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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des "Lucidarius"
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …sekundäres Rezeptionszeugnis bewertet haben. In Abgrenzung zu den insbesondere von Georg Steer vorgetragenen Thesen kommt die Verfasserin zu dem Ergebnis, dass… …A-Prolog zugrunde gelegt haben 6 : 5 10 15 20 B6 Diz [buch heizit lucidarius. v! ist] von recht g[eheizin sus. wan iz] ist ein erluchtere. an [dem buche]… …. 6 Gottschall/Steer haben die erst im 14. Jh. geschriebene Deutschordenshandschrift B2 (Berlin, SB, mgo 26) als Leithandschrift für ihre… …ein uniformer Autortext stand, dann muss ein x-Redaktor auf Basis der längeren Fassung y schon bald eine erste Kürzung und Veränderung vorgenommen haben… …Vorzugsstellung“ (S. 67*) eingeräumt haben. Obwohl die Herausgeber allen Handschriften dieser Stufe „alte und gute Vorlagen“ (S. 66*) attestieren, bewerten sie die… …und dem „Passional“ sowie den Privilegien des Deutschen Ordens. Gottschall/Steer [Anm. 1], S. 11*, haben die Handschrift in die Mitte des 14… …„R1 den A-Prolog nur durch Vorlagenwechsel mit der Textform y15“ (S. 69*f.) kennengelernt haben. Textüberschneidung mit y15 können Gottschall/Steer… …einen späteren Redaktor des 13. Jahrhunderts oder – wie bei R1 – sogar des 15. Jahrhunderts veranlasst haben, aus einer anderen Vorlage ausgerechnet den… …Vorlagenwechsel genommen haben, ihn dann aber wiederum in Vers 4– 5 durch zwei Verse des B-Prologes (+ eigene Gestaltungsänderung) ersetzt, den zerstörten Reim… …wenig später aber unverbessert gelassen haben. Zudem fügen sich die Verse 3– 5 in Wortschatz und Schreibung ganz in den übrigen Text des A-Prologes ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der ?Lucidarius? als Quelle Wolframs

    Eberhard Nellmann
    …ganz unterschiedlichen Zuschnitts sollen demnach Wolfram bzw. seinen Gewährsleuten Material geliefert haben. Für eine Reihe von orientalischen… …haben und die großen Enzyklopädien des Mittelalters anders aussehen, hat man Hagens Gedanken später nicht weiter verfolgt. Allgemein nimmt man heute an… …glaube ich in meinem Parzivalkommentar geboten zu haben. 24 Angesichts der immer noch vorherrschenden Unsicherheit der Forschung möchte ich die Chance… …im Paradiesesfluss Euphrat – mag dabei eine Rolle gespielt haben. 54 Nahe beim Paradies, so berichtet der „Lucidarius“, liegt das Gebirge Caucasus, wo… …: Babylônie 65 ie truoc am grif die groesten wîte nâch heiden worte strîte. 66 Wir haben bisher auf verhältnismäßig engem Raum67 (ca. 180 Prosazeilen) eine… …Alexander“ gegeben haben. Dort muss es, wie wir aus der Paralleldarstellung im „Vorauer Alexander“ (vv. 671–681) ersehen können, einen größeren Städtevergleich… …gegeben haben, der seinerseits auf die Res gestae Alexandri (I,31) des Julius Valerius zurückgeht. Wenn wir die große Lücke im Versbestand des „Straßburger… …haben entsprechend auch die längsten Umlaufzeiten: Saturn dreißig, Jupiter zwölf Jahre (Lucid. 47,15 f. und 48,17). unmazen hoch an dem himel soll auch… …Ähnliches formuliert der „Lucidarius“ (46,2 f.) 80 : So die sunne ob der erde ist, so haben wir den dac. So die sunne cumet under die erde, so haben wir die… …zwei haben. Hier darf man nicht allzu fest zugreifen. Grundsätzlich gilt Kunitzschs Feststellung, dass „genauere Vorstellungen der astrologischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zwischen Utopie und Mythos

    Der Brief des Priester Johannes
    Udo Friedrich
    …seine symbolischen Konstituenten haben weniger Aufmerksamkeit gefunden: etwa die Frage nach Gattung und Raumstruktur sowie die nach dem kulturellen… …heilt. Bekenntnis zum Glauben und Taufakt haben Auswirkungen auch auf die Gesundheit. 41 Der mythischen Konfiguration des Raumes entspricht, dass der… …der Welt besitzen aber ihr Pendant in ihrem Zentrum. Burkhart von Straßburg, der im Jahr 1175 im Auftrag Barbarossas Ägypten und Syrien bereist haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zur Frage der "Rückbildung' (retrograden Ableitung) als Möglichkeit der Wortbildung

    Johannes Erben
    …Sprachbeschreibung hineingehört oder nur in einer historischen Grammatik einen Platz hat, wie dies J. Grimm, W. Wilmanns, H. Paul und W. Henzen gezeigt haben. Ich habe… …einer synchronischen Beschreibung der gegenwartssprachlichen Wortbildung die Frage, ob Rückbildungen hier überhaupt einen systematischen Platz haben, und… …Mannheimer Instituts für deutsche Sprache den Versuch einer Bestandsaufnahme unternommen haben – mit der Aufgabe, Typen und Tendenzen in der Wortbildung der… …formal und inhaltlich-funktional zusammengehöriger Bildungen wie Sanftmut und Sanftmütigkeit (beide haben das Adjektiv sanftmütig als Motivationsbasis)… …Wortbildungsversuche nur teilweise Erfolg haben und nicht immer zu sprachüblichen Wortschatzeinheiten führen, sind sie doch bei einer Bestandsaufnahme der Typen und… …als Entsprechung haben, außer Betracht lassen, obwohl auch Gisela Zifonun, auf deren frühe Arbeit über Präfixverben sich Elke Donalies dabei beruft, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …12. bis 16. Jhs. Interesse; c. seit ca. 1980/90 haben körper- und geschlechtergeschichtliche Fragen einerseits dazu geführt, die Themenbereiche Liebe… …vermuten (was zu einer inzwischen kaum mehr überschaubaren Literatur zur Homosexualität geführt hat 1 ), haben andererseits dazu geführt, hinter den… …(“lost sensibility”). Er meint, im Mittelalter “a way of loving” (“a kind of love”) vorgefunden zu haben, die seiner eigenen, Jaegers, Erfahrung… …12. Jhs. zu bestimmen: Haben wir es dort mit erotisch-sexuellem Begehren oder aber mit Freundschaftsbezeugungen zu tun? 6 Im Folgenden konzentriere ich… …für eine homosexuelle Liebe gegeben sind (S. 14), d.h. z.B. ohne dass sich die männlichen Briefpartner überhaupt gesehen haben. Doch ausgerechnet dieses… …dies keine neue Einsicht innerhalb der Mediävistik. 109 Rüdiger Schnell Personen anwendbar war. 22 Offensichtlich haben wir es nicht mit einer… …eindeutigen Zuweisung erbracht haben. Hinter Jaegers auf das 12. Jh. zielende Schlussfolgerungen ist jedenfalls ein großes Fragezeichen zu setzen. 9. Falsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Visualität, Geste, Schrift

    Zu einem neuen Untersuchungsfeld der Mediävistik
    Jan-Dirk Müller
    …bei der Begrüßung (das allerdings auf anderen Stufen der Evolution geradezu die entgegengesetzte Bedeutung haben kann, wenn man der Verhaltensforschung… …wiedergegeben ist, durchaus Zeichencharakter zubilligt, insofern dort „Gesten ganz spezifische Funktionen haben“ und „nicht als unkontrollierte Expressivität oder… …verhält und der Grad der Semiotisierung in literarischen Texten höher ist. Gewiss haben etwa Althoffs Analysen frühmittelalterlicher Chroniken… …untersuchten Akten also Tränen vergossen wurden, dann könnte man das zwar erwartet haben, doch wären solche Tränen keineswegs ‚bloße Inszenierung‘, vielmehr… …Gunther bei der Werbung um Brünhild vertreten, weil dieser aus eigener Kraft keinen Erfolg haben kann. Dazu ist es nötig, dass Brünhild Gunther als Werber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein "zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen"

    Werner Besch
    …Textbelege haben relativ rasch den Dreibänder als Illusion erscheinen lassen. Die Corpus-Erweiterung mag ebenfalls in diese Richtung gewirkt haben. Das Vorwort… …Herausgeber am Anfang klar formuliert haben und denen sie mit ihrem Glossar-Corpus und einer knappen Wörterbuchfassung eigentlich entgehen wollten? In Band 3, S… …Varianten gibt, die im Wörterbuch natürlich nur al- 139 Werner Besch phabetisch aufgereiht erscheinen können. Wir haben einige Kenntnisse über…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Anleitung zu einer "pervertierten Totenklage'?

    Zu einem missverstandenen Spruch Bruder Wernhers
    Dietlind Gade
    …diesem Fall müsse es die Bedeutung haben: ‚durch letztwillige Anordnung verfügen‘. 9 Gemeint wäre dann im Eingangsvers: ‚Nun behalte, wer den Kargen… …haben wird, dass ihn seine Frau und seine Kinder des Geizes wegen hassen.‘ Freilich ergibt der erste Vers als ganzer nun keinen rechten Sinn mehr, weil… …: ‚Nun schaut, wer um den Geizigen trauert, wenn er (der Geizige) das fertig gebracht haben wird, dass ihn seine Frau und seine Kinder des Geizes wegen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.-23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …nicht in der genannten Weise autorisiert sein. Die Folgerung dürfte bei manchem der anwesenden Editoren Anklang gefunden haben: Der Editor historischer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. B: Ergänzungsreihe 8), X + 237 Seiten, 22 Abb.

    Uta Goerlitz
    …der deutschen Handschriften des Mittelalters in der Bayerischen Staatsbibliothek in München Maßstäbe gesetzt haben. Der Band tritt damit in eine Reihe…
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