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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Fantom Farbenklavier

    Das Farbe-Ton- Verhältnis im 18. Jahrhundert oder Vom Einspruch gegen das clavecin oculaire und seinen ästhetischen Folgen
    Corina Caduff
    …viele Gemüter auf; das clavecin tatsächlich gesehen und gehört haben nur die wenigsten, Zeugenberichte sind kaum überliefert. Goethe nennt den Vergleich… …Caduff Man kann […] mehr Farben außer Weiß und Schwarz annehmen, deren auf Grund des Verhältnisses, das sie zueinander haben, viele sind. Sie können im… …seit der Entdeckung des Uranus (1781) ihre Hegemonie. 14 Im Weiteren haben sich im 19. Jahrhundert Optik und Akustik als eigenständige Fachdisziplinen… …scheinen, laut Selbstangaben Castels, tatsächlich zwei Vorführungen eines Farbenklaviers in kleinem Rahmen stattgefunden zu haben 18 ; verlässliche… …Castels haben könnten. Warum auch sollte ein Organist nicht vor dem Instrument hin- und herrennen, um dessen äußerste Enden, d.h. die tiefsten und die… …normativen Analogiedenken, das seinerseits zur Gleichmachung der Sinne führt, denn diese – „Chose admirable!“ – haben „la même étenduë, & les mêmes bornes… …Charakter des Farbenklaviers beigetragen haben mag. Gerade die ungeklärte Geschichte von Castels clavecin, gerade dessen nicht im Detail nachweisliche… …Kinderspiel geworden ist, dürfte zumindest technisch das Begehren nach der perfekten Farbenklavier-Konstruktion gestillt haben. 33 Charles Avison: An Essay on… …zwar alle Anciennitätsrechte auf die Erkenntnis zu (sie haben darauf die „ältesten und gerechtesten Ansprüche“), auch preist er Newtons Farbenlehre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Aspekte der Marienlyrik um 1800: Schlegel - Novalis - Hölderlin

    Achim Geisenhanslüke
    …Madonna‘, 2,211) des protestantischen Theologen Hölderlin zu suchen seien, so wird man wohl Baldes Madonnenlyrik an erster Stelle zu nennen haben.“ (Ebd., S… …fasst dort zusammen: „Ich bin vielmehr der Meinung, daß die Titanen, wenn anders sie als Antipoden in der göttlichen Natur ihre Funktion haben, eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Das aphoristische Wörterbuch in der deutschsprachigen Literatur um 1970

    Friedemann Spicker
    …eine Hühneraugenoperation vorzunehmen.“ (S. 70) In unserem Zusammenhang muss es mit einer kleinen als Skala verstandenen Liste sein Bewenden haben. Sie… …veröffentlicht, 1911 dann als „The Devil’s Dictionary“; unter diesem Titel haben sie weiteste Verbreitung und Nachahmung gefunden. Ziel dieser satirisch… …. 1920) und Gerd Wollschon (geb. 1944) haben hier ihren Ursprung. Rolfs, 1950–1989 Leiter des satirischen Theaters „Die Schmiere“ in Frankfurt, hat den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    "Hebräisch im Deutschen'

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …(‚Einwanderungswelle‘) nach Palästina. Er besuchte 1 Vgl. dazu generell: Dieter Lamping: Haben Schriftsteller nur eine Sprache? Über den Sprachwechsel in der Exilliteratur… …wenige der jüngeren Einwanderer, aus Bewunderung für den ‚sabre‘ (‚Feigenkaktus‘) angeeignet haben, den in Erez Jisrael Geborenen, das selbstbewusste… …mehr dazu gedient haben, lyrischer Subjektivität, und weniger dazu, jüdischem Glauben Ausdruck zu verleihen. 9 Einem allein an der modernen Lyrik… …unmittelbar erkennen. Zu ihnen gehören einerseits diejenigen Texte, die das Judentum zum Thema haben, sei es im Verhältnis zur Politik oder zum Christentum… …Texte, die das Verhältnis von Juden und Deutschen zum Thema haben: Er ist in Auschwitz umgekommen. Er ist in Auschwitz umgebracht worden. Es kommt nur… …das jüdisch-deutsche und jüdisch-christliche Verhältnis nicht in polemisch zugespitzter Form zum Thema haben: Der Weg zum Diesseits ist genauso weit wie… …Aphorismen hervor, die den Glauben selbst zum Thema haben. In seinem Werk bildet die Reflexion über das Verhältnis von Glaube und Zweifel geradezu eine… …Wirklichkeit der Assimilation, wie sie ihn seit Mendelssohn gehegt haben, ein fataler Irrtum gewesen sei. In einem Aphorismus, den Benyoëtz unmittelbar daran… …schreiben, auch durchaus bewusst. Dementsprechend heißt es in „Treffpunkt Scheideweg“: „Nie werde ich für andere schreiben, noch geschrieben haben können, als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    "Wir spielen um's Höchste."

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …Gaertringen und Detlev Hellfaier haben die auf dieser Basis erarbeitete und durch Exponate aus den Beständen des Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Detmold… …; den Widerspruch scheint bei der Korrektur niemand bemerkt zu haben. Übersehen wurde auch die falsche Bildlegende zu der Reproduktion des Theaterplakats… …Ausstellungskatalog auch nicht die strengen Maßstäbe einer historisch-kritischen Ausgabe angelegt werden. Von Gaertringen und Hellfaier haben mit „Grabbe im Original“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg Bachmanns

    Ein Überblick unter besonderer Berücksichtigung der Entstehung von "Sprachgitter"
    Holger Gehle
    …diese Handschriften sind hier einige Einsichten mitzuteilen, die sich während der Arbeit am „Sprachgitter“-Band der Bonner Celan-Ausgabe ergeben haben. 2… …„Die Welt“ (IB 137–139) sowie die Sammlung von 24 Mandelstam-Übertragungen erhalten haben. 614 Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg… …. Unter den neu aufgefundenen Blättern haben nun auch die ersten sechs (IB 1– 6 = ÖNB Ser. n. 25.202a, Bl. 1–6) einen solchen Zusammenhang, der durch… …Papiersorte, Typographie und einen gemeinsamen horizontalen Faltknick ausgewiesen werden kann. Die Blätter 1–4 haben weitere gemeinsame Merkmale (Klammerspuren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Heinz Hillmann/Peter Hühn, Der Entwicklungsroman in Europa und Übersee. Literarische Lebensentwürfe der Neuzeit. Unter Mitarbeit von Bettina Friedl, Robert Hodel, Matthew Königsberg und Klaus Meyer-Minnemann. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001

    Jürgen Jacobs
    …Buches gewidmet haben. Eine der Hauptschwierigkeiten des Unternehmens lag darin, eine Abgrenzungen ermöglichende Bestimmung seines Gegenstandes zu finden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Volker Nölle, Heinrich von Kleist. Niederstiegs- und Aufstiegsszenarien. Versuch einer Phantasmata- und Modell-Analyse. Mit einem Exkurs zu Hofmannsthal, Sternheim, Kafka und Horváth (Philologische Studien und Quellen 140). Erich Schmidt, Berlin 1997

    Bernd Hamacher
    …bestehen.“ 3 (S. 306) Gerade zur Erforschung der dichterischen Phantasie aber haben in den vergangenen Jahren Günter Blamberger4 (bekanntlich mit Bezug auf… …deutlich werden: Am Ende des sechsten Auftritts des zweiten Aktes behauptet der Prinz, einen „Bund“ mit Natalie geschlossen zu haben (V. 610), doch sie hat…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman "Doktor Faustus" (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft). Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2001

    Volker C. Dörr
    …vorliegende Studie sollte dies endgültig als Fehleinschätzung ausgewiesen haben. Die Fragen, warum der für Mann doch stets so wichtige Goethe ausgerechnet in… …den „Schlüssel zum vollen Verständnis“ des Romans präsentiert zu haben, der mit der Überzeugung verbunden wird, dass „künftige intertextuelle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Christoph Weiß, Auschwitz in der geteilten Welt. Peter Weiss und die "Ermittlung" im Kalten Krieg. 2 Bde. Sankt Ingbert, Röhrig 2000

    Michael Hofmann
    …, dass diejenigen, die seine Familie und ihn aus Deutschland vertrieben haben, auch nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft noch das Sagen… …haben und es sich leisten können, die heimkehrenden Emigranten höhnisch abzukanzeln. Die politisch-ökonomische Theorie steht also nicht als leitende…
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