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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001

    Stefan H. Kaszyíski
    …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Fritz Breithaupt, Jenseits der Bilder. Goethes Politik der Wahrnehmung (Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae, Band 73). Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2000

    Henning Herrmann-Trentepohl
    …„Schatten“, „Anschauung“ und „Symbol“ im Laufe von Goethes Schaffen durchlaufen haben, dadurch erklärbar sei, dass Goethe grundsätzlich eine Festschreibung… …entworfen haben. In den „Wahlverwandtschaften“ sind Probleme des Erkennens eng mit ökonomischen Gesichtspunkten verbunden: die Tatsache, dass Eduard…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Franz Hintereder-Emde, Ich-Problematik um 1900 in der japanischen und deutschsprachigen Moderne. Studien zu Natsume S6seki und Robert Walser. Iudicium, München 2000

    Philipp Jeserich
    …in englischer noch in japanischer Übersetzung vor, S6seki dürfte das Werk also kaum gekannt haben. Der dritte und abschließende Teil der Untersuchung… …hin problematisiert. Die Arbeiten u.a. Irmela Hijiya-Kirschnereits haben für solche Schwierigkeiten bei der Auseinandersetzung mit Japan hinreichend…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Barbara Beßlich, Wege in den "Kulturkrieg'. Zivilisationskritik in Deutschland 1890-1914. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000

    Alexandra Pontzen
    …deutsche Intellektuelle in den ersten Kriegsjahren zu kulturphilosophisch verbrämter Propaganda haben hinreißen lassen, ist bekannt, und Verfasserin kann auf… …. Organisation bedeute die Überhöhung der Persönlichkeit zur Gemeinschaft: „Wir haben den Begriff der Persönlichkeit gesteigert zum Begriff der Organisation.“ In…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DIE FALSCHE BRAUT: IMPERATIVE FEUDALER HERRSCHAFT IN TEXTEN UM 1200

    Zur Instrumentalisierung des nudus consensus in den sogenannten "Spielmannsepen'
    Monika Schulz
    …Reichs einsteigen, darf er zuvor keinen entscheidenden Prestigeverlust erlitten haben. So aber kann dann unter der Ägide Rothers die gemeinsame Herrschaft… …. 2936), es geschehen Wunder, um diese eigentlich für den Himmel schon verlorenen Heiden, die bereits der haissen helle grunt (v. 3030) geschaut haben, doch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DER REHTEN SCHRIFT DÔN UND WORT

    Noch ein Vorschlag zu "Willehalm" 2,16f.
    Christoph Fasbender
    …haben sollte. Die Antwort könnte recht einfach ausfallen. Denn die Schwierigkeit der Passage stellt sich nicht auf im engeren Sinne begrifflicher Ebene… …dem Bereich der Bedeutungsforschung haben das etwa für Planeten, Steine und Kräuter gezeigt. 32 So wird mit der steine kraft wohl nicht nur auf… …zurückweist, wie Ortmann [Anm. 19], die sonst die Zusammenhänge zutreffend eingeschätzt haben dürfte, annahm (S. 93). 37 Vgl. Heinzle [Anm. 2], S. 820f. Es wäre… …Interesse einer allgemein verständlichen Laientheologie. 46 Im Wh.-Prolog haben wir es mit einer um 1200 offenbar etablierten Vorstellung zu tun. Man wird der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    EIN WUNDER IN DER WERLDE VERT

    Zur Pragmatik einer Strophenfolge des Wilden Alexander
    Wolfgang Achnitz
    …, die das Vertraute erkennen, sondern gerade diejenigen, die zugleich einen Blick für die Unterschiede haben, die den Schlüssel für eine angemessene… …Tradition und Innovation. Auch wird es Rezipienten gegeben haben, die feine Nuancen und sinntragende Varianten besser registrierten als andere; einige Texte… …Schemas. 37 Wolfgang Achnitz Liest man diese Strophe unbefangen, d. h. so, wie sie ein mittelalterlicher Hörer ohne literarische Bildung rezipiert haben mag… …Die volkssprachliche Tradition dürfte ihren Ursprung aber mit einiger Wahrscheinlichkeit in einer Strophenfolge Reinmars haben, die ihrerseits auf den… …wunderlîch getân, daz er doch hieze ein man: ich mâlte sîn niht als man manegen siht. Er müeste strûzes ougen haben 5 unt eines cranches hals, dar inne ein… …. Sîn zunge sol im sîn geschaben 5 durch wort gar âne vlecken: der sol er gern unt sol ouch haben durch hœren swînes ôren, wâ im ze stân od aber ze… …Strophenfolge Alexanders: Der literaturkundige Rezipient dürfte geradezu erwartet haben, dass die zweite Strophe – wie bei Reinmar – eine Auslegung der… …uns auch die Aufführung der moraldidaktischen Texte Reinmars und Alexanders vorzustellen haben. Im Unterschied zu Reinmars Gedicht vom idealen Mann… …desselben Themas mit veränderten, aber doch sich ähnelnden Motiven als direkte Fortsetzung der ersten Bearbeitung gedacht haben sollte. Wahrscheinlicher ist… …bekannten Eingang der „Ars poetica“ geliefert haben. Reinmar nutzt den Vergleich des Dichters mit dem Maler, um das widernatürliche Mischwesen aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    FASTNACHT UND ENDZEIT

    Zur Funktion der Antichrist-Figur im Nürnberger Fastnachtspiel des 15. Jahrhunderts
    Hedda Ragotzky
    …grundsätzlichen Art hingegen haben die beiden anderen Ritter Hilpolt und Mangolt nicht. Sie raten dem Kaiser, durch das Geld des Antichrist die leeren Staatskassen… …Sandalen und Unterhose verpfänden. Wie gern herr der Entkrist Ich thu was euch lieb ist Ich vnd all mein prüder Müssen haben volles lüder Ich vnd auch dÿ… …münch mein Müßen allweg vol sein Flaÿsch visch vnd groß kapfent Müß wir haben in vnserm kofent Vnd scholten wir dÿ kloster schuch Darümb vertrincken vnd… …dafür zu ihm als seinem neuen, guten Herren. Herr der Entkrist Wie gar ain guter herr du pist Fresßen vnd füllen ist mein spil Wie gern ich dich haben wil… …fastnachtsförmig darstellende Fastenzeit; man weiß, dass die Vergnüglichkeiten ein Ende haben werden, doch jetzt ist es noch nicht so weit. Das fastnächtliche Muster… …nw alles wurdt sein endt. Wir haben doch so lang geharrt, Piß sich begeben hat ein fart, Das wir auch kumen sein zum pret, Das ir zwar nit noch gedacht… …eben der Strafe ausgeliefert sind, die sie sich vorher selbst zugesprochen haben. Der vierd Rabi Sibilla, du hast recht geseit, Vnd was pein vns der… …Konsequenz des Irrtums, der sich die Juden gleich zu Beginn selbst unterstellt haben. Trotz der Aufforderung des Fürsten, als erste ein entsprechendes Urteil… …. Sibilla dicit Ir junckfrawn, wagt euch von stat Vnd nembt mit euch das gelucksrat. Schenckt es dem herrn zu gedencken mein, Es zu haben im gewalte sein, Die… …Unruhestifter und Rechtsbedroher selbst zerstört haben, am Schluss überwunden ist. Durch das subtile Kalkül, mit dem die Antichrist-Vorstellung fastnächtlich zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    ERSCHRÖCKLICHE DOCH WAHRHAFFTIGE NEWE ZEITUNG

    Subjektivität und Objektivität in frühneuzeitlichen Wunderzeichenberichten
    Michaela Schwegler
    …Wunderzeichen beobachtet haben. Und auch der Autor selbst behauptet des Öfteren, vor Ort gewesen zu sein und die Wahrheit bezeugen zu können. So schreibt der… …ein Fastenwunder von 1585. 16 Diese haben sowohl Vater und Mutter als auch das Fastenmädchen selbst interviewt und geben ihre Ergebnisse in dem… …Situation, in der sie sich befunden haben, eine solch exklusive Position. So wird von einigen Scheintoten berichtet, dass sie während ihres Zustands der… …haben und denen Gott deshalb Barmherzigkeit erweist. Das Ereignis wird also von Anfang an bewertet: Barmherzigkeit widerfährt armen, frommen Menschen… …graben wollte / gar ein schCnes Mehl erzeiget hat / Darauß vil Leuth das Brot gebachen / die KnCdl / vnd Brey den Kindern gekocht haben / in diesem jetz… …, wie gerade der letzte Textabschnitt in vielen Schriften verdeutlicht. Die Berichte haben niemals Selbstzweck, sondern sind immer auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DIE FUNKTIONAL-SEMANTISCHE VERTEILUNG DER EIGENSCHAFTSNOMINA AUF -Î(N) UND -IDA IM ALTHOCHDEUTSCHEN UND DIE SUBJEKT-OBJEKTRELATION

    Natalia B. Pimenova
    …haben. 4 Diachronische Interpretationen der î(n)- und ida-Modelle stehen im Einklang mit dieser Auffassung: Veränderungen in der Frequenz der Suffixe… …: ‚die Kühnheit nehmen‘. 10 Wir haben also auf einem Pol der Oppositon î(n)-ida die Verwendungstypen von -î(n) (1), (2), (3), für die die Zuschreibung des… …jegliche semantische Verbindung mit dem Basiswort verloren haben, lässt sich die Wortbildungsbedeutung auf der synchronen Ebene nicht feststellen. 17 Für die… …Rekonstruktion anhand von unterschiedlichen Bedeutungsgruppen vorgenommen wird, haben ihre semantischen Ergebnisse einen verallgemeinernden Charakter. Die… …ida-Nomina bei der Darstellung einer Eigenschaft als eines unpersönlichen, inaktiven Gegenstands. Einen solchen Fall haben wir bei dem schon kurz behandelten… …Bezeichnungen für Eigenschaften und Zustände) mit lexikalisch-semantischen Mitteln wurden von G. Lakoff und M. Johnson behandelt. 25 Sie haben darauf aufmerksam… …betiteln. 32 Der 31 Vgl. auch bei Otfrid: zi tôthe sie nan brungun mit uuassidu iro zungun (4,20,40) ‚sie haben ihn zu Tode gebracht mit der Schärfe ihrer…
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