ist, befand sich seit dem 18. Jahrhundert in der… …alle Terme in Rom aufbewahrt und war der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Erst seit der Neugestaltung des Antikenmuseums im Palazzo Altemps, wo sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Uli Ring: Substantivderivation in der Urkundensprache des 13. Jahrhunderts. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand der ältesten

    Klaus-Peter Wegera
    …Buchbesprechungen Uli Ring: Substantivderivation in der Urkundensprache des 13. Jahrhunderts. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand der… …ist aus einem von Peter O. Müller und Horst Haider Munske geleiteten DFG-Projekt „Wortbildung in der deutschen Urkundensprache des 13. Jahrhunderts“… …hervorgegangen. Einen Band zur Adjektivderivation aus dem gleichen Projekt dürfen wir noch erwarten. Dass das Erlanger Projekt parallel zu der ebenfalls durch die… …DFG geförderten Erarbeitung der mhd. Wortbildung in Rahmen der neuen Mhd. Grammatik1 verläuft, ist nicht ganz zufällig; bereits sehr früh in der… …Planungsphase waren die zu erwartenden Ergebnisse (auch) als Ergänzung zu der entstehenden Grammatik gedacht. Durch die Konzentration auf eine Textsorte… …(Urkunden), die im Rahmen der neuen Grammatik nur eine untergeordnete Rolle spielt und nur in sehr geringen Umfang als Basis dient, kann die Dissertation als… …vertiefende Studie zu einem begrenzten Bereich dieser Grammatik dienen. Mit der Textsortenwahl ist zugleich der Ausschnitt definiert: Überlieferungsbedingt… …für die Analysen der Suffix-Derivation zugrunde liegt. Bedauerlich – aber forschungspragmatisch wohl gut begründbar – ist der Verzicht auf die… …Präfix-Derivation. Die (Umfangs-)Berechnung des Materials nach Zeilen trägt der Tatsache der sehr unterschiedlichen Länge der Urkunden Rechnung. Das Verfahren… …Anzahl der Wortformen (tokens) gewesen – ein Verfahren, das inzwischen zum weit verbreiteten Standard gehört. Die Makrostruktur des Bandes folgt dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik.

    Silke-Maria Weineck
    …Buchbesprechungen Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik, Wilhelm Fink, München 2009. In diesen Tagen… …scheint sich die Geschichte der Geschichte als Herrschaftsdisziplin der Geisteswissenschaften ihrem Ende zuzuneigen. Das kann kaum heißen, dass wir… …wieder (immer noch, immer wieder) die Ästhetik als Zweig einer Philosophie, in der die Frage nach dem richtigen Leben noch ein Echo findet. Spannend wird… …Erkenntnisse entlocken. So tut es „Der Achill-Komplex“, mit dem Lars Friedrich ein schönes und kluges Buch über die Arten und die Entartung geschrieben hat… …Reflexion, die Rezeption klassischer Texte, Hegels Ästhetik, und vor allem die Frage nach den Grenzen des Menschlichen, die in der jüngsten Entwicklung… …Naturphilosophie und Kleists „Penthesilea“. Im Zentrum aber steht die Figur des Halbgottes Achill, der Hektors toten Körper durch den Sand vor Troja schleift und in… …rasender Wut zur Bestie wird. Achill wird bei Friedrich zum großen Grenzgänger, der immer wieder die Theorie des Dichterischen und des Menschlichen verstört… …. Das Buch reflektiert zunächst, mit Exkursen zu Genre-Diskussionen bei Genette und Derrida, die Geschichte der literarischen Gattungen (Drama, Epos… …, Lyrik), deren klassisches und klassizistisches Ordnungsbegehren sich seit Platon immer schon an den Grenz- und Mischformen der Dichtung abgearbeitet hat… …Steinmetz’ Diktum, dass sich in „Einteilungen und Klassifizierungen generell […] eine der Hauptstrategien des Menschen Wirklichkeit beherrschbar zu machen…
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