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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.-23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …TAGUNGSBERICHT Autor, Autorisation, Authentizität Eine internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002 In bewährter Kooperation… …Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung alle zwei Jahre eine gemeinsame Arbeitstagung. In diesem Jahr befasste sich die Veranstaltung mit den nicht… …die Überlieferung zu klären und dann bestimmte Fragen an sie zu stellen – schlug Baisch eine Differenzierung in einen produktions- und einen… …Legitimation herangezogen. Andererseits sind an der Textentstehung nachweisbar mehrere Personen beteiligt, was eine Zuordnung von Texten bzw. Textteilen zu einer… …derjenige zu verstehen sei, der per Veröffentlichung den Willensakt der Autorisation durchführt. Der so verstandene Autor sei also eine Instanz des… …, autorisiert. Sein eigenes Handeln aber wiederum impliziert Autorität, nämlich eine materiale Autorität: die Kompetenz des Editors, die sein Handeln berechtigt… …zwischen Autor und Leser an. Eine Profilierung des Textes als objektive Größe gegenüber per se subjektiven Zuschreibungen von Autorintentionen kranke an der… …, einige Zeichen erst zu schaffen. Inwieweit ist eine Ermittlung von Autorintentionen nun trotz der eingeschränkten Erkenntnismöglichkeiten denkbar? Der… …wiederum unterschiedliche Erkenntnisinteressen zum Tragen; es kann sowohl eine ‚ideale‘ Entwicklung als auch das materiale psycho-physische Schreiben in den… …: Gabriele Radecke (München) stellte am Beispiel von Theodor Fontanes „Mathilde Möhring“ dar, wie eine genetische Edition echte Textautorität in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der Deutsche Malagis nach den Heidelberger Handschriften cpg 340 und 315. Unter Benutzung der Vorarbeiten von Gabriele Schieb und Sabine Seelbach hg. v. Annegret Haase, Berlin 2000 (DTM 82), 626 Seiten

    Helmut Tervooren
    …nicht mehr rekonstruierbaren Rezeptionsweg an den Heidelberger Hof kam: Der Ausgangspunkt war eine frz. Chanson de geste, die ins (West)flämische… …waren nur Bruchstücke ediert worden. Wer sich mit dem gesamten Inhalt vertraut machen wollte, musste zur mndl. Prosaauflösung von 1556 (von der es eine… …praktisch übergingen. Nun liegt mehr als 200 Jahre nach den ersten Nachrichten über die Überlieferungsträger cpg 340 (A) und cpg 315 (B) eine erste… …, durchgeführt wurden (S. LXXI). Die einzelnen Entscheidungen werden zwar im Lesarten-Apparat begründet, aber für den Benutzer ist das nur eine punktuelle Auskunft… …. Eine Gesamtschau des Phänomens durch die Herausgeber hätte die Plausibilität der Entscheidungen erhöht. Nützlich sind die Anhänge, das Namensverzeichnis… …Edierens. Sie gaben damit den Niederländern eine ‚Chanson de geste‘ zurück – wenn auch in deutscher (südrheinfränkischer) Form –, die dort im 14. Jahrhundert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer Grammatiken

    Uta Goerlitz
    …Buchbesprechungen Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer… …der deutschen Handschriften des Mittelalters in der Bayerischen Staatsbibliothek in München Maßstäbe gesetzt haben. Der Band tritt damit in eine Reihe… …nicht voneinander zu trennen. Die so gekennzeichnete Fokussierung speziell germanistischer Fragestellungen impliziert jedoch eine besondere Gewichtung des… …Handschriften angefügt, die Schneider im darstellenden Teil zur Dokumentation und Illustration der Handschriftenpraxis des Mittelalters heranzieht, darunter eine… …konzise Anmerkungsapparat auf eine Verbindung theoretischer und praktischer Aspekte des Umgangs mit (spät)mittelalterlichen Handschriften. Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Heinz Kischkel, Tannhäusers heimliche Trauer. Über die Bedingungen von Rationalität und Subjektivität im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Hermaea N. F. 80), 332 Seiten

    Kerstin Helmkamp
    …Behandlung aufgelöst werden; eine inhaltliche Analyse zeige, dass Form- und Inhaltsgrenzen sich nicht immer entsprechen. Die ‚Alterität‘ dieses Verfahrens… …des Gattungssystems der mittelalterlichen Lyrik ausgehen, sondern beschränkt sich auf eine kritische Sichtung der älteren Arbeit von Johannes Siebert. 2… …Demgegenüber weist er auf zwei Tendenzen hin, die seiner Ansicht nach die ‚Bußlieder‘ des Tannhäusers kennzeichnen: eine antiklerikale, die sich gegen Papst und… …Kirche richte, und eine Tendenz zur „Aufspaltung des Frauenbildes in die himmlische Maria und die teuflische Venus“ (S. 81). Aus der Beobachtung, dass… …, eine Einheit und dadurch einen Sinn stiften. Im Gegensatz dazu bemüht Kischkel sich bei der Analyse von Leich II und III zu zeigen, dass sie signifikante… …der fröide eine strukturierende Funktion zuschreibt. So differenziert sich die Kritik an der Untersuchung Paules auch ausnimmt, so erweist sich die… …ernüchternd. Es macht offenbar, dass die Frage nach der ‚Echtheit‘ in eine Sackgasse führt und einen Zugang zu den Texten eher verstellt denn eröffnet. Berlin…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Liste eingesandter Bücher

    …Rudolf Velten: Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte, Rowohlt, Hamburg 2002. Borawski, Stanislaw, Astrid… …Rationalität. Eine linguistische Theorie der Höflichkeit, Edizione Parnaso, Trieste 2002 (Hesperides 18). Gaebel, Ulrike und Erika Kartschoke (Hgg.): Böse Frauen… …, Trieste 2002 (Hesperides 17). Schuster, Britt-Marie: Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen…
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