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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt.“

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …style,” it can only restage Christian salvation in a distorted manner. 1. Übersetzung und Imitation Bekanntlich hat es Opitz für „eine guete art der vbung“… …, wenn man das Augenmerk nicht auf die poetische ‚Qualität‘, sondern die sprachliche Struktur 1 Martin Opitz: Buch von der deutschen Poeterey [1624]… …ebenso sehr prägen wie die ursprüngliche Dichtung. So lässt sich etwa zeigen, dass Opitz in seiner „Antigone“-Übersetzung komplexe, paradoxe Ausdrücke… …perspicuitas gerecht zu werden. 3 Die Übersetzungspraxis ist daher nicht allein auf zwei Sprachen bezogen; so wie Opitz Griechisch „mit lateinischer Zunge“ 4 las… …sich Opitz’ Übersetzung eines Sonetts des petrarkischen „Canzoniere“ anführen, das hier einleitend besprochen sei. 6 Francisci Petrarchae JSt Liebe… …: Vorbarocker Klassizismus und griechische Tragödie. Analyse der „Antigone“-Übersetzung des Martin Opitz, Darmstadt 1962. 3 Vgl. meinen Aufsatz „Mit gespaltener… …Zunge. Zur Sprachfindung in Opitz’ Antigone- Übersetzung“, in: Daphnis (vorraussichtl. 41, 2012), der mit dem hier vorliegenden Text eng zusammenhängt… …commentata a cura di Marco Santagata, Milano 1996, S. 642 sowie um Sonett 21 aus Opitz’ Sammlung „Poetische Wälder“ in: Weltliche Poemata. Der ander Theil… …offensichtlich geht es der von Opitz vorgelegten Übersetzung weniger um die Vermittlung von Inhalten als um die Imitation einer Formsprache, die Gedichtstruktur… …, mit denen Opitz offensichtlich die Form des Gedichts zu verbessern gedachte. So gestaltet er die Makrostruktur des Gedichtes um, die sich im…
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