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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Mitbürger unserer Gelehrtenrepublik

    Georg Forsters Beiträge zu den zeitgenössischen deutschen Zeitschriften
    Ludwig Uhlig
    …für die weiteren Bände, die Ludwig Ferdinand Huber nach Forsters Tod herausgab. 1 Dieser hatte ursprünglich als Einleitung eines Buches gedient und… …mit Cook. 3 Den botanischen Ertrag dieser Reise legte er in lateinischen Abhandlungen nieder. Weitere Arbeiten zur Naturgeschichte, wie die meist… …Beweglichkeit der Essays zur „Philosophie des Lebens“ seiner Mainzer Jahre. Auch der dialoghafte Charakter dieser Schriften, die ungezwungene Hinwendung zum Leser… …dieser Zeit. So am Gedankenaustausch seiner Epoche teilnehmend, leistete Forster wirksame Beiträge zum deutschen Geistesleben. Friedrich Schlegel, selbst… …sind. Eine Erhellung der Hintergründe und Zusammenhänge dieser Essays erleichtert deren Verständnis und ergänzt bereits vorhandene Einzelinterpretationen… …abzudanken suchte, als dieser sich mit dem Rosenkreuzerorden eingelassen hatte. 17 1784 machte Forsters Übersiedlung ins abgelegene Wilna seine weitere… …, wovon noch zu reden ist. Heute, nach dem Paradigmenwechsel zur modernen Deszendenztheorie und Genetik, fällt es uns schwer, die Argumentation dieser… …früheren Schüler zu wenden. Forster bot Herder sein Bündnis an, indem er ihm sein Manuskript vor der Veröffentlichung zugehen ließ (AA XIV 510-514). Dieser… …bedauerte Forster die Schärfe seines Angriffs auf Kant, woraufhin dieser sich als aufmerksamen und dankbaren Leser Forsters zu erkennen gab. 31 1785 sandte… …zunächst Lichtenberg für den Autor hielt, ermutigte Forster zu weiteren Schriften dieser Art (AA XVIII 286). Auf die Arbeit zurückblickend meinte dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Das „ernste Spiel“ der Kunst – Anmerkungen zum ästhetischen Perspektivismus im Romanwerk Goethes

    Andreas Anglet
    …. Beispiele hierfür sind die „Metamorphose der Pflanzen“, das „Urphänomen“ oder ein Vers wie: „der Augenblick ist Ewigkeit“. Von dieser Neigung zeugt auch sein… …naturphilosophische Deutungen von Realität. Dieser Zwischenbereich der spielerischen und heuristischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven auf Welt ist… …der Neuzeit an. Der zweite Schritt dieser Ausführungen gilt Goethes produktionsästhetischen Reflexionen der Folgezeit; in ihnen steht das Begriffspaar… …von Material und Schaffensprozess („Spiel“). Dabei schreibt Goethe dieser Eigendynamik eine zunehmend größere sowohl heuristische als auch kritische… …Anthropologie, Tübingen, Basel 1997, S. 24 f. Für sie ist dieser Text insgesamt ein „Roman der perspektivischen Brechungen“ (ebd., S. 26, 395 u.ö). 11 Es handelt… …neoklassizistischer Kunstlehre: „Nur aus innigst verbundenem Ernst und Spiel kann wahre Kunst entspringen.“ 14 Sein Text verweist die Kunst mit dieser Polarität noch… …dieser Ordnungen durch die Einbildungskraft resultiert – dies ist die Seite des „Spiels“–, die bei künstlerischem Unvermögen allerdings zum Verlust… …jeglicher Konturierung führen kann. 15 Historisch steht dieser Spielbegriff in der Kontinuität jener Diskursformationen, die seit dem Humanismus mit dem… …der Ernsthaftigkeit gegen den Vorwurf der Leichtfertigkeit, des künstlerischen Spiels als „iocus“, abgrenzen. 16 Dieser moralische Vorbehalt gegen die… …befriedigten. 17 Unschwer lassen sich in dieser kurz resümierten Klassifikation Konstanten von Goethes ästhetischem Denken ausmachen: so sein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Sprache, Musik und Rhythmus

    Nietzsche über die Ursprünge von Literatur, 1869-1879
    Christian J. Emden
    …oder – wie im Fall Groths – ihn in einen direkten Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stellen. 3 Trotz dieser grundsätzlichen Zurückweisung sind… …des Klassizismus die Frage nach der Authentizität der homerischen Epen zur Illustration dieser Exemplarität diskutiert: Es geht Nietzsche darum, dass… …Arbeiten Ritschls und Curtius’ spielt dieser Zusammenhang eine wesentliche Rolle, und es lässt sich schon deswegen vermuten, dass auch Nietzsches… …philologisches Unternehmen dieser Thematik eine zentrale Bedeutung zuweisen wird. 8 Für Nietzsche bedeutet dies jedoch nicht nur, dass die Dynamik kultureller… …Aristoteles unterstreicht Wolf, dass ein homerischer ‚Text‘ das Produkt einer Spätform der oralen Überlieferung dieser Gedichtzyklen ist, die zuvor (und zu… …Überlieferung dieser Epen gelten muss. Die philologische Untersuchung kann sich mit Erfolg erst jenen Versionen zuwenden, die ab dem 6. Jahrhundert v. Chr… …r a c h e A t h e n s “ beschreibt (KGW II. 5, 9 ff.). Die Dynamik dieser Entwicklung verläuft parallel zur Institutionalisierung, Kanonisierung und… …[Anm. 5], S. 167 ff. Porter geht davon aus, dass Nietzsche mit dieser Einführung die traditionellen klassizistischen Paradigmen, die gerade in… …Entwicklung und zunehmende Verbreitung der Schrift nur vor dem Hintergrund dieser Oralität zu verstehen und Nietzsche selbst betont die relativ späte „Schä t z…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    ‚Der wahrhaffte Dietrich und Hauptschlüssel aller Heldenthaten‘

    Zur Rezeption der deutschen Heldenepik in Wilhelm Raabes „Das Odfeld“
    Otto Neudeck
    …, Aetius den Römer sowie die Westgotenkönige Theoderich und Thorismund. 10 Mit den Namen dieser vier Feldherrn wird nicht nur an eine der größten Schlachten… …der Völkerwanderungszeit erinnert, nämlich an die auf den Katalaunischen Feldern im Jahre 451; darüber hinaus verweist die Erwähnung dieser… …Italien mehr als 30 Jahre herrschte, wurde in der Sage Dietrich von Bern, der vertriebene „künec von Roemisch lant“: Dieser lebt 30 Jahre lang als Exilant… …in den Blick, in denen eine bzw. mehrere glücklose Schlachten thematisiert sind. Aus dieser 12 Die zwei zentralen Epen der historischen Dietrich-Epik… …zukommt: Dietrichs jüngerer Bruder Diether. Dieser Jüngling, der – gerade der Kindheit entwachsen – ein vorbildhafter Recke zu werden verspricht, wird… …tragischer erscheinen lässt. Und ganz auf dieser Linie liegt es, wenn Thedel wiederholt als ‚Knabe‘ oder als ‚lieber‘, ‚guter‘, ‚armer‘, ‚närrischer‘ oder… …todbringenden Kampf differiert, denn während Thedel von Patriotismus geleitet ist, greift Diether aus Zorn über den Verrat Witeges zu den Waffen. Trotz dieser… …Dieser hielt im Wintersemester 1854/55 eine Vorlesung über „Der Nibelungen Lied“, an der der junge Raabe teilnahm und dafür das Testat ‚sehr fleißig‘ bekam… …: „Dieser große Heldencharakter […] ist der höchste. Er ist der warhaffte Dietrich und Hauptschlüssel aller Heldenthaten, und der Maaßstab aller Helden.“ 51… …Als ein Schlüssel also und als ein Dietrich erscheint dieser Held, mit dem sich Charakter und Taten aller übrigen Helden geradezu ‚aufschließen‘ lassen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Poetiken der idealen und der möglichen Sprache

    Zu den intertextuellen Bezügen zwischen Novalis’ „Monolog“ und Hofmansthals „Chandos-Brief“
    Tobias Wilke
    …bieten seine knappen Äußerungen allerdings keine weiteren Anhaltspunkte, wie sich dieser Bezug in 1 Der Briefwechsel Hofmannsthal – Fritz Mauthner, hg. v… …soll. Und auch in der Forschung zum „Chandos-Brief“ ist zwar immer wieder auf die Existenz dieser Korrespondenzen hingewiesen worden; allerdings hat man… …, und unternimmt explizit nicht den Versuch einer umfassenden Interpretation dieser Zusammenhänge. 249 Tobias Wilke 2. Poetik der idealen Sprache: Der… …Sinne eines „Dings“ begreifen, das in einer außersprachlichen Wirklichkeit zu lokalisieren wäre. Mit dem Entwurf genau dieser gedanklichen Konstruktion… …verfügen, welche dann lediglich nachträglich in Zeichen repräsentiert wird.“ 8 Indem der „Monolog“ sich in kritischer Distanz zu dieser Denktradition… …, impliziert dies mithin zugleich eine radikale Loslösung der Signifikanten aus scheinbar verbürgten Repräsentationsmechanismen. Die (Post-)Modernität dieser… …reden lässt. Einem Bemühen um instru- 14 Ebd. 15 Vgl. zu den naturphilosophischen Hintergründen dieser Textstelle Rolf-Peter Janz: Autonomie und soziale… …Transzendentalpoetik in den Fragmenten des Novalis, Heidelberg 1988, S. 131. Lohse verweist in seiner Studie auf die Nähe dieser Konzeption zur ontologischen Hermeneutik… …problematischen Aussageform in besonderer Deutlichkeit abgrenzt: Wie, wenn ich aber reden müßte? und dieser Sprachtrieb zu sprechen das Kennzeichen der Eingebung… …zentrale Denkfiguren des „Monologs“ eingeschrieben sind. Die Grundlinien dieser fiktiven Biographie sind allgemein bekannt und schnell umrissen: Lord Chandos…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    „Das Höchste wäre: zu begreifen, dass alles Factische schon Theorie ist“

    Walter Benjamin liest Goethe
    Uwe Steiner
    …weltweit begangen wurde, dürfte so mancher dieser Bemerkung heimlich zugestimmt ha- 1* Der vorliegende Text geht auf Vorträge zurück, die der Verf. auf… …, Frankfurt/Main 1931. Ziegler hat, was Benjamin nicht erwähnt, die Deutung Hertz’, die dieser bereits in früheren Aufsätzen veröffentlicht hatte, gegen Ende seiner… …der Wahrheit in Goethes Werk mit einem umfassenden Geltungsanspruch zugleich ein unverrückbar menschliches Maß. 269 Uwe Steiner Die Tragweite dieser… …. Zu dieser Sichtweise gelangt er jedoch erst im Wissen um den Ursprung der menschlichen Gesellschaft im Zusammentreffen von Notwendigkeit und Willkür… …, drückt die Maxime aus, in der Goethe mit großer Prägnanz die Summe seiner Naturauffassung zieht. Dieser Maxime zufolge wäre es „das Höchste [...]: zu… …dieser Zeit ist ferner zu entnehmen, dass er die naturwissenschaftlichen Schriften in seine Studien einbezog (an Schoen, 8./9. 11. 1918, GB I, 488) sowie… …Naturbegriffs ihren Grund. Dieser beruhe nämlich auf einer Kontamination des reinen und empirischen Bereichs und leiste einer Idolatrie der sinnlichen Natur… …vergegenwärtigt, dass er zum Unterschiede von fast allen Intellektuellen dieser Epochen nie seinen Frieden mit dem ‚schönen Schein‘ gemacht“ habe (GS II/2, 719)… …Ästhetik entlehnt. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich von dieser Einsicht her der Zugang zu Benjamins Theorie des Kinos erschließt. Goethe scheint solchen… …durchaus Goethe in der Auffassung folgt, dass es eine Kunst im abgezogenen Sinne nicht gebe und sich ihm aus dieser Auffassung sehr weitreichende…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Lada Lubimova-Bekman, Rezeption von Aphorismen. Eine textlinguistische Studie (Philologische Studien und Quellen, Heft 169). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001

    Stefan H. Kaszyíski
    …wissenschaftlich akzeptierte literarische Deutung dieser Termini. Der Literaturforscher merkt jedoch bald, dass sie unter den Begriffen nicht immer das Gleiche wie… …Textoberfläche der Aphorismen mit mindestens zwei Propositionen zu entdecken, Ähnliches gilt auch für die Themenentfaltung. Die linguistischen Erkenntnisse dieser… …zwischen der strukturellen Konstruktion der Textoberfläche der Aphorismen und ihrer kognitiven Rezeption gibt. In dieser Sparte ist ihre Untersuchung… …auch richtig so. Als Fazit zu einer Rezension dieser Arbeit eignet sich ein Aphorismus von Franz Grillparzer, dem Zeitgenossen von Jean Paul und Schlegel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Fritz Breithaupt, Jenseits der Bilder. Goethes Politik der Wahrnehmung (Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae, Band 73). Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2000

    Henning Herrmann-Trentepohl
    …Dinge des Textes von ihren allegorischen Bedeutungen: in den gelingenden und misslingenden Überquerungen dieser Kluft thematisiert der Text ein… …; 138 („fällt ins Augenmerk“); 184. Auch der (gewiss schwierige) Versuch, die Ergebnisse dieser Arbeit, die eine gewisse harmonisierende Tendenz nicht…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Eberhard Hilscher, Dichtung und Gedanken. 30 Essays von Goethe bis Einstein. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 393). Akademischer Verlag, Stuttgart 2000

    Peter Delvaux
    …erschienen. Ein 1998 in Erkner gehaltener und 1999 in dieser Zeitschrift erschienener Vortrag beschreibt das Verhältnis des nicht sehr erfolgreichen, aber in… …und den Rezensenten, indem dieser jenen bespricht in einer Weise, die den Leser wirklich informiert und insofern vorbildlich ist. Der Autor erläutert… …Theun de Vries. Hilscher kann sich auf eine umfangreiche Korrespondenz mit dem 20 Jahre älteren de Vries stützen. Dieser war seit 1934 Mitglied der… …dieser Ausgabe, insbesondere die Korrespondenz des in Ostberlin lebenden Österreichers mit westdeutschem Verlag und ohne Partei. Es gibt noch anderes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Frauke Berndt, Anamnesis. Studien zur Topik der Erinnerung in der erzählenden Literatur zwischen 1800 und 1900 (Moritz – Keller – Raabe) (Hermaea, N. F. 89). Niemeyer, Tübingen 1999

    Susanne Komfort-Hein
    …Entdeckung des modernen Subjekts auf die Aporien seiner Freisetzung trifft. Wie auch schon das Ich in Augustinus’ „Bekenntnissen“ sind die Protagonisten dieser… …Texte auf die Kindheit ihrer Protagonisten konzentrieren, rückt für Berndt dieser „ikonographisch überdeterminierte Topos der Mutter“ (S. 415) im Kontext… …dieser Lektüre hinsichtlich der in Moritz’ Text ausgebreiteten Problematik eines angemessenen Selbst- und Objektbezugs. Indem Berndt Anton Reisers…
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