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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Fragile Harmonie

    „Dietrichs Flucht“ und die Poetik der ,abgewiesenen Alternative‘
    Armin Schulz
    …dem Einspielen von Motiven, die Alternativen zum final determinierten Ablauf eröffnen, die jedoch im Handlungsfortgang nicht mehr aufgegriffen und so… …aktuelle Verschwinden höfischer vreude zu lamentieren (vv. 7496–7502). Der Erzählduktus ist insgesamt nicht mehr an der Heldenepik orientiert. Hugdietrichs… …Roman scheinen Erzählweise und Stoff auseinanderzutreten, wie auch Erzähler und Publikum sich dissoziieren und nicht mehr im kollektiven ‚Wir‘ der… …. 179 f. 398 Fragile Harmonie gehört damit nicht mehr dem weltlichen, sondern bereits dem geistlich-religiösen Bereich zu. Das kollektive… …gegebenenfalls ihre Hinterbliebenen mehr als üppig zu belohnen bzw. zu versorgen. Schon nach elf Tagen ist man in Valdanis, der Hauptstadt von Westenmer. Die vier… …, dass die Boten über Nacht bleiben müssten, ist nun gar nicht mehr die Rede. Ladiner lässt seine Kämmerer Pelze, Silber, Edelsteine und Gold heranschaffen… …, dass nicht noch mehr seiner eigenen Leute den Tod gegen den Drachen finden. Kein Erlösermärchen, kein Zusammenhang mit einer womöglich vom Drachen… …Defizit nie existiert hat bzw. nun nicht mehr existiert. Erneut wird so Idealität hergestellt, wenn auch die Harmonisierung erst nachträglich erfolgt: Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Joseph P. Strelka, Des Odysseus Nachfahren: Österreichische Exilliteratur seit 1938 (Edition Patmos 1). Francke Verlag, Tübingen 1999

    Klaus Weissenberger
    …Opfergeneration zuwendet. Umso mehr ist die vorliegende Darstellung zu begrüßen, mit der sich der Verfasser die Mühe gemacht hat, was die Erforschung der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Ente auf dem Bodensee

    Zu Wolframs „Willehalm“ 377,4 ff.
    Dieter Kartschoke
    …Kommentars mehr, um den Oberflächensinn der drei Verse zu erfassen: ‚Nun seht, ob eine Ente im Bodensee zu trinken fände? Wollte sie ihn freilich austrinken… …: Hier gäbe es mehr als genug zu berichten (so wie eine Ente im Bodensee mehr als genug zu trinken findet), aber es wäre ganz und gar unmöglich, das Heer… …unnachvollziehbar. Auch Werner Röcke, der Bertau bis in einzelne Formulierungen hinein folgt, hat die letzte Wendung nicht mehr mitgemacht. Wie Bertau spricht er vom… …übersieht oder sogar hinweginterpretiert, verfehlt man die Besonderheit des Wolframschen Gedichts völlig. Es gibt also mehr als einen Grund daran zu zweifeln… …toute Seine (v. 5082), d.h. ‚Er will die Seine austrinken‘. 19 Bereits mehr als einhundert Jahre früher soll sich in Waces „Roman de Rou“ die Wendung… …Neuzeit geläufigere Adynaton ‚die Sterne am Himmel zählen‘ 25 . Ich denke, mehr braucht es nicht, um den Sinn der in Frage stehenden Verse aus dem… …„Willehalm“ endgültig zu klären. Wolframs Witz liegt also einmal mehr in der Selbstverkleinerung des Erzählers. Nachdem er sich im „Parzival“ angesichts der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Karin Pivernetz, Otfrid von Weißenburg. Das „Evangelienbuch“ in der Überlieferung der Freisinger Handschrift (Bayerische Staatsbibliothek München, cgm. 14). Edition und Untersuchungen. I: Edition. II: Untersuchungen, Kümmerle, Göppingen 2000 (GAG 671)

    Dieter Kartschoke
    …mehr in ihren Blick. Die diplomatische Wiedergabe des Codex Frisingensis erfolgt "möglichst nah am Graphembestand der Handschrift" (I, 11). Nur die… …Textausgabe einen professionelleren Eindruck als der schmale Begleitband, der kaum mehr als eine Zusammenfassung des bekannten Handbuchwissens über den…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Waltraud Fritsch-Rößler, Finis Amoris. Ende, Gefährdung und Wandel von Liebe im hochmittelalterlichen deutschen Roman, Narr, Tübingen 1999 (Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 42)

    Brigitte Spreitzer
    …mehr, als bloß ein „Gegenstück zu Rüdiger Schnells Habilitationsschrift ‚Causa amoris‘ (1985)“ (S. 12) zu sein. Finis amoris ist, wie Fritsch-Rößler… …Zeit – der hochmittelalterliche Roman exponiert das Phänomen nicht selten mehr über die Erzählstruktur als etwa über Erzählerkommentare oder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Christopher Young, Narrativische Perspektiven in Wolframs „Willehalm“. Figuren, Erzähler, Sinngebungsprozeß, Max Niemeyer, Tübingen 2000 (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte 104)

    Christian Kiening
    …Innerlichkeit und gedankliche Entwicklung die Hauptfiguren mehr werden als nur schematische Aktanten des narrativen Prinzips. An Giburcs Begegnung mit Rennewart…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Barbara Beßlich, Wege in den ‚Kulturkrieg‘. Zivilisationskritik in Deutschland 1890-1914. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000

    Alexandra Pontzen
    …bereits vorliegende Untersuchungen verweisen. Doch bietet sie mehr als nur die Aufarbeitung von Bekanntem; es geht ihr darum, den ‚Kulturkrieg‘ in eine… …mit einem Soziologen zeigt das Bemühen um Interdisziplinarität. Die Breite des Ansatzes verdient Respekt, auch wenn zuweilen das Disparate mehr ins Auge… …Feststellung übernimmt Verfasserin von Hermann Kurzke, einem ausgewiesenen Kenner von Manns Essayistik. Wie der Literat im Gegensatz zum Künstler immer mehr in… …Vorläuferschaft schwerlich mit seinem Eintreten für Rationalismus verträgt und auch nicht damit, dass für ihn der Staat weit mehr als die Nation die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    „Wir spielen um’s Höchste.“

    Christian Dietrich Grabbe als Stratege des Literaturmarkts und eine Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag in der Lippischen Landesbibliothek Detmold
    Norbert Otto Eke
    …: „Die Litteratur ist ein Meer geworden, in dem man Golfströme nicht mehr sieht.“ 6 Ebd., S. 169 (an Georg Ferdinand Kettembeil, 12. 7. 1827). 7 Das gilt… …wenigen Jahre bis zu seinem frühen Tod zur zweiten Identität wurde, aus der es für ihn keinen Rückweg mehr gab in die Rolle des ruhigen, abgeklärten… …Grabbes, mehr als 200 Briefe und Manuskripte anderer Autoren, dazu biographische Dokumente wie Schulzeugnisse, Verlagskontrakte und Protokolle aus Grabbes… …. 5, Detmold 1964, S. 21–25; S. 21. 611 Norbert Otto Eke Bände an Druckschriften, mehr als 8000 Zeitungsausschnitte sowie Programmhefte, Theaterzettel… …Stadtansichten der Fürstlichen Residenz Detmold – zu Grabbes Lebzeiten nicht mehr als eine Kleinstadt von etwa 2200 Einwohnern und einer Garnison von 1200 Soldaten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Die Celan-Handschriften im literarischen Nachlass Ingeborg Bachmanns

    Ein
    Holger Gehle
    …Gedichthandschriften, die weiterhin verschlossen bleiben sollen), nicht mehr dem Befund zur Zeit der ersten Sichtung des Bachmann-Nachlasses in den frühen siebziger… …Jahren entsprach und die ursprüngliche Lage auch nicht mehr rekonstruierbar war. Bei der archivarischen Anordnung orientierte man sich deshalb an der… …und wurde wahrscheinlich mehrfach verändert. Und es ist nicht mehr festzustellen, ob erst Ingeborg Bachmann, nachdem sie in den Besitz dieser Blätter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und Interpretation, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Hermaea 81)

    Franziska Wenzel
    …und Hans Sachs (S. 267–276) werden mehr und mehr auch einzelne Figuren aus der Tradition gelöst und erfahren eine eigene literarische Realisation im… …denen die Strophe „mehr oder weniger wörtlich ebenfalls überliefert wird“ (S. XXIV), zusätzlich erleichtert wird. So ist es erstmals möglich, ohne großen…
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