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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    „Fewrige Freystadt“ – eine Gedächtnisschrift von Andreas Gryphius

    Dirk Niefanger
    …ars memorativa an, der die Gedächtnisschrift dient. Schon Cicero bemerkt, daß es hauptsächlich die Ordnung sei, die Licht ins Gedächtnis bringen kann… …im Gedicht ins Zentrum: die Macht Gottes, die sich freilich im Wirken der Natur zeigt, und die unchristlichen Handlungen der Menschen, die das… …geschwungen: Vnnd was manch weiser Sinn erforscht / ersehn / erwacht / Wormit er auch ein Loch dem Tod ins Netz gemacht / Hat eine Stund 51 verschluckt… …verhält es sich allenfalls mit dem Erinnerten selbst, mit dem Sinn der „Fewrigen Freystadt“. Er sollte sich über die Emblemstruktur ins natürliche… …untersuchen. Insofern rückt ein für die ältere Barockforschung eher ungewöhnliches Forschungsobjekt ins Zentrum. Die „Fewrige Freystadt“ gehört – anders als die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Konnotationen von Freundschaft und Liebe in Schillers „Philosophischen Briefen“ und Hölderlins „Hyperion“

    Walter Hinderer
    …Affekte gefährden nicht nur die Vernunft, den zentralen Wert bürgerlicher Moralvorstellung, sondern auch das ins Bürgerliche transponierte Ideal der… …höfischen constantia, die als Konzept des christlichen Stoizismus (Justus Lipsius) weit ins 18. Jahrhundert reicht. Um „unruhiges und hitziges Verlangen“ in… …„Freundschaft“ nicht nur das alte Konzept der „vernünftigen Liebe“ ermöglicht, sondern ins Metaphysische steigert und transzendiert. Seelenfreundschaft hat nicht… …, Friedrich Schlegel und Schleiermacher aufgreift. Der Verlust von Freundschaft und Liebe wirft die Protagonisten Julius und Hyperion ins Innere zurück und… …Defizite der Person zurückführen. Die Bestimmung des Menschen, eben noch von höchster Zielsetzung geprägt, führt plötzlich im Augenblick der Verzweiflung ins… …, daß wir lieben ein Nichts, glauben ans Nichts, uns abarbeiten für Nichts, um mählich überzugehen ins Nichts […] Aber ich überwältige sie nicht, die… …schreiende Wahrheit. Hab ich mich nicht zwiefach überzeugt? Wenn ich hinsehe ins Leben, was ist das Letzte von allem? Nichts. Wenn ich aufsteige im Geiste, was…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Bilderbuch der Wünsche. Clemens Brentanos „Gockel Hinkel Gackeleia“

    Waldemar Fromm
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zwischen Protestantismus und Katholizismus: Zu einem poetischen Strukturprinzip der Lyrik Georg Trakls

    Wolfgang Braungart
    …Herr!“, der freilich ins Leere geht: „das Grauen wuchs im Raum, / Das Todesgrauen wuchs“. 553 Wolfgang Braungart zer der Schwermut“ (I, S. 57), das… …, 10 Schlaflose Nacht am Weiher um Angelen. In leerer Maske ruht sein Schmerz verborgen, Gedanken, die sich schwarz ins Dunkel stehlen. Die Drosseln… …, anspielen 34 , wie überhaupt die Spuren der Lyrik Hölderlins (bis ins Zitat hinein) im Werk Trakls unübersehbar und vielfach zu finden sind. 35 Darauf ist… …vorsichtig einen biographischen Bezug ins Spiel: Ein Satz „in Trakls Brief 30 [lautet] ‚Vielleicht gehe ich nach Borneo‘“. 561 Wolfgang Braungart man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Meister Musil. Eckharts deutsche Predigten als zentrale Quelle des Romans „Der Mann ohne Eigenschaften“

    Brigitte Spreitzer
    …Studie in Schutz. Eine Ikone der Moderne mit einem Faible für das Mittelalter? Da geraten nicht nur die Musil- Bilder ins Wanken. Vielleicht liegt es daran… …Geschwisterpaar ausgespart bleibt, wird deshalb hier nicht ins Blickfeld rücken. Da Musil auch meiner Einschätzung nach tatsächlich mit der Büttnerschen… …Themenkomplexes der Mystik zukommt, indiziert bereits der Titel: „Wirf alles, was du hast, ins Feuer bis zu den Schuhen“ (MoE/I,851) ist ein Zitat aus den… …Autorinnen – und dies sind für den deutschsprachigen Bereich bis ins 15. Jahrhundert ausschließlich Produzentinnen religiöser Textsorten – bedienen sich… …Umakzentuierung ins Positive: die Ignorantia wird in Abgrenzung gegen theologisches Schulwissen und Buchgelehrtheit zur Qualität; im Rahmen einer Sprachtheologie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Der Tod im Ätna. Hölderlins und Brechts Empedokles-Legende

    Frank Dietrich Wagner
    …Laertius zum Stoff verschiedenartigster Erzählungen geworden. Hölderlin hatte ihn heroisch gewendet und ins Erhabene geläutert. Brecht wählt eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Zu Friedrich Heinrich Jacobis Briefwechsel und Bibliothek

    Hansjörg Schelle
    …Kommentar jeweils auf dieses Verzeichnis bezieht. Ein Faltblatt mit dem vom 17. bis ins 19. Jahrhundert reichenden „Stammbaum der Familie Jacobi“ (II, 1, S…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Friedrich Christoph Oetinger, Biblisches und emblematisches Wörterbuch, hg. v. Gerhard Schäfer in Verbindung mit Otto Betz, Reinhard Breymayer, Eberhard Gutekunst, Ursula Hardmeier, Roland Pietsch und Guntram Spindler, 2 Teilbände, Teil 1: Text u. Teil 2: Anmerkungen (Texte zur Geschichte des Pietismus, Abt. VII, Band III). Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999.

    Rolf Christian Zimmermann
    …. Solche Möglichkeiten, Oetingers Wirken etwas genauer als bisher ins Bild der ganzen westeuropäischen Geistesgeschichte seiner Zeit und seiner… …: „GOtt weißt schon Wege, diese Irrlehre ins Licht zu stellen und die Wahrheit zu retten. Diß sind eben Methodien des Teufels, daß er die Gelehrten auf ihr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Irmgard Scheitler, Gattung und Geschlecht. Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780–1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 67). Niemeyer Verlag, Tübingen 1999.

    Tilman Fischer
    …der Untertitel unglücklich behauptet), die als Buch oder Aufsatz seit 1780 – d.h. vom Beginn ihres Auftretens auf dem Buchmarkt – bis ins Jahr 1850… …betonen, als die Verfasserin selbst dies tut. Überraschend zahm geht sie mit vielen Arbeiten der bisherigen Frauenreiseforschung ins Gericht (vgl. S. 4–10)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2000

    Friedrich Hebbel, Briefwechsel 1829-1863. Historisch-kritische Ausgabe in fünf Bänden (Wesselburener Ausgabe). Hg. v. Otfried Ehrismann, U. Henry Gerlach, Günter Häntzschel, Hermann Knebel und Hargen Thomsen. iudicium verlag, München 1999.

    Norbert Oellers
    …rechte Konjunktur mehr. Seine Dramen werden nur selten auf die Bühne gebracht, die Wissenschaft behandelt den einst ins Rampenlicht Gerückten ziemlich…
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