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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Literarische Unschärfe

    Zu ihrer Poetik und ihrem frühneuzeitlichen Debüt bei Klaj und Brockes
    Christian Metz
    …haben. Vgl. Hüppauf [Anm. 1], S. 258. 495 Christian Metz einem visuellen Medium, der Schrift“ 23 gegenüber tritt. Das Auge ist der „der Schriftlichkeit… …ohne ihr relationales Phänomen, die Unschärfe, zu haben war. Drei Formationen der Unschärfe kommen im Rahmen dieser Neuorientierung entscheidende… …, während seine Leser sich mit einem Text auseinanderzusetzen haben. Nach der Kultur-Technik relationaler Schärfe und Unschärfe richtet sich ebenfalls die… …Vorlagen neu zu akzentuieren. Im Zentrum steht jetzt Magdalenas Blickweise, während die Erzählungen von den Männern nur noch eine rahmende Funktion haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Zeitregime im deutschen Neujahrsgedicht des 18. Jahrhunderts

    Nicolas Detering
    …an, in dem es heißt, „Was haben alle Stände | Vor Angst und Weh gefühlt; wie huben wir die Hände | Vor Furcht und Zittern auf | als Magog Kraut und… …haben. 1725 schrieb Johann Ulrich König eine dialogische Serenade zum höfischen Neujahrsfest des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, in dem die… …Zeitpartikel, die das vergangene Jahr ausgemacht haben und für die er Gott zu danken habe. 44 So fromm die Gedichte bisweilen auch klingen, diese Andacht zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …uns unzählige Varianten des Lachens geläufig. Wir kennen das homerische Gelächter, ein irres, hysterisches oder diabolisches Lachen, wir haben vom… …geschüttelt haben. Die Beobachtung Kants ist leicht nachvollziehbar, das Lachen sei ein „Affekt, der die Eingeweide und das Zwerchfell bewegt“. 1 Überblickt man… …ist, er übersieht aber das, was sich in der Nähe befindet. Theodoros, der Dialogpartner des Sokrates, will das erklärt haben. Und Sokrates fährt fort: 2… …haben, daß er, was im Himmel wäre, wohl strebte zu erfahren, was aber vor ihm läge und zu seinen Füßen, ihm unbekannt bliebe. 6 Der Mathematiker und… …Reflexionen über das Lachen von einer Differenz aus, die Kant, Jean Paul und andere ebenfalls gesehen haben, der Differenz von Spannung und Entspannung. Er… …sei ein Abgrund. 21 Sein Irrtum muss durch eine Handlung offenbar werden; so wird er uns anschaulich. Wir, die Leser, haben einen anderen Blick auf die… …eine sinnliche Lust ist, die „Selbstgenuss“ verschafft, ohne eine Erkenntnisleistung ist der nicht zu haben. Das zeigt zur Genüge schon der Kontrast… …einem Käfig nach Hamburg gebracht. Überleben kann er nur, wenn er sich an die Menschen anpasst, auch wenn sie nichts an sich haben, was ihn reizt. „Es war… …sie dem Affen ihr Wissen vom Unterschied zwischen Menschen- und Affennatur unterstellen, das er, der gerade erst gefangen wurde, nicht haben kann. Er… …ist, dass es sogar Bauwerke zum Einsturz bringen könnte, haben die Affen in der Tat allen Grund. Sie lachen nämlich darüber, dass Menschen in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Mareike Schildmann

    Robert Walsers Kinder und das Entwicklungswissen um 1900
    Mareike Schildmann
    …verpflichtet gezeigt haben. 19 Die Einbildungskraft, die im klassischen Bildungsdiskurs als Katalysator von Entwicklung fungiert, indem sie das Subjekt befähigt… …und langen Laufes ihrer paläontologischen Entwickelung nach den Gesetzen der Vererbung und Anpassung durchlaufen haben.“ (Ernst Haeckel: Generelle… …auch historisch die Erforschung und Normierung von Entwicklung vorangetrieben haben. 40 Bei der 33 Claparède [Anm. 14]. 34 Karl Groos: Die Spiele der… …behauptet, nie eine Kindheit gehabt zu haben (vgl. SW 11, 144), auch Simon und Joseph, die Protagonisten aus den anderen Romanen Walsers, verdrängen die… …, Sinnlichkeit, Unwissenheit – schlicht schneller überwunden zu haben schienen. 52 Mit der Entstehung der bürgerlichen Kleinfamilie und der Durchsetzung eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Die Lust zu fabulieren

    Märchenhaftes Erzählen im frühen 20. Jahrhundert
    Sophia Könemann
    …, haben sich im 19. Jahrhundert die Situationen, in denen noch jenseits der Schrift erzählt wird, auf wenige Settings verengt. Dazu gehört die häusliche… …entnommen, ‚geglättet’ und für den Hausgebrauch fixiert haben. Nichts hat die Charakteristik des Märchens so stark geprägt wie die ab 1812/15 in immer neuen… …Erzählungen, die weiterhin Mustern der Mündlichkeit folgen, sich am Märchen orientieren und Volkstümliches aufgreifen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben… …bereits vergessen haben. Wenn wir Sprichworte mithin als gleichsam entwurzelte gebrauchen, transportiert die Sprache vergessene Geschichten und Erfahrungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Alexander Honold, Edith Anna Kunz, Hans-Jürgen Schrader (Hg.): Goethe als Literatur-Figur, Göttingen: Wallstein 2016.

    Claude Haas
    …Fortwirkens versteht, 2 haben Alexander Honold, Edith Anna Kunz und Hans-Jürgen Schrader nun eine Studie vorgelegt, die sich konsequent der Rolle Goethes in der… …Einleitung samt Bibliographie (S. 7–14) unumwunden zu, dass sie noch nicht einmal mit dieser Wahl eine vollgültige Lücke oder Nische ausfindig gemacht haben… …Bilderverbot entpuppen könnte, kein großes Aufhebens gemacht zu haben. Dass Goethe und seine früh einsetzende Industrie und Verwaltung die nach ihm kommende… …haben mag, weit weniger ,vergnüglich‘ ausfallen als die Mann’schen, zeigt der auf Honold folgende Beitrag Ralf Simons (S. 193–209). Simon lässt sich zu… …Gegner zahlreicher der hier versammelten Aufsätze bildet und den bloß gestellt zu haben vielen literarischen Autoren bereits an sich als bahnbrechende… …schmälern zu wollen. Auf einer großen Frage lässt dieser seine Leser allerdings sitzen. Haben Schrifstellerinnen an Goethe-Figuren bislang einfach kein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Thomas Gann, Marianne Schuller (Hg.): Fleck, Glanz, Finsternis. Zur Poetik der Oberfläche bei Adalbert Stifter, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Wolfgang Hottner
    …1900, die die darstellerische Orientierung an Oberflächen programmatisch herausgestellt haben. 3 Ausgehend von den Erkenntnissen des Sammelbandes…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Sarina Tschachtli: Körper- und Sinngrenzen. Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius, Paderborn: Wilhelm Fink 2017 (= zugl. Diss. Universität Zürich).

    Nicola Kaminski
    …Schaaff- Fleisch“ (Horr. I/2, S. 4; Herv. NK) nicht hoch im Kurs stehen läßt, haben auch die glücklich aus der ‚Liebeswahl‘ hervorgehenden Figuren nichts… …. 131] nicht viel zu tun haben) wenig. Schön wäre es gewesen, den das Anatomische Theater in Leiden darstellenden Kupferstich von 1610, an dem die… …Verfasserin präzise die Fragestellung ihrer Arbeit exponiert, in einer deutlich größeren Abbildung vor sich zu haben, die auch Detailbeobachtungen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …nicht anders, als viel über 68 zu sagen und damit unfreiwillig zu belegen, dass 67 ohne 68 nicht zu haben ist. Marbach am Neckar Robert Zwarg 639…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Der schone vundelinc

    Ergänzungen zur sog. "Amorbacher Handschrift" des deutschen Prosa-"Lancelot" - Zwei Doppelblätter einer Handschrift aus Mespelbrunn
    Annika Wirtz, Hans-Joachim Ziegeler
    …Urkunde) geführt haben, haben die beiden Pergament-Doppelblätter keinen Schaden genommen, so dass die Schrift – bis auf sehr wenige beeinträchtigte Stellen –… …entsprechenden (übereinstimmenden) 10 Schnittspuren am Falz der beiden Blätter erkennen lässt; für den Zweck, für den sie zuletzt gedient haben, muss diese Lage… …entsprechende Ansicht vertreten (s.o. Anm. 1), und er dürfte damit auch das Richtige getroffen haben. Zwar sind die Amorbacher 5 Auch hier hat dankenswerterweise… …überlieferten 178 Zeilen in Kluges Ausgabe dürften also zwischen 274 und 286 Zeilen in der Handschrift umfasst haben, das entspricht sehr genau den 280 Zeilen… …unmarkierte dürften sich etwa die Waage halten; wir haben in der Transkription i mit Akut als , ohne Akut als gesetzt. Punkte sind reichlich verwendet, sie…
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