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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 3. GH Hs 471- 780. Anhang 1-80 (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 3). Harrassowitz, Wiesbaden 2000 Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 4. Register (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 4). Harrassowitz, Wiesbaden 2000

    Bernhard Tempel
    …Kulturbesitz (SBPrK) im Jahre 1968 den gesamten schriftstellerischen Nachlaß Hauptmanns erwarb, übernahm sie damit eine Verpflichtung, deren Ausmaße erst… …Seiten verzeichnet, und dem Register als viertem Teil liegt jetzt ein Hilfsmittel vor, das über die bloße Katalogisierung hinaus eine inhaltliche… …Manuskriptnachlasses, der sich durch seinen Umfang von 839 Signaturen mit 117.711 beschriebenen Seiten (T. 3, S. IX) wie durch eine bemerkenswerte Dichte der… …Tagebücher, erst im zweiten Teil verlagerte sich das Gewicht auf solche Manuskripte, die auch in den Entstehungskontext einzelner Werke gehören, und eine… …, was der Benutzer erwarten kann: eine formale Beschreibung, Inhaltsbeschreibung mit Datierungen, ggf. die kritisch ausgewählte Einzelverzeichnung des… …es sich um ein Register zum Katalog, nicht zum gesamten Manuskriptnachlaß. Darin liegt mehr noch als eine Einschränkung eine Stärke, denn wo der… …„Diarium 1917 bis 1933“ herausgegeben hat, ist für den angegebenen Zeitraum nur eine von neun Handschriften; betrachtet man die Beschreibungen, so zeigt sich… …geführt wurden und chronologisch wesentlich geringere Lücken aufweisen. Das „Diarium“ müßte daher eigentlich um eine Ausgabe der eigentlichen Tagebücher… …insbesondere zu umfassenderen Werken nicht nur eine Aufzählung von Signaturen, sondern eine entstehungsgeschichtliche Übersicht, differenziert nach… …. Das abschließende Register der „Personen und Sachen“ (S. 218– 304) erhält besondere Bedeutung dadurch, daß eine detaillierte Erschließung von Hauptmanns…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Andreas Daiber, Bekannte Helden in neuen Gewändern? Intertextuelles Erzählen im „Biterolf und Dietleib“ sowie am Beispiel Keies und Gaweins im „Lanzelet“, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53)

    Sonja Kerth
    …anlehnt, erläutert Daiber sein Vorgehen: Eine Analyse der Figuren, die die untersuchten Romane ihren Prätexten entliehen haben, soll Einblick geben in die… …ein konkreter Prätext nachzuweisen, sondern es könne auch ein „Mythos“, eine vor- oder außerliterarische, übergreifende Erzählwelt anzitiert werden (S… …. 10) – eine besonders für die Heldenepik wichtige methodische Unterscheidung, die Daiber in der weiteren Untersuchung leider weitgehend aus den Augen… …Anfang der 90er Jahre abgeschlossen worden zu sein. Eine Liste wichtiger neuer Literatur zum Artusroman findet sich in der Rezension von Bernd Bastert zu… …Wolframs „Parzival“, in denen Gawein und Keie jeweils eine wichtige sinnstiftende Rolle spielen. So macht Daiber für die untersuchten Artusromane eine… …zu Worms“ eine gewisse Rolle; dass die Figur im „Biterolf und Dietleib“ in intertextueller Auseinandersetzung zu diesen Texten konstituiert wurde, ist… …Untersuchung über weite Strecken eine eher konventionelle Figurenanalyse. Gewinnbringender sind die knappen Aussagen über die Figuren Hagen und Gunther, die… …gegenüber dem stofflich relevanten ersten Teil des „Nibelungenliedes“ deutlich aufgewertet sind; eine Umdeutung, die wohl eher mit Blick auf den „Walther und… …handelt es sich um eine Arbeit, die zur Diskussion anregt und zeigt, wie gewinnbringend intertextuelle Fragestellungen gerade auch für die Heldenepik sind… …Publikum von Interesse, da sie eine nur äußerst behutsam normalisierte Edition der Schwanklieder bietet, dazu sogar eine kritische Ausgabe des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Deutsch als Wissenschaftssprache im 20. Jahrhundert. Vorträge des Internationalen Symposions vom 18./19. Januar 2000, hg. von Friedhelm Debus, Franz Gustav Kollmann und Uwe Pörksen, Franz Steiner, Stuttgart 2000 (Akademie der Wissenschaften und der Literatur – Mainz, Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse Jg. 2000, Nr. 10)

    Andreas Gardt
    …weitreichende Entscheidungen erfordert, muss sich der Leser eine Systematik weitgehend selbst erschließen (ein Sachregister wäre hilfreich gewesen). Aber er wird… …eine Fülle von Argumenten, die für oder gegen eine jeweilige Position in der Frage ‚Deutsch oder Englisch‘ vorgebracht werden. Zwar wäre sicher das eine… …(Statistiken vor allem in den Beiträgen von Ammon, Stickel, Pahl); unübersehbar ist eine Staffelung nach Disziplinen (in den naturwissenschaftlichen und… …das Dänische, Finnische, Ungarische, Rumänische, Holländische, Französische etc. eintreten (Gauger 33); es ist schlicht und einfach praktisch, nur eine… …bedeutet eine Beschränkung der intellektuellen Möglichkeiten des Menschen, viele Sprachen dagegen bewirken vielfache intellektuelle Anregung (Adam 53, 57… …wirtschaftliche und technische Anwendbarkeit orientiert ist; Ehlich 275: die Erfahrung „fremden Sprachdenkens“ ist eine „hermeneutische Grunderfahrung“ – dagegen… …aber: Es ist konstitutiv für die Wissenschaften, dass ihre Inhalte gerade nicht an eine Einzelsprache gebunden sind, deshalb kann dieses Argument einer… …verhindert eine Weiterentwicklung deutschsprachiger Terminologien und Ausdrucksweisen (Stickel 140; dazu auch Hesse 280); die wissenschaftlichen Traditionen… …zunehmender Dominanz des Englischen entsteht eine Kluft zwischen Wissenschaftssprache (Englisch) und der Sprache des kulturellen Umfelds (Deutsch), wodurch… …[...] Spaltung in der Bevölkerung“); Deutschland hat eine Brückenfunktion zwischen Ost und West (Földes 207); f) ästhetischer Art: „Schönheit und Genuss“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Ente auf dem Bodensee

    Zu Wolframs „Willehalm“ 377,4 ff.
    Dieter Kartschoke
    …nichts nachsteht: groz koste ringe wac se (377,2). Darauf folgt, so wie ich es sehe, eine erneute Variation des Unsagbarkeitstopos: 425 Dieter Kartschoke… …Kommentars mehr, um den Oberflächensinn der drei Verse zu erfassen: ‚Nun seht, ob eine Ente im Bodensee zu trinken fände? Wollte sie ihn freilich austrinken… …: Hier gäbe es mehr als genug zu berichten (so wie eine Ente im Bodensee mehr als genug zu trinken findet), aber es wäre ganz und gar unmöglich, das Heer… …der Heiden in allen Einzelheiten zu schildern (wie auch eine Ente den Bodensee nicht austrinken könnte). Der Erzähler verzichtet deshalb auf eine… …grammatikalisch nicht besteht. Daran sind auch alle Übersetzer bis heute gescheitert. San-Marte (1873): „Seht, wollt’ eine Ente herbei sich lassen, / Zu trinken aus… …dem Bodensee – / Tränk’ ganz ihn aus sie, thät’s ihr weh!“ Matthias (1925): „Nun seht: wenn eine Ente käm zum Bodensee / Und söff ihn aus, bekäm’s ihr… …schlecht.“ 6 Fink/Knorr (1941): „Seht, wenn eine Ente im Bodensee trinken wollte und ihn ganz austränke, so tät ihr das wohl tüchtig weh.“ Kartschoke (1968)… …: „Seht, wenn eine kleine Ente aus dem Bodensee tränke und ihn ganz austrinken wollte, bekäme ihr das schlecht.“ Unger (1973): „Nun seht, wie eine Ente /… …Irrtum, deshalb umfasst der Abschnitt 377 auch nur 29 Verse. 7 Die Nacherzählung von Walter Johannes Schröder und Gisela Hollandt verkürzt: „Wenn eine Ente… …den Bodensee austrinken wollte, so dürfte ihr das nicht bekommen.“ 426 Die Ente auf dem Bodensee Kartschoke (1989): „Seht, wenn eine kleine Ente aus dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Andreas Gardt (Hg.), Nation und Sprache. Die Diskussion ihres Verhältnisses in Geschichte und Gegenwart, de Gruyter, Berlin, New York 2000

    Ingo Reiffenstein
    …Erfahrungen. Das Thema des vorliegenden Bandes liegt also gewissermaßen in der Luft1 und es ist dem Herausgeber zu danken, dass er dafür eine stattliche Riege… …mit diesen Fragen zu beschäftigen, und natürlich stellt sich das Problem historisch je verschieden; dennoch wäre m.E. eine generelle Klärung hilfreich… …Reich deutscher Nation, eine sehr gute Zusammenfassung mehrerer wichtiger Spezialuntersuchungen des Autors. Verfolgt wird der Weg vom Sprachadjektiv… …danken, dessen Purismus volksaufklärerische Ziele verfolgte (eine auch für Ungebildete verständliche Sprache zu sichern, S. 189 ff.). – Jochen A. Bär, der… …Einflüsse und insgesamt eine differenzierte Einstellung zum Purismus (S. 216 ff.). Vorab bietet er eine wichtige Analyse der „Semantik des Wortfeldes ‚Nation‘… …Süd [A.W. Schlegel], S. 210 ff.). Wichtig die abschließende Feststellung, dass die spätere Verengung in chauvinistische Haltungen „eine in der… …deutschen Philologie, die eine nationale Philologie war. Vor allem aber war das DWB ein Unternehmen, das wissenschaftlichen Ansprüchen verpflichtet blieb… …nachdrücklich an. Ein wichtiger, sehr persönlicher Artikel. – Christiane Schlaps 466 Buchbesprechungen steuert eine interessante Kurzfassung ihrer Heidelberger… …Tabellen. Eine Ergänzung dazu ist Hilmar Hoffmanns Aufsatz über Institution, Aufgaben und Leistungen des Goethe-Instituts (S. 495–508). Der zweite Beitrag… …sorgfältig die Standpunkte der gegenwärtigen kontroversen Diskussion über die Stellung des Deutschen in Österreich (die vor allem eine akademische ist und von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Joachim Heimerl, Systole und Diastole. Studien zur Bedeutung des Prometheussymbols im Werk Goethes. Versuch einer Neubestimmung (Cursus, Bd. 18). Iudicium, München 2001

    Volker C. Dörr
    …dem Verfasser weniger um die mythologische Figur oder den Stoff, das Mythologem, als vielmehr um eine strukturelle Größe, für die Prometheus als… …Shaftesburys als wichtigen Wegbereiters der „Autonomisierung des genialen Künstlers“ (23). Dem folgt eine Darstellung der Rolle des „Prometheussymbols in den… …frühen theoretischen Schriften des jungen Goethe“ (30), die sich aller- 621 Buchbesprechungen dings weitgehend auf eine Analyse der Shakespeare-Rede… …beschränkt. Ihr liest der Verfasser zwei Momente ab: zum einen eine „panegyrische Würdigung Shakespeares als eines neuen Prometheus“, zum anderen einen… …zunächst eine Verbindung zwischen Prometheus und Luzifer innerhalb von Goethes Kunstauffassung und Weltbild fest: Beide „Demiurgen“ fungieren als… …liege der „Urkeim“ des Dramas (61). Die Arbeit an ihm, so die These des Verfassers, werde abgebrochen, weil es in eine „konzeptionelle Pattstellung“ (71)… …Dramen-Prometheus“ (118). Eine konzeptionelle Schwäche der Studie zeigt sich darin, dass der Verfasser erst an dieser Stelle, im vierten Teil, klärt, was mit der… …überzeugend, wenn der Verfasser Werther „eine künstlerische Potenz […], zumindest aber die innere Haltung eines Künstlers“ attestiert (222), dessen Scheitern… …bedeutet, wenn eine gesamtwerkimmanente intertextuelle Lektüre eine große Zahl von durchaus disparaten Texten auf eine identische Struktur projiziert. Doch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Das „ernste Spiel“ der Kunst – Anmerkungen zum ästhetischen Perspektivismus im Romanwerk Goethes

    Andreas Anglet
    …Boisserée vom 24. November 1831 (WA IV, 49, S. 153). Vgl. zu diesem Kontext die Studien von Herman Meyer: Diese sehr ernsten Scherze. Eine Studie zu Faust II… …Studien stellt dabei jedoch eine Beziehung zu Goethes Formel vom „ernsten Spiel“ her. 2 Hier zitiert nach Wolfgang Kayser: Kunst und Spiel. Fünf… …(1799), thematisiert. Dabei zeigen beide Begriffe eine Kontinuität und zugleich die Krise der ästhetischen Repräsentation von Wirklichkeit in den Künsten… …von Material und Schaffensprozess („Spiel“). Dabei schreibt Goethe dieser Eigendynamik eine zunehmend größere sowohl heuristische als auch kritische… …Müller, 18. Februar 1830, in: Goethes Gespräche. Eine Sammlung zeitgenössischer Berichte aus seinem Umgang, auf Grund der Ausgabe und des Nachmmmmmmmm… …eine Dichtung, der „ein gewisser Ernst und eine Innigkeit“ des Gegenstands eigne, aber die formale Leichtigkeit und Klarheit fehle, während Amalie Imhof… …: Goethe-Jb. 112, 1995, S. 183-195. 13 „Dem Stofftrieb wie dem Formtrieb ist es mit ihren Foderungen ernst, weil der eine sich, beim Erkennen, auf die… …, München 1958–59, Bd. 5, S. 616. Schillers Konzept des Spiels richtet sich hier gegen eine Ästhetik, die Kunst auf die Determination durch Notwendigkeit und… …Leitbegriff „Spiel“ im Sinne von „ludus“ eine Abkoppelung der Kunst von weltanschaulich-funktionalen Vorgaben anstreben und sich gleichzeitig mit dem Anspruch… …‚Abstraktionen‘ eine „schöne Leichtigkeit“ vermissen ließen; der dritten Gruppe, den „Kleinkünstler[n]“ und „Punktierer[n]“ fehle das „Gefühl fürs Ganze“, der Sinn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    17. Anglo-Deutsches Colloquium: Texttyp und Textproduktion in der Literatur des deutschen Mittelalters Newcastle (Durham), 12.–16. 9. 2001

    Silvia Reuvekamp
    …grundlegende Kategorien der Produktion und Konstitution gerade mittelalterlicher Texte eine neue Betrachtung erfahren haben (Offenheit der Texte; Problem der… …usw.). Dabei hatte vor allem die Diskussion um eine ‚Neue Philologie‘ für das herkömmliche Autor-Werk-Konzept der Mittelalter-Philologien weitreichende… …Literaturproduktion. Denn es spricht vieles für die Annahme, dass selbst die durch Verfassernamen autorisierten Werke primär und konzeptionell auf eine für… …Strategien der Textherstellung von Autoren, Redaktoren, Schreibern und Druckern, die im Zentrum der Betrachtung standen. Hier zeigte eine terminologische… …dieser Produktion offenbart, virulent. Es wurde also nicht mehr eine zu konstruierende Autorpersönlichkeit sowie deren mögliche Lebens- oder… …Bildungsverhältnisse zum Ausgangspunkt für eine Spekulation über Arbeitsweisen und Textherstellung gemacht, sondern über die Konzeption eines Textes der Zugang zu seinen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Stefanie Stricker, Substantivbildung durch Suffixableitung um 1800. Untersucht an Personenbezeichnungen in der Sprache Goethes,Winter, Heidelberg 2000 (Germanistische Bibliothek 6)

    Peter O. Müller
    …synchroner morphologisch-semantischer Motivationsbezüge unterscheidet sich eine solche historisch-synchrone Wortbildungsanalyse von den meisten traditionellen… …Arbeiten, für die bekanntlich eine primär diachronisch-atomistische Methode charakteristisch ist. 1 Eine historisch-synchrone Wortbildungsuntersuchung stellt… …Anschluss an eine Einleitung, in der Aufbau und Ziele der Arbeit genannt sind (S. 1–5), sowie Ausführungen zum Forschungsstand (Historische Wortbildung… …[liegen]“ (S. 31). Eine „Überprüfung, daß keine unkonventionelle Verwendung übersehen worden ist“ (S. 28), war nicht für alle Wortbildungen möglich. Es folgt… …Suffixes in der Wortbildungsliteratur. Es folgen: eine Lexemliste mit Mindestbelegzahl (s.o.), die Nennung morphologischer Charakteristika (Allomorphie… …, Basiswortart bzw. Basisvariation, Flexivik), eine Funktionsklassenzuweisung einschließlich der Abgrenzung idiomatisierter Bildungen, Ausführungen zu… …auf eine stammorientierte Analyse, die bei Fleischer/ Barz 5 zum Wortbildungstyp ‚Konfixderivat‘ führt (z.B. Konfix fanat- + Suffix -iker →Fanatiker)… …, und geht stattdessen von Lexemen als Motivationsbasis aus, wobei nur in Ausnahmefällen Doppelmotivation angenommen wird. In der Regel erfolgt eine… …Sprache“, 2 Bde., Tübingen 1984/85 (Idiomatica 12, 13). 4 Hans Wellmann: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Eine… …eine Wortbildungsbasis existiert, deutlich zu trennen sind. Durch die Einbeziehung solcher lediglich herkunftssprachlich, aber nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und Interpretation, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Hermaea 81)

    Franziska Wenzel
    …kürzeren englischen Sätze sind nur durch Füllwörter an die mittelhochdeutschen Metren anzupassen etc. All dies ist wohl unvermeidlich und wäre für eine… …sowohl das Interesse an der Überlieferung als auch das an einer Interpretation beharrlich verfolgt. Eine Engführung beider Interessen darf man allerdings… …nicht erwarten in Anbetracht der immensen Stofffülle. Die Arbeit zielt zunächst auf eine umfassende Bestandsaufnahme der Überlieferungszeugen und schließt… …damit eine entsprechend komplexe Interpretation der Texte von vornherein aus. Die Dichte des Materials bringt es mit sich, dass 141 Buchbesprechungen… …Brautwerbungsepos „Salman und Morolf“ (Kap. III), sodann auf den Schwankroman „Markolfs buch“ (Kap. IV), eine unikale Reimpaarbearbeitung von Gregor Hayden (Kap. V)… …immer gleicher Weise strukturiert: Auf eine Kurzcharakteristik des jeweiligen Textes oder der jeweiligen Textgruppe folgt eine Beschreibung aller… …Überlieferungszeugen und eine Interpretation, die weitgehend an Michael Curschmanns „Markolfus deutsch“ 1 anschließt, jedoch systematisch die Facetten der Markolf-Figur… …der in Grieses Arbeit vorgelegten Präsentation des Stoffkomplexes illustrieren: Den Abschnitt zum „Dialogus“ im Kapitel III leitet eine Paraphrase ein… …illustriert ist. Eine der illuminierten Handschriften, der Stuttgarter Codex HB XIII 2, deute durch die Anordnung der Bilder auf ein Programm der… …Rückeroberung der Ehefrau konzipiert und zugleich als Brautwerbung um die treue Afer. Eine derartige Sinnerzeugung leitet Griese von einem „bewußten…
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