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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Das Häslein ist kein Sperber - Multiperspektivisches Erzählen im Märe

    Friedrich Michael Dimpel
    …eine „Sachleistung“. 1 „Sperber“ und „Häslein“ haben nicht nur das Motiv ‚Kauf der Minne‘ gemeinsam, sondern etwa auch die Mahnung des Mädchens an den… …dieses kurze Wahrnehmungsverb keine nennenswerte Auswirkung auf den Fokalisierungseffekt haben. Unter ‚Perseveranz‘ versteht Stanzel, dass „eine einmal… …[‚Dulceflorie‘, ‚Sperber‘, ‚Häslein‘] haben den Stoff nicht so sehr um neue Hauptmotive bereichert als vielmehr aufgeschwellt und mit Nebenmotiven und… …Merkmal“ von Texten, sondern als eine Zuschreibung35 : „Dinge und Ereignisse in unserem Wahrnehmungsfeld ‚haben‘ keine Kohärenz – wir messen sie vielmehr… …Kohärenzindikatoren, die eine ähnlich hohe Relevanz haben wie explizierte Kausalität oder Intentionalität. zumindest noch um einen relativ wertvollen Jagdvogel handelt… …: „Wenn ein Jäger/Minne-Suchender etwas haben will, ist es recht und bil- 36 Vgl. hierzu exemplarisch Otto Neudeck: Karl der Große – der beste aller… …. Durch die Vielzahl an Elementen, die vorausweisenden Charakter haben, scheint eine entsprechende Handlungsentwicklung nahezu determiniert zu sein. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Frühneuhochdeutsche und mittelniederdeutsche Syntax im Kontrast

    Die Abfolge des akkusativischen und dativischen Personalpronomens in der ältesten Luther- und Bugenhagen-Bibel
    Jürg Fleischer
    …: dass sich die Revision von 1534 auf den Text der niederdeutschen Vollbibel noch ausgewirkt haben kann, ist nur schon aus zeitlichen Gründen unmöglich… …vorgestellt. In die Auswertungen haben nur Belege aus den eigentlichen biblischen und apokryphen Büchern Eingang gefunden. Belege, die in den Vorreden oder… …. und 2. Pers. Sg. zeigen: Luther 1534: Wir haben hie nichts / denn funff brod / vnd zwen fische. Vnd er sprach / Bringet mir sie her (Xv) Bugenhagen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    In Vergeß Stellen. Phraseologische Wendungen um 1600

    Bestand, Variation, Abgang im Blick auf Heute, 400 Jahre später
    Werner Besch
    …darin bestehen, dass die Belege von einer Person stammen, einen klaren Datierungsrahmen haben und in ihrer Fülle annähernd repräsentativ sein könnten für… …Schreiben, Urkunde). Seit dem 13. Jh. ist die RA oft belegt. Kramer: Siegel und Brief von etwas haben. Adelung: [Brief] „Eine jede schriftliche Urkunde, in… …. (‚a capite usque ad calcem‘) und auch das Engl. (‚from top to toe‘) dagegen haben unsere heutige Stellung, die auch im MA die übliche war.“ Kramer: vom… …hals fallen. Reichmanns Frnhd. Wb, Bd. 7, 927f. verzeichnet einen an-Beleg (Mainz 1485). Luther 1545 und Zwingli 1531 haben Gen. 45,14 um den Hals fallen… …Luthers Lied: Ein feste Burg ist unser Gott, Str. 4 erinnert: „Das Wort sie sollen lassen stahn / und kein’ Dank dazu haben...“, das heißt, ob sie wollen… …: [Wir haben...] so oft als wir bel idiget werden / vnserm br der zu vergeben / allen zorn / so durch die bel idigung erregt worden / fallen vnd fahren zu… …„Ein feste Burg ist unser Gott...“ Das Wort sie 85 Werner Besch sollen lasen stahn / und kein’ Dank dazu haben. In einem Standardwerk der Lyrik 12… …; etwas auf dem Kerbholz haben = schuldig sein, früher markiert durch eine Kerbe auf einem Holzstab. Stein und Bein schwören = eifrig beteuern, eigentlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Wat den bin Ic?

    Zu einem anonymen Minnelied in einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz Inv.-Nr. 468)
    Norbert Kössinger
    …Fall, dass sie ihn nicht haben wollte. Das ‚klassische‘ Modell der immer prekären männlichen Dienstversicherung also. Um einen „Spielmannsreim“ (was auch… …eingangs abgedruckter Rekonstruktionsversuch nicht so waghalsig und aus der Luft gegriffen, wie ihn Salmen (ohne die Neumierung je gesehen zu haben) noch… …Seite). 101 Norbert Kössinger terrichts haben, als singulärer Fall hervorsticht. 28 Und schließlich handelt es sich um einen der sehr seltenen Fälle (und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Queer Studies in der Mediävistik: Anspruch und Wirklichkeit - Teil 2

    Rüdiger Schnell
    …bzw. in Paraphrasierungen zahlreicher französischer Dichtungen, die nur eines gemeinsam haben: das Motiv same-sex desire, das allerdings unterschiedlich… …wird angezeigt, dass ihre Erwartungen, ihre Hoffnungen, ihr Begehren aufgrund des neuen Tatbestandes eine totale Veränderung erfahren haben. Kłosowska… …Person geschrieben haben soll, ist mir rätselhaft. Den Einwand, dass keiner der späteren mittelalterlichen Bearbeiter und Übersetzer von “De amore” diese… …konstatieren müssen, dass es diese cross-dressing-Darstellungen nicht auf die Demonstration der Labilität von Geschlechternormen abgesehen haben, sondern auf die… …Formen des Redens/Schweigens über nonnormatives Verhalten zu tun haben. 104 Diese (Dis-)Artikulationsmodi bezeichnet Michaelis auch als „Schweigeeffekte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters

    Regina Toepfer
    …Literatur zu charakterisieren, und haben neue Erkenntnisse über kanonische Werke hervorgebracht. 1 In diesen Kontext ist auch die Studie von Friedrich Michael…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …Nicht zuletzt die zahllosen Arbeiten zu den bildlichen Darstellungen eines Autors in mittelalterlichen Handschriften haben für erhebliche Skepsis… …seine Tätigkeit (tihten, schrîben, sprechen u.a.) oder sein Selbstverständnis (orthabe) beschreibt. Wir haben es mit einer strikt textimmanent vorgehenden… …enggeführt zu haben: die Konstituierung von Autor und Autorschaft einerseits, die Inszenierung des Erzählens bzw. des Erzählers andererseits. 6 Unzeitigs… …geradewegs die Frage, weshalb diese Dichter, des Schriftcharakters ihres Werks durchaus bewusst, die Erzählerfunktion so stark gemacht haben. Warum drängen sie… …eines Romans durch den Autor werden die Rezipienten eine andere Referentialisierung des Sprecher-Ich vorgenommen haben als im Falle einer stillen Lektüre…
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