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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Inhaltsverzeichnis

    …Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen… …, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein „zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen“

    Werner Besch
    …Unternehmen also nicht ohne Risiko. Ein solches dieser Größenordnung darf aber angesichts der schon geleisteten Investitionen an wissenschaftlicher Grundlegung… …, Materialbasis, Schwerpunktsetzung und vorläufiger Zeitplanung in dieser Zeitschrift (114, 1995, S. 423–428) besprochen worden. Jetzt kann über zwei weitere Bände… …den drei ersten Bänden darlegte und erprobte. Der Bearbeiter des 4. Bandes, Joachim Schildt, selbst ein erfahrener Sprachhistoriker, hat von dieser… …‚Barmherzigkeit‘ gemeint, oder die Gebermentalität des Spenders, oder anderes mehr? Ein weiterer Beleg dieser Art wird nicht aufgeführt. Als Faustregel sollte gelten… …Wörterbuchs gilt als Signum dieser konstituierende Abgleichungsund Selektionsprozess von arealer Unterschiedlichkeit zur überregionalen Einheit im… …Zeit, etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts, wird dieser ‚Schatz‘ nicht mehr zu finden sein. Hinsichtlich dieser Aufgabe ist das Frühneuhochdeutsche… …erkennen. Allein dies rechtfertigt schon seine Existenz. Kann man billigerweise erwarten, dass es über die Registrierung dieser Wörterwelt hinaus noch etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Harald Haferland, Hohe Minne. Zur Beschreibung der Minnekanzone, Erich Schmidt, Berlin 2000 (Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie 10), 412 Seiten

    Jan-Dirk Müller
    …Überlegungen – ist der Begriff ‚Vortrag‘ angemessener als der der ‚Aufführung‘ (vgl. S. 68), da dieser die Konnotation ‚Theater spielen‘ suggeriert. Der Vortrag… …Verständnis überwiegt auch bei weitem in der mediävistischen Forschung, die Haferland zitiert (vgl. S. 27). Dieser Rollenbegriff ist in der Tat obsolet, und… …einem sehr viel geeigneteren Rollenbegriff (wenn dieser auch für die mittelalterliche Gesellschaft von spezifisch modernen Konnotationen befreit werden… …müsste 3 ). Dieser unterläuft die Unterscheidung ‚wirklich-authentisch‘ vs. ‚bloß übernommen-gespielt‘: Äußerungen eines Ich sind danach stets mehr oder… …Verbindungen eingehen. Fiktionen arbeiten mit Elementen historischer Lebenswelten, und Elemente dieser Lebenswelten sind immer schon nach vorgängigen Entwürfen… …wenig beweisbar wie das Gegenteil: ‚echt gefühlt‘. Problematisch ist allerdings, dass Haferland aus dieser berechtigten Kritik nicht den Schluss zieht… …verändert sich. Minnesang ist expressive Ich-Rede eines kontingenten Sprechers in einer kontingenten Situation. Dieser Schluss ist nur möglich, weil die… …stellt sich die Aufgabe, die Eigenart dieser pragmatischen Dimension von den Kommunikationsbedingungen des höfischen Minnesangs her zu fassen. Sie basiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …Querverbindungen hin zu untersuchen. An dieser forschungsgeschichtlichen Schnittstelle ist das hier vorgestellte Buch von C. Stephen Jaeger zu verorten. Es bringt… …habe keinen gesellschaftlichen Wert dargestellt. Vom späten 11. Jh. an aber hätten Frauen im höfischen wie im monastischen Bereich an dieser exklusiven… …Art der Liebe teilgenommen. Nimmt man die an anderen Stellen verstreuten Bemerkungen Jaegers zur inhaltlichen Bestimmung dieser “lost sensibility” hinzu… …Klassifizierungen von Liebe sperrt, zweitens darauf, dass Jaeger in seinen fünf Thesen (s.o.) zwar die gesellschaftliche Funktion dieser Liebesform bestimmt, deren… …Liebe gegenüber zwei jungen Männern, die am unteren Ende monastischer Hierarchie stehen, beteuert. Mir ergibt sich der Eindruck, dass dieser sprachliche… …: Wann, warum und wozu ist dieser (literarische) Gestus ‚leidenschaftlicher‘ Liebe zwischen Männern entstanden? Immerhin ist mit der Möglichkeit zu rechnen… …dieser “social code” vor dem 11. Jh. in Klöstern, so trage er eindeutig den Stempel kaiserlicher Verhaltensformen. Doch gleich das erste Beispiel Jaegers… …Männern), sondern fordern im Gegenteil eine liebende Hinwendung des Königs zu allen Menschen. 26 Hinter dieser Mahnung steht offensichtlich das monastische… …, Deutsches Mittelalter, Bd. 3, 1937, cap. 4, S. 13; allerdings ist dieser Text nur in einer Hs. des 15. Jhs. erhalten) heißt es von dieser Heiligen… …Menschen (communal love) dominiert habe (S. 31f.), trifft schon auf die Texte, mit denen er die Existenz dieser charismatic love belegen möchte, nicht zu. Um…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Susanne Bürkle, Literatur im Kloster. Historische Funktion und rhetorische Legitimation frauenmystischer Texte des 14. Jahrhunderts, A. Francke, Tübingen, Basel 1999 (Bibliotheca Germanica 38), VIII und 368 Seiten

    Niklaus Largier
    …, A. Francke, Tübingen, Basel 1999 (Bibliotheca Germanica 38), VIII und 368 Seiten Gegenstand dieser ausgezeichneten und bestechend argumentierenden… …herausgestellt werden“ müssen (S. 53). Charakteristisch für Bürkles Untersuchung ist, dass sie aus dieser Perspektive nun keineswegs zu einem längst obsoleten… …gelegt. Bürkle revidiert die zentrale Stellung dieser These, indem sie die Situation der Nonnenklöster rekonstruiert, wie sie sich aus historischen Quellen… …Konstitution dieser „Klosterliteratur“ als „ungeschlossene und kollektive Texte“ (S. 246) verschiebt die Bedeutung der oft diskutierten Frage nach der… …beobachten können, ist auf dieser Grundlage nicht mehr im Blick auf ihren ‚realistischen‘ Gehalt zu analysieren, sondern hinsichtlich der Rhetorik, welche sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ablenkung

    Kafkas Idee des literarischen Suizids
    Georg Mein
    …Traum, als ein Schweben erkannt werde. 1 Dieser Tagebucheintrag vom 15. Februar 1920 lässt sich in nuce als Programm von Kafkas Schreiben lesen. Die… …von dieser Sichtweise „überzeugen zu können“. Und was vermittelt werden soll, ist eine bestimmte Form von Er- 1 Franz Kafka: Tagebücher: 15. Februar… …Sprecher suchen; die Funktion Autor vollzieht sich gerade in diesem Bruch – in dieser Trennung und dieser Distanz. 270 Michel Foucault: „Was ist ein Autor?“… …meinem Boden und geht nicht verloren. 21 Offensichtlich bedarf es dieser pathetischen Form der Heroisierung, deren Ziel es ist, die hermeneutische… …Reflexionsbewegung verstanden wird. Kafka stimmt hier mit Kierkegaard überein, wenn dieser schreibt: „Angst ist nämlich ein innerer Zustand, eine Reflexion, und… …Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit. In diesem Sinn haben Jahrhunderte nichts vor dem augenblicklichen Augenblick voraus. Die Kontinuität der… …Charakteristischem […] in ihrer Vergänglichkeit“ bekämpft werden. III. Was soll ich tun? oder Wozu soll ich es tun? sind keine Fragen dieser Gegenden. Franz Kafka… …, nachdem der Mythos auch von den Göttern vergessen worden ist. Das Bild vom Felsgebirge ist zugleich Ausdruck für die physische Gewalt dieser Wahrheit. Sie… …, daß dieser dann haltlos die verrücktesten Taten aufführte, die aber mangels eines vorbestimmten Gegenstandes, der eben Sancho Pansa hätte sein sollen… …Bösen“ 46 , sondern als eine Parabel auf den Umgang mit sich selbst: Auch dieser Text schildert den Kampf zwischen Autor und biographischem Subjekt und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Ismahel oder Asahel? Anmerkungen zu einem Sangspruch (Pseudo)Frauenlobs anl

    Robert Schöller
    …fugte gebessert wurde. 8 Einen schwerwiegenden Eingriff haben die Herausgeber hingegen in v. 14 vorgenommen. Dieser Eingriff wird in der Einleitung… …. Jahrhunderts zurückreichenden Überlieferung (Konstanzer Fresken, Hausbuch des Michael de Leone) sowie im größten Teil der jüngeren Tradierung lautet dieser Vers… …Davids berichtet; von einer verderblichen Femme fatale ist an keiner Stelle die Rede. Dieser Befund macht verständlich, dass auch die erhaltenen… …dies für keinen ausreichenden Beweis, dass die Durchzeichnungen tatsächlich von Moosbrugger stammen (Brief vom 21.1.1999). 14 Dieser soll sich im… …. eindeutige Merkmale der Überarbeitung durch einen im Übrigen recht eigenwilligen Redaktor aufweist. Dieser brachte nicht nur Ismahel ins Spiel, sondern… …wir es [beim Verfasser der ursprünglichen Strophe] mit einem recht gebildeten Mann zu tun [haben], dem dieser Fehler [Asahel] nicht zuzutrauen ist, [da]… …ich [...] als. Das – gerade bei Boppe häufig anzutreffende – Prinzip der Katalogbildung wird an dieser Schwerfälligkeit seinen Anteil haben. 24 Vgl… …reine wib der Schlusszeilen irritiert: Maurer [Anm. 6] sah in dieser Wendung den entscheidenden Beleg für seine These, dass der Spruch an „den alten… …dieser Art mit folgenden Worten zu rechtfertigen: Seit die [Beispielfiguren] nit wurden queit / der selben missetat, / so ist es ach kain nat / und ob mir…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …Autor, was häufig zu kritiklos tradierten Autorbildern führte. Nach dieser grundsatzorientierten Bestandsaufnahme vollzog Joachim Heinzle (Marburg) den… …Dokument wiederum wäre eben noch kein Text, sodass z.B. ein Erkennen von Fehlern auf dieser Ebene noch gar nicht möglich wäre. Um nun den vom Autor… …– zu denken und bewegen sich damit zwischen Drama und Partitur. Dieser Performanz-Charakter äußert sich etwa in textlichen Spezifikationen Wagners zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Stefanie v. Schnurbein u. Justus H. Ulbricht (Hg.), Völkische Religion und Krisen der Moderne. Entwürfe ‚arteigener‘ Glaubenssysteme seit der Jahrhundertwende, Königshausen & Neumann, Würzburg 2001

    Uwe-K. Ketelsen
    …Gustav Frenssen löste mit seinem Roman „Hilligenlei“ (1905) eine hitzige öffentliche Diskussion 8 und eine wahre private Briefflut aus. 9 Dieser frappante… …Massenerfolg bildet die eigentliche Herausforderung dieser Literatur und weniger das in ihr formulierte Leiden an der ‚Moderne‘ oder gar die vorgetragenen… …innerhalb seiner Texte aus dem Zentrum gerückt und stattdessen die ‚Textweltlichkeit‘ dieser Wortfluten pointiert würde. Bochum Uwe-K. Ketelsen 315…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des „Lucidarius“
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …der literarhistorische Wert dieser Aussagen vor einigen Jahren stark in Zweifel gezogen worden. Gottschall und Steer weisen den A-Prolog einer späten… …Vorzugsstellung“ (S. 67*) eingeräumt haben. Obwohl die Herausgeber allen Handschriften dieser Stufe „alte und gute Vorlagen“ (S. 66*) attestieren, bewerten sie die… …Fragment jedoch nicht zu y15 gestellt werden kann, bleibt die Zuordnung des A-Prologes zu dieser späten Textform in höchstem Maße spekulativ. Denn was sollte… …textkritische Ausschlussverfahren. Dieser Befund wird allerdings im später aufgestellten Stemma (S. 124*) kommentarlos übergangen. 27 Vgl. Steer: Literatur am… …vom Hl. Geist, insofern dieser dem meister die list gegeben hat, das Werk lucidarius zu nennen. Dem A-Prolog fehlt auch, und dies ist besonders… …A-Prolog auch den lateinischen Quellen des „Lucidarius“ „eigentümlich fern“ (S. 644) stehe und nur der B-Prolog an dieser Stelle konkrete Bezüge zu ihnen… …Textmontage aus den Vorlagen B und A und die unglückliche Aussage, daß die tougene dinc harte vremde sint eine Folge dieser Montage. 36 33 Steer [Anm. 3], S… …überzeugen. So soll der Redaktor von B6, der im Dialogteil keine Übereinstimmung zu y15 zeigt, ausgerechnet nur den Prolog aus dieser Textform mittels… …jungerentur): Alse men zwo hende zusamene leit, ane gelust vnde ane sunde (I. 38, S. 15,10 f.). Der Autor dieser eigenen, kürzenden, mitteldeutschen Fassung… …sein. Umstritten bleibt allerdings das Profil dieser Fassung, vor allem die Frage, ob das III. Buch bereits dem Archetyp angehörte oder nicht. 49 Ebd., S…
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