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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der "Consolatio Philosophiae" durch Notker Teutonicus zwischen Tradition und Innovation, Max

    Dieter Kartschoke
    …Buchbesprechungen Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition… …und Innovation, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 122), XII und 401 Seiten Notker hat Konjunktur. Nach der vorzüglichen Untersuchung der Martianus-… …Capella-Bearbeitung von Sonja Glauch1 , Dissertation Erlangen-Nürnberg, ist zwei Jahre später in der gleichen Reihe die Münchener Dissertation von Christine Hehle… …zeitlich parallel gearbeitet haben sollten, ist der zeitliche Abstand zwischen beiden Publikationen immerhin groß genug, dass es hätte möglich sein müssen… …, in der jüngeren Publikation nachträglich die nötigen Querverweise einzufügen und abweichende Auffassungen kenntlich zu machen, denn die… …unnötigen Gleichlauf, der auch bei (kaum feststellbar) unterschiedlicher Akzentsetzung den in Sekundärliteratur ertrinkenden Leser ungeduldig machen muss… …Notkers Verfahren dargelegt: (1) Behandlung des lateinischen Wortlauts (Änderung der Wortstellung und Segmentierung), (2) grammatische und lexikalische… …Zusammenfassung der Ergebnisse vermittelt nicht mehr, als auch in den vorangegangenen Kapiteln schon gesagt wurde. Sehr viel sinnvoller und hilfreicher ist im… …Vergleich dazu Sonja Glauchs Kommentar zu Buch I der Martianus Capella-Bearbeitung, der gar nicht erst den Anspruch erhebt, Lesetext und Argument im Kontext… …einer ‚Werkdarstellung’ zu sein. Großen Wert legt die Verfasserin auf den Werkcharakter der lateinisch-deutschen „Consolatio“-Bearbeitung. Sie will…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …(Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ist im Zuge postmoderner Theoriebildung auch in der… …germanistischen Mediävistik Autorschaft zunehmend zum Problem geworden. In der Diskussion um die Infragestellung zentraler literaturwissenschaftlicher Kategorien… …wie ‚Autor‘ und ‚Werk‘, die vor allem durch die Auseinandersetzung mit der ‚New Philology‘ und deren radikalem Postulat einer generellen Instabilität… …der mittelalterlichen Textgestalt angestoßen worden ist, hat sich im Fach die Vorstellung der Notwendigkeit einer historisch adäquaten Bestimmung von… …mittelalterliches Verständnis von Autorschaft konnte dabei ganz verschiedenen methodischen Ansätzen oder pragmatischen Fragestellungen geschuldet sein: der… …nach der Spezifik mittelalterlicher Autorschaft schließt Sebastian Coxon in seiner Dissertation an, die materialreich die 1 Aus der Vielzahl von… …Forschungsbeiträgen sei der Tagungsband herausgehoben: Autor und Autorschaft im Mittelalter, Kolloquium Meißen 1995, hg. v. Elizabeth Andersen u. a., Tübingen 1998. 2… …Rüdiger Schnell: ‚Autor‘ und ‚Werk‘ im deutschen Mittelalter. Forschungskritik und Forschungsperspektiven, in: Wolfram-Studien 15, 1998: Neue Wege der… …. Einige Anmerkungen zum Verständnis vom Autor in lateinischen Schriften des frühen und hohen Mittelalters, in: Der Autor im Dialog. Beiträge zu Autorität… …Textfunktion. Zur Interdependenz von Erzählerstilisierung, Stoff und Gattung in der Epik des 12. und 13. Jahrhunderts, in: ZfdPh 120, 2001, S. 1–23. 7 Ursula…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache, hg. v. Wolfgang Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner, Peter Lang, Frankfurt/Main 2001, 845 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …, 845 Seiten Dieses Buch ist innerhalb der germanistischen Sprachwissenschaft ein Unicum besonderer Art. Zum dritten Mal erscheint es unter gleichem Titel… …1969/70 in zwei Bänden im VEB Bibliographischen Institut Leipzig erschien, war sie auch in der damaligen Bundesrepublik eine kleine Sensation: eine… …heruntergekürzte Ausgabe unter stark veränderter Herausgeberund Autorenschaft war zwar aufgrund der enormen Entwicklung der Germanistischen Sprachwissenschaft in den… …70er Jahren notwendig geworden und erschien nun in aktualisierter Form, doch ließ sie vieles von dem vermissen, was man an der ersten Ausgabe so… …geschätzt hatte. Der Text war nun linientreu revidiert, die Darstellung schlichter und in einigen Fällen trotz der Überarbeitung nicht auf der Höhe der Zeit… …. In die Tradition der beiden früheren Ausgaben stellt sich nun bewusst die 3. Ausgabe, von deren drei Herausgebern insbesondere Wolfgang Fleischer für… …, dass diese Ausgabe zustande kam. Den Beteiligten ist es gelungen, nicht einen irgendwie gearteten Aufguss der älteren Ausgaben zu liefern. Vielmehr… …entstanden ist, das aber in der Konzeption die Vorgänger noch sichtbar werden lässt. Der ehemalige Anspruch an ein Verfasserkollektiv ist heute so nicht mehr… …vermisst. Der Band ist in 11 Kapitel unterteilt, über deren Gewichtung und teilweise auch über deren Anordnung man zwar geteilter Meinung sein kann, die sich… …aber immer begründen lässt. Kapitel 1 Ulrich Ammon „Die deutsche Sprache in der Welt von heute“ und Kapitel 11 Rosemarie Schnerrer, „Grundfragen der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200-1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …ehrgeiziges Werk: Die Wissenschaftsgeschichte der Germanistik zeigt, daß die zentralen sprachgeschichtlichen Fragestellungen des Faches selten aus der… …vergangenheitsgebundenen Perspektive auf abgeschlossene Kommunikationsverhältnisse resultieren, sondern zumeist aus der Aktualität jeweils gegenwärtiger sprachlicher… …Konstellationen und der Suche nach deren Antezedenzien (S. 1). Warnke setzt sich also von einem nicht näher benannten und beschriebenen Teil der „Germanistik“ ab… …, sieht seine „Perspektive“ nicht „vergangenheitsgebunden“, sondern unternimmt vielmehr den „Versuch der Herleitung gegenwärtiger sprachlicher Sachverhalte… …Vorgehen nichts, was mir den Unterschied sichtbar machen könnte –, frage ich mich, z.T. in Anschluss an Eugenio Coseriu, ob es in der Sprachgeschichte, ja in… …sich neuen Gegebenheiten anpassen (müssen). Der oben zitierte erste Satz der Warnkeschen Arbeit (wenn wir vom ‚Paratext‘ Vorwort absehen) demonstriert… …zudem, dass und warum es der Autor seinem Leser nicht immer leicht macht: Er formuliert seine Gedanken in langen, häufig verschlungenen Perioden, liebt… …, wodurch der Autor uns zwingt, mit ihm alle Gedankengänge mehrfach gewissermaßen durch Labyrinthe zu durchwandern, oft nicht genau wissend, wo man heraus… …kommen wird. Gleichwohl, diese Bemerkungen sollen und dürfen den Wert der vorliegenden Arbeit nicht schmälern. Thema ist – der Titel sagt es ja explizit –… …der Weg des entstehenden und wachsenden Deutsch zu einer „Kultursprache“. Warnke prüft zunächst die bislang verwendeten Begriffe wie „Standardsprache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren der Textgestaltung

    Rudolf Bentzinger
    …der Textgestaltung, Georg Olms, Hildesheim, Zürich, New York 2001, XII und 649 Seiten Die bei Monika Rössing-Hager angefertigte Dissertation „versteht… …sich als einen Beitrag zur Kommunikationsgeschichte des Deutschen“ und schließt zur Untersuchung der Fragen, mit welchen sprachlichen Mitteln vom… …unverständliche Textstellen zurückführen lassen, „an diskursgeschichtliche Ansätze aus der historischen Semantik und Pragmatik“ (S. 5) im Sinne von Dietrich Busse… …Buchbesprechungen Der Wert bisheriger lexikologischer und syntaktischer Untersuchungen wird nicht in Frage gestellt, jedoch sieht die Verfasserin zur Beantwortung der… …Frage nach der Verständlichkeit des Textes die Behandlung seiner Kohärenz als entscheidend an, wobei sie diesen Begriff – gemäß modernen Entwicklungen in… …der Textlinguistik – als „Prozeßkohärenz“ fasst, also als „Bewertungsprädikat“ des Rezipienten. Damit will sie gleichzeitig erreichen, den… …Kommunikationsverhältnissen der frühen Reformationszeit gerecht zu werden. Dies alles wird – stets auf den neuen und neuesten Erkenntnissen der Textlinguistik fußend –… …, Doppelbezüglichkeiten u.a.) zeigen, dass Luther stets logisch, variantenreich und verständlich argumentiert, während Thomas Müntzer, Argula von Grumbach und der Anonymus… …„Der Schlüssel Davids“ die Argumentationsziele nicht deutlich herausarbeiten, stattdessen Begründungen für ferner liegende Dinge liefern. In einem wohl… …ausgehend von einer Charakteristik der Postulate von klassischer Rhetorik und Dialektik, der Umbrüche im Kommunikationsverhalten zur Reformationszeit (auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum

    Werner Besch
    …Buchbesprechungen Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und… …Aussprachenorm, und zwar solche, die über die bisher akzeptierten Varianten des Schweizerhochdeutschen hinausgehen. Die Vorschläge gehen aus der detaillierten… …mit dem Hinweis auf den Status des Schweizerhochdeutschen als schweizerische Varietät der deutschen Standardsprache – neben der österreichischen und… …‚der deutschländischen‘ (= binnendeutschen, vgl. S. 4, Anm. 5). Das Deutsche ist nach nunmehr allgemeinem Verständnis als plurizentrische Sprache zu… …das Schweizerhochdeutsch zu postulieren, ist auch Anliegen der vorliegenden Arbeit, wofür die Aussprache-Ebene sich zwar nur als bedingt tauglich… …erweist (S. 155), aber die statusstützenden Ebenen der Prosodie, des Wortschatzes, der Idiomatik und der Syntax zur Seite hat. Es lohnt sich, für einen… …Moment innezuhalten und auf die gut 100 Jahre seit Theodor Siebs’ Ausspracheregelung für die Bühne (1898) zurückzublicken, die dann erst im Laufe der Zeit… …vielleicht die norddeutschen. Wir wissen, dass das in der Folgezeit nur sehr begrenzt gelungen ist. Muttersprachliches Umlernen ist bekanntlich besonders… …sogar zwei Ebenen: die ‚reine‘ und die ‚gemäßigte‘ Hochlautung. Mit dem Konzept der drei Varietäten der einen deutschen Standardsprache in den 1970er… …Jahren kam ein ganz neuer Gewichtungsaspekt hinzu, nämlich das Recht auf Akzeptation gewisser Sprachkonventionen der Varietäten in die Überdachungsnorm. An…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Literarische und religiöse Kommunikation in Mittelalter und früher Neuzeit. DFG-Symposium 2006

    Peter Strohschneider
    …NOTIZ Literarische und religiöse Kommunikation in Mittelalter und früher Neuzeit DFG-Symposium 2006 Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft… …Früher Neuzeit“ stattfinden. Es folgt organisatorisch dem Muster der Germanistischen Symposien der DFG, deren Reihe mit dem Barock- Symposion des Jahres… …als ,Literatur‘ kennt (und in der Überlieferung als solche erkennt), funktioniert und profiliert sich im Mittelalter und bis weit in die Frühe Neuzeit… …daher in besonderer Weise dazu, den aktuellen Problem-, Theorie- und Methodenstand der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung exemplarisch… …Sinne) hat es in jedweder Form mit dem Unterscheiden von Immanent und Transzendenz zu tun, also auch mit der Bewältigung oder Herstellung von… …Unverfügbarkeiten. In einer letzten Steigerungsform solcher Unverfügbarkeit mag religiöse Kommunikation sich selbst zum Kriterium der Differenzierung von Immanenz und… …zu haben ist), dann berührt religiöse Kommunikation sich hier mit solchen Formen von Rede, die in der Germanistik als ,Literatur‘ klassifiziert werden… …. Zugleich sind mit Blick auf die ,Ursprünge‘ der Poesie (ihre Ausdifferenzierung gegenüber dem Enthusiasmus) auch in historischer Hinsicht die Nexus von… …, dass ein Richtungssinn sich allenfalls aus der Ferne und auf hohem Vereinfachungsniveau herauspräparieren ließe (er könnte dann unter anderem… …Strukturierungsniveau autologischer gesellschaftlicher Funktionssysteme ,Literatur/Kunst‘ und ,Religion‘ behandelt werden. Diese Felder könnten in der deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Liste eingesandter Bücher

    …. Mittelelbisches Wörterbuch, begr. v. Karl Bischoff, weitergeführt und hg. v. Gerhard Kettmann, Bd. 2: H–O, unter der Leitung des Herausgebers bearb. v. Hans-Jürgen… …. v. der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig unter der Leitung von Susanne Wiegand, auf Grund der Sammlungen von V. Michels, H. Hucke… …u.a. (Hgg.): Zur Geschichte der Gleichung ‚germanischdeutsch’. Sprache und Namen, Geschichte und Institutionen, de Gruyter, Berlin, New York, 2004… …(Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 34). Contrastive Linguistics, St. Kliment Ochridski University Press, H. 1-3, 2003. 160…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Inhaltsverzeichnis

    …essayistischen Romans. Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“… ….......................................................... 527 Konrad Kirsch, Zwei Blendungen in der „Blendung“: Canetti, Platon und Sophokles............................................ 549 Iris Denneler, ‚Im… …Littners „Mein Weg durch die Nacht“............................................................................. 574 Zoltán Szendi, Das Paradoxe der… …Ich-Befindlichkeit in der Lyrik Ingeborg Bachmanns...................................... 605 Buchbesprechungen Manfred Knedling, Deutschsprachige Dramen in der Fürst… …................................................... 618 Bernhard Fischer, Der Verleger Johann Friedrich Cotta. Chronologische Verlagsbibliographie 1787–1832. Aus den Quellen bearbeitet (Stephan Kraft)… …..................................................................... 619 Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sowie dem Centre… …Zemen (Hg.), Die Porträtmalerin Marie Müller 1847–1935. Leben und Werk. Samt ihrem Briefwechsel mit der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach 1830– 1916… …und unter Berücksichtigung der Porträtmalerin Bertha Müller 1848–1937 (Kurt Binneberg)… …Hagebuttenstr. 10b 53340 Meckenheim Redaktion Neuere Literaturwissenschaft (Hefte 2 und 4): PROF. DR. NORBERT OTTO EKE Faculteit der Geesteswetenschappen… …Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement beträgt jährlich € (D) 149,60/sfr. 256,–; Einzelheft € (D) 43,–/sfr. 73,– jeweils einschließlich 7 % Mehrwertsteuer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    "Ein lebend Glied im großen Lebensringe!" - Zu Hofmannsthals "Lebenslied"

    Zu Hofmannsthals "Lebenslied"
    Edda Polheim
    …Edda P o l h e i m , Bonn Die Rätselhaftigkeit des „Lebensliedes“ beschäftigte die Forschung immer wieder, was zu Teilergebnissen führte. Der vorliegende… …Aufsatz versucht, alle Strophen und Begriffe des Gedichtes zusammenzufassen, und er kommt zu der Erkenntnis, dass – auf antiker, nicht christlicher… …Grundlage – in sinnhaften Bildern, verdeutlicht durch die Figur des „Erben“, der ewige Kreislauf von Leben und Tod und die Aufgehobenheit des Menschen darin… …verschwenden An Adler, Lamm und Pfau Das Salböl aus den Händen Der todten alten Frau! 5 Die Todten, die entgleiten, Die Wipfel in dem Weiten, Ihm sind sie wie… …das Schreiten Der Tänzerinnen werth! Er geht, wie den kein Walten 10 Vom Rücken her bedroht. Er lächelt, wenn die Falten Des Lebens flüstern: Tod! Ihm… …bietet jede Stelle Geheimnissvoll die Schwelle, 15 Es gibt sich jeder Welle Der Heimatlose hin! 481 Edda Polheim Der Schwarm von wilden Bienen Nimmt seine… …Seele mit. Das Singen von Delphinen 20 Beflügelt seinen Schritt: Ihn tragen alle Erden Mit mächtigen Geberden, Der Flüsse Dunkelwerden Begrenzt den… …Hirtentag! 25 Das Salböl aus den Händen Der todten alten Frau Lass lächelnd ihn verschwenden An Adler, Lamm und Pfau: Er lächelt der Gefährten, – 30 Die… …Gedichte in der ‚Rundschau‘ haben in Wien einen unglaublichen Lärm hervorgerufen durch ihre völlige Unverständlichkeit.“ (KA 291) Gemeint ist die „Wiener… …Rundschau“ vom 15. 11. 1896, in der unter anderem das damals noch titellose und erst 1907 so benannte Gedicht „Lebenslied“ erschienen war. 2 Es erregte…
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