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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …, Literaturwissenschaft, Psychologie, Soziologie, u.a.) eine so breite Akzeptanz erlangt – dokumentiert in einer inzwischen nicht mehr überschaubaren Publikationsflut –… …[Anm. 11] (S. 58–62 zur germanistischen Mediävistik), ist keine Zusammenfassung mehr erschienen. Christiane Ackermann: Mediävistik und psychoanalytische… …Vorgänge. Bei Jacques Lacan liegen die Dinge wieder anders. Doch, auch wenn Lacan das Unbewusste nicht mehr hinter der Sprache, sondern in der Sprache… …, so Günther, welche Definition dem definierten Gegenstand mehr entspreche. Zugespitzt formuliert: Welche Definition von Emotion ist ‚wahr‘, d.h. dem… …Gegenstand angemessene Definition geben müsse, setze bereits ein gemeinsames Begriffs- und damit Gegenstandsverständnis voraus, das seinerseits nicht mehr vom… …gegenstandsbezogene Begriffskritik nicht mehr möglich. Denn der Gegenstand selbst entziehe sich offensichtlich einer einzigen richtigen Bestimmung. Kein Begriff könne… …geben. Wenn aber ein Gegenstand abhängig sei von seiner Definition, sei es nicht mehr möglich, die eine Definition gegen die andere Definition…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Ingo Meyer: Im „Banne der Wirklichkeit“? Studien zum Problem des deutschen Realismus und seinen narrativ-symbolistischen Strategien

    Moritz Baßler
    …, Königshausen & Neumann, Würzburg 2009. Eine 600seitige Monografie zum deutschen Realismus, das hat es wohl nicht mehr gegeben, seit Hans Vilmar Geppert Mitte der… …einer Werk- als Formengeschichte“ (191) das Wort geredet, um im Folgenden auf formale Aspekte keinen Gedanken mehr zu verschwenden, ‚Illusionismus‘ als… …Hauptmerkmal des Realismus eingeführt, um im Weiteren keine Rolle mehr zu spielen usw. Das Buch verarbeitet eine unglaubliche Menge von Sekundärmaterial (ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    Jürgen Brokoff
    …Kommerell gewesen, der die Geste und Gebärde als einen nicht mehr wegzudenkenden Gegenstand der Literaturwissenschaft, insbesondere der Dramenforschung… …selbst. Guthrie weist zu Recht darauf hin, dass die Formulierung des „Verse-Spielens“ („playing the verses“, S. 116) mehr meint als das Hersagen von… …der körperlichen Gesten auf einige wenige. Diese klassische Zurückhaltung gibt, Guthrie zufolge, den Gesten ein Mehr an Kraft und Bedeutung: „But the…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Hans Wellmann: Deutsche Grammatik. Laut. Wort. Satz. Text.

    Norbert Richard Wolf
    …dem Wortschatz der Standardsprache von heute“ (S. 15). Etwas später lesen wird dann: „Die Grammatik unserer Sprache wird tatsächlich weit mehr, als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Gabriel Viehhauser-Mery: Die „Parzival“-Überlieferung am Ausgang des Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und der Straßburger Druck / Robert Schöller: Die Fassung *T des „Parzival“ Wolframs von Eschenbach. Untersuchungen zur Überlieferung und zum Textprofil

    Bernd Schirok
    …eben noch gleichwertig – nun auf einmal „mehr unbezweifelt falsches oder aus falscher besserung entstandenes darbietet“ als *D. 5 Damit war der… …mehr) vorkommt; er schließt daraus auf einen Vorlagenwechsel von m zu einer *no-nahen Handschrift und nimmt die Schadhaftigkeit der ersten m-Vorlage als… …ursprüngliche sein, zumal „alle Rubriken dieses ersten Typs mehr oder minder weitgehende Entsprechungen mit Großgliederungszeichen der Restüberlieferung… …Fassung vorliegt und wann eine in sich mehr oder weniger geschlossene Handschriftengruppe, ist dem Herausgeber […] ein gewisser Spielraum gelassen“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Walter Benjamin: Einbahnstraße, hg. v. Detlev Schöttker unter Mitarbeit v. Steffen Haug (= Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe, hg. v. Christoph Gödde u. Henri Lonitz, Bd. 8); Siegfried Kracauer: Straßen in Berlin und anderswo. Erweiterte Ausgabe, mit einem Nachwort hg. v. Reimar Klein

    Eva Axer
    …diesen Büchern jetzt mehr Aufmerksamkeit zu teil wird, ist fraglich, handelt es sich doch in beiden Fällen um Versuche, die Physiognomie bestimmter Orte… …das Unscheinbare und Ausgestoßene, das Veraltete und gerade im Veralten Begriffene – ihm gibt Kracauer mehr noch als Benjamin eine Stimme, ein Gesicht… …bedenken. Der Stellenwert der Sprache bildet denn auch eine der deutlichsten Demarkationslinien zwischen Kracauer und Benjamin. Während Kracauer mehr auf… …freilich z.T. so unbefangen, wie es nach den Einwänden Schöttkers nicht mehr möglich sein sollte. 7 Vgl. u.a. „Tankstelle“, WuN 8 11; „Vereidigter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Lars Friedrich: Der Achill-Komplex. Versuch einer dekonstruktiven Gattungspoetik.

    Silke-Maria Weineck
    …mehr deutlich, dass das Gefälle zwischen den ästhetischen Gattungen nicht auf ein semiotisches Raster reduziert werden kann. Insofern die ästhetischen… …blasphemischen) Satz – „Achill ist der, der er ist, und damit ist die Sache in epischer Hinsicht abgetan“ 4 – erweist sich „die Beurteilung Achills […] als mehr und… …gesetzt ist, ist einmal mehr der Tod…. Indem Achilleus als Figur der Disjunktion zwischen Erinnerung und Gedächtnis, Einzelnem und Allgemeinem beschrieben… …unerhörten Akte der Schleifung und der kannibalischen Liebe erschöpft. Wenn die Oberpriesterin fragt, „Mensch nicht mehr, wie nenn’ ich dich?“, so benennt sie… …einen Exzess, dem die Metapher des Bestialischen nicht mehr gerecht wird, ein Nicht-mehr- Menschliches, das gleichwohl nur als Menschenhandlung erscheinen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Münchener Ausgabe.

    Kai Bremer
    …, die sich seit Mitte der 1990er Jahre rasant weiterentwickelt hat, nicht mehr als besonders zuverlässig gelten können. Nicht weiter erörtert werden muss… …Dokumentationen zur Kleist’schen Rezeptionsgeschichte greifen. Hier dürfte also manch ein Leser das eine oder andere Zeugnis mehr von der Münchener Ausgabe erwarten… …einmal davon ab, dass die Texte jetzt nicht mehr modernisiert und angepasst sind. Letzteres sollte ein hinreichender Grund sein, sich just diese Ausgabe zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Lichtenbergs ‚lab‘ und Jean Pauls Ideenwürfeln: Assoziationen, Physiologie, Schreiben

    Jens Loescher
    …Gehirnsubstanz. 16 Nur am Rand sei erwähnt, dass hier eine interessante ‚Soteriologie‘ greift, die den Materialismus Hartleys und noch mehr Priestleys (natürlich)… …Ursprung man nicht mehr ergründen kann. Gruppen von Sensationen können auf eine so wunderbare Weise in eins fliessen, und mit einem Wort bezeichnet werden… …einschlägigen Hirnforschung des 20. Jahrhunderts bis zu John C. Eccles vertreten – ist bei Lichtenberg tatsächlich nicht mehr vorhanden. Gerade die… …, die mit Psychologie angefangen haben. Je mehr ich Hartleys Theorie mit meiner Erfahrung vergleiche, desto mehr bestätigt sie sich bei mir, sie stimmt… …Beschaffenheit, von Anfang sehr weich und fast flüssig, doch nicht aller Eindrücke fähig wie das Wasser, sondern mehr zum Behalten, und weil es nicht allein… …die Metapher der Einschreibung in die Wachstafel des Geists für die Erinnerung: „mehr zum Behalten“, wie Lichtenberg sagt. Seit der ‚Wende‘ zur modernen… …34). Ehemals zeichnete mein Kopf (mein Gehirn) alles auf, was ich hörte und sah, jetzt schreibt es nicht mehr auf, sondern überlässt es Mir. Wer ist… …Erdbodens, so gut wie die ihres Gehirns? Das Gehirn ist nicht im mindesten mehr aufgelegt zum Aufzeichnen von Veränderungen als die See (F1 34). Wenn ein… …in der Spätphase ab 1793. Nun zeichnet das Gehirn nicht mehr auf, sondern der Schreibende notiert die Veränderungen in der ‚Landschaft‘ des Gehirns… …mehr (das Gehirn überlässt …). Wir haben also gleichsam eine rein epistemische Handlungsrolle vor uns, die den Versuchszusammenhang vervollständigt. Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …literaturwissenschaftlichen Beobachtungen zufolge charakterisiert. Umso mehr ist der konzeptionelle Blick durch Generationenfragen zu begrüßen, verspricht dieser doch neue… …anderer Generationen. Noch mehr ins Auge sticht indes andererseits die Präsenz von Tanja Dückers im Block zum Nationalsozialismus. Nicht nur werden ihre… …stören, sondern ergiebig sind, liegt auch daran, dass 630 Buchbesprechungen so einmal mehr die Beobachterabhängigkeit von Zuschreibungen – und seien es… …,Zielgruppenliteratur’ mehr oder weniger bekannte Aspekte anführt, wiegt die sich anschließende überaus prägnante und informative Differenzierung von drei Pop- 632…
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