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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Volker Nölle, Heinrich von Kleist. Niederstiegs- und Aufstiegsszenarien. Versuch einer Phantasmata- und Modell-Analyse. Mit einem Exkurs zu Hofmannsthal, Sternheim, Kafka und Horváth (Philologische Studien und Quellen 140). Erich Schmidt, Berlin 1997

    Bernd Hamacher
    …archetypischen Unbewußten“ (S. 15) verankert wird. Diese an Carl Gustav Jung (der nicht genannt wird) gemahnende metaphysische Letztbegründung will nicht immer zu… …der betonten analytischen Nüchternheit des Unternehmens passen, und man fragt sich, ob diese Art methodischer Immunisierung nötig ist, die eher ein… …Bewertung des Grafen: Diese widersetzt sich der ambivalenten Gleichzeitigkeit vom ‚Plus‘-artigen (dem Engelhaften) und ‚Minus‘-artigen (dem Teuflischen) und… …Gültigkeit von der Plausibilität der Prämisse ab, und diese Prämisse ist die der Konsistenz von literarischen Charakteren und ihren Verhaltensweisen. Klar ist… …, dass diese Prämisse von etlichen Kleist-Forschern entschieden bestritten würde. Um seine Prämisse zu stützen, muss sich Nölle „auf psychoanalytisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Markus Hundt, ‚Spracharbeit‘ im 17. Jahrhundert. Studien zu Georg Philipp Harsdörffer, Justus Georg Schottelius und Christian Gueintz, de Gruyter, Berlin, New York 2000 (Studia Linguistica Germanica 57)

    Andreas Gardt
    …, „Wortforschung“, „Phraseologismen“ und „Textsorten und kommunikative Pragmatik“. Diese Unterkapitel werden jeweils mit einer Beschreibung der theoretischen… …, 208) –, wird in der Untersuchung diese Theoriediskussion oft ausführlich behandelt. Dass die Untersuchung keine empirischen Studien am objektsprachlichen… …Texten zuerkannt? Wie müssen Texte nach Meinung der Grammatiker und Sprachpfleger beschaffen sein, um diese Aufgaben zu erfüllen? Welche Textsorten… …Sprachpfleger der Zeit wichtig und wie sollen sie vermittelt werden? 157 Buchbesprechungen Hundt behandelt diese Fragen nur zum Teil. Ausführlich und ertragreich… …erkenntniskonstitutiven Rolle von Analogien gegenüber. Im stärker anwendungsorientierten Bereich vermittelt die textnahe Lektüre detaillierte Einblicke in eben diese Texte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Sprache, Musik und Rhythmus

    Nietzsche über die Ursprünge von Literatur, 1869-1879
    Christian J. Emden
    …Pädagogium von 1869 bis 1879, sind zunehmend ins Zentrum des Interesses gerückt. 2 Die Gründe für diese verspätete Rezeption von Nietzsches Arbeiten im Bereich… …, Nietzsches Arbeiten im Bereich der klassischen Philologie zu übersehen. Selbst ein oberflächlicher Blick auf diese Arbeiten lässt den Eindruck entstehen, dass… …den Eindruck eines innovativen Forschungsprogramms. Einerseits folgt diese Vorlesung den bekannten ästhetischen und ideologischen Gemeinplätzen, die in… …Sprachinstinkt zu ergründen trachtet“ (KGW II. 1, 249). Diese Rückbeziehung philologischer Interpretation auf Sprache ist tatsächlich ein zentraler Aspekt von… …. Philologische Spekulationen über die einzelnen Entwicklungsstadien oraler poetischer Formen, ohne diese aufzeichnen zu können, sind für Nietzsche ein fruchtloses… …prominentes Beispiel für diese These ist die Dynamik und Verbreitung griechischer Dialekte, die Nietzsche am Beginn seiner „Geschichte der griechischen… …scheinen. Diese Verschränkung von Sprache, Kultur und Geschichte, die sich hier bei Nietzsche entdecken lässt, kann indirekt auf Wilhelm von Humboldt… …der Völker; ihre Sprache ist ihr Geist und ihr Geist ist ihre Sprache, man kann sich beide nie identisch genug denken“. 21 Dass diese These auch auf den… …Humboldt ähnlichen Schluss kommen, „dass die Sprache ein grosses Magazin von Vorstellungen ist, die ein Volk hat“. 22 Nietzsche sind diese Thesen kaum… …und Wolf sind diese Positionen – trotz aller sonstigen Verschiedenheit – jedoch noch von der idealistischen Geistesmetaphorik geprägt, der sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    ‚Der wahrhaffte Dietrich und Hauptschlüssel aller Heldenthaten‘

    Zur Rezeption der deutschen Heldenepik in Wilhelm Raabes „Das Odfeld“
    Otto Neudeck
    …die heldenepische Tradition, für den Hunnenkönig Attila verwendet. Der Bezug auf die Heldenepik wird andererseits deutlich, blickt man – über diese… …hinaus gilt es zu überlegen, wie diese werkspezifisch bedingte Selektion im Horizont der zeitgenössischen Rezeption mittelalterlicher (Helden-)Epik und… …Worten mit unterschiedlicher Bedeutung, bzw. über „Polysemien und Amphibolien, also Sprachmittel des Mehrfach- und Doppelsinns“. 15 Diese Sprachmittel, die… …liegest draußen auf dem Odfelde in deinem erstarreten jungen Blut.“ 22 – Alle diese Namen verweisen mehr oder weniger deutlich auf den Haupthelden der nach… …zuletzt im Blick auf diese folgenreiche Änderung wird deutlich, was Raabe meint, wenn er gegenüber seinem Verleger Elischer bezüglich des „Odfelds“ betont… …Spannung, die sich aus dem Tod und der Jugend des Opfers ergibt, indem sie letztere immer wieder herausstellen, ja 25 Diese Ereignisabfolge, die laut… …schoß.“ 32 Diese Kreisbewegung des Rabenkampfes kehrt wieder in den Träumen von Handlungsfiguren: So schwebt Selinde an der Seite eines französischen… …. 189). Den Hintergrund für diese Einsicht bildet die Beobachtung, dass Raabe werkübergreifend durch Zitierung, Andeutung, Rückbezug auf entsprechende… …Vergeblichkeit“, welche – laut Hugo Kuhn – der „Dietrich-Motivik des Exils, der versagten Heimat und vergeblichen Heimkehr“ zugrunde liegt. 37 Vor allem auf diese… …„Nibelungenlied“ 49 – Dietrich von Bern der „größte 46 Raabe schrieb diese Verse in das Stammbuch August Gerstels für dessen Tochter. Vgl. Stammbuchblatt vom 26. 3…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Frauke Berndt, Anamnesis. Studien zur Topik der Erinnerung in der erzählenden Literatur zwischen 1800 und 1900 (Moritz – Keller – Raabe) (Hermaea, N. F. 89). Niemeyer, Tübingen 1999

    Susanne Komfort-Hein
    …inzwischen diese Perspektiven einer Fiktionalität autobiographischen Erzählens geworden. Indem sich hier ein Bewusstsein für die Problematik der Repräsentation… …literarischen Erinnerungsdiskurs, so demonstrieren diese Texte Berndt zufolge, dass sich „Seelen- und Memoria-Diskurs“ berühren, dass sich Individualitätskonzepte… …, wie sorgfältig diese Auswahl für ein ausdifferenziertes Beschreibungsmodell gewonnen wurde, einmal abgesehen davon, dass sich die deutlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 8 K: Über Deutschland 1833-1836. Aufsätze über Kunst und Philosophie. Kommentar. Bearbeiter Renate Francke unter Mitarbeit von Heide Hollmer. Akademie Verlag, CNRS Editions, Berlin, Paris 2001

    Robert Steegers
    …autorisierte Fassung eines Textes. Grundsätzlich führen diese Verfahren bei der DHA dazu, dass durch die Restitution einer vermeintlich vom Autor intendierten… …dessen Wirkungsgeschichte der Apparat informiert, denn diese ist ja stets die des konkreten, in Buch oder Zeitschrift in Umlauf gebrachten Textes… …jungdeutschen Autoren schreibt, diese wollten „ebenfalls keinen Unterschied machen […] zwischen Leben und Schreiben“, „nimmermehr die Politik trennen von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Rodney W. Fisher, The Minnesinger Heinrich von Morunngen. An Introduction to his Songs, San Francisco, London, Bethesda 1996 (International Scholars Publications)

    Jens Pfeiffer
    …sorgfältig sind doch diese Konstellationen in ihren Nuancen und Verschiebungen dargestellt. Zum Abschluss seien doch noch einige Bemerkungen zu Fishers… …, der in wissenschaftlich redlicher Akribie die Ungenauigkeiten und Schwächen des (Nach-)Dichters Fisher aufzeigt. Diese Anmerkungen sind für den mit… …Interpretation which I then discuss in the commentary to each song“ (S. VIII). Ob den des Mittelhochdeutschen gänzlich unkundigen Lesern auf diese Weise die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Das Straßburger Heldenbuch. Rekonstruktion der Textfassung des Diebolt von Hanowe, 2 Bde., hg. v. Walter Kofler, Kümmerle, Göppingen 1999 (GAG 667)

    Hartmut Bleumer
    …steht. Doch selbst diese Maxime wird nicht konsequent befolgt: Wo Jundt die schlechtere, d.h. offensichtlich fehlerhafte Variante haben soll, wird die… …wäre es nicht die Aufgabe des Editors gewesen, dem Leser gerade diese Aufgabe abzunehmen? So erfreulich es also ist, dass man Jundts Text nun gedruckt… …, dass für die Heldenbücher in Straßburg wohl eine gemeinsame Vorlage anzunehmen sei (S. 945). Weil Kofler aber, um diese Annahme zu stützen, stets…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Andreas Daiber, Bekannte Helden in neuen Gewändern? Intertextuelles Erzählen im „Biterolf und Dietleib“ sowie am Beispiel Keies und Gaweins im „Lanzelet“, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53)

    Sonja Kerth
    …beginnt mit Der, nicht Her. Diese wenigen Versehen und Inkonsequenzen schmälern indes keineswegs die Leistung, die Francis B. Brévarts „Eckenlied“-Edition… …. Diese Auseinandersetzung lasse sich vor allem an der jeweiligen Ausprägung der wiederverwendeten Figuren ablesen, die den Bedürfnissen des neuen Kontextes… …verliert. Dass mündliche Sageninhalte anzitiert werden, spricht er zwar als Möglichkeit an (S. 14), aber diese Art des Verweisens wird in den konkreten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Jean Bollack, Paul Celan. Poetik der Fremdheit. Zsolnay, Wien 2000

    Roberto Sanchiño Martínez
    …geprägt ist und auf welche Weise diese Sprache vom dynamischen Prozess einer sprachlichen „Refektion“ oder Neuschöpfung bestimmt war. Alle Gedichte Celans… …nicht durch seine Vertrautheit mit den bereits existierenden poetischen Sprachen, welche diese voraussetze und umforme, bekannt seien, erwachsen laut… …. Gegenüber anderen Studien, die sich mit der Poetologie Celans befassen, hat diese Studie den entscheidenden Vorteil, sich nicht auf einige wenige, im…
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