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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Narration im Zeichen von Kontingenz(macht). "Teuerdank" und "Fortunatus"

    Nicola Kaminski
    …zu haben. 3 Zwischen dem nach dem Vorbild von „Cronicken [...] vnnd hi torien“ 4 auf Brautwerbung ausziehenden ritterlichen Helden 5 und dem auf gut… …Ausgaben […] haben Quartformat, große Drucktypen und große schöne Holzschnitte. […] Die frühen Drucke wurden, da Drucke damals Seltenheitswert hatten… …bislang nicht in den vergleichenden Blick der Forschung geraten sind, muß darum tieferliegende Gründe haben. „Volksbücher sind Texte im Niemandsland… …einzigartigen Helden nach, tradiert er seine, des Kaisers, „warhait“ als gedechtnus; andere Helden haben ihre eigenen ‚Erenholde‘ (und also auch eigene… …(ebd.) zu erkennen. ‚Richtig‘ gelesen haben werden sie, unterstellt man (was freilich alles andere als zwingend erscheint) ihr Ende als Indikator eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Kritik der poetologischen Übereinkunft. Zur Dekonstruktion von Erzählprinzipien in Christoph Martin Wielands "Hexameron von Rosenhain" und E.T.A. Hoffmanns "Die Serapions-Brüder"

    Christoph Kleinschmidt
    …Zusammenkommen indes nicht nur dem Zufall geschuldet sind, zeigt sich am Ende des Zyklus. So haben zumindest zwei der Anwesenden (Julie Haldenstein und Baron von… …Feststellung Lothars, die sich zum Ende des ersten Abends zwar in eine heitere Stimmung aufgelöst haben wird, den Leser jedoch zunächst mit einer disharmonischen… …erstes Beisammensein nach langer Trennung gar nicht so erfreulich ist, als wir es uns wohl gedacht haben mochten. (SB 13) Dieser dialogischen Grundstruktur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815-1848)

    Dirk Göttsche
    …kollektive Gedächtnis, und zwar auch mit Bezug auf die Befreiungskriege, an denen die Protagonisten der jüngeren Generation als Schüler noch nicht haben… …vorübergebraust, und wo nicht andre Stürme die Erinnerung an jene verlöscht haben, scheint wie in nie gestörter Ruhe Feld und Flur zu lächeln und von der… …Opportunisten, die sich nur „bürgerlicher Vortheile“ wegen verpflichtet haben (S. 10); einer hofft auf diese Weise „nach der Rückkehr Salzinspektor zu werden“ (S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Krieg und Romankrise: Ernst Jüngers Erzählung "Sturm"

    Peter Uwe Hohendahl
    …individuelle. Mit dem Schwinden des festen Koordinatennetzes haben aber auch alle darin eingetragenen Kurven ihre Bildgestalt eingebüßt. So wenig sich der… …haben, der ihnen erlaubt, sich zwischen den Kampfhandlungen vom Krieg zu distanzieren und Fragen zu diskutieren, die sie vor dem Beginn des Krieges… …beschäftigt haben. Im Unterschied zu dem Pionierleutnant von Horn, der kurz vor der Schlacht zu ihnen stößt, sind sie keine Berufssoldaten, sondern Freiwillige… …, die sich für die Teilnahme entschieden haben, obwohl sie, wie in den Gesprächen erwähnt wird, andere Optionen gehabt hätten. Das heißt, der Krieg, der… …der drei Freiwilligen. Sie werden als Künstler und Intellektuelle vorgestellt, die ihre „Weltanschauung“ vor dem Krieg ausgebildet haben und den Krieg… …Menschen, auch ohne einen Befehl erhalten zu haben. Der Erzähler referiert Sturms Gedanken, ohne explizit Stellung zu nehmen: „Das Erstaunliche war, dass er… …, die fröhlich auf dem Rücken eines ungeheuren Fisches landete, Zelte aufschlug und sich um die Feuer scharte. Hoffentlich haben auch wir, wenn es uns in… …kämpfend den Tod finden. Überblickt man die Gespräche, so fällt ins Auge, dass sie zwei Pole haben: Auf der einen Seite beschäftigen sie sich mit dem Zustand… …Ästhetischen. Insbesondere die von Sturm vorgetragenen Novellen oder Skizzen haben die Funktion von Beispielen, wie die Aufgabe zu bewältigen wäre. Aus diesem… …Erfüllung oder Bereicherung geführt haben. Während die Kiel-Skizze einen Wendepunkt am Ende allenfalls durch die Erinnerung an die Jugendliebe andeutet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    "Leben' im Vormärz. Zu Berthold Auerbachs Poetik einer "volkstümlichen' Literatur

    Marcus Twellmann
    …ihre Wirklichkeit haben, als geschichtliche auch veränderlich und vielleicht gezielt veränderbar sind, geriet dabei zunächst in den Hintergrund. Ob…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Engführungen. Zum möglichen Ort der Dichtung Paul Celans in Adornos ästhetischer Theorie

    Marc Kleine
    …für zwei entgegengesetzte Bestimmungen“ gebrauche, und somit Wörter besitze, die „eine spekulative Bedeutung an ihnen selbst haben“, sei für das… …zu betrachten, die ihren Wert in ihrer das lesende Bewusstsein zutiefst irritierenden Wirkung haben. Hier liegt ihre Nähe zur Kunst. 19 Jürgen Lehmanns… …, bevor die anderen Stimmen es zu Ende geführt haben. 20 Will man diese kontrapunktische Verknüpfung von Stimmen als Gemeinsamkeit der Dichtung Celans und… …der Kunst, die Hoffnung nur noch als „Entronnensein“ und „Emigration“ haben kann: „Das Glück an den Kunstwerken ist jähes Entronnensein […]. [Es] […]…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Patrick Eiden-Offe: Das Reich der Demokratie. Hermann Brochs "Der Tod des Vergil"

    Elke Dubbels
    …die Gründungszeiten der USA reichende Tradition haben. In diesem Lichte betrachtet, erweist sich die Beschwörung des „Reichs“ in Brochs „Der Tod des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Elisabeth Kampmann: Kanon und Verlag. Zur Kanonisierungspraxis des Deutschen Taschenbuch Verlags

    Matthias Bickenbach
    …„Bibliothek Suhrkamp“ verweisen nun selbst auf die kulturelle Größe des Kanons, versprechen Auswahl, Qualität und Orientierung für das, was man gelesen haben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Kontingenzerfahrung. Gabe, Gewalt und Emotionalität bei Gottfried von Straßburg

    Franziska Wenzel
    …Kommunikationsform archaischer Gesellschaften bezeichnet haben. 20 Im fiktionalen Raum der mittelalterlichen Literatur hingegen gibt es verpflichtungsfreie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2014

    Sprache und Raum. Anmerkungen zur Baumgartenszene in Gottfrieds "Tristan"

    Hans Rudolf Velten
    …ihren Platz haben. Man geht somit vom locus aus, 1 Vgl. Ursula Frühe: Das Paradies ein Garten – der Garten ein Paradies. Studien zur Literatur des… …Tradierung der aristotelischen Termini haben ergeben, dass im Begriff des locus auch die Räumlichkeit des Ortes eingeschlossen ist, denn zu diesem Begriff… …., Frankfurt/Main 2005, S. 931–942. 26 Sprache und Raum. Anmerkungen zur Baumgartenszene in Gottfrieds „Tristan“ Viertens haben sie schließlich Teil an der faktualen… …Raumbeschreibung in sich quasi ikonisch vereinen. Dass gerade dies der Wahrnehmung des mittelalterlichen Rezipienten vielleicht entsprochen haben mag, übersieht… …, wie Linde und Labov gezeigt haben. Sie machen dabei die „Proxemik als Verhaltensmodell des persönlichen Raumes deutlich.“ Charlotte Linde, William Labov… …vliezen unde gân als 35 Hans Rudolf Velten Richtungsverben komplettiert. 40 Wir haben jetzt eine ungefähre Vorstellung des Baumgartens als eines begrenzten…
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