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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Stefanie v. Schnurbein u. Justus H. Ulbricht (Hg.), Völkische Religion und Krisen der Moderne. Entwürfe ‚arteigener‘ Glaubenssysteme seit der Jahrhundertwende, Königshausen & Neumann, Würzburg 2001

    Uwe-K. Ketelsen
    …Einsicht 5 ; im Kaiserreich bekam diese Konstellation eine besondere Pointe: Teils schwand diese konfessionelle Orientierung dramatisch, teils erstarkte sie… …schmerzhaft konstatierten Dechristianisierung und geistigen wie gesellschaftlichen ‚Zersplitterung‘ wehren. Formal ist diese Gedankenfigur der ‚Mo- 1 Vgl. etwa… …Buchbesprechungen derne‘, sich selbst eine inhärente Tendenz zur ‚Zersplitterung‘ (bzw. zur ‚Ausdifferenzierung‘) zuzuschreiben, diese als ‚Verlust von Sinn‘ zu… …. So beherzigen denn auch nicht alle Beiträge diese Aufforderung, sondern belassen es bei einer (kommentierten) Nachzeichnung der internen Architektur… …gebündelt hat. Dabei geht es vor allem um ‚völkische‘ Strömungen. 10 Diese lassen sich allerdings wegen des nachgerade unglaublichen Organisationsgewirrs… …genuin philologische Ansätze diese Aporie lindern können. Denn von den Texten und ihrer Organisation her gesehen, nimmt sich die Szene entschieden ruhiger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ralf Trinks, Zwischen Ende und Anfang. Die Heimkehrerdramatik der ersten Nachkriegsjahre (1945–1949) (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft, Bd. 375). Königshausen und Neumann, Würzburg 2002

    Volker Dörr
    …wiedergegeben werden können“ (210). Dass Borchert diese Form tatsächlich vorgefunden hat, dass das Stück „unübersehbar in der expressionistischen Tradition“ steht… …ästhetische Qualität der anderen Heimkehrerdramen dazu geführt, dass diese, kaum gespielt, schnell dem Vergessen anheim gegeben wurden, was in der… …auch das umfangreiche „Verzeichnis der Theaterkritiken“ (217–222) zu den behandelten Stücken dar. Es steht also zu hoffen, dass diese wichtige Studie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2003

    Warum muss Hildebrand vor Otachres nid fliehen?

    Überlegungen zum „Hildebrandslied“
    Carola L. Gottzmann
    …Theoderich/Dietrich-Exilsage. Der folgende Beitrag versucht, anhand des Wortmaterials und seiner Bedeutung diese drei Auffassungen neu zu überdenken. Kinship and vassalage have… …gelegt sah, das „Hildebrandslied“ als Sippenkonflikt analog zu den privatisierenden nordischen Heldenliedern zu erachten. Diese Sichtweise scheint noch… …. 11 Diese Auffassung, entgegen der sonstigen Vokativ-Deutung, vertrat zuerst Erik Rooth: Hildebrandlied V. 12–13, in: Fs. Gerhard Cordes, Bd. I., hg. v… …impliziert ist, dass Hildebrand nicht dazu gehört. Hat Hadubrand diese Provokation pariert, so lässt er es nicht bei diesen Worten bewenden und eröffnet den… …worden), wie sie in der für das ausgehende 13. Jahrhundert belegten historischen Dietrichepik oder im „Biterolf und Dietleip“ ausgeprägt sind. Diese Deutung… …Sippenkonflikt. Abgesehen davon, dass diese Privatisierung aufgrund der Text- 18 Joachim Heinzle: Rabenschlacht und Burgundenuntergang im Hildebrandslied? Zu einer… …folgenden Versen 23–28 dem Leben Hildebrands bei Dietrich zu, wobei diese Verse besonders umstritten sind: (a) Entweder sage Hadubrand, seither/darum29 sei… …zusammengesetzt ist, dann lässt diese Bildung aufhorchen, ist doch auch das Kompositum sunufatarungo (v. 4a) nur hier belegt. Sippenverbundenheit einerseits und das… …im gesamten Volk kennen würde. Sein Gegenüber, Hadubrand, gibt ihm die gewünschte Auskunft allerdings mit dem Hinweis, dass er diese Kenntnis von… …seinen eigenen Leuten des Landes hat, wodurch er den Anspruch Hildebrands, ein Spross eben dieses Reiches zu sein, zurückweist. Er untermauert diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des „Lucidarius“
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …. Ausgangspunkt für diese Zuordnung war der sog. A-Prolog, der in bemerkenswerter Klarheit als Auftraggeber herzogen heinriche, sine cappellane als Verfasser und… …heinriche? Diese Position blieb nicht unangefochten, am dezidiertesten hat ihr 1995 Joachim Bumke widersprochen. 4 Er bezweifelt, dass erst in einer späten… …Aufspaltung des „Lucidarius“ in die Klassen x und y aus, wobei diese Textformen weder mit den von Edward Schröder 16 und Karl Schorbach 17 angenommenen… …längeren Text als x. Da diese Plusstellen offenbar denselben lateinischen Quellentexten entstammen und sich auch in Stilistik und Wortwahl nicht vom übrigen… …‚Lucidarius‘-Textes der Fassung x durch den Autor selbst vorliegt“ (S. 27*). Diese Aussage wird nochmals auf S. 32* bekräftigt: „Weil sich die Überlieferung des… …genealogisch vorausgehenden y4-, y5- und y9-Handschriften, sondern den A-Prolog (Heinrich-Prolog). 21 Diese Textgenese veranschaulichte sein nachfolgendes Stemma… …. Gottschall/Steer werten diese Zeugnisse als Mischredaktionen. Zu ihnen zählen sie das alte Fragment B6, das noch ins letzte Drittel des 13. Jahrhunderts gehört… …. Interessanterweise gehören diese sog. ‚Mischhandschriften‘, wenn man der stemmatologischen Ordnung von Gottschall/Steer folgt, durchweg einer früheren Textstufe als… …harte vremde ausgetauscht [...]. Das klingt sehr merkwürdig. Jedenfalls wird man diese Formulierung nicht dem „Lucidarius“-Autor zuschreiben können. Daß… …wurde. B6 bezeugt hier wiederum eine größere Nähe 45 tradiert“ (S. 67*), hebt noch in Anlehnung an diese Tradition die Sprecherrollen – jetzt durch rote…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der

    Eberhard Nellmann
    …„richtigstellung Wolframs [sei] in bewußtem gegensatz zur traditionellen [...] gelehrsamkeit auf grund einer entlegenen quelle erfolgt“. 32 Diese „entlegene Quelle“… …grifen, die des goldis huotent (Lucid. 21,3–5). Diese Nachrichten sind möglicherweise die Keimzelle für Wolframs Bericht über das Goldgebirge Kaukasas… …und England. Wir erfahren über diese Länder Folgendes (Lucid. 33,15 f.): Hispania daz lant lit vil nach gar in dem mer. Ze dem lande horet Britannia… …diese Landverbindung legt uns auch Wolfram nahe, der Gahmuret von Toledo (Parz. 58,30) nach Wales ziehen lässt, ohne eine Seefahrt zu erwähnen (Parz… …. Saturn dagegen, und nach ihm Jupiter, sind am erdfernsten: Jupiter gat nach Saturno aller hohest (Lucid. 48,17 f.). Diese beiden ‚allerhöchsten‘ Planeten… …missverstanden. Als schlimmste Planetenwirkung wird die Kälte, der grôze frost88 , mehrfach hervorgehoben. Und zwar verursacht diese Kälte nicht nur Saturn89… …des Menschen beschäftigt. 115 Folgendermaßen stellt er sich diese Beziehung vor (Lucid. 50,2 ff.): di selen koment von gote, der ist ob dem gestirne. So…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zwischen Utopie und Mythos

    Der Brief des Priester Johannes
    Udo Friedrich
    …Rücken der Feinde. Diese Erwartung formuliert Otto von Freising schon um 1150 in seiner „Weltchronik“, doch notiert bereits er, dass der Versuch des… …. 32 Im Priester Johannes fallen die personae mixtae Christi, des Papstes und des Kaisers zusammen. Die Zahlensymbolik unterstreicht diese These. Am Hof… …. Doch bleibt auch diese Technik weitgehend an eine besondere Naturqualität gebunden, wie schon an den instrumentalisierten Edelsteinen im Palast sichtbar… …. 4], Cap. 14, S. 911 (Da). 44 So rauben in einer Provinz riesige wilde Ameisen den Menschen den Lebensraum, sodass diese nur nachts ihre Höhlen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zur Frage der ‚Rückbildung‘ (retrograden Ableitung) als Möglichkeit der Wortbildung

    Johannes Erben
    …. Dichtung noch weithin üblicher ist als diese neue Ableitung, die sich schließlich – anders als sonstige, vereinzelt bleibende Benennungsversuche (trûr-unga… …den Abschnitten 46–48 auf diese Problemfälle erörternd Bezug genommen. 7 Es scheint nicht überflüssig zu sein, die Diskussion hier noch einmal… …großverdienen, kurpfuschen, seiltanzen). Selbst wenn diese – eine strukturelle Entsprechung zwischen komplexen Substantiven und Verben anstrebenden –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …Freundschaftstraktaten und Castigliones „Il Cortegiano“ einen einheitlichen Stempel aufgedrückt (S. X): die Idee von der ennobling love. Diese Gemeinsamkeit erschließe… …Psalmen, in den Evangelien und in Paulus’ Briefen besitze. Diese Liebesform habe mit sexueller Liebe nichts zu tun, sie sei eine “spiritualized love” (S. 4… …(“experience”) und derjenigen der modernen Welt sehr fremd sei (so fremd wie Einhörner, S. IX). 2 Diese verlorengegangene “ennobling love” beschreibt Jaeger in… …Phänomen. b. Diese “ennobling love” sei eine vornehmlich öffentliche ‚Erfahrung‘, d.h. sie werde öffentlich demonstriert; erst in zweiter Linie sei sie eine… …leidenschaftliche Elemente der erotischen Liebe, sei aber frei von sexuellen Konnotationen. Diese Liebesform könne deshalb mit modernen Unterscheidungen nicht erfasst… …werden. 3 Diese Thesen hat Jaeger auch auf deutsch formuliert: Liebe im Unterricht – Liebe als Unterricht. Hof und Kathedralschule in der Entstehung der… …von Liebe und Freundschaft changiere diese Liebe zwischen den heute gebräuchlichen Abgrenzungen: Sie sei jenseits der Kategorien homo- und heterosexuell… …, auch jenseits der Dichotomie spirituelle/sexuelle Liebe anzusiedeln. 5 Sie kennzeichne also gleich- wie gemischtgeschlechtliche Beziehungen. Diese… …frühmittelalterliche monastische wie die hochmittelalterliche höfische Liebesdichtung. Diese umfassende kulturhistorische Kontinuitätsthese basiert allerdings auf so… …Herrschers. Diese Vielfalt frühmittelalterlicher Liebes-/Freundschaftskonzepte unter das Etikett ‚aristokratische Liebe zur charismatischen Persönlichkeit‘ zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Visualität, Geste, Schrift

    Zu einem neuen Untersuchungsfeld der Mediävistik
    Jan-Dirk Müller
    …man Gesten und – allgemeiner – Körperzeichen in einer Kultur der Visualität Zeichenhaftigkeit zuschreiben darf und in welchem Verhältnis diese zum… …Körpers. Diese sollen nicht in die hergebrachten Schemata der abendländischen Metaphysik gepresst werden, in die fragwürdige Opposition von Innen und Außen… …einlädt – Philipowskis Beispiel 7 –, mag in gegenwärtigen Kulturen universal scheinen, doch setzt sie Konventionen voraus (mögen diese in der heutigen Welt… …Notwendigkeit, zwischen willkürlich steuerbaren und unwillkürlich sich einstellenden Körperzeichen zu unterscheiden. 121 Jan-Dirk Müller de diese Allgemeinheit… …Rede von der ‚Codierung‘ der sichtbaren Welt überspielt diese Differenz: Was ich an meinem zornigen Gegenüber als ‚Zorn‘ decodiere, muss von diesem nicht… …hybriden Zeremonialisierungen der Frühen Neuzeit stehen. Je weiter diese allerdings durchgeplant sind, desto prekärer wird paradoxerweise ihr Wahrheits- und… …Rezipienten des Textes alles Zeichen ist, so nicht in gleicher Weise für die Figuren, von denen in diesem Text die Rede ist, und diese unterscheiden sich wieder… …, entfällt in literarischen Texten grundsätzlich diese Beschränkung. Wo im ersten Fall Aussagen zum Raum, zur Zeit, den Umständen usw. durch den intendierten… …Aufforderung zur Nachahmung durch spezielle Vorschriften ergänzen, und diese sind sprachlich realisiert, eben im Text des „Welschen Gastes“. Zusätzlich ist der… …Text mit Bildern ausgestattet, diese aber sind keineswegs visuelle Repräsentationen richtigen Verhaltens, also Abbildungen von vorbildlichen, zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein „zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen“

    Werner Besch
    …Forschungsgemeinschaft (1990–1998) geförderten sog. Zentralexzerption erschlossen wurden. Diese Erschließung ging von den in den jeweiligen Ausgabenglossaren verzeichneten… …bearbeiteten Strecken ergibt. Alles in allem scheint mir diese Grundlage akzeptabel zu sein. Sie ist entschieden verbessert gegenüber den Anfängen – hat also… …Textbelege haben relativ rasch den Dreibänder als Illusion erscheinen lassen. Die Corpus-Erweiterung mag ebenfalls in diese Richtung gewirkt haben. Das Vorwort… …Ausdrücken (onomasiologische Vernetzung), Syntagmen und nicht lexikalisierten Wortbildungen, Belegen und Belegstellenangaben. Diese Kombination ist in der… …Wortlandschaften. Diese ‚historische Sprachtätigkeit‘ zu dokumentieren, ist der Mühe wert und eine Verpflichtung. In einem Wörterbuch der Schriftsprache späterer… …diese noch vielfach fehlen, wenigstens hilfsweise an kartographische Werke mundartlicher Wortvarianz. Der Hauptakzent sollte in beiden Arten der… …damit auf eine außerordentlich interessante Wortkonkurrenzgeschichte im Deutschen bis hin zur Textfassung des „Vaterunser“. Ob diese Konkurrenten…
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