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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Inhaltsverzeichnis

    ….................................................................. 143 Tagungsbericht Harald Saller/Mike W. Malm, Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar… …................ 151 Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung (Uta Goerlitz) ........... 153 Heinz Kischkel, Tannhäusers… …gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Warum muss Hildebrand vor Otachres nid fliehen?

    Überlegungen zum "Hildebrandslied"
    Carola L. Gottzmann
    …Hildebrandliedes. Teil I: Herkunft und Sprache. Teil II: Kommentar, Frankfurt am Main, Bern 1982; Helmich van der Kolk: Das Hildebrandslied. Eine… …nachzugehen sein. Ausgangspunkt ist eine Schlachtsituation3 , eine akute kriegerische Auseinandersetzung von zwei sich feindlich gegenüberstehenden Heeren… …Protagonisten (z.B. /hilti-/brant) sprechend gehören5 , entwerfen eine Konstellation, in der Kampf und Krieg unausweichlich sind, wenn nicht das α‘´παξ λεγ μενον… …seine Kenntnis über das irmindeot an? Dem Volk, dem Reich (immerhin dreimal in Folge benannt) muss doch eine ebenso große Bedeutung zukommen wie der Sippe… …Angehöriger eben dieses von ihm nun mit Kriegsmacht bedrohten Reiches ist. Die Fragen enthalten also offensichtlich eine handfeste Provokation eines… …althochdeutschen Überlieferung, Göttingen 1987 (Studien zum Alhochdeutschen. Ak. d. Wiss. 9). 12 Es geht nicht um eine typische Rede eines Herausforderers, wie dies… …Rede Hildebrands ist es durchaus nicht abwegig, hier eine Responsion zu folc(h), r1h(h)i, thiot in Betracht zu ziehen, da ahd. liuti, ae. leode, as… …hat zweitens zur Konsequenz, dass im „Hildebrandslied“ nicht nur ein Sippenkonflikt als Kern des Liedes konstatiert wurde, sondern auch eine… …, sondern ‚zu‘ Theoderich/Dietrich aufzufassen sei. Demnach wäre Hildebrand allein geflohen, ohne dass eine Bindung an den möglichen Gefolgsherrn… …Frau 20 und das Kind arbeo laosa zurückgelassen hat, dann müsste sich eine Diskussion, ob sich Hildebrand oder Hadubrand nicht erkennen, ob eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Fern von Braunschweig und fern von Herzogen Heinriche?

    Zum A-Prolog des "Lucidarius"
    Christa Bertelsmeier-Kierst
    …Braunschweig werten sie als „eine literarische Fiktion“, mit der ein späterer Redaktor seinen „stark reduzierten Lucidarius möglicherweise neu aufwerten“ 2… …deutschen „Lucidarius“ – das Werk eines mitteldeutschen Bearbeiters des 13. Jahrhunderts. Eine Replik, in: DVjs 69, 1995, S. 634–665, hier S. 664 f. Vgl. auch… …die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts, stattdessen plädiert sie für eine Braunschweiger Neuredaktion des „Lucidarius“ im Umkreis des Pfalzgrafen… …: Durch eine Identifizierung des Herzogs Heinrich aus dem A-Prolog mit dem Pfalzgrafen bei Rhein kann die These Bumkes, der „A-Prolog zum Lucidarius [sei]… …These, die sich um „eine Harmonisierung der gegensätzlichen Standpunkte“ 13 bemüht, bedarf einer sorgfältigen Prüfung, die auch die… …Überlieferungsgeschichte, insbesondere eine sprachliche und kodikologische Untersuchung der ältesten Textzeugnisse mit einschließen müsste. 14 Dies kann im Folgenden nur… …ein uniformer Autortext stand, dann muss ein x-Redaktor auf Basis der längeren Fassung y schon bald eine erste Kürzung und Veränderung vorgenommen haben… …. Oder man konstituiert eine offene Textform, bei der der Autor selbst noch Änderungen am Manuskript – nach Gottschall/Steer die y-Einfügungen nach den… …allerdings unterschiedliche Modelle zu favorisieren, die zu widersprüchlichen Angaben in ihrer Einleitung führen. Zunächst wird eine Aussage zugunsten einer… …(Fortsetzung der Fußnote auf S. 24) 23 Christa Bertelsmeier-Kierst von denen x jedoch nur eine geringe Verbreitung fand, sind in den erhaltenen Zeugnissen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der "Lucidarius" als Quelle Wolframs

    Eberhard Nellmann
    …ganz unterschiedlichen Zuschnitts sollen demnach Wolfram bzw. seinen Gewährsleuten Material geliefert haben. Für eine Reihe von orientalischen… …vor hundert Jahren noch eine lateinische Enzyklopädie als Vorlage Wolframs in Erwägung gezogen. 6 Da sich Spuren eines solchen Werkes nirgends gefunden… …mögliche Quelle Wolframs bis in die jüngste Zeit eine nur marginale Rolle in der Forschung gespielt hat. Bis heute fehlt eine wirklich gründliche… …für eine Abhängigkeit Wolframs vom „Lucidarius“ aus 15 , doch blieb seine Behauptung weitgehend unbeachtet. 16 Erst 1960 wurde die Diskussion durch… …Parzival-Studien, Bern 1939, S. 43. 16 Ausnahme: Ehrismann [Anm. 8], S. 243; vgl. auch ebd., S. 277. 17 Wilhelm Deinert: Ritter und Kosmos im Parzival. Eine… …verschiedenen Auflagen seines Metzlerbandes zu Martins vorsichtigem „vielleicht“ zurück. 20 Die beiden letzten Stellungnahmen, erschienen 1994, brachten eine… …nutzen, in der wichtigen Frage nach Wolframs Bildung und Quellenkenntnis durch eine gründliche Prüfung der Belege ein Stück weiter zu kommen. Das gibt mir… …: Persiâ ist ein Land, Persidâ eine Stadt (Parz. 657,27-29): ez ist niht daz lant ze Persiâ: ein stat heizet Persidâ, dâ erste zouber was erdâht. 25 20… …172, Sp. 115 ff.) in der Regel um eine Nummer niedriger. 30 Ernst Martin: Zur Gralsage, Straßburg 1880 (QF 42), S. 7. Vgl. ferner u.a. Kunitzsch 1974… …lautlich auseinander hält 34 , Wolfram bemerkte die Verwechslungsmöglichkeit der Namen Persiâ und Persidâ. Die (falsche) Information, dass Persidâ eine Stadt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zwischen Utopie und Mythos

    Der Brief des Priester Johannes
    Udo Friedrich
    …gleichermaßen umfasst. An Stelle einer sozialen Utopie inszeniert der Brief eine Art Verräumlichung von heilsgeschichtlichen Strukturen und Energien. This article… …Hintergrund des Briefes intensiv erforscht. Danach findet er nicht nur eine immense Verbreitung in gelehrten Kreisen – über zweihundert Handschriften sind… …, die ihrerseits dem Inhalt eine veränderte Ausrichtung geben. Zu den Übersetzungen vgl. jetzt Wagner [Anm. 4], S. 467 ff. 74 Zwischen Utopie und Mythos… …Priesterkönig eine geradezu mythische Zeitlosigkeit, die bis weit ins 17. Jahrhundert hinein das kollektive Gedächtnis geprägt hat. 7 Der Text selbst hingegen und… …hingegen auf einen allgemein metaphysischen. Und doch artikuliert sich mit der mythischen Denkform immer auch eine spezifische Lebensform. 8 Die beiden… …. 9–29, 39; Michel Foucault: Regieren – eine späte Erfindung, in: tageszeitung. Buchmessenausgabe 1989, S. 17–19. 75 Udo Friedrich auf den mythischen… …Schreibers wecken, als sie den bekannten Exotismus des Ostens ausbreiten: eine Liste exotischer Fauna und Völker, den Anbau von Pfeffer, sodann magisch… …in seinem herausragenden Glanz präsentiert wird: Edelhölzer, Edelsteine und magische Steine, eine lichtüberflutete Architektur, mäßigend wirkende… …dem byzantinischen Kaiserzeremoniell nachgezeichnet. Vgl. Agostino Paravicini-Bagliani: Der Leib des Papstes. Eine Theologie der Hinfälligkeit, München… …nicht mehr als eine Kompilation heterogener Wissensbestände, und er erweist sich damit als eine Hybridbildung ganz unterschiedlicher Diskurse. 13 Das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Zur Frage der "Rückbildung' (retrograden Ableitung) als Möglichkeit der Wortbildung

    Johannes Erben
    …der deutschen Hochschulgermanisten die Frage aufgeworfen, ob die wissenschaftliche Darstellung der Wortbildung überhaupt in eine synchronische… …damals die These vertreten, dass die Wortbildungslehre in eine synchronische Darstellung „insoweit einzubeziehen“ sei, „als es um die zu einer bestimmten… …eingeschränkter (statt ich notlande oder babysitte wohl eher nur infiniter Gebrauch: ich muss notlanden / babysitten neben ich muss eine Notlandung machen bzw. muss… …den Babysitter spielen). 3. Eine Reihe stamm- und sinnverwandter Bildungen, die nicht durchweg einfach als Komposita analysierbar sind, lassen als… …besonderer Bedeutung, da „eine obligatorische explizite morphologische Markierung der Rückbildung [...] synchron nicht vorhanden“ 8 ist. Statt des sonst… …nicht erwarten kann, immer wirkliche Erstbelege aufweisen zu können. Ebenso wie in vielen anderen Fällen, die sich gegenseitig beleuchten und eine größere… …Sicherheit gewinnen helfen, wird eine wahrgenommene menschliche Eigenschaft offenbar am ehesten adjektivisch, durch ein charakterisierendes Beiwort artikuliert… …Berchtesgaden“ (Tiroler Tageszeitung, 9. 8. 1976) – statt macht Bergwanderungen bzw. eine Kur; „Grass wahlredet in [...]“ (Spiegel, 21. 8. 1972) – statt tritt als… …Wahlredner auf, hält eine Wahlrede. Es begegnen sogar Beispiele in literarischen Texten, z.B. in dem 1954 erschienenen Roman „Stiller“: „Ich großverdiene… …= Kurpfuscher: X (> kurpfuschen), Tänzer: tanzen = Seiltänzer: X (> seiltanzen). Hier scheint sich eine Neigung auszuwirken, Typen menschlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …Darstellungen heterosexueller Liebe in der Trobadorlyrik eine verdeckte Erörterung gleichgeschlechtlicher Liebe zwischen Männern zu behaupten; d. seit den 90er… …Forschungsdiskussion auf eine provozierende Generalthese zu: Die Vorstellung von der höfischen Liebe, wie sie uns in der volkssprachlichen Literatur des 12./13. Jhs… …Psalmen, in den Evangelien und in Paulus’ Briefen besitze. Diese Liebesform habe mit sexueller Liebe nichts zu tun, sie sei eine “spiritualized love” (S. 4… …(ennobling love) zwingt, nicht ausbleiben kann, dass einzelne Textbelege interpretatorisch ‚geglättet‘ werden, ist selbstverständlich. Doch eine Überprüfung… …Phänomen. b. Diese “ennobling love” sei eine vornehmlich öffentliche ‚Erfahrung‘, d.h. sie werde öffentlich demonstriert; erst in zweiter Linie sei sie eine… …private Angelegenheit. c. Sie sei vornehmlich eine Art des Verhaltens, erst in zweiter Linie eine Art des Fühlens. d. Sie sei eine Form aristokratischer… …love in the lives of two twelfthcentury English saints, in: Journal of medieval history 14, 1988, 305–320, bes. S. 305–307: Das Mittelalter habe eine… …Menschen (charitas). Damit übernimmt Jaeger, S. 6 (vgl. auch S. 33), fast wörtlich eine Formulierung von Ruth Mazo Karras [Anm. 2], S. 305. 5 Gerade deshalb… …möchte eine Schicht der “human psyche” freilegen, die vor einigen Jahrhunderten zerstört worden sei (S. IX). Es gehe um eine Art zu fühlen (“way of… …feeling” bzw. “mode of feeling”, S. 18, 36 f., 57, 74 u.ö.), eine Art zu lieben (“a way of love”), um eine Erfahrung (“experience”, S. 22, 24, 36, 42 f…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Visualität, Geste, Schrift

    Zu einem neuen Untersuchungsfeld der Mediävistik
    Jan-Dirk Müller
    …die orale Laienkultur, indem man andere als sprachliche Zeichen entziffert. Eine mediävistische Kulturwissenschaft kann sich deshalb nicht mit der… …als sie selbst. Sie ‚bedeuten‘ nicht, sie ‚sind‘. Der Körper ‚re-präsentiert‘ nicht, er ist reine Präsenz. Indem sich Philipowski entschieden gegen eine… …Körpern‘) eine verlorene Unmittelbarkeit zu finden, nicht zersetzt von der Differentialität der Schrift, vor dem Sündenfall der Dissoziation von ‚Zeichen‘ und… …‚Bezeichnetem‘, von ‚Geist‘ und ‚Materie‘, und entsprechend schreibt man dem Mittelalter eine radi- 2 Hierzu künftig Jan-Dirk Müller: Schrift – Rede – Bild. Die… …Grenzen einer Kultur der Visualität aufmerksam. Ich bin mir bewusst, dass der Kulturbegriff – in Opposition zu ‚Natur‘ 5 – eine neuzeitliche Prägung ist… …Lektüre des visuell Wahrnehmbaren eine solche Sozialisation voraus. II Einleitend grenzt Philipowski einen bestimmten Typus von Gesten aus, indem sie, der… …deutschen Literatur des Mittelalters. Colloquium Exeter 1997 [...], hg. v. Alan Robertshaw und Gerhard Wolf, Tübingen 1999, S. 3–17. Eine klare Abgrenzung ist… …, Markierungen des Körpers (wie z.B. eine Narbe), alle Arten von Körperzeichen, von unwillkürlichen Reaktionen wie Erröten bis zum mimischen Ausdruck von Emotionen… …auf dem Gesicht sind kein arbiträres Zeichen für Alter, sondern dessen Erscheinungsform. Dagegen ist es eine arbiträre Setzung der mittelalterlichen… …Adelskultur, dass der Zügeldienst, den ein Mann einem anderen leistet, eine Aussage über den ständischen Rang der beiden machen kann und dass daraus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein "zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen"

    Werner Besch
    …. 3, IX der geplante Gesamtumfang des FWB mit dreizehn Bänden angegeben. Das wirft eine Reihe von Fragen auf, etwa nach den Gründen der sukzessiven… …leider eine institutionelle Verankerung dieses relevanten Vorhabens. So blieb ja wohl kein anderer Ausweg, als für den größeren Teil der Bände anderweitige… …Sprachstadienwörterbuch „Frühneuhochdeutsch“ (14.–17. Jh.) eine Fortsetzungsperspektive geradezu aufdrängt, nämlich auf ein anschließendes zweites Sprachstadienwörterbuch… …lexikographischer Präsentation deutscher (Schrift-)Sprache seit dem ausgehenden Mittelalter gewährleistet. Eine institutionelle Einbindung (Akademien) erscheint dann… …dieses wichtigen Werkes berichtet werden, wobei die zusätzlichen drei oben genannten Lieferungen erst im Gesamtzusammenhang ihrer jeweiligen Bände eine… …‚Vorarbeit‘ profitiert. So könnte vielleicht doch eine gewisse Homogenität im Verlauf der weiteren Ausarbeitung erreicht werden, die, wie Reichmann in Band 1… …, daneben das als ausdrucks- oder inhaltsseitig peripher eingeschätzte Wortgut. (3) Eine weitere Ergänzung bilden das Luther-Archiv und das Bibel-Archiv. (4)… …eine gewisse Optimierungsgeschichte, und das ist auf wissenschaftlichem Feld nicht ungewöhnlich. Ob der im Zeitablauf mehrfach korrigierte und nunmehr… …wohl endgültig auf 13 Bände festgelegte Umfang des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs als eine Optimierungsgeschichte gelten kann, muss offenbleiben. Die… …Länge der damit verbundenen Bearbeitungszeit, selbst bei Aufteilung auf verschiedene Autoren, bedeutet ein Risiko, zumal eine finanzielle oder auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Anleitung zu einer "pervertierten Totenklage'?

    Zu einem missverstandenen Spruch Bruder Wernhers
    Dietlind Gade
    …Richtung, formuliert nur etwas pointierter: Bruder Wernher erkläre einem Kunstgenossen, was er im Auge behalten müsse, wenn er eine Totenklage auf einen… …beklagen soll, Folgendes, wenn er (der Karge) das testamentarisch festgelegt hat (also: dass eine Klage auf ihn verfasst werden solle) [...].‘ Alle diese… …an das 10 Auf Grund des Präfixes ge- kann auch im Präsens eine perfektiv-futurische Bedeutung des Verbs angenommen werden. Vgl. H. Mettke… …Erachtens ist der Spruch keine Anweisung an einen Kunstgenossen, wie er eine ‚pervertierte Totenklage‘ zu verfassen habe, sondern er ist ein an das Publikum… …gerichteter Scheltspruch auf den Kargen. Der Schlussvers mit seiner Apostrophe an die erge eröffnet eine eschatologische Perspektive, indem er sie für den…
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