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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Sophia J. Oppermann: Coordination Structures in Old and Middle High German

    Oliver Schallert
    …Arbeiten 590), XVII, 372 Seiten (zugl. Dissertation Universität Jena). Bei der vorliegenden Monographie handelt es sich um die überarbeitete Fassung einer… …Dissertation, die 2023 an der Universität Jena abgeschlossen wurde; 2025 erhielt diese Arbeit den Wilhelm-von-Humboldt-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs… …der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS). In der Laudatio wurde Folgendes gewürdigt: „Die Arbeit ist ein Meilenstein der… …Jahre ein wichtiger Referenzpunkt der Forschungsdiskussion sein.“ 1 Diese Anerkennung ist mehr als gerechtfertigt, wie ich im Folgenden darlegen werde. Im… …Fokus der Arbeit stehen Koordinationsstrukturen im Alt- und Mittelhochdeutschen; da aber einerseits die Verhältnisse im Gegenwartsdeutschen die… …Becker 2024: Kap. 3.2). Ebenfalls ausgeblendet werden subordinierende Verwendungen von und, wie sie in der Sprachgeschichte des Deutschen schon früh belegt… …. Die Verf. hat auch zu diesem Phänomen eine umfassende Untersuchung mit einer neuen Entstehungshypothese vorgelegt (Oppermann 2021), der zufolge… …Subjekt-Lücken-Koordination: Plötzlich stand Peter auf und [e ging weg]. Für das ältere Deutsche lassen sich entsprechende Effekte beobachten, indem der ältere Koordinator joh… …, der auch in anderen altgermanischen Sprachen belegt ist (Details zu Etymologie und Vorkommen auf S. 98 f.), in nicht-verbalen Koordinationen dominiert… …, bevor er im Lauf der mittelhochdeutschen Sprachperiode weitgehend verschwindet. Dies kann man auch im Sinne einer Abbauhierarchie 141 Buchbesprechungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Verena Sauer: Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen im 16. bis 18. Jahrhundert

    François Conrad
    …Monographie – zugleich die leicht überarbeitete Habilitationsschrift von Verena Sauer an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – verfolgt das Ziel, „eine… …Erkenntnisse zu nutzen, zu vergleichen [und] zu vereinheitlichen“ (S. 2). Da laut der Autorin mit Josten (1976), Leweling (2005), Scharloth (2005) oder Faulstich… …(2008) 1 bereits erschöpfende Arbeiten zum historischen Sprachnormierungsdiskurs mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorliegen, liegt der Fokus des… …ab. Diese werden abschließend kontrastiv gegenübergestellt und erlauben den Nachweis der diachronen Entwicklung der Bewertungs- und Einstellungsmuster… …zum (Hoch-)Deutschen und geben zudem einen Rahmen vor, der in Folgestudien zum 19. und 20. Jahrhundert sowie bis heute erweitert werden kann. Das mit… …historischen Framesemantik“ (2.4) werden thematisiert. Hierdurch wird der gewählte Rahmen von Beginn an von der Autorin transparent und kritisch begleitet. Im… …vorgestellten Studien abgeleitete „Zwischenfazit“ zum Kenntnisstand über das 16., 17. und 18. Jahrhundert findet seine Parallele am Ende der jeweiligen… …Analysekapitel unter demselben Titel, wodurch ein nachvollziehbarer Rahmen vorgegeben wird. Das Kapitel schließt mit einer „Übersicht der rekonstruierten Attribute… …aus der Sekundärliteratur“ (3.3), auf die als 1 Dirk Josten: Sprachvorbild und Sprachnorm im Urteil des 16. und 17. Jahrhunderts. Sprachlandschaftliche… …Konzeptionen in der Sprachreflexion des 18. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Sprachbewusstseinsgeschichte, Frankfurt/Main u. a. 2005; Joachim Scharloth…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Isabel Langkabel: Karl Kraus und seine späte "Sprachlehre". Kontext, Edition und Erläuterung zu Texten aus dem Nachlass

    Theresa Homm
    …1932) datiert werden kann. Die Edition ermöglicht sowohl ein besseres Verständnis von Kraus’ Sprachkritik im Kontext der Bedrohung durch den… …unfertig gelten. Sie gehören in das Umfeld der sprachkritischen Aufsätze aus der „Fackel“, wurden von Kraus aber – möglicherweise aufgrund der politischen… …Ereignisse im Jahr 1933 – nicht mehr in seine Zeitschrift aufgenommen. Die Edition der nachgelassenen Texte ist aus verschiedenen Gründen herausfordernd… …, weshalb Langkabels Buch in drei Teile gegliedert ist, deren Mitte die Edition bildet. Vorangestellt ist ein erklärender Teil, der zunächst die Geschichte… …. Nachgestellt ist der Edition der Kommentarteil. Die Edition selbst stützt sich auf zwei Handschriftenkonvolute, von denen eins im Brenner-Archiv in Innsbruck… …(275/001/018) liegt und eins im Karl Kraus-Archiv in der Wienbibliothek im Rathaus (ZPH 985/139–150), sowie auf ein Konvolut aus Typoskripten, ebenfalls aus dem… …zusammen. Langkabel behält diesen Zusammenhang in ihrer Edition bei und ediert die Blätter in der Reihenfolge, die heute im Archiv vorliegt, auch wenn sich… …die Abfolge durch Nutzung der Archivbestände im Laufe der Zeit veränderte und der Versuch einer Rekonstruktion durch das Archiv aufgrund der mangelnden… …Nummerierung hypothetisch ist. Zur Orientierung geht der Edition eine Übersicht über die zugrundeliegenden Textzeugen voran. Im Anhang findet sich zudem eine… …vollständige Aufstellung des Typoskripts inklusive beiliegender Notizen der Nachlassverwalter sowie ein Verzeichnis der Zeitungszitate. Die Gliederung der Arbeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …„Sprachgeschichte von unten“ 1 reißt das Interesse an der Alltagsschriftlichkeit ungeübter Schreiberinnen und Schreiber des (Mittel-)Neuhochdeutschen nicht ab… …. Während sich der Fokus bisheriger Studien vor allem auf Privatbriefe richtete, die unter außergewöhnlichen Lebensumständen (z. B. Auswanderung, Krieg… …Ehefrau Johann Wolfgang von Goethes (ab 1806) Bekanntheit erlangt hat. Trotz ihrer Sonderstellung an der Seite des berühmten Dichters war ­Christiana eine… …Schreiberin ‚wider Willen‘: Der Tochter eines in finanzielle Not geratenen Vaters standen nur begrenzte Möglichkeiten offen, um ausgeprägte Schreibfähigkeiten… …deutlich in das Paradigma der „Sprachgeschichte von unten“ ein. Christianas Briefe begleiten Stehfests Forschungstätigkeit seit vielen Jahren. Sie waren… …bereits Gegenstand ihrer Examensarbeit, die – wie die Verfasserin selbst betont – „als Vorstudie und Vorstufe zu der vorliegenden Arbeit anzusehen ist und… …dieser teilweise zugrunde liegt“ (S. 2, Anm. 8). Darüber hinaus hat Stehfest mehrere Aufsätze zum Thema publiziert und sich darin u. a. mit der Frage einer… …angemessenen Benennung der Schreiberin befasst. Sie kommt zu dem begründeten Urteil, dass „in wissenschaftlichen Arbeiten Christiana als maßgeblicher… …, quellengestützter Vornamenvariante [gegenüber Christiane als heute allgemein üblicher Form, M. N.] der Vorzug zu geben ist“. 2 Diese Empfehlung wird in der… …Alltagsdeutsch im 19. Jahrhundert, Tübingen 2005. 2 Anja Stehfest, Barbara Aehnlich: Sozio- und pragmaonomastische Implikationen der Benennungspraxis am Beispiel…
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