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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    „Der Sünden Widerstreit“

    Belege gegen eine Ordenszuweisung
    Petra Hörner
    …Abstract „DER SÜNDEN WIDERSTREIT“ Belege gegen eine Ordenszuweisung Von Petra H ö r n e r , Leipzig „Der Sünden Widerstreit“ wurde seit Gervinus dem… …Ordenszugehörigkeit geäußert. 3 Gesichert ist lediglich die Rezeption in Ordenskreisen. 4 Was den Einfluss des „Passionals“ auf 1 Der Sünden Widerstreit. Eine… …kann das Argument, der Text sei vom „Passional“ beeinflusst, nicht mehr für eine Ordenszugehörigkeit von „Der Sünden Widerstreit“ angeführt werden. Da… …Fassung keinen Aufschluss geben, da nach 1244 eine Redaktion vorgenommen wurde, aber sie war abgefasst, als „Der Sünden Widerstreit“ vermutlich „kaum nach… …Umfeld, auf eine Situation etc. hinweisen. Aber es finden sich unterschiedliche Akzentuierungen und Vorstellungen, die es erlauben, Rückschlüsse auf die… …Keuschheit sowie der Armut eine herausragende Bedeutung zukommt, im „Seifried Helbling“ Triuwe und Wârheit eine zentrale Stellung einnehmen, Thomasin die stæte… …zeigen daher eine doppelte Bedeutung des Kampfes auf 10 , eine Dimension, die in „Der Sünden Widerstreit“ gänzlich fehlt, weshalb nicht nachvollziehbar ist… …Beweisführung für eine längst bestehende Ritterschaft wird in den „Statuten“ auch David genannt. Gabriela Wiechert konstatiert, dass „die Davidsnennung als… …. Deutschordensliteratur gilt, kein Spezifikum dieses Ritterordens, sondern eher eine Besonderheit der geistlichen Ritterorden schlechthin. Der Prolog der „Statuten“ fasst… …auch bei der Nennung einer Gestalt aus dem Alten Testament auf eine Vorbildfunktion oder Legitimation für eine in deren Nachfolge stehende Ritterschaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    „Wir spielen um’s Höchste.“

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …MISZELLEN „WIR SPIELEN UM’S HÖCHSTE.“ 1 Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in… …Schreiner anheim, eine fertig gestellte Rezension über den Briefwechsel Goethes und Schillers gegebenenfalls nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt zu… …Stelle bittet er – wiederum aus Vorsicht – um eine anonyme Veröffentlichung seiner „Debatten über Bettine und Goethe u. Schiller“ (ebd. S. 250; an Martin… …, 70 Jahre alt, und mein täglicher Gesellschafter war“ 10 ); er erteilt Kettembeil ausdrücklich auch eine Art Generallizenz zur Ausmalung des… …natürlicher, als daß, nachdem einmal eine öffentliche Meinung von solcher Art über Grabbe sich festbegründet und petrificirt hatte, nachgerade sich dem Dichter… …Bergmann: Die Glaubwürdigkeit der Zeugnisse für den Lebensgang und Charakter Christian Dietrich Grabbes. Eine quellenkritische Untersuchung, Berlin 1933. 20… …Stadtansichten der Fürstlichen Residenz Detmold – zu Grabbes Lebzeiten nicht mehr als eine Kleinstadt von etwa 2200 Einwohnern und einer Garnison von 1200 Soldaten… …späteren Datums legen eine Klammer um die farbige Rekonstruktion eines Dichterlebens, in die mit der Werkgeschichte ein Stück weit auch die (mit einer… …Ausnahme) erst posthum einsetzende Aufführungsgeschichte von Grabbes Werken eingelassen ist. Sie wird veranschaulicht durch eine Auswahl der im Grabbe-Archiv… …Nationalsozialisten nicht schamhaft verschweigt, eine zum festen Bestand der Grabbe-Legende gehörende Behauptung korrigiert, wonach es zu Lebzeiten des Autors lediglich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag

    Stefan H. Kaszyíski
    …BUCHBESPRECHUNGEN Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich… …Schmidt Verlag, Berlin 2001. Der Titel des Buches von Lada Lubimova-Bekman, „Rezeption von Aphorismen“, lässt vermuten, dass es sich hier um eine… …literaturwissenschaftliche Untersuchung handle, doch der Untertitel „Eine textlinguistische Studie“ korrigiert die falsch geortete Einordnung. Die Arbeit ist eindeutig… …Untersuchungen nicht einmal bibliographisch erfasst, ist der sprachwissenschaftlichen Aphorismusforschung immerhin eine wichtige, diesmal textlinguistische Studie… …Studie weder eine eigene Aphorismusdefinition noch die Definition der Rezeption auf und verlässt sich im Umgang mit diesen Begriffen ganz auf die… …. Die Autorin erkennt schon deutlich, dass die 285 Buchbesprechungen Aphorismen eine außergewöhnliche Textsorte mit „verdichtetem“ Informationsgehalt und… …einer „spezifischen Struktur“ sind, die vom Leser eine besondere „Anstrengung im Prozess der kognitiven Textverarbeitung“ fordern. Es ist also nicht so… …gleichen wie die, zu denen man über eine poetologische Textuntersuchung kommen kann. Die vorliegende textlinguistische Studie zur Aphorismusrezeption wird… …Aphorismen haben, wie das Schaffen von E. Canetti oder St. J. Lec zeigt, eine besonders intensive intellektuelle Nachwirkung. Das dritte Kapitel, das für einen… …Rezeptionsästhetik kein einziges Mal verwendet wird. Lada Lubimova-Bekman hat aber mit ihrer Studie sehr deutlich nachgewiesen, dass es eine sehr starke Verbindung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ (Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft)

    Volker C. Dörr
    …Buchbesprechungen Eva Bauer Lucca, Versteckte Spuren. Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“… …„intertextuellen Annäherung“ an ihren Objekttext zunächst, im Sinne einer methodologischen Reflexion, eine sehr konzise und hilfreiche Übersicht über eine Fülle von… …Voraussetzung bedeutet es tatsächlich eine „Störung der literarischen Kommunikation“, wenn ein Zitat nicht erkannt wird: weil die Autorintention an einer solchen… …entscheidenden Einfluss Adornos – desavouiert wird. Dieser Widerspruch des Romans, der doch tatsächlich eine intertextuell konstituierte „Spannung“ ausmacht (die… …nicht um Zitate handelt, sondern um ein „fiktives Zitat“, dessen „Autorin“ eine Romanfigur ist, im einen Falle (ebd.), um eine von einer Figur… …ausgesprochene gereimte Lebensmaxime, die wie eine Volksweisheit klingt, im anderen Falle (vgl. 107). Da aber beide Male nicht die Herkunft aus einem anderen… …, führt die Verfasserin eine Vielzahl weiterer Stellen aus Manns Roman an, die tatsächlich als Zitate aus dem Drama Goethes gelesen werden können, wenn… …(259). An dieser Stelle, im abschließenden dritten Teil der Studie, erfolgt dann eine Differenzierung von Phänomenen der Intertextualität nach ihrer… …Studie liefert – trotz einiger Schwächen in der Argumentation auf insgesamt überzeugende Weise – eine Vielzahl von neuen Einzelbeobachtungen, klammert… …Zitats weitgehend aus. Zudem wäre – gerade weil es sich um eine Studie zur Intertextualität handelt, innerhalb derer die Genauigkeit der Zitation eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DIE FALSCHE BRAUT: IMPERATIVE FEUDALER HERRSCHAFT IN TEXTEN UM 1200

    Zur Instrumentalisierung des nudus consensus in den sogenannten ‚Spielmannsepen‘
    Monika Schulz
    …Herrschaft und Erbfolge sind hier an eine dezidiert christliche Konsensehe gebunden. Der Selektionsmechanismus für den ‚Besten‘ und die ‚Schönste‘ der… …Brautwerbungsgeschichten berichten von der Stiftung einer dezidiert exogamen Ehe 5 ; eine solche ermöglicht im Allgemeinen die Schaffung überlebensnotwendiger und von daher… …. Gerd W. Weber, Odense 1988, S. 143–157. 3 Eine solche Einschätzung wird durch die Offenlegung des Brautwerbungsschemas, wie sie detailliert u.a… …‚Schönste‘ der archaischen Basisregel funktioniert in den Spielmannsepen über eine Instrumentalisierung der kanonischen Lehre vom sog. nudus consensus. Denn… …matrimonium 8 , so genügt eine entsprechende knappe Inserierung in der Dichtung, um zu signalisieren, was von dieser Braut zu halten ist. Deutlicher noch: Der… …herausstellen, doch er konnte immerhin ‚falsch‘ – im Hinblick auf eine ideale Allianz – handeln, indem er etwa die heidnische Sitte des Brautraubs praktizierte… …Begrifflichkeit etwa von gentilis vs. paganus zu sehen. Ohnehin dürfte eine Propagierung der Konsensehe angelegt sein: Die Konzentration auf den nudus consensus… …wird im Hinblick auf das Ergebnis der Knoten geschürzt, 9 Vgl. zu diesem Punkt etwa George H. Joyce: Die christliche Ehe. Eine geschichtliche und… …bekunden; ein äußeres Formelement ist deshalb nicht angebracht. Insgesamt aber bleibt anzumerken, dass das „Neue Testament ebenso wenig eine Lehre von der… …im Epos der Großvater Karls des Großen, Rothers Braut ist die Tochter des oströmischen Herrschers. Eine Heirat bedeutet also die Ver- 13 Es bliebe zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Sprache, Musik und Rhythmus

    Nietzsche über die Ursprünge von Literatur, 1869-1879
    Christian J. Emden
    …eine weitgehend untergeordnete Rolle gespielt. Dennoch lassen gerade bspw. seine Vorlesungsreihen zur „Encyclopaedie der klassischen Philologie“ (1871)… …Verständnis der griechischen Antike zu. Hierbei geht es jedoch nicht um Fragen einer philosophischen Ästhetik, sondern um eine anthropologische Perspektive, die… …, dass eine detaillierte Untersuchung von Nietzsches Arbeiten im Bereich der klassischen Philologie kaum Wesentliches zutage fördern würde. Nietzsche, so… …Lehrtätigkeit verstellt und erst seit einigen Jahren lässt sich eine grundlegende Akzentverschiebung feststellen: Nietzsches philologische Arbeiten, seine… …Wagenvoort und J. H. Groth ablesen, die bei Nietzsche entweder eine bizarre Mixtur aus metaphysischen Spekulationen und philologischen Absurditäten ausmachen… …nicht nur auf die traditionellen Themenbereiche der klassischen Philologie beschränkt, sondern zudem eine Anzahl theoretischer Reflexionen über die… …anthropologisches Fundament von Kulturprozessen andererseits spielt hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Zunächst ist dies kaum überraschend, denn schließlich… …Zusammenhang von Sprache, Musik und Rhythmus spielt hier eine entscheidende Rolle, liefert er doch eine quasi-anthropologische Begründung für die Entstehung… …allem die Frage, wie eine wissenschaftliche Annäherung an die Antike den exemplarischen Wert des griechischen Altertums zu erkennen und zu vermitteln… …vermag, und dies ist eine Frage, die sich in wesentlich programmatischerer Hinsicht bereits von Nietzsches akademischen Lehrern Friedrich Ritschl und Georg…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Poetiken der idealen und der möglichen Sprache

    Zu den intertextuellen Bezügen zwischen Novalis’ „Monolog“ und Hofmansthals „Chandos-Brief“
    Tobias Wilke
    …von Tobias W i l k e , Princeton Der vorliegende Beitrag leistet eine systematische Erörterung der intertextuellen Bezüge zwischen Novalis’ „Monolog“… …language and poetry. 1. Vorbemerkung In einem Schreiben an Fritz Mauthner vom 3. November 1902 benennt Hugo von Hofmannsthal, auf eine Frage Mauthners nach… …, ohne diese Zitatstruktur einer genaueren inhaltlichen Untersuchung zu unterziehen. 3 Eine solche Prüfung soll die vorliegende Studie leisten, indem sie… …Entitäten zu fassen? Zweitens gilt das Interesse dem Verhältnis von Sprache und Subjekt: Inwiefern konzipieren Novalis und Hofmannsthal eine Sprachmächtigkeit… …. Carr, Eda Sagarra, Dublin 1985, S. 26–62. Eine Ausnahme bildet Steven C. Schaber: Novalis’ ‚Monolog‘ und Hofmannsthals ‚Ein Brief‘: Two Poets in Search… …, S. 132–148. Auch Zeck leistet jedoch vorwiegend eine Sammlung von Zitaten und Analogien, d.h. eine Rekonstruktion der intertextuellen Verweisstruktur… …um sich selbst bekümmert“. 4 Folglich ist sie nicht auf eine außer- bzw. vorsprachliche Wirklichkeit zu beziehen, die abzubilden oder zu repräsentieren… …. Diesen traditionellen Konzeptionen arbeitet der „Monolog“ gerade entgegen, indem er eine „Umkehrung der klassischen Logik der Repräsentation und der… …Metaphysik“ 5 entwirft. Dem klassischen Verständnis zufolge vollzieht sich nämlich beim Sprechen die „Anwendung“ der Worte auf die Dinge – eine Ansicht, die bei… …„ausdrücklichen oder unausdrücklichen Annahme eines Seins, Sinns oder Geistes, die sozusagen an sich selbst sind, was sie sind, über eine vorgängige Präsenz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DIE FUNKTIONAL-SEMANTISCHE VERTEILUNG DER EIGENSCHAFTSNOMINA AUF -Î(N) UND -IDA IM ALTHOCHDEUTSCHEN UND DIE SUBJEKT-OBJEKTRELATION

    Natalia B. Pimenova
    …althochdeutschen ida-Nomina aufgedeckt. Als eine besondere sprachliche Erscheinung wird derivationelle Metaphorik definiert. Der Hauptgegenstand der Analyse ist die… …eine Folge derivationeller Synonymie betrachtet. Für die gemeinsame Bedeutung von -î(n) und -ida gilt dabei die allgemeine Bedeutung der abstrakten… …î(n)- und ida-Nomina sollen demnach als Bildungen des sogenannten Transpositionstypus aufgefasst werden, bei dem das Basiswort einfach in eine andere… …und ida-Nomina lassen sich dabei auf eine semantische Basisrelation zurückführen, die der Opposition î(n)-ida zu Grunde lag. Die Opposition î(n)-ida im… …(1) und (2) zur Zuschreibung des Merkmals an ein Subjekt des Merkmals verwendet, nur ist es in diesem Fall eine prädikative Merkmalzuschreibung. Die… …den Gebrauch des Verbs gifâhan ‚nehmen‘ erscheint die bezeichnete Eigenschaft metaphorisch als ein konkreter Gegenstand oder eine selbstständige Entität… …Inhaber dieser Eigenschaft gefasst wird. Die Bedeutung einer inhärenten Eigenschaft (ii) ist nur eine logische ‚Fortsetzung‘ dieser Relation. Dank der… …Fähigkeit, eine inhärente Eigenschaft zu bezeichnen, waren die î(n)-Nomina auch imstande, das Subjekt selbst nach seiner inhärenten Eigenschaft zu benennen… …zugrunde, bei der das Subjekt des Merkmals und das Merkmal (die Eigenschaft) als eine untrennbare Einheit gefasst werden: Das Merkmal wird am Subjekt… …als eine Eigenschaft der lexikalischen Bedeutung des Wortes zu betrachten ist, betrifft nicht die Wortbildungsbedeutung. Nur bei den Wörtern, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    DER REHTEN SCHRIFT DÔN UND WORT

    Noch ein Vorschlag zu „Willehalm“ 2,16f.
    Christoph Fasbender
    …bestehender Ansätze wird eine neue Deutung einer für den „Willehalm“-Prolog zentralen Formulierung vorgeschlagen. Die Verse 2,16f. werden als dessen Abschluss… …zu verstehen sei. Da es sich bei der Auseinandersetzung um diesen Passus um eine anhaltende Forschungskontroverse handelt, ist eine Rekapitulation der… …wichtigsten Positionen inzwischen unerlässlich geworden. 1 Da die Mehrzahl der umlaufenden Vorschläge eine gewisse Plausibilität beanspruchen kann, es sich bei… …2,16f. also jedenfalls um eine ‚dunkle‘ Textstelle handelt, möchte ich das Vorläufige auch dieser Interpretation hervorheben. 1. Joachim Heinzle, auf… …Wolframs von Eschenbach. Eine Einführung, Berlin, New York 1998, hier S. 220–235. 2 Wolfram von Eschenbach: Willehalm. Nach der Handschrift 857 der… …Schriftwerk „im weitesten Sinne, also auch die Werke der Dichter und mithin Wolframs Wh. einbegreifend“; 3. als Berufung auf eine „richtige (zuverlässige)… …Wahrheit niedergeschrieben ist, ist Lobgesang aus der Kraft deines Geistes.“ 6 Eine völlig neuartige Deutung legte zuletzt Wiebke Freytag vor, die sich… …werden sollten. Es handelte sich demnach um eine Verbeugung vor den inspirierten, vom Geist gestärkten Autoren, denen sich Wolfram verpflichtet weiß –… …Wolfram absichtlich eine ungebräuchliche Bezeichnung gewählt hat, um das, was er zur inspirierten Wahrheit sagen will, nicht nur für die eine Schrift in… …Anspruch nehmen zu können“, wies angesichts des Diskussionsstandes in eine begrüßenswerte Richtung. Christian Kiening schloss sogar eine mehrfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Love Service, Masculine Anxiety and the Consolations of Fiction in Wolfram’s „Parzival“

    James A. Schultz
    …Curschmann Die höfische Welt in Wolframs „Parzival“ fordert von adligen Männern eine Disziplin, die ihre Freiheit, Gewalt auszuüben, ihren Umgang mit Frauen… …den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Eine Einführung, Darmstadt 1985, pp. 156–158. 36 Walter Haug: Literaturgeschichte und Triebkontrolle…
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