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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bearbeitet von Ulrike Brandt-Schwarze und Mitarbeitern der ULB Bonn. Abt. Handschriften und Rara. Bonn 2001.

    Norbert Oellers
    …Abschriften. Vielfach erlaubt es das Nachlassmaterial, den Weg von der Idee zum gedruckten Text zu verfolgen. Eine ergiebige Quelle insbesondere für die… …Buchbesprechungen Vereinszeitung eine Fundgrube an reizvollem Material zur Vormärzzeit darstellt. Mitglieder waren vor allem Freunde und Studenten Kinkels, unter… …für eine Fortführung der Revolution zu sammeln. Die zahlreichen Namen, Daten und Fakten, die in diesem Zusammenhang in Listen, Protokollen oder Briefen… …Teilnachlass für sich wurde in eine bestimmte Ordnung gebracht, mit Kurzeintragungen verzeichnet und zur Benutzung freigegeben. Eine detaillierte Übersicht über… …Katalogisierung. Das vorliegende Findbuch bietet neben dem Inhaltsverzeichnis Kurzübersichten zu beiden Teilnachlässen, die eine rasche Orientierung ermöglichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Eberhard und Elfriede Berger, Carl Hauptmann. Chronik zu Leben und Werk. Verlag frommann-holzboog, Stuttgart 2001.

    Eberhard Hilscher
    …Hauptmanns spätes Schauspiel „Krieg. Ein Tedeum“ schrieb der 16-jährige Rezensent Berthold Brecht: „Es ist eine wunderschöne Dichtung […] und vielleicht ein… …Gerhart stand und steht. Diesem Missstand versuchen die Berliner Literaturwissenschaftler Eberhard und Elfriede Berger abzuhelfen durch eine Carl… …Hauptmann-Gesamtausgabe und eine Chronik, die zum 80. Todestag am 5. Februar 2001 herauskam. Dabei erscheint die auf 16 Bände berechnete Edition sämtlicher Werke als… …lesen? Sicher wäre es sinnvoller gewesen, den weitgehend unbekannten Autor vorerst durch eine kluge Auswahl-Publikation bekannter zu machen und dann darauf… …bis 1894 gemeinsam ein Haus in Schreiberhau, entzweite und versöhnte sich wiederholt. Doch da es Carl selten gelang, eine unverwechselbare literarische… …und feste Bindung erfolgten, weil der schlesische Autor eine Vorliebe für die Wesergegend entdeckte. Die Verfasser der „Chronik“ beschreiben insgesamt… …Modersohn, mit dem er eine Wanderung im Moor und eine Wagenfahrt nach Gnarrenburg unternahm und an einem Dorffest teilnahm. Bei einer annähernd dreiwöchigen… …Fünfakters „Ephraims Breite“ nach Hamburg ein. Nach dem Theater kutschierte die Gruppe in den nächsten Tagen heiter durch die Stadt, besuchte eine Aufführung… …der „Zauberflöte“ und die Kunsthalle. Fortan tauschte man verstärkt Briefe, Geschenke und Gedanken aus. Über eine Zuschrift äußerte sich der vereinsamte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Christian Kassung, EntropieGeschichten. Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" im Diskurs der modernen Physik. Fink, München 2001.

    Albert Kümmel
    …, München 2001. I. Vorliegt eine exemplarische Untersuchung, die weit über ihren konkreten Anlass, den Eingang physikalischen Wissens in Robert Musils Roman… …jenseits physikalischer Lehrbücher und literarischer Traditionen öffnen. Eine derartige Vorgehensweise ist alles andere als voraussetzungslos. Foucaults… …einem Text wie dem „Mann ohne Eigenschaften“ und physikalischen Theoremen, die dieser aufruft, zu entdecken. Eine geduldige archäo- 627 Buchbesprechungen… …als unbeteiligter Beobachter eine Welt an, die völlig außerhalb seiner selbst funktioniert, während der moderne Physiker immer schon gefangen ist in… …in den Sätzen der modernen Physik selbst und eben nicht eine Einschränkung der Gültigkeit dieser Sätze darstellt. Mit diesem Schritt aber… …Wissensordnungen der Physik heraus und trennt dementsprechend antike, klassische und moderne Physik, trägt ihr zweiter Teil das physikalische Wissen in eine Tafel… …, beschrieben werden können und schlägt deshalb eine statistische Behandlung solcher Systeme vor, eine Beschreibung des makroskopischen Systems als… …lebendig: die Welt, die wir kennen, vollzieht sich am Leitfaden irreversibler Ereignisse. Damit ergibt sich ein seltsamer Querstand: Eine Unzahl reversibler… …Ereignisse soll eine irreversible Ereignisfolge zeugen. Eine (scheinbare) Lösung bahnt sich in der Kontamination des Entropiebegriffs durch den… …potentieller und aktualer Information, die nur ein Beobachter zweiter Ordnung konstatieren kann. Bevor ein Ereignis stattfindet, gibt es eine bestimmte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Deuticke, Wien 2000.

    Joseph P. Strelka
    …KZ-Opfer geworden sind, und damit eine erschütternde Bilanz des Leidens und der Schmach, andererseits finden sich oft Anzeichen eines bedauerlichen… …Buchbesprechungen sowohl von der österreichischen wie von der alliierten Bürokratie für eine Rückkehr dieser Autoren gemacht wurden. Die meisten Autoren wären auch… …. Aber das ist eine der Legendenbildungen dieses Buches, die bis ins Detail hineinreicht. Hochwälder beispielsweise wurde gleich nach dem Krieg eingeladen… …Wienreisen, eine endgültige Rückkehr nach Europa ließ sich aber aus finanziellen und privaten Gründen nicht realisieren.“ Eine der wesentlichsten Schwächen der… …unmittelbar nach dem Krieg entstandene Werke zuzulassen, wofür als Glanzbeispiel eine Autobiographie angeführt wird, die im Verlag des Fellowtravellers Victor… …erfreulich. In erster Linie, weil es eine ganze Reihe echter Lücken füllt. Dann aber auch, weil es, und sei es auch im 633 Buchbesprechungen Sinn und Geist der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions

    …Linguistics); der Besinnung auf philologische Kernkompetenzen stand eine mehr oder weniger ausgeprägte Orientierung an wechselnden Leitdisziplinen (Psychologie… …‚kulturwissenschaftlichen‘ Erweiterung der Germanistik geführt. Dies könnte einerseits lediglich eine weitere Variante der historisch bekannten Entgrenzungen markieren (in der… …Perspektiven der Germanistik neu in Gang bringen und vorantreiben. Ziel ist eine grundsätzliche Reflexion auf Organisation, Leistung und Funktion der Germanistik… …philologischer Kompetenz und kulturwissenschaftlicher Tätigkeit in praxi nachgehen. Erwünscht sind insbesondere auch Beiträge, die eine eher innerdisziplinäre… …und Vergleichender Literaturwissenschaft bzw. Allgemeiner Sprachwissenschaft/general linguistics. Eine derzeit beliebte Einbettung des Gegenstandes… …‚Literatur‘ in eine großflächige Geschichte der Medien, die Integration des Gegenstands Sprache in eine multidisziplinäre Kognitionswissenschaft sowie… …Reflexion und Bestimmung philologischer Kompetenz und philologischen Wissens, gerade im Hinblick auf eine allgemeine Kultur- und Mediengeschichte. Schließlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Liste eingesandter Bücher

    …. Eine Schriftenreihe der Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte der Germanistik im Deutschen Literaturarchiv Marbach, Band 2). Kurzke, Hermann… …, Theodor: Bücherverbrennungen. Eine Vorlesung aus Anlaß des 65. Jahrestages der „Aktion wider den undeutschen Geist“. Universitätsverlag C. Winter…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Inhaltsverzeichnis

    …Judaslegende ...................................... 394 Miszellen Alain Marez, Kjølevik-Inschrift (Rogaland, Norwegen). Eine neue kritische Deutung… …. Eine kontrastive Analyse gesprochener Sprache im Deutschen und im Japanischen (Haruo Nitta) 445 Christian Fischer, Die Stadtsprache von Soest im 16. und… …........................................................ 467 Britta-Juliane Kruse, Verborgene Heilkünste. Geschichte der Frauenmedizin im Spätmittelalter (Thomas Bein) ..... 471 Summa bonorum. Eine deutsche… …Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Leitideen der funktional-pragmatischen Sprachgeschichtsschreibung

    Ingo Warnke
    …der sprachgeographischen Theorien für eine funktional-pragmatische Sprachgeschichtsschreibung plädiert, die in erster Linie den Vorgang der… …auf kommunikative Zwecke geschieht, die aus späteren Sprachverhältnissen abzuleiten sind. Eine insofern zentrale Frage der Sprachgeschichtsschreibung… …Standardisierungsprozessen des Deutschen auf unterschiedlichen Ebenen des Sprachsystems. Dass das Deutsche heute eine weitgehend standardisierte und vor allem auch… …theoretischen Argumenten 2 eine neue Perspektive auf traditionelle Problemstellungen vorzustellen. Die wissenschaftstheoretische Bestimmung von Kausalität und… …Argument für wissenschaftliche Beliebigkeit im Rahmen aller denkba- 2 Eine Konkretisierung am historischen Sprachmaterial findet sich in Ingo Warnke: Wege… …gegenwartsbezogener Perspektivierungen der Historiolinguistik. Eine Beschreibung des Status gegenwärtiger standardisierter Sprachen fordert sogleich eine… …gebräuchlichen Begriff Hochsprache, der mit seinen soziologischen Implikationen eine vorrangig schichtenspezifische Lesart geradezu provozierte und aus diesem… …kontrastiver Abgrenzung zu ‚Fachsprache‘ und ‚Dialekt‘ 5 eine gewisse Relevanz hat. Wenn auch eindeutiger, so doch keineswegs uneingeschränkt geeignet sind die… …interdisziplinären Kulturwissenschaft zeigen deutlich, wie polysem der Kulturbegriff ist 9 , so dass Kultursprache zunächst eine sehr unscharfe Bezeichnung sein mag… …. Zieht man überdies in Erwägung, dass jede Gesellschaft eine wie auch immer geartete Kultur besitzt, so folgt daraus die generelle Existenz von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Genelun, der Verrâtaere

    Werner Hoffmann
    …original French text or by Genelun’s defense in the course of the trial. Den mittelalterlichen Rezipienten des Rolandsliedes ist Genelun sicherlich als eine… …tragfähiger. Nicht um eine umfassende und weit ausgreifende Analyse der Gestalt Geneluns handelt es sich im Folgenden, vielmehr sind die Ausführungen auf die… …. 14–22), Dieter Kartschoke (GRM 65, 1984, S. 202–207), Eberhard Nellmann (Beitr. 106 [Tüb.], 1984, S. 297–305). Während David P. Sudermann wenigstens eine… …, das Rolandslied (mit Friedrich Ohly) einfach eine Legende zu nennen. Zu wenig berücksichtigt worden ist die Möglichkeit, das Rolandslied als… …christliches Heldenepos zu verstehen. Heldenepik, christliche Heldenepik ist als eine Chanson de geste, speziell als geste du roi, seine altfranzösische Vorlage… …Literatur vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, Stuttgart 1980, S. 199). Er hat hier darauf hingewiesen, dass sich eine christliche… …dass sie durch den sie verdeckenden Glanz hindurchbricht, ist im Mittelalter nicht gänzlich unbekannt, und der Verräter Genelun10 ist eine der… …heutzutage manchem verständlich erscheinen (und hat wohl auch im Mittelalter nicht nur Ablehnung erfahren). Doch für den miles Dei ist es eine Verkehrung der… …Werteordnung und eine Verfehlung des wahren und höchsten Ziels seines Einsatzes. Dass Ge- 9 Selbst in der höfischen Dichtung, in der eindeutig die Entsprechung… …von außen und innen, von Erscheinung und Wesen dominiert, fehlt es nicht an dem Wissen, dass zwischen ihnen auch eine Diskrepanz bestehen kann, was…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Die umstrittene Episode in der dritten Âventiure des "Nibelungenlied": Sîfrits "widersage" an die Burgunden

    Ingeborg Cavalié
    …umstehenden Burgunden durch immer verletzendere Worte. Das überrascht. Nichts im Handlungsbeginn des Epos lässt eine solche Kehrtwende vermuten. Zwar möchte der… …zu lassen, wozu sich ein chronologisches Auflisten nur bedingt eignete und wogegen sich auch eine nach Forschungsrichtungen gruppierte Darstellung… …, die Heuslers Theorie eine Absage erteilten, wurde der Vorfall in Worms als aktualisierende Aufbereitung angesehen. Man sah darin z.B. einen… …mittelalterlichen Publikum eine erstaunlich kritische Distanz zur Überlieferung zu- 6 Die (komische?) Bestürzung der Eltern über die ganz natürlichen Heiratsabsichten… …sei eine in sich geschlossene Erzähleinheit. Dass das Störmoment einem alten Sagenmotiv Rechnung tragen könnte, wird auch heute noch gelegentlich… …am Burgundenhof und hatte gute Gründe für eine solche Einlage oder er wollte damit einem ziemlich widerspenstigen deutschen Sagenzug gerecht werden und… …Erzählverfahren zu beleuchten. Die Szene bietet eine lineare Handlung, die im Dialog abgewickelt wird. Von der zweimaligen Kampfansage an Gunther (107–110, 113–114)… …wird durch die dramatische Stufung gesteigert. Der Dreierschritt kennzeichnet eine der bevorzugten Arbeitsweisen des Nibelungen-Epikers. 13 Auffällig ist… …Aussage. Sollte der Autor von einer „widersage“ des Helden an die Burgunden gewusst haben, so höchstens durch eine karge Angabe. Und man fragt sich, warum… …Angebot großzügiger Gastfreundschaft besänftigt (126, vgl. auch Gunther: 127). Das weist argumentative Schwächen auf und zeigt, dass der Epiker um eine…
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