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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Irrgänger, Teufelskinder und unkeusche Spiele.

    Althochdeutsche Griffelglossen zu Isidor von Sevilla „De ecclesiasticis officiis“
    Andreas Nievergelt
    …Paläographen geweckt haben zudem tironische Noten in drei Federeintragungen. 18 Der Clm 18524b stammt aus Salzburg, wo er in der zweiten Hälfte von Erzbischof… …erkenne ich jedenfalls keine Verbindung. Die Funktion der Eintragung, deren Wörter einen auffällig eifernden, eindringlichen Klang haben, ist mir…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Zweimal „Erec“ am Anfang des deutschen Artusromans?

    Einige Folgerungen aus den neugefundenen Fragmenten
    Sonja Glauch
    …im 15. Jahrhundert, aus dem wir sonst die meisten Handschriften der hochmittelalterlichen Erzähltexte haben, fast völlig vergessen. Trotzdem stammt die… …oberösterreichischen Stift Zwettl (Z), die vor fünf Jahren als angebliche Nibelungenliedfragmente unter großem Aufsehen durch die Medien gingen, haben sich als weitere… …uns nur mäßig weiterhelfen; gerade der Autor wird noch am wenigsten einen festen Text ein für allemal in Händen gehalten haben. Um die variance… …dieses Modell haben jedoch klargemacht, dass die (epistemologische) Gleichwertigkeit von Fassungen oft genug nur auf einem Mangel an Daten beruhen dürfte… …seine Überreste. Die Autoren der ersten Artusromane wie Hartmann von Aue oder Wolfram von Eschenbach haben primär keine Bücher produziert, sondern waren… …Erzähler. Dass ihre Erzählungen nur als Bücher Bestand haben konnten und sie für uns nur in geschriebener Form greifbar sind, bedeutet nicht, dass wir an… …verwechselt. Trotzdem sind diese Überreste alles, was wir haben. Im Sinne einer Spurensuche darf ich deshalb mit den handfesteren Dingen, den Fakten der… …die Ambraser Handschrift „die Eingangslösung“ von Heinrichs ‚Crône‘ „mit ihrer Verbindung von Probe- und Romanhandlung vorbildlich gewirkt zu haben… …, dass Rieds Vorlagen hochmittelalterliche Exemplare waren, die dann mit Sicherheit keine, zumal keine derartigen, Rubriken besessen haben. Da zu allen… …Abschrift zu überbrücken waren. In dieser Frage haben neben der Fragmentüberlieferung 33 die älteren Untersuchungen 34 zum Sprachgebrauch, zur Reimgrammatik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Konrad IV. und die „Weltchronik“ Rudolfs von Ems: ewiclich memorial und imperiale Agenda vor neuem Quellenhorizont

    Mathias Herweg
    …entweder aus den Büchern der antiken Autoren bezogen oder, täglich nachprüfbar, aus Augenzeugenberichten zusammengestellt haben“ (Gervase of Tilbury: Otia…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Bildphilologie. Hartmut Kuglers kommentierte Neuedition der Ebstorfer Weltkarte

    Hans Jürgen Scheuer
    …der Bildeditor: Er scheint es mit der unhintergehbaren, auf keine langue zurückführbaren Opazität des Bildes zu tun zu haben. Denn die pictura verfügt… …verantwortlich zeichnet, zeigt die Ebstorfer Karte in Form eines artifiziellen Bildes, dem kein Zustand des realen Objekts je entsprochen haben dürfte. Gerade… …imperialia“ zur Ebstorfer Karte haben sich spätestens mit Kuglers quellenkritischen Vergleichen erledigt. 3. Stattdessen kann plausibilisiert werden, dass die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Transformationen der Lyrik im 13. Jahrhundert. Rothenburger Colloquium der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft, 30. September – 3. Oktober 2008

    Therese Manz
    …Minnelehre wird eine Frau vergewaltigt – ein positives folgen: Mann und Frau haben hier wieder distanzierte Positionen, die Liebe bleibt unerfüllt. Sobald im…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Wieland Eins: Muster und Konstituenten der Lehnwortbildung. Das Konfix-Konzept und seine Grenzen, Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2008 (Germanistische Linguistik Monographien 23), VIII u. 332 Seiten

    Johannes Erben
    …mit einem aktuell gewordenen speziellen Problembereich der Wortbildungsforschung. Die immer intensiveren Sprachkontakte haben in vielen Lebensbereichen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2009

    Stefan M

    Paul Widmer
    …gehabt haben wie etwa die ahd. Sprossvokale in forachta ~ forochta ~ forchta ‚Furcht‘, die Müller selber charakterisiert als „meist flüchtig und zum Mhd… …Germanischen grundlegend geformt und geprägt haben und für ein Verständnis jenseits des Auswendiglernens Wesentliches beitragen. Im Kapitel 3.4 folgt das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Gertrud Beck, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1), XXX und 352 Seiten / Rabenschlacht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Dorit Wolter, Tübingen 2005 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 2), XXIX und 282 Seiten

    Kay Malcher
    …Gruppierungen RW und PA haben dabei Gültigkeit sowohl für „Dietrichs Flucht“ als auch für die „Rabenschlacht“. Sie werden von den Herausgeberinnen als Fassungen… …historisches Sinnangebot integer zu dokumentieren, wird nirgends diskutiert. Hier haben P und A unzweifelhaft einen besseren Text. 12 Es stellt sich die Frage… …sie Steer anmahnt. Es mag gute Gründe dafür gegeben haben, diese Ansätze nicht weiter zu verfolgen, diese hätten die vorliegenden Editionen aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Julia C. Walworth: Parallel Narratives. Function and Form in the Munich Illustrated Manuscripts of Tristan and Willehalm von Orlens. Short Run Press, Exeter 2007 (King’s College London, Medieval Studies 20), XXIV und 345 Seiten

    Michael Curschmann
    …ein gewisses Bestreben zu sozialgeschichtlicher Kontextualisierung der Überlieferung, wie sie Steer anmahnt. Es mag gute Gründe dafür gegeben haben… …eine knappe Zusammenfassung (6. „Conclusion“, S. 159–162) folgen vier Anhänge, von denen die ersten zwei nicht nur im Umfang besonderes Gewicht haben… …Einzelszenen), bei Rudolf sind es 27 (immer in zwei Registern mit meist nur einer Szene), und dazu tritt ein einleitendes Autorbild. Beide Handschriften haben –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Henrike Manuwald: Medialer Dialog. Die ‚Große Bilderhandschrift’ des „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach und ihre Kontexte, A. Francke, Tübingen und Basel 2008 (Bibliotheca Germanica 52), X und 638 Seiten sowie 80 Seiten Abbildungen

    Bernd Schirok
    …eingerichteten Codices picturati des Sachsenspiegels (bzw. zu deren zu postulierender Stammhandschrift) geweckt worden war. Die Blätter der GB haben die Größe von… …Doppelblatt einer Lage, haben also zusammenhängenden Text (und eine entsprechende Bildfolge), während fol. 4 und 5 ebenso wie fol. 6 und 7 die äußeren…
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