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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Frühneuhochdeutsche und mittelniederdeutsche Syntax im Kontrast

    Die Abfolge des akkusativischen und dativischen Personalpronomens in der ältesten Luther- und Bugenhagen-Bibel
    Jürg Fleischer
    …FRÜHNEUHOCHDEUTSCHE UND MITTELNIEDERDEUTSCHE SYNTAX IM KONTRAST: die Abfolge des akkusativischen und dativischen Personalpronomens in der ältesten… …beiden Bibeln eine enge textuelle Abhängigkeit besteht. Der Vergleich erlaubt es deshalb nicht nur, einen wichtigen syntaktischen Unterschied zwischen… …Bugenhagen-Bibel nicht einfach den Luther-Text in mittelniederdeutsche Lautung umsetzt, sondern an die grammatischen Strukturen der Zielsprache anpasst. The oldest… …Nominalphrasen die dativische Nominalphrase der akkusativi- * Die Sammlung des in diesem Artikel diskutierten Materials wurde teilweise schon vor längerer Zeit… …durchgeführt und auf Vorträgen präsentiert. Die elektronische Suche und die Identifikation der Belegstellen in der Luther-Bibel von 1545 (vgl. Abschnitt… …„Datengewinnung“) habe ich selbst unternommen, den Vergleich mit der Luther-Bibel von 1534 und der Bugenhagen-Bibel Lea Schäfer, der an dieser Stelle für ihre genaue… …vorangeht, aber auch die umgekehrte Stellung auftreten kann, steht bei zwei Personalpronomen in der Regel der Akkusativ vor dem Dativ (vgl. Duden Grammatik… …Abfolge belegt (vgl. z.B. Behaghel 1932: 73–75, Ebert et al. 1993: 437, Ebert 1999: 119–120). Die folgende aus der ältesten Vollbibel Luthers stammende… …Stelle (Gen 42,37) zeigt, dass bei der Kombination des Akkusativs der 3. Pers. Sg. m. (jn) mit dem Dativ der 2. Pers. Sg. (dir) beide Abfolgen auftreten… …: zwischen althochdeutschen und altniederdeutschen Texten des 8./9. Jahrhunderts gibt es klare Unterschiede in Bezug auf die Abfolge der Pronomen (vgl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Queer Studies in der Mediävistik: Anspruch und Wirklichkeit - Teil 2

    Rüdiger Schnell
    …DISKUSSION QUEER STUDIES IN DER MEDIÄVISTIK: ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT – TEIL 2 * von Rüdiger S c h n e l l (Basel/Tübingen) B: Weibliche Homoerotik… …(Poststrukturalismus, Dekonstruktion, Psychoanalyse), andererseits bilden diese auch die theoretische Grundlage von nicht-queeren Studien. Insofern begründet der… …Texten versucht Kłosowska, sogenannte Subtexte aufzuspüren 68 , in anderen begnügt sie sich mit der Analyse der Oberflächenhandlung. Das heißt, in einem… …Fall ist das im Text explizit Gesagte der Gegenstand des queer reading, im anderen Fall das hinter bzw. in dem Gesagten aufzuspürende Nichtgesagte. 69… …Wer oder was aber bestimmt darüber, dass das eine Mal das eine, * Der erste Teil dieses Beitrags erschien in Heft 3 der ZfdPh 131, 2012. S. 431–454. 68… …. 69 Dies ist auch der Gegenstand von Michaelis’ Monographie; vgl. Beispiel E. 103 Rüdiger Schnell das andere Mal das andere Lektüreverfahren angewendet… …wird? Mein Eindruck ist, dass Kłosowska dort, wo ein Text ein same sex desire an der Oberfläche präsentiert, auf die Suche nach dem Subtext verzichtet… …dieses in einem Subtext nachzuweisen sucht. Dieses zwiespältige Analyseverfahren – und der dadurch unterstellte zweifache literarische Befund! – verwundern… …. Deshalb hat sie die These aufgestellt, in der Literaturgeschichte sei infolge der Homophobie das Homoerotische verdrängt und nur noch als Subtext ‚erhalten‘… …diese in diesen Fällen deshalb als überflüssig? 4. In einem weiteren Punkt weicht Kłosowskas queer reading von der ‚reinen Lehre‘ der queer theory ab…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen

    Regina Toepfer
    …Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen… …Dimpel einzuordnen, die im WS 2009/ 2010 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Habilitationsschrift… …angenommen wurde. Sie rückt die Figur der Zofe in den Fokus der Aufmerksamkeit und fragt, auf welche Weise Nebenfiguren vom Typus der Confidente zur… …Entwicklung der Handlung, zur Bewertung der Protagonisten und zur Sympathielenkung beitragen. 2 Mit der Fokussierung auf die Zofe hebt sich Dimpel grundsätzlich… …von der verbreiteten Auffassung ab, dass Nebenfiguren in der mittelalterlichen Literatur kaum Relevanz besitzen, auf ihre Rolle als Funktionsträger zu… …reduzieren sind und kein Eigenleben entwickeln. Diese Ansicht wird man nach der Lektüre der Studie kaum noch vertreten können. Die Monographie ist in acht… …Vorüberlegungen“ (S. 17) zur Perspektivierung, Sympathiesteuerung und Figurenkonzeption dar. Zunächst setzt er sich mit der von Gérard Genette eingeführten und von… …Gert Hübner für die mittelalterliche Literatur präzisierten Kategorie der Fokalisierung auseinander, die punktuell, etwa um den Aspekt einer… …„potentiellen Wahrnehmbarkeit“ (S. 38), ergänzt 1 Vgl. z.B. Sonja Glauch: An der Schwelle zur Literatur. Elemente einer Poetik des höfischen Erzählens, Heidelberg… …‚Tristan‘, Tübingen, Basel 2004 (Bibliotheca Germanica, 44). 2 Obwohl der Figurentyp der Confidente weiter gefasst ist und auch Vertrauenspersonen einschließt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Monika Unzeitig, Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12… …zur Vorsicht. In diesen Forschungstrend zur Historisierung und Pluralisierung der Kategorie Autor stellt sich auch die vorliegende Monographie von… …und „aus der Perspektive der Sprachwissenschaft argumentierend(en)“ (S. 342) Studie zu tun. Ganz bewusst engt die Studie ihren Gegenstand auf die… …Textpassagen ein, an denen der Autorname genannt wird. Untersucht wird der „Autordiskurs im Kontext der namentlichen Autornennung“ (S. 343). „Ausgangspunkt ist… …der Autorname im Text“ (S. 1). Dieses eng begrenzte Textkorpus ermöglicht jedoch sehr prä- 1 Vgl. etwa Belázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom… …Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‚Fließenden Lichts der Gottheit‘ Mechthilds von Magdeburg, Tübingen… …(wohltuend) knappen Einleitungskapitel (S. 1–19) skizziert die Verf. die Forschungsdebatte und den Forschungsstand zu Autor und Autorschaft in der… …Erkenntnisziel sei „die Beschreibung der Diskurse zu Autor und Autorschaft“ (S. 11). Freilich bleibt die Bestimmung dessen, was die Verf. unter ‚Diskurs‘ versteht… …, recht blass (was im Fortgang der Studie zu mancherlei terminologischen Unstimmigkeiten führt, s.u.). Ihr Diskursbegriff ist „wesentlich ‚nur‘… …sprachbezogen“ (S. 15 Anm. 55), zugleich aber „inhaltlich durch die namentliche Autornennung als Autordiskurs bestimmt“ (S. 15). Der Autorname wird somit zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern

    Helmut Tervooren
    …Buchbesprechungen Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der… …Costard entstehen heute in der Regel nicht in einer ‚Gelehrtenstube‘, sondern in öffentlich geförderten Forschungsgruppen an Universitäten oder Akademien… …. In einschlägigen Kreisen hatte man von dieser Arbeit aufgrund vieler verstreut erschienenen ‚Vorarbeiten‘ der Verfasserin schon lange gewusst und auf… …ein opus magnum. Sie gilt dem Buchbesitz zweier kleiner niederrheinischer Schwesternhäuser, die knapp 10 km auseinander liegen: der Bibliothek des… …Schwesternhauses Nazareth in Geldern (gegründet 1418), das „eines der umfangreichsten Handschriftenbestände besaß, die aus einem Frauenkonvent der devotio moderna… …erhalten sind“ – und der des Andreas-Konvents im benachbarten klevischen Sonsbeck (gegründet 1457). Diese Häuser, deren Blütezeit die 2. Hälfte des 15… …. Jahrhunderts war, lagen im südlichen Einflussbereich maßgeblicher Devotenhäuser der östlichen Niederlande und waren bis vor wenigen Jahrzehnten trotz ihres… …diesen Bibliotheken, Germanisten kannten sie dagegen kaum. Die Gründe dafür liegen an der geographischen Lage der 4 Vgl. dazu jetzt auch die Dissertation… …von Julia Weitbrecht: Aus der Welt. Reise und Heiligung in Legenden und Jenseitsreisen, Heidelberg 2011, deren Titel die Auseinandersetzung mit dem… …Komplex im ersten Teil der Analyse nicht zu erkennen gibt. 156 Buchbesprechungen Häuser: Der Niederrhein nördlich von Köln ist ein Gebiet, das viele…
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