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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Deuticke, Wien 2000.

    Joseph P. Strelka
    …jedoch geradezu auffällig, dass die besten Beiträge von Evelyn Adunka und Ulrike Oedl stammen, die vieles für dieses Buch gerettet haben. In diesem… …nicht zurückgekehrt, wenn man ihnen goldene Brücken gebaut hätte. Einige wenige erhielten Einladungen zur Rückkehr und die meisten haben sie abgelehnt… …schöner Inkonsequenz natürlich „nicht alle“. Eigenartig ist auch die Einstellung zu Werken von Journalisten und zu Autobiographien. Selbstverständlich haben… …Golancz erschien. Die Lyriker, die bis in die Achtziger- und Neunzigerjahre hinein im Exil produziert haben, werden belobt und als positiv hervorgehoben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Leitideen der funktional-pragmatischen Sprachgeschichtsschreibung

    Ingo Warnke
    …Bonner Forschungsgruppe zum Frühneuhochdeutschen haben wesentliche theoretische und empirische Erkenntnisse zur Überregionalisierung des Deutschen… …Organisation. Während Fach- und Sondersprachen eine verwendungsgemäß eng begrenzte funktionale Reichweite besitzen, haben normierte Standardsprachen einen großen… …irgendwo und irgendwann weit früher“ 38 haben. Die Sprachgeschichtsschreibung des Deutschen hat die nachdrückliche Aufgabe, derartige Imponderabilien zu… …Regionalsprachen ergibt, je differenzierter das funktionale Spektrum ist. Nur Sprachen, die eine kommunikative Funktion in den verschiedensten Domänen haben, bieten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Genelun, der Verrâtaere

    Werner Hoffmann
    …haben allen Grund, zu erklären, sie hätten noch nie so einen kraftvollen Mann gesehen 3 Von den Rezensenten, die explizit zu Marianne Ott-Meimbergs… …Staatsroman-These Stellung genommen haben, hat allein Peter K. Stein diese voll bejaht (ZfdPh 103, 1984, S. 131–136, hier S. 134). Kritisch bis ablehnend haben sich… …nicht erzählten Vorgeschichte der Rolandslied-Fabel gerechtfertigt haben. Das Wesentliche ist aber nun, dass mit Geneluns glänzendem Äußeren – und… …seinen Fehdehelfern gemacht zu haben, und so sei aus rechtmäßiger Fehde Verrat geworden. 24 Die rechtshistorische Argumentation von Marianne Ott-Meimberg… …haben ja nicht abstreitet), und damit aus rechtmäßiger Fehde Verrat geworden ist, dann ist nicht einzusehen, wieso sein Unrecht erst am Schluss der… …gegenüber den rechtlich-politischen Problemen, die in der „Chanson de Roland“ zweifellos einen hohen Stellenwert haben, nicht vorschnell entwertet werden. Für… …Interpretationen einen erhellenden Zugang zur „Chanson de Roland“ eröffnet haben, so muss dieser durchaus nicht für das deutsche Rolandslied gelten, und man tut gut… …Fehdeankündigungen (eigentlich müsste man von vier Ankündigungen sprechen) haben eher den Charakter bloßer Drohungen. ez scol dich vil sêre geriuwen, (dich = Roland)… …vielleicht zugleich den Charakter einer Fehdeansage haben könnte. In diesem Sinne kommentiert Dieter Kartschoke: „Nach mehr oder minder direkten Drohungen… …Ebd. 356 Genelun, der verrâtaere ten, das heißt, dass sie sie gerade als vermeintliche Fehdeansagen nicht sonderlich ernst genommen haben. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Die umstrittene Episode in der dritten ?ventiure des ?Nibelungenlied?: S?frits ?widersage? an die Burgunden

    Ingeborg Cavalié
    …Aussage. Sollte der Autor von einer „widersage“ des Helden an die Burgunden gewusst haben, so höchstens durch eine karge Angabe. Und man fragt sich, warum… …Exkurs entschlossen, der recht gewagt gegen die Überlieferung angeht, so muss er dafür gute Gründe gehabt haben. Die gilt es herauszustellen, was mithin… …erlauben könnte, die „widersage“ endgültig als sagenhistorisch unecht einzuordnen. Woraus mochte der Dichter geschöpft haben, wenn er für den Zwischenfall… …Auftritt der Burgunden. Der Epiker schiebt das heikle Moment noch hinaus und lässt Einiges einfließen, das Aussagekraft haben könnte. Zuerst bietet er… …zwischen der spielmännischen und der höfischen Brautwerbung geschwankt haben? Er selbst gibt darauf eine klare Antwort. Mit Sîfrits ersten Worten ruft er uns… …gereit/durch strîten her ze Rîne; er soltez haben lân. /im heten mîne herren sölher leide niht getân“ (121). 26 Wolf [Anm. 7], S. 289–S. 296. 374 Sîfrits… …Helden zum ersten Mal gegenüber. Hagen wertet den Vorfall als schier unerträgliches leit. Er soltez haben lân (121/3) – für den Troneger ist Sîfrits… …Motivierung. Beim ersten Zusammentreffen mit Sîfrit wird Hagens Standpunkt klargestellt; sein Hass auf den Helden und sein Verlangen nach Vergeltung haben in… …den späteren Ereignissen haben könnte. Die Kriegserklärung des Helden wurde als unverdient (112/1) und zutiefst ehrenrührig (leit 121) gebrandmarkt, was… …Epiker in germanischen Heldensagen bewandert ist, hätte dieser Eingriff in die Überlieferung zu schaffen gemacht. Hagens Aussage er soltez haben lân…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Joachim Bumkes Ausgabe der "Klage". Notizen zu einer bemerkenswerten Neuedition

    Karl Stackmann
    …editorischen Probleme entwickeln konnte. Die Voruntersuchungen haben sich zu einem Buch von gut 700 Seiten ausgewachsen. 2 In vornehmer Zurückhaltung lässt Bumke… …bestimmt, ein möglichst ruhiges Druckbild zu haben. Für den Benutzer wäre es bequemer gewesen, wenn er alle Änderungen durch Kursivdruck angezeigt bekäme… …abhängt. Der philologisch geschulte Literarhistoriker wird keine sonderliche Mühe haben, sich auf die neue, aus verbesserter Kenntnis der mit seinem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Judas als Held. Formen des Erzählens in der mittelalterlichen Judaslegende

    Jutta Eming
    …‚rehabilitieren‘. Man sollte meinen, dass diese Rehabilitierung ihren Höhepunkt erreicht, wenn Judas zum Heiligen erklärt wird: So haben es der amerikanische Lyriker… …Vergebung für seine Sünden. 16 Die Frage, welche Funktion die Anbindung der antiken Fabel an die biblische Überlieferung haben könnte, wurde in der Forschung… …vermitteln, unterminiert. In dem Sinne, in dem Hans Robert Jauß und Walter Haug den Begriff geprägt haben, wird die Figur des Judas damit fiktionalisiert. 37… …haben könnte, aber nicht ereignet haben muss, plausibel ist. In einem solchen Kenntlichmachen des ‚Als-ob- Charakters‘ der erzählten Welt liegt nach… …dynastischen Gründen aufgehoben haben. 53 In Ermangelung eines angemessenen Ehepartners heiratete die herrschende Adels- oder Priester-Klasse in solchen Fällen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Kjølevik-Inschrift (Rogaland, Norwegen). Eine neue kritische Deutung

    Alain Marez
    …Denkmal gebildet haben, das unweit vom Gehöft gelegen hätte. Der zweite Stein ist uns nicht erhalten geblieben. Der erste aber wurde 1883 nach Oslo… …sich als Krieger, Gefolgsmann oder Knecht andingt, ohne das Recht zu haben zu heiraten. Jene zweite Bedeutung gilt besonders in der Valsfjorder Inschrift… …abgeleiteteten Verbs , so dass man folgende Runensequenz haben müsste: * + statt der in der Inschrift bezeugten , obwohl die richtige Lautfolge… …, 350) und G.sg.mask., a-Stamm (Vetteland, 350). In beiden Fällen haben wir es mit einer nominalen (und nicht pronominalen) Beugung zu tun. 13 H. Krahe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Dennis Howard Green, Language and History in the early Germanic World, University Press Cambridge 1998

    Heinrich Beck
    …, das mit zur Lesbarkeit und klaren Präsentation der Argumente beigetragen haben mag. Green will nicht unbedingt neue Ergebnisse vorlegen, vielmehr in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Paul Listen, The Emergence of German Polite 'Sie'. Cognitive and Sociolinguistic Parameters, Peter Lang, New York u.a. 1999 (Berkeley Insights in Linguistics and Semiotics 32)

    Werner Besch
    …sollte, auf dieser soliden Grundlage aufbauend, das Textsortenspektrum erweitern, so gut es eben geht. Bei Listen haben die Dedikationen fast ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Robert Peter Ebert, Verbstellungswandel bei Jugendlichen, Frauen und Männern im 16. Jahrhundert, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Reihe Germanistische Linguistik 190)

    John Ole Askedal
    …untergeordneten (regierten) infiniten Verbform (Infinitiv oder Perfektpartizip) in subjunktional eingeleiteten Nebensätzen. 1 Die regierenden Finita sind (1) haben… …Auxiliarkonstruktion (als Perfekt, Passiv, Modalverbfügung), (2) das Hilfsverblexem (haben, sein, werden, wollen usw.), (3) die Betonung bzw. (4) die rhythmische… …Jugendlichen ein Vorbild abgegeben haben könnte. Insgesamt strebt der Verf. „ein Szenario des Verbstellungswandels in der Stadt [Nürnberg]“ an (S. 161). Da die… …kommen Passivkonstruktionen überhaupt deutlich seltener vor als aktivische Perfektkonstruktionen. Auch Betonung und rhythmische Struktur haben bei einer… …Infinitum empfangen oder vernehmen steht, dafür deutlich seltener bei den Infinita haben, sein (mit dem Partizip gewest). Was die gedruckten Werke betrifft… …gefunden haben. Nach Meinung des Verf. kann man „den Gebrauch der Abfolge IvF in der Kanzleisprache als den ersten Schritt zur Etablierung von IvF als…
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