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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Der Wahnsinn hat Methode. Das "Andere der Vernunft' in E. T. A. Hoffmanns Erzählung "Das Gelübde"

    Stephanie Catani
    …ignorieren lässt. Diese erfahren nun jedoch – zumindest aus romantischer Sicht – eine radikale Umwertung, verstehen sich nicht mehr als die von Foucault… …habe ich erhalten und bin begierig auf alles was der geniale Mann geschrieb[en] und schreibt. Scharfsinnig mehr als poetisch ist die Erklärung der… …Entsetzliche, Unsühnbare von Xavers Tat einsahen.“ (315) Ein versöhnlicher Ausgang ist am Ende nicht mehr zu denken: Der Entschluss Hermenegildas, fortan als… …Wirkung auf den Leser und fungiert innerhalb der fiktiven Handlung als Handlungsmotor. Damit verweist die Erzählung, und umso mehr erstaunt ihre… …sie im Gegensatz zur fiktionalen Ebene sämtliche Schleier enthüllt und keine Rätsel mehr offen lässt. Der Schleier, der im fiktiven Geschehen… …vorweggenommen, die den „Serapions-Brüdern“ programmatisch eingeschrieben ist und die der Poesie keine Geheimnisse mehr vorenthält: „Nur in der Poesie liege die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Schiffbruch mit Zuschauerin. Spielarten der Ironie in Heinrich Heines "Loreley"

    Nikolas Immer
    …gegenwärtig nicht mehr zu überraschen vermag. Schon 1970 hat Wolfgang Preisendanz festgestellt: „Über Ironie bei Heine sprechen, das heißt eigentlich vor jedem… …das Wirkungspotential romantischer Texte verstehen. Diese Texte sind nicht mehr im Verhältnis der Unmittelbarkeit zu rezipieren, wie dies der Schiffer… …, mehr noch aber als ironische Hervorkehrung einer erstarrten Redegestik verstanden werden. Im Gegensatz zur Deutungsrichtung von Kolb ließe sich die… …nicht mehr auf den Lauf des Fahrzeugs achteten, sondern von den himmlischen Tönen der wunderbaren Jungfrau gleichsam vom Leben abgelös’t wurden“. (Zit… …die absolute Steigerung die Authentizität des Dargestellten mindert. Die „schönste Jungfrau“ ist nicht mehr als ein Projektionsbild. Auch die weitere… …Romanzen“ aus dem Jahr 1826 bezieht. 51 Wichtiger erscheint die Behauptung von Sammons, nach dessen Ansicht es „mehr als wahrscheinlich“ 52 sei, dass Heine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Das genetische Opfer. Biologie, Theologie und Ästhetik in Storms "Carsten Curator"

    Maximilian Bergengruen
    …Heinrich von der Großstadt überhaupt nicht mehr lösen, nicht einmal, trotz gegenteiliger Ankündigung, an „Weihnachten“. (484) Wie Heinrichs Großvater… …zurückgetreten“ (489) sieht. Zu dieser Beobachtung später mehr. Der Grund für die hohe Ähnlichkeit in Sachen Schönheit vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter könnte… …„Handel mit gestrickten Wollwaren“. (456) Von Carstens Vater, also Heinrichs Großvater, heißt es, dass von ihm „nicht viel mehr zu sagen ist, als daß er ein… …einfacher und sittenstrenger Mann gewesen“ (469f.) sei. Das gilt für seinen Sohn, den Curator, nicht mehr: Über ihn erfährt der Leser, dass er „von etwas… …, dass ihn seine Frau durch ihren anscheinend intendierten Ehebruch zur eigenen Lust angeregt hat; eine Lust, die Carsten nicht mehr als eheliche… …Eigendynamik bekommt, die nicht mehr durch die Sache selbst gedeckt ist. 29 Insofern beweist Storms Äußerung lediglich, dass auch „Carsten Curator“ in… …den Druck gestrichenen, Stelle heißt es von Carsten und seiner Reflexion über sein Verhältnis zu seinem Sohn: Nicht, daß es nicht mehr war wie damals… …– es war das Alles nicht mehr sein! Sein ganzes Leben – nicht er war es mehr, es war ein Andrer, der es lebte; ein Mensch, der durch ihn entstanden… …später für die Druckfassung so zusammengezogen: „Damals hatte er sein Leben selbst gelebt; jetzt tat ein Anderer das; er hatte nichts mehr, das ihm selbst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Metropole der Pogrome. Rudolf Lindaus vergessener Istanbul-Roman

    Norbert Mecklenburg
    …Osmanischen Reich wird, so dass die Armenier nicht mehr daran zweifeln, „daß ihre Vernichtung beschlossen sei“ (II 91), und im Jahr darauf eine Bankbesetzung… …In beiden Bereichen verschärfte sich im letzten Viertel des Jahrhunderts das Konfliktpotential immer mehr. Sultan Abdülhamid II. verweigerte ebenso… …. Allerdings bildeten sich kleine Gruppen und – auch ins Ausland reichende – Netze politischer Aktivisten, so die Daschnaken, die mehr nationalistisch, oder die… …Hintschaken (auch: Huntschaken), die mehr sozialistisch orientiert waren. Ihre spektakulären Aktionen und die brutalen staatlichen Reaktionen steigerten sich… …dann sukzessiv immer mehr bis zum dramatischen Höhepunkt im vierten Buch, der Bankbesetzung und ihren Folgen. Zweitens wendet Lindau das bekannte Schema… …Spiero: Rudolf Lindau, Berlin 1909, S. 104. 29 Vgl. Verheij [Anm. 8], S. 79. 231 Norbert Mecklenburg ge sein (vgl. 262) und wird das mehr, als ihm lieb… …erschlagen werden (vgl. II 198) – ein exakt beobachtetes, exemplarisches Detail der Sozialgeschichte Istanbuls, denn seit 1896 bildeten nicht mehr Armenier… …historische Edhem Pascha nicht mehr miterlebt hat – äußerst kompromisslos und einseitig den bis heute fast allein ‚politisch korrekten‘ türkischen Standpunkt… …Autor Rudolf Lindau, der vor hundert Jahren gestorben ist, unser Gedenken. Mehr aber noch verdienen dieses jene Ereignisse, jene massenhaft Getöteten, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Exil in Positano. Gerhart Hauptmanns lyrisches Denkmal für Essad Bey

    Peter Sprengel
    …, sind im Laufe der Jahrzehnte längst den mehr oder weniger städtischen „Häusern“ einer touristischen Hochburg gewichen. Das Gedicht gewinnt hier einen… …Boykott“ 14 – nur zu einem Teil zu der erbetenen Hilfeleistung in der Lage sieht, erhofft sich für den Freund in Positano von Hauptmann mehr und anderes als… …gesellschaftlich-konventionelle Mentalität schließen ließen, zwei oder mehr Gesichter. Neben der durchaus auf Leidenschaft fundierten ehelichen Bindung an den gestandenen Bajuwaren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Thomas Manns "Zauberberg" im Lichte einer unbeachteten Venusberg-Novelle

    Alexander Weber
    …gegensätzlich, dass die Bedingungen der Umwertung die Literaturwissenschaft eigentlich mehr beschäftigen sollten. 6 Die Gründe, warum Heyse ein Stiefkind der… …„Barbarossa“ geht es nicht mehr um solche „wohlgemeinten patriotischen Herzensergüsse, deren Begeisterungssturm stets 10 GW IX, S. 820. 11 Thomas Mann: An… …entkommen. Die Reichweite dieses Zaubers zeigt sich – wie im „Zauberberg“ – dadurch, dass die ganze Schar mehr oder weniger heimlicher Verehrer aus der… …einem Seufzer, der mir noch mehr drollig als tragisch klang, das Licht und legte sich dann in den Lehnstuhl hinter seinem Ladentisch zurück, wobei er die… …Jagdgewehre mit, und seinen großen Neufundländer, der ihm mehr als einmal das Leben gerettet hatte. Wenn mir recht ist, hieß er Sture oder so dergleichen; ich… …Anziehungskraft auf Frauen übertrifft er seine Umgebung. „Geld [hatte er] mehr als er verbrauchen konnte, und die Weiber liefen ihm überall nach, da er von Figur… …und das zum begehrten Objekt wird. Dreht Euch einmal um, Angelo, sagte er [der Kapitän]. Es ist noch etwas hier im Zimmer, was Euch mehr interessiren… …Modernität, das nicht mehr Schöne, wird zum Mittel eines vergeistigten Erkenntnistriebs nach dem Geheimnis des Eros, des Lebens, das zugleich Sterben ist… …ehrlichen Kampf an. Nehmt Eure Waffe, sag’ ich. Wenn ich drei gezählt habe, ist Einer von uns – oder Beide – nicht mehr am Leben. Der Rothe veränderte keine… …[wo Thomas Mann Hauptmann begegnet war] ‚Peeperkorn‘ wurde, tatsächlich schon vor Bozen geistige Konturen gewonnen hatte, lässt sich nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Verhandelte Identitäten. Maxim Billers verbotenes Buch "Esra"

    Volker C. Dörr
    …C. Dörr gebotenen ‚romanesken Pakt‘ 5 annehmen, im Feuilleton nicht mehr unternommen worden. In der Literaturwissenschaft ist der Roman – mit wenigen… …Freiraum der Kunst, der dem Autor später verweigert werden wird – eine Pointe, die dem Feuilleton nicht entgangen ist. Und auch wenn man wohl nicht mehr wie… …. Auf Adam als den äußerlich mehr oder minder und wohl oder übel ‚assimilierten‘ Juden scheint die Formel „the ‚insider’s outsidedness‘“ zunächst… …gibt also keine eigentliche, eindeutige (Herkunfts-)Identität (mehr), die (noch) zu bewahren wäre, indem sie durch eine Nachahmung von Praxis nach außen… …, und die Thora fungierte nur als Ursprungserzählung, nicht mehr als Vorschrift zur Praxis. Dazu passt, dass Esras Dönme- Existenz eigentlich Effekt einer… …feststellen, was ohnehin der Fall ist. 44 Es erweist sich einmal mehr, dass die Rede von Diaspora und Hybridität, die mit der Engführung von Problemen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Victoria Kahn, Neil Saccamano, Daniela Coli (Hgg.): Politics and the Passions. 1500-1850, Princeton University Press, Princeton und Oxford 2006.

    Cornelia Zumbusch
    …. Jahrhundert nachgeht. Lockes Bestimmung der Affekte als mehr oder weniger ausdifferenzierten Trieben der Lust und Unlust werden insofern zum argumentativen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe, Akademie-Verlag, Berlin 1993 2007.

    Hansjörg Schelle
    …(vgl. ZfdPh 117, 1998, S. 289). Schließlich hatte Wieland die von ihm empfangenen Zuschriften kaum mehr bewältigt und seine Helfer gebeten, seine… …kommen werden (vgl. ZfdPh 117, 1998, S. 288). Zu den „mehr als 5000 überlieferten oder eindeutig zu erschließenden“ Briefen Wielands kommen „etwa 1000“ an… …Kenntnisse, die oftmals zum bloßen Verstehen des Briefes notwendig sind, nicht mehr vorausgesetzt werden dürfen; ihr Fehlen behindert oder verstellt oftmals… …Unterscheidung, die ich für sinnvoll halten würde, war […] nicht mehr möglich, da dem Verlag damals [neben Antiqua] keine Frakturschrift mehr zur Verfügung stand… …, ist die innere Entwicklung seiner Persönlichkeit mehr oder weniger abgeschlossen. Ein unübersehbarer Zug von Wielands Wesensart ist die ‚Laune‘, so wie… …Anweisungen delegierte, blieb Wieland durchwegs – wenngleich in der Schlussphase mehr oder weniger nominell – der Herausgeber des „Teutschen“ und „Neuen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Theo Buck: "Der Poet, der sich vollendet". Goethes Lehr- und Wanderjahre, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008.

    Safia Azzouni
    …und Schreibens sein soll. Dementsprechend erklärte Goethe, „daß in meinen hohen Jahren mir alles mehr und mehr historisch wird: ob etwas in der… …vergangenen Zeit, in fernen Reichen oder mir ganz nah räumlich im Augenblicke vorgeht, ist ganz eins, ja ich erscheine mir selbst immer mehr und mehr… …. Dass ein Vergleich mit den ursprünglichen Reiseaufzeichnungen aufschlussreich, aber nicht mehr möglich sei, bemerkt Buck, zieht daraus aber den Schluss…
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