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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    „Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten?“ Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes„Novelle“

    Daniel Hoffmann
    …Grund für seine Arbeit an der Stammburg gibt der Fürst-Oheim an, man wolle „diese Wildnis zugänglicher [...] machen, denn mehr bedarf es nicht um jeden… …den Prozeß der Rückholung von Kultur in Natur veranschaulicht, hält sie diesen Prozeß an.“ 5 Dass diese Arbeit letztlich misslingen muss, weil die Natur… …von dichtem Herbstnebel erfüllten Morgen spielt, wird diese Eitelkeit sichtbar. Einige unter den Reitern, die auf den Auszug zur Jagd warten, können… …Menschenmenge des Jahrmarktes, bemerkt diese bei allen Marktbesuchern, unabhängig von ihrer sozialen Stellung, ein Übermaß an Gewandung, dass sie alle „mehr Stoff… …. 533. 7 Nach Gerhard Kaiser betrifft diese Freiheit die Menschen des Fürstentums „nicht als politische, aber als ökonomische Subjekte.“ ([Anm. 5], S… …. 249). 8 Goethe [Anm. 2], S. 533. 9 Ebd. 10 Ebd. Horst Fritz deutet diese Eitelkeit als „Folge der primär auf sich selbst fixierten Subjektivität und… …„Sehrohr“ 13 den Brand auf dem Marktplatz. Diese Szene ist also nach dem gleichen Muster konstruiert wie die vorige. Der Gegensatz ist jedoch verschärft zu… …diese oder jene dunkle Stelle oder Wendung aufhellen lässt“, birgt sie nach Gerhard Schulz doch die Gefahr, „durch gewisse Begriffe und Vorstellungen die… …„Novelle“ in die Nähe von Goethes lebenslanger Auseinandersetzung mit der Bibel rückt. Diese Nähe ist allein schon deswegen nicht von der Hand zu weisen, weil… …Lebensbezüge; nun ist der Araber mit Kameel und Pferd so innig verwandt als Leib mit Seele, ihm kann nichts begegnen, was nicht auch diese Geschöpfe zugleich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2001

    Ursula Rieke, Studien zur Herausbildung der neuhochdeutschen Orthographie. Die Markierung der Vokalquantitäten in deutschsprachigen Bibeldrucken des 16.-18. Jahrhunderts, Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1998 (Studien zur Geschichte der deutschen Sprache 1)

    Ursula Götz
    …1797 gedruckt wurden. Landschaftlich ordnet U. Rieke diese Texte sieben „Druckersprachen“ (S. 25) zu, die durch einen (Lüneburg, Köln, Frankfurt… …übereinstimmender Abschnitt (zehn Kapitel des Matthäus-Evangeliums) ausgewertet. Diese 26 Textabschnitte stehen dem Benutzer auf einer CD vollständig zur Verfügung… …Entwicklungspunkten fehlen, sind diese Graphiken allerdings etwas schwer zu lesen. Es ist aber deutlich zu erkennen, dass die Schreibungen sich insgesamt (mit einzelnen… …Ausreißern) linear auf die heutige Rechtschreibnorm zu bewegen. Diese Entwicklung verläuft im Bereich der Vokallängenbezeichnung konsequenter als bei den… …der Ermittlung von Quantitäten in historischen und überdies sprachlandschaftlich unterschiedlichen Texten nicht stellt. Diese Überlegungen werden aber… …methodische Auseinandersetzung verdient, aus der heraus die Verfasserin sicher eine Möglichkeit gefunden hätte, auch diese Fälle bei der empirischen Analyse zu… …bestimmten Teilbereichen erreicht ist. An einzelnen Stellen der Arbeit finden sich beiläufige Hinweise in diese Richtung. So schreibt U. Rieke zum Frankfurter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Christian Kassung, EntropieGeschichten. Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ im Diskurs der modernen Physik. Fink, München 2001.

    Albert Kümmel
    …gewidmet ist. Die Kennzeichnung dieser Textabschnitte als „Dispositio“ und „Elocutio“ durchkreuzt jedoch diese Dichotomisierung und lässt sie durchsichtig… …abhängen von seiner Position als Beobachter. Um Missverständnissen vorzubeugen, sei betont, dass eben diese Beobachterabhängigkeit schon mitreflektiert ist… …Transparenz macht Kassung deutlich, dass die statistische Fassung des so genannten zweiten thermodynamischen Gesetzes vor allem durch Ludwig Boltzmann diese… …mathematische Formel. Diese seiner Leserschaft zuzumuten und gleichzeitig ihr wenigstens rudimentäres Verständnis zu ermöglichen, macht Kassungs Arbeit… …. Ergo kann nicht nur die Literaturwissenschaft, sondern auch die Physik aus Kassungs Darstellung lernen, die auf diese Weise selbst Teil der… …Informationsbegriff und mit der damit verbundenen Einführung des Beobachters zweiter Ordnung an. Diese Kontamination schreibt Kassung einem unglaublich wirkmächtigen… …analysiert werden kann. Ein Beobachter zweiter Ordnung stellt die Zusammenhänge her und bestimmt auf diese Weise die Richtung des Geschehens. V. Eben dies… …einem irreversiblen Ereignis wird, muss er in die Ordnung einer Nachträglichkeit eingetragen sein. Diese sei, zu guter Letzt, am Wetterbericht des… …beginnen müsste, um verloren zu gehen, und eben damit unwiderruflich immer schon begonnen hat. Diese Suche mäandert durch das erste Kapitel als Suche nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Das „Blumfeld“-Fragment: Vom Unglück verwirklichter Hoffnung. Noch einmal zur Frage der Komik bei Franz Kafka

    Serena Grazzini
    …Garantie von Sinnzusammenhängen wird, sollten diese letzten auch erst durch die Methode des Schreibens entstanden sein. Kaum ein besseres Beispiel als die… …: Aufzeichnungen zu Kafka, in: Ders.: Prismen. Kulturkritik und Gesellschaft, Baden-Baden 1969, S. 302-342, hier S. 304.) 6 Exemplarisch für diese Auffassung sei… …wenigstens das letzte Wort zu überlassen, machen diese Autoren auf die Möglichkeit aufmerksam, Kafka komisch zu lesen, wobei sie das Lächerliche-Komische… …Abschiedsfeste“ von den Machtinstanzen gefeiert werden, die auf diese Weise „ihrer Autorität und Dignität beraubt“ und als „Popanze der Macht“ entlarvt werden. 17… …erkennt: der Kafka hat mich also auf den Arm genommen, und es hat schon ein Weilchen gedauert, bis ich es durchschaut habe. Ich habe auf diese ganze absurde… …könne, oder sie stellen das Mittel dar, sich über das Vernichtende definitiv hinwegzusetzen, als ob ein Lachausbruch diese magische Kraft in der Tat… …besäße. Es ist nicht schwer zu merken, wie diese Lektüren das Komische in seinen verschiedenen Formen nicht als eine Eigenschaft des Textes, sondern… …allem von der Postmoderne vertreten wird, betont diese soziale Seite: 20 Michel Vanoosthuyse: Le rire de Kafka, in: Entre critique et rire. ‚Le Disparu‘… …Tat eine wäre. Diese Auffassungen beruhen offensichtlich auf einer Verabsolutierung: Dass die Komik auch subversive Funktionen annehmen kann, bedeutet… …. 23 Diese Theorien orientieren sich hauptsächlich am lebensphilosophischen Essay Henri Bergsons über das Lachen, an der psychoanalytischen Studie von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Gottfrieds von Straßburg „Tristan“, Santiago de Compostela, 5.–8. April 2000

    Detlef Goller
    …exemplarischen Stellen gezeigt, wie Gottfried diese Art meditativen, memorierenden Erinnerns des Erzählten in seiner Erzählung fruchtbar macht. Den Minnetrank… …Henrike Lähnemann (Tübingen) in ihrer Vorlage bei Sündenfallallusionen im ‚Tristan‘ von einem spielerischen Umgang Gottfrieds aus, wobei diese auch keine… …anhand exponierter Beispiele (der lebenden brôt, wârer helicôn, Minnegrottenallegorese) vor. Insgesamt interpretierte Wachinger diese als indirekte… …Anspielungen und nicht als explizite Analogien. Diese Anspielungen seien Teil der weltlich-literarischen Diskurse des Romans, wobei ihre Anzahl und ihr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Harald Tausch, Entfernung der Antike. Carl Ludwig Fernow im Kontext der Kunsttheorie um 1800 (Reihe: Studien zur deutschen Literatur, Band 156). Niemeyer, Tübingen 2000.

    Ansgar M. Cordie
    …insgesamt ein Kunstwerk als Analogon an die Seite zu stellen (S. 51–61). Doch noch diese Bindung der Kunst an die Natur gibt Fernow auf. Er schreibt eine… …Nacktheit der griechischen Plastik. Durch diese Formalisierung der Antikenrezeption werden freilich beide abstrakt, die moderne Kunst wie ihr klassisches… …klassizistischer Einspruch gegen diese Grenzverletzungen hat freilich den archäologischen Befund gegen sich: Griechische Plastik war farbig und ihre kultische… …Beliebigwerden der künstlerischen Ausdrucksformen kompensieren soll. Diese Beliebigkeit wird für Fernow an Canovas Grabmonument für Erzherzogin Maria Christina von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Jerry Schuchalter, Narratives of America and the Frontier in Nineteenth-Century German Literature, Peter Lang, New York, Washington, D.C. 2000 (North American Studies in Nineteenth-Century German Literature 25).

    Wynfrid Kriegleder
    …diese Romane gerade durch das exotische „setting“ und die Notwendigkeit der Spannungserzeugung immer wieder die etablierten Bilder und bieten dissonante… …Familienidyll hinausläuft; in diese Gruppe seien vor allem Charles Sealsfields Erzähltexte einzuordnen. Die zweite Kategorie sind „Narratives of Geld and Geist“… …zähmenden Wildnis, abhängt, dass mit dem Ende der „frontier“ die unvermeidliche Europäisierung des amerikanischen Paradieses nicht mehr aufzuhalten ist, diese… …germanistischen Betriebsblindheit manche Aussichten eröffnet. Im Interesse einer größeren Internationalität der germanistischen Literaturwissenschaft ist diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001
    Steffen Martus
    …ihrer unsicheren Lage zur Selbstlegitimation nutzt. Die folgende Studie untersucht diese Veränderung in einem Dreischritt, der schlaglichtartig die Zeit… …Freilich macht gerade die Kritik darauf aufmerksam, dass diese Negativität tatsächlich eine Positivität ist, denn sie vervielfacht die literarische… …und anderen von Johann Christoph Gottsched, Bd. II, Hildesheim, New York 1975, S. 108. Für den Hinweis auf diese Stelle danke ich Norbert Christian Wolf… …kritischen Kommunikationslage. 483 Steffen Martus personen etwas gelegen ist“. Er antwortet auf diese im eigentlichen Sinn unkritische Lage, indem er seine… …„Betrachtungen über die Auslachens=Würdigkeit“ die ungelenken Verhaltensweisen der Gelehrten ein und führt diese unter anderem darauf zurück, dass hier „nur allein… …Krieg aller gegen alle. Ebenso wenig wie diese offene Kommunikation einen Platz in der feudalen Ordnung der Dinge mit stabilen Adressierungsmustern hat… …Selbstkritik, indem er eine fortlaufende Verbesserung des Werks in Aussicht stellt, diese auch tatsächlich durchführt und so gleichsam die Geschichte der im… …Schriften macht deren Wert aus. Diese persönliche Energieinvestition bedarf jedoch einer Markierung. Hier hat man es im literarischen Diskurs zunehmend schwer… …seines Namens auf dem Titelblatt verteidigen, weil er sich zuvor mehrfach gegen diese Autorisierungspraktik gewendet hat22 – es sei nicht aus… …gelten ist […] eine mühsame Aufgabe“, zumal dann, wenn diese nichts weiter als eine habitualisierte oder verkörperlichte und damit naturalisierte Form…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Ankündigung eines DFG-Symposions: „Rhetorik – Figuration und Performanz“ vom 23. bis 26. September 2002

    Jürgen Fohrmann
    …Performativitätsdiskussion der Medien u.a.m. Das vorgeschlagene Symposion verfolgt das Ziel, diese Diskussionen durch ihren systematischen Rückbezug auf Probleme der Rhetorik… …auch das Arsenal der Kunst-Figuren. Als Argumentationslehre beschäftigt sie sich damit, wie diese Loci verwaltet und verwertet werden. Dafür steht in der… …Enttheologisierung des Sprachursprungs ist diese Grundlage der Topik entfallen. Die Geschichte produziert ständig Neues und ist nicht länger das Arsenal einer… …Textuniversum also gespalten, um eine Negation des Rhetorischen zu ermöglichen? Zu fragen ist, ob sich über diese Annahmen hinaus ein Forschungsprogramm… …operieren: dass Sprache nicht zunächst Bezeichnung, sondern Bewirkung von Tatsachen ist. Fast alle kritischen Revisionen, denen diese Theorie unterzogen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2001

    Aktualität des Sophokles. Zur Übersetzung und Inszenierung der „Antigone“: Ein unveröffentlichter Brief von Rudolf Abeken an Karl Solger (Weimar, 1809)

    Anne Baillot
    …unüberbrückbar empfunden wurde. Diese zwei Textsphären traten aber umso weniger in Kontakt, je mehr sie Interpretationen derselben Texte voraussetzten, welche nur… …streng philologische, der Voß’ Übersetzung des Homer7 als Muster galt. Diese basierte auf einer maximalen metrischen und syntaktischen Treue zum Original… …solches Werk hatte zum Zweck, den „Geist“ der Tragiker wiederzubeleben, ja zu vergegenwärtigen: Diese Wiederbelebung [vergangener Zeiten] muß auf alle… …lediglich, zum besseren Verständnis des sophokleischen Werkes das ihm Mögliche geleistet zu haben: Eben diese hohe Ansicht aber muß die Wiederholung der… …einer unendlichen Aufgabe gemacht werden. […] Diese Betrachtung gibt mir den Muth und, wie ich glaube, auch das Recht, zu einer Zeit, wo mehrere… …entdeckt werden muss, indem sie in ihrer Geschichtlichkeit dargestellt werden. Diese übersetzungstheoretische Hellsichtigkeit Solgers hatte in dem Brief- und… …Kommentare von Voß zur Übersetzung und seine metrischen Korrekturen sind markante Beispiele für diese Teilnahme der Freunde am Kern der Übersetzungsarbeit. 18… …der „Antigone“, die darauf hinweisen, wie stark die gesamte Solger’sche Philosophie mit Sophokles-Bezügen durchsetzt ist. Es ist wohl zu wenig, diese… …kann zweifelsohne der Aussage Tiecks in NS I, 155 nur zustimmen, wenn er schreibt, „diese Krankheit bildete in aller Hinsicht eine Epoche in seinem… …Arbeit zum Grunde legen und diese nur deutschen Ohren mehr annähern. 26 Während der ganzen Inszenierungsarbeit blieb Solger im Hintergrunde anwesend; so…
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