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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Sprache, Musik und Rhythmus

    Nietzsche über die Ursprünge von Literatur, 1869-1879
    Christian J. Emden
    …im Bereich der klassischen Philologie haben in der literaturwissenschaftlichen Interpretation – vor allem hinsichtlich seiner Tragödientheorie – bisher… …unterstützt. 203 Christian J. Emden Jaspers und Walter Kaufmann haben ‚philosophische‘ Interpretationsansätze zunehmend den Blick auf Nietzsches akademische… …der so genannten ‚Altertumswissenschaft‘ liegen auf der Hand. Zunächst haben ältere Textausgaben nicht gerade zu einem besseren Verständnis von… …schon 1870 veröffentlicht wurde. Die Debatte um die Tragödienschrift und der Aufstieg Wilamowitz-Moellendorffs haben ebenfalls dazu beigetragen, dass… …unbemerkt geblieben. Karl Reinhardt, Hugh Lloyd- Jones und Moses Finley haben Nietzsches Beitrag zur klassischen Philologie zumindest ernst genommen und in… …ähnlicher Weise haben J.P. Stern und M.S. Silk versucht, die philologischen Hintergründe von Nietzsches zumeist als ästhetische Metaphysik betrachteter… …und sowohl Hubert Cancik und Hildegard Cancik-Lindemaier als auch James I. Porter haben die historischen Bedingungen von Nietzsches philologischen… …. Spätestens seit den Schriften Herders und Wilhelm von Humboldts, die die Basis für die ‚sprachwissenschaftliche Wende‘ des 19. Jahrhunderts bereitet haben, ist… …Antike ersetzen und in einer Notiz von 1870/71 bemerkt er: „,Man soll einen Zug zu den Alten haben‘ wozu ich hinzufügen muß: nur darf er nicht zu stark… …einer eigenständigen Disziplin entwickelnden komparativen und historischen Linguistik haben etwa auch August Boeckh, Karl Otfried Müller und Gottfried…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Vorankündigung: 1. Internationaler Dialektologenkongress der „Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen“ (IGDD), 5.–8. März 2003, Marburg

    …Nachwuchs diskutiert werden. Dazu haben Vorstand und Beirat der IGDD neun Sektionen gebildet, deren Leiter Ansprechpartner sein sollen, wenn Sie Interesse… …haben, sich an dem Kongress aktiv zu beteiligen. Der Tagungsbeitrag beträgt 15 Euro. Melden Sie sich doch bitte mit einem Titel, einer zehnseitigen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Heinz-Peter Prell und Marietheres Schebben-Schmidt, Die Verbableitung im Frühneuhochdeutschen, de Gruyter, Berlin, New York 1996 (Studia Linguistica Germanica 41)

    Norbert Richard Wolf
    …, dass auch der Zufall des Auffindens eines Belegs eine Rolle gespielt haben kann. Zu bedenken ist ferner, dass das ‚Bonner frnhd. Korpus‘ für Zwecke der… …anderen Suffixen das entscheidende Wortbildungsmittel seien. Die Derivate, die also diesem Bauplan folgen, haben – so muss man wohl annehmen – dann zwei… …. Zunächst sei eine kleine Anmerkung gestattet: Das Verb herrschelen, das bei Maaler mit dem Interpretament „Ein geschmack haben wie wildpraet“ gebucht ist… …tatsächlich belegte Verb enthält aber noch das Suffix ver-, das wohl für die Transitivierung ‚zuständig‘ ist. Wir haben es also mit einer ‚kombinierten… …zurückschicken‘“ (S. 111). Heißt das, dass wir es mit zwei homonymen Bildungen zu tun haben und somit dieses Verb in zwei Gruppen aufscheinen müsste wie etwa donnern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Andreas Daiber, Bekannte Helden in neuen Gewändern? Intertextuelles Erzählen im „Biterolf und Dietleib“ sowie am Beispiel Keies und Gaweins im „Lanzelet“, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53)

    Sonja Kerth
    …ausgerichtete Fragestellungen haben sich in den vergangenen zehn Jahren als ein wertvoller Schlüssel zu einem neuen Verständnis nachklassischer… …mittelhochdeutscher Epik erwiesen – vor allem der späte Artusroman, aber auch Minne- und Aventiureromane haben davon profitiert und sich endgültig vom Vorwurf der… …anlehnt, erläutert Daiber sein Vorgehen: Eine Analyse der Figuren, die die untersuchten Romane ihren Prätexten entliehen haben, soll Einblick geben in die… …gelten haben, wie etwa Neidhart und die unter seinem Namen überlieferten Lieder. Die in Mailand eingereichte Arbeit ist durchaus auch für ein deutsches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Paolo Marelli, Gli „Schwanklieder“ nella tradizione Neidhardiana. Trascrizione dai manoscritti f/c/pr, traduzione, commento. Con edizione critica del „Bremenschwank“, Kümmerle, Göppingen 1999

    Michael Dallapiazza
    …Italien wohl als gänzlich unbekannt zu gelten haben, wie etwa Neidhart und die unter seinem Namen überlieferten Lieder. Die in Mailand eingereichte Arbeit… …Rolle gespielt haben kann. Zu bedenken ist ferner, dass das ‚Bonner frnhd. Korpus‘ für Zwecke der Flexionsmorphologie und nicht für Beschreibungen der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Rodney W. Fisher, The Minnesinger Heinrich von Morunngen. An Introduction to his Songs, San Francisco, London, Bethesda 1996 (International Scholars Publications)

    Jens Pfeiffer
    …immer glückliche Kompromisse gezeitigt zu haben. So übernimmt Fisher zwar den von Tervooren hergestellten Text, verzichtet jedoch gänzlich auf dessen… …untermalt haben und mit seinem Publikum in Interaktion getreten sein könnte, nehmen nicht nur in der Einleitung breiten Raum ein, sondern durchziehen… …von Sänger und Zuhörerschaft funktioniert haben könnte, doch wohl eher Wissenschaftsfiktionen. So scheint mir entgegen der erklärten Absicht Fishers der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Das Eckenlied. Sämtliche Fassungen hg. von Francis B. Brévart, Niemeyer, Tübingen 1999 (ATB 111)

    Sonja Kerth
    …erklärt, die nur dem reinen Anfänger unbekannt sein dürften: Dass z. B. mhd. kein auch eine positive Bedeutung (irgendein) haben kann (zu E 2 167,10) und… …ausgerichtete Fragestellungen haben sich in den vergangenen zehn Jahren als ein wertvoller Schlüssel zu einem neuen Verständnis nachklassischer… …mittelhochdeutscher Epik erwiesen – vor allem der späte Artusroman, aber auch Minne- und Aventiureromane haben davon profitiert und sich endgültig vom Vorwurf der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg Bachmanns

    Ein
    Holger Gehle
    …diese Handschriften sind hier einige Einsichten mitzuteilen, die sich während der Arbeit am „Sprachgitter“-Band der Bonner Celan-Ausgabe ergeben haben. 2… …„Die Welt“ (IB 137–139) sowie die Sammlung von 24 Mandelstam-Übertragungen erhalten haben. 614 Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg… …. Unter den neu aufgefundenen Blättern haben nun auch die ersten sechs (IB 1– 6 = ÖNB Ser. n. 25.202a, Bl. 1–6) einen solchen Zusammenhang, der durch… …Papiersorte, Typographie und einen gemeinsamen horizontalen Faltknick ausgewiesen werden kann. Die Blätter 1–4 haben weitere gemeinsame Merkmale (Klammerspuren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    FASTNACHT UND ENDZEIT

    Zur Funktion der Antichrist-Figur im Nürnberger Fastnachtspiel des 15. Jahrhunderts
    Hedda Ragotzky
    …grundsätzlichen Art hingegen haben die beiden anderen Ritter Hilpolt und Mangolt nicht. Sie raten dem Kaiser, durch das Geld des Antichrist die leeren Staatskassen… …Sandalen und Unterhose verpfänden. Wie gern herr der Entkrist Ich thu was euch lieb ist Ich vnd all mein prüder Müssen haben volles lüder Ich vnd auch dÿ… …münch mein Müßen allweg vol sein Flaÿsch visch vnd groß kapfent Müß wir haben in vnserm kofent Vnd scholten wir dÿ kloster schuch Darümb vertrincken vnd… …dafür zu ihm als seinem neuen, guten Herren. Herr der Entkrist Wie gar ain guter herr du pist Fresßen vnd füllen ist mein spil Wie gern ich dich haben wil… …fastnachtsförmig darstellende Fastenzeit; man weiß, dass die Vergnüglichkeiten ein Ende haben werden, doch jetzt ist es noch nicht so weit. Das fastnächtliche Muster… …nw alles wurdt sein endt. Wir haben doch so lang geharrt, Piß sich begeben hat ein fart, Das wir auch kumen sein zum pret, Das ir zwar nit noch gedacht… …eben der Strafe ausgeliefert sind, die sie sich vorher selbst zugesprochen haben. Der vierd Rabi Sibilla, du hast recht geseit, Vnd was pein vns der… …Konsequenz des Irrtums, der sich die Juden gleich zu Beginn selbst unterstellt haben. Trotz der Aufforderung des Fürsten, als erste ein entsprechendes Urteil… …. Sibilla dicit Ir junckfrawn, wagt euch von stat Vnd nembt mit euch das gelucksrat. Schenckt es dem herrn zu gedencken mein, Es zu haben im gewalte sein, Die… …Unruhestifter und Rechtsbedroher selbst zerstört haben, am Schluss überwunden ist. Durch das subtile Kalkül, mit dem die Antichrist-Vorstellung fastnächtlich zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    EIN WUNDER IN DER WERLDE VERT

    Zur Pragmatik einer Strophenfolge des Wilden Alexander
    Wolfgang Achnitz
    …, die das Vertraute erkennen, sondern gerade diejenigen, die zugleich einen Blick für die Unterschiede haben, die den Schlüssel für eine angemessene… …Tradition und Innovation. Auch wird es Rezipienten gegeben haben, die feine Nuancen und sinntragende Varianten besser registrierten als andere; einige Texte… …Schemas. 37 Wolfgang Achnitz Liest man diese Strophe unbefangen, d. h. so, wie sie ein mittelalterlicher Hörer ohne literarische Bildung rezipiert haben mag… …Die volkssprachliche Tradition dürfte ihren Ursprung aber mit einiger Wahrscheinlichkeit in einer Strophenfolge Reinmars haben, die ihrerseits auf den… …wunderlîch getân, daz er doch hieze ein man: ich mâlte sîn niht als man manegen siht. Er müeste strûzes ougen haben 5 unt eines cranches hals, dar inne ein… …. Sîn zunge sol im sîn geschaben 5 durch wort gar âne vlecken: der sol er gern unt sol ouch haben durch hœren swînes ôren, wâ im ze stân od aber ze… …Strophenfolge Alexanders: Der literaturkundige Rezipient dürfte geradezu erwartet haben, dass die zweite Strophe – wie bei Reinmar – eine Auslegung der… …uns auch die Aufführung der moraldidaktischen Texte Reinmars und Alexanders vorzustellen haben. Im Unterschied zu Reinmars Gedicht vom idealen Mann… …desselben Themas mit veränderten, aber doch sich ähnelnden Motiven als direkte Fortsetzung der ersten Bearbeitung gedacht haben sollte. Wahrscheinlicher ist… …bekannten Eingang der „Ars poetica“ geliefert haben. Reinmar nutzt den Vergleich des Dichters mit dem Maler, um das widernatürliche Mischwesen aus…
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