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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze.

    Ursula Peters
    …119. Band 2000 · Drittes Heft AUTORBILDER IN VOLKSSPRACHIGEN HANDSCHRIFTEN DES MITTELALTERS Eine Problemskizze von Ursula P e t e r s , Köln Abstract In… …dieser Problemskizze, die eine charakteristische Auswahl von Autorbildern in deutschsprachigen Handschriften des 13.–15. Jahrhunderts versammelt, geht es… …Diskussionen des Poststrukturalismus, der die traditionelle Fixierung auf den Text bzw. auf eine spezifische Text-Kontext-Relation durch einen offenen… …Textbegriff, eine prinzipielle Durchlässigkeit von Text und Kontext ersetzt und damit zugleich eine kulturwissenschaftliche Öffnung der Literaturwissenschaft… …Funktionsbestimmung schon immer eine bedeutende Rolle gespielt: im Hinblick auf die historische Identifizierung und gesellschaftliche Verortung der Dichter, als… …Miniaturen, in: Autor und Autorschaft (Anm. 1), S. 1–28. Diese Arbeit ist eine Weiterführung der auf das Walther-Bild der Weingartner und Manessischen Lieder… …schreibender Autor. Dies gilt ebenso für die Autorpräsentationen in den Guillaume de Machaut-Handschriften, die eine breite Palette abdecken, und – natürlich –… …15. Jahrhundert 9 , durch ein charakteristisches Bild des Autors eine sei es biographische, sei es standes-, kultur- oder textspezifische auctoritas… …verleihen? Oder sind diese Oswald-Bilder nicht doch eine charakteristische Ausnahme, da wir es normalerweise in der handschriftlichen Überlieferung des 13. bis… …Bedeutung autorenspezifischer, texttypencharakteristischer und besonderer überlieferungsgeschichtlicher Konstellationen verweisen. Eine Sonderstellung nehmen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Johannes Schwitalla, Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. (Grundlagen der Germanistik 33), Erich Schmidt Verlag, Berlin 1997.

    Heinrich Löffler
    …Buchbesprechungen Johannes Schwitalla, Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. (Grundlagen der Germanistik 33), Erich Schmidt Verlag, Berlin 1997… …. Nachdem eine erste Einführung in die „Gesprochene Sprache“ in ihren Grundzügen bereits über 20 Jahre alt ist 1 und eher die Vorläufigkeit des damaligen For-… …1 Gerd Schank, Gisela Schoenthal: Gesprochene Sprache. Eine Einführung in Forschungsansätze und Analysemethoden (Germanistische Arbeitshefte 18)… …auch die Forschung im Bereich der Umgangssprache(n) hatten hierzu schon manches beigetragen. Für eine Systematisierung der Regularitäten hatte es jedoch… …kann man z.B. beweisen, dass die angeblich abstrakten Phoneme doch eine psychische Realität besitzen (S. 36). Ein wichtiges Phänomen der Sprech- Phonetik… …dialoglinguistischen Klassikers aus dem Jahre 1966, beispielhaft dargestellt. (Ein Student und eine Studentin unterhalten sich über die Ehe). Kennzeichnend für die… …allermeisten Dialoge im Deutschen ist eine landschaftliche Färbung. Das Oszillieren zwischen Standard und Dialekt wird funktional z.B. als „metaphorisches… …, Intonation, Pausen und anderes mehr. Eine wichtige Funktion hat dabei die Satzintonation. Hier wird im Gegensatz zum vorigen Kapitel von einer… …rechnen. Die Forschung hierzu ist allerdings kärglich. Das 6. Kapitel „Syntaktische Kategorien“ ist das zentrale und auch umfangreichste. Es ist eine… …„Grammatik der gesprochenen Sprache“. Hier wird unter anderem eine Systematik der unvollständigen Sätze (Ellipsen) und anderen Kurzformen geboten, „falschen“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    „Fewrige Freystadt“ – eine Gedächtnisschrift von Andreas Gryphius

    Dirk Niefanger
    …119. Band 2000 · Viertes Heft „FEWRIGE FREYSTADT“ – eine Gedächtnisschrift von Andreas Gryphius von Dirk N i e f a n g e r , Göttingen Abstract Der… …selbst bekleidet Paul Gryphius, der ältere Stiefbruder des Autors, eine evangelische Pfarrstelle. 1 Einen knappen zeitgenössischen Überblick über die… …. 140–141. 481 Dirk Niefanger Der einflußreiche kaiserliche Beamte Schönborner 2 ist es auch, der den jungen Gryphius motiviert, eine Schrift mit dem Titel… …Leichabdankung und eine Grabschrift auf seine Nichte Mariana 9 , sowie ein am 22. November niedergelegtes Gerichts- 2 Georg Schönborner war Fiskal von… …Haverkamp/Renate Lachmann unter Mitwirkung v. Reinhart Herzog (Hg.): Memoria. Vergessen und Erinnern, München 1993. 13 Eine erstaunlich ausführliche Würdigung… …Darstellung der Barockzeit. Eine Ausnahme bildet die Monographie von Willi Flemming. Sie gibt eine knappe Inhaltsangabe und weist sogar auf das angehängte… …Gedicht (vgl. Andreas Gryphius. Eine Monographie, Stuttgart 1965, S. 33f.). 14 Szyrocki [Anm. 2], S. 102; Hans-Georg Kemper: Gottesebenbildlichkeit und… …Die „Fewrige Freystadt“ wird von vier Distichen Georg Schönborners eröffnet; es folgen zwei lateinische Chronogramme von Gryphius, eine Widmungsvorrede… …an die Bürger und Einwohner Freystadts (1–5) und eine ergänzende „Vor=Schrifft an den Leser“ (6–13). Der umfangreichste Text ist der in Prosa verfaßte… …Brand-Bericht mit dem Titel „Freystädtische Fewerstädt“ (14ff.). Daran schließt sich ein titelloses, durch eine Zierleiste abgesetztes Gedicht von 96…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas von Wyles

    Hubertus Menke
    …Buchbesprechungen Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas… …Magdeburg eine niederdeutsche Fabelsammlung, der sog. „Magdeburger Prosa-Äsop“, dessen eine Druckfassung wohl von Simon Koch (BC Nr. 216), die andere bei… …Moritz Brandis (BC Nr. 215) aufgelegt wurde. Es handelt sich um eine mehr oder weniger getreue Übersetzung der hochdeutschen Äsop-Bearbeitung des Ulmer… …Münster eingereichten Dissertationsarbeit legt B. Derendorf nun eine profunde Aufarbeitung vor, die den Stellenwert der mittelniederdeutschen Bearbeitung im… …benutzten lateinischen Quellen ermittelt und so die Grundlage geschaffen für eine nähere Charakterisierung des niederdeutschen Bearbeitungstyps, seiner… …Sigismunda“, die einen integrierten Bestandteil des „Magdeburger Prosa-Äsop“ bildet. Eine Edition sämtlicher Texte schließt die Studie ab. Heinrich Steinhöwels… …bestehend aus 80 in Promythion, Bildteil und Epimythion aufgeteilte Erzählbeispiele, sowie die sog. Extravaganten, die eine Auswahl von 17 450…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Beda Allemann, Zeit und Geschichte im Werk Kafkas, hg. v. Diethelm Kaiser und Nikolaus Lohse. Wallstein Verlag, Göttingen 1998.

    Armand Nivelle
    …ideologische Vereinnahmung gefeit machen, solange sie sich auf ihre Spezifität besinnt. Gemeint ist dabei nicht etwa nur eine verspätete Affirmation der… …anläßlich der Autonomie-Vindikationen der klassischen Ästhetik, sondern vielmehr eine Hervorhebung der inwendigen Eigenart des literarischen Kunstwerks, die… …seinen Charakter als künstlerische Schöpfung begründet. Eine Erzählung ist zum Beispiel nur dann als Kunstwerk zu betrachten, wenn sie ein unlösbares… …Interpretation des Kunstwerks eine „wesensgerechte Behandlung“: In dem Buch bemüht sich Allemann seiner Überzeugung gemäß mit meisterhafter Konsequenz und… …. Es handelt sich um eine Sammlung von unverändert abgedrucken Aufsätzen, die im Laufe von zweieinhalb Jahrzehnten entstanden sind, in Anbetracht der… …Grundposition besteht nämlich in dem Nachweis, daß eine inhaltlich-thematische Interpretation den Sinn der Romane notwendigerweise verfehlen muß, wenn sie nicht… …zugleich die Erzählweise mitberücksichtigt, die Allemann als eine hypothetisch-affirmative Ambivalenz definiert, wodurch die Bodenlosigkeit des scheinbar… …Rundfunkvortrags aus dem Jahr 1962 mit dem Titel „Stehender Sturmlauf“. Diese kafkasche Wendung soll die ihm eigene Erzählstruktur charakterisieren; sie verrät eine… …„Amerika“ haben die Helden keine Vorgeschichte. Anfang, Ursprung, Ende, Schluß sind für sie irrelevante Begriffe. Im „Prozeß“ ist eine Entwicklung ebensowenig… …wahrnehmbar wie in den anderen Werken. Nicht eine Entwicklung bildet das Rückgrat der Handlung, sondern ein unaufhörliches Zögern in einem ständigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Dieter Lamping, Von Kafka bis Celan. Jüdischer Diskurs in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998.

    Magnus Klaue
    …, Göttingen 1998. Anders als der etwas verunglückte Titel nahelegt, handelt es sich bei Dieter Lampings Buch nicht um eine Sammlung von Gelegenheitsarbeiten zu… …Autoren in deutscher Sprache kennzeichnen, und eine erste Basis für dessen Rekonstruktion zu schaffen. Die Namen Kafka und Celan stecken dabei nicht die… …einer literarhistorischen Entwicklung, die sich als Verwandlung der deutsch-jüdischen Literatur in eine jüdische Literatur deutscher Sprache kennzeichnen… …deutsch-jüdische Literatur als eine symbiotische Einheit“ (10) zu denken, wie gegen Untersuchungen, die lediglich den „‚Beitrag‘ jüdischer Autoren zur deutschen… …umgekehrt auf eine abstrakte Konzeption ‚jüdischer‘ Alterität, sondern versucht, „dem Selbstverständnis jüdischer Autoren“ (12) zu folgen und die Entwicklung… …charakteristischer Schreibweisen beziehen kann – eine Perspektive, die vom Verfasser nur unzureichend eingeholt wird. Zwar steht Lamping der Frage, ob „es so etwas wie… …eine spezifisch ‚jüdische Form‘ gibt“ (29), mit Recht skeptisch gegenüber, aber er konzediert doch, „die Zugehörigkeit zum Judentum“ könne sich mitunter… …„allgemein-menschliches Schicksal“ (53), schreibt sich Celan in seiner „Gauner- und Ganovenweise“ durch verschiedene Heine-Zitate in eine Tradition „verbannter, verfolgter… …für eine diffuse Versöhnungsideologie, wie sie sich etwa in Gottfried Benns ‚Lobrede‘ auf Else Lasker-Schüler von 1952 abzeichnet, hätte in diesen… …jüdischen Diskurs gegen die Vereinnahmung durch eine fragwürdige ‚deutsche‘ Kulturtradition als eigenständiges Phänomen zu verteidigen, wäre es angebracht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Gert Oberembt, Großstadt, Landschaft, Augenblick. Über die Tradition von Motiven im Werk Gerhart Hauptmanns. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1999.

    Eberhard Hilscher
    …, Berlin 1999. Bereits 1987 hat Gert Oberembt eine vorzügliche Interpretation und „Modellanalyse“ von Hauptmanns „Biberpelz“ vorgelegt. Darin beleuchtete er… …„resolute Urweib“ der Mutter Wolff, eine „trickreiche Lügnerin“, „wissende Spielmacherin“ und „vorbewußte Schauspielerin“, die man zuweilen als „Herrenmensch… …politischen Diskussion und ihr Gezänk“; er reagiert „desengagiert“ (S. 171f.). Eine bedenkenswerte Feststellung und Wesensbestimmung, die im andauernden Streit… …. 64f.). Beinahe spektakulär eine ausführlich zitierte Regieanweisung über eine Pensionsrunde und den Protagonisten: „Gespräche entwickeln sich, werden… …realisieren“ seien. Im Handlungsverlauf findet nämlich kaum eine „Dialogisierung“ der angesprochenen Komplexe statt, aber sie widerspiegeln den „Wertewirrwar“… …Engelmann als „Problem für Freud“ bezeichnet und ihm eine „Freudsche Kur“ angeraten. Oberembt geht auf die traumatische Neurose, „narzißtische Narbe“ und die… …Angstträume des „kriminellen“ Künstlers detailliert ein und erhellt eine „zwiespältige“ Personenbeziehung. Er erwähnt Hauptmanns Lektüre von „Jenseits des… …„Priorität“ an seelenkundlichen Einsichten an: „Meine Psychoanalyse ist seit ‚Hannele‘ gegeben […] Dieser Freud hat eine Industrie aus dem gemacht, was mein… …„Formadel“ (S. 145) einschränken durch eine Notiz über die „lyrische Schlafmütze [… er] hätte in Alabaster schreiben sollen.“ Gerade die Auswertung der noch… …Verf. gründlich ausgeschöpft und eine respektable philologische Leistung vollbracht. Beeindruckend seine Nachweise von Hauptmanns Belesenheit, den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Die frühneuhochdeutsche Brücke. Überlegungen zur sprachtypologischen Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte

    Thorsten Roelcke
    …Frühneuhochdeutsche als eine eigenständige Periode der deutschen Sprachgeschichte aufzufassen ist, die eine sprachtypologische Brücke der Veränderung zwischen dem… …germanistische Sprachwissenschaft ist seit dem 19. Jahrhundert durch eine zum Teil heftige Auseinandersetzung um die sprachgeschichtliche Gewichtung der frühen… …weitgehenden Ignoranz über eine mehr oder weniger starke Toleranz bis zu einer deutlichen Akzeptanz eines solchen sprachgeschichtlichen Abschnittes. Die… …textueller Entwicklungen innerhalb der deutschen Sprachgeschichte. Um angesichts dieser Vielfalt und Dauer dem Anspruch auf eine homogene und konsequente… …sich abschließend, dass die frühe Neuzeit als eine eigenständige Periode der deutschen Sprachgeschichte aufzufassen ist, die eine sprachtypologische… …nötigen. So nimmt er eine längere sprach- 1 Vgl. Jacob Grimm: Deutsche Grammatik, erster Theil, zweite Ausgabe, Göttingen 1822, S. V–XIX. 370 Die… …überlieferten und elaborierten Dichtungssprache charakterisiert: Zwischen meiner darstellung des mittel- und neuhochdeutschen wird eine lücke empfindlich seyn… …durch eine Etablierung und Kodifizierung der Schriftsprache charakterisiert wird. Im Rahmen der sprachgeschichtlichen Gesamtdarstellung, die der… …syntaktische Gesichtspunkte eine Rolle. 5 2 Grimm [Anm. 1], S. X. 3 Vgl. Jacob Grimm: Vorrede, in: Jacob Grimm und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 1… …deutliche Unterschiede im Hinblick auf den Ansatz und die zeitliche Begrenzung sprachgeschichtlicher Abschnitte des Deutschen und zum zweiten jeweils eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Horst Dieter Rauh, Heilige Wildnis. Naturästhetik von Hölderlin bis Beuys. Wilhelm Fink Verlag, München 1998.

    Stefan Willer
    …– so wie Autonomieästhetik nicht Wahrnehmung von Autonomie ist, sondern eine spezifische Wahrnehmung im Modus der Autonomie. Während also die erste… …Hervorbringung des Ästhetischen thematisiert. Angesichts der Komplexionen von Wahrnehmung und Darstellung, die der Begriff Ästhetik aufruft, wird die eine… …Wahrgenommen-Werden im Kunstwerk vorgängig und äußerlich ist. Dabei redet er keinesfalls einem überkommenen Positivismus der Natur das Wort, sondern bringt sie auf eine… …zwischen Literatur, Malerei und Performance, in sprachlich-kultureller Hinsicht zwischen Europa, Lateinamerika und Asien. Dennoch geht es weniger um eine… …, weil bis zur Unkenntlichkeit verkürzend ist. Rauh geht es hier allerdings weniger um eine Argumentation als um eine Gegenüberstellung in polemischer… …. Das titelgebende Wort von der „Heiligen Wildnis“, wie es sich in der „Titanen“-Hymne findet, birgt eine „Dialektik des Mythos, die Wildes und Sakrales… …stehend, kultiviert eine seltene Form wissenschaftlicher Essayistik, die die „Wildnis“ in den Assoziationsreichtum des eigenen Textes übersetzt. Von… …wäre: eine Geschichte sakraler Naturästhetik zu schreiben. Münster Stefan Willer 300…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Präsenz der Schrift zwischen Vision und Wissen. Zur Deutbarkeit der vier scheinbar deutschen Wörter in der „Visio Karoli Magni“

    Stephan Müller
    …. 853–856). Grund dafür sind vier vermeintlich deutsche Wörter, die im lateinischen Text eine entscheidende Rolle spielen. Ich erinnere kurz den Inhalt: Karl… …der Große hatte während seiner Nachtruhe immer eine Schreibtafel und eine Lampe parat, so daß er seine Traumerlebnisse stets schriftlich festhalten… …konnte. Eines nachts erschien ihm im Traum eine Person (persona), die Karl, der sich neugierig nach der Identität der Unbekannten erkundigt, mit folgenden… …fängt unvermittelt an, eine Deutung zu versuchen, und erzählt den schwei- 1 Frankfurt/Main, Stadt- und Universitätsbibliothek, Ms. Barth. 67, fol… …Müllenhoff stimmen in der Lesung ‚Ende‘ überein. Patrick Geary referiert darüber hinaus eine neue Deutung durch Claude Lecouteux4 , der die vier Wörter als… …bisherigen Deutungen liegt. 5 Ich will hier eine ganz andere Interpretation vorschlagen und stelle dazu zunächst zwei provokativ banale Fragen. Erstens: Geht… …man davon aus, daß die althochdeutschen Wörter eine so griffige Bedeutung wie etwa ENTI (Ende) haben, wie erklärt man dann, daß keiner der Gelehrten am… …Karlshof eine Deutung anbieten konnte bzw. nicht wenigstens eine versuchte? Und zweitens: Die persona fordert Karl auf, die Wörter in seinem Gedächtnis zu… …als Schlüssel zur Deutung des Traumes voraus. Unter diesen Prämissen erschließt sich die „Visio Karoli Magni“ als eine Geschichte über den Status und… …, nicht von der falschen Worttrennung tangiert wird. Man könnte das durch eine Art Deutungsgewalt des Kaisers erklären. Für meinen Geschmack zu intrikat…
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