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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und

    Franziska Wenzel
    …Buchbesprechungen der Syntax, der Metrik oder des Reims wählt er bisweilen anstelle eines treffenderen ein weniger passendes Wort; die erheblich… …, sicherlich weniger problematisch. So aber sieht sich der Leser permanent mit den korrigierenden Einreden des Germanisten Fisher konfrontiert, der in… …discuss in the commentary to each song“ (S. VIII). Ob den des Mittelhochdeutschen gänzlich unkundigen Lesern auf diese Weise die Schönheit und Bedeutung der… …Lyrik Morungens nahegebracht werden kann, scheint mir zweifelhaft. Insgesamt halte ich Fishers Buch aufgrund der genannten Fragwürdigkeiten für nicht… …wirklich gelungen. Wegen der Qualität der Interpretationen sei es dennoch jedem empfohlen, der sich mit der Poesie Morungens beschäftigt. Berlin Jens… …Pfeiffer Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und… …unterschiedlicher Form reagiert worden. Der Stoff ist in verschiedene Gattungen eingewandert und zunächst als lateinischer Prosaroman aufbereitet worden, dessen… …strukturelle Gliederung in einen Dialog- und einen Schwankteil von den volkssprachlichen Nachfolgern Spruchgedicht, Schwankepos und Fastnachtspiel in der Regel… …zwischen dem weisen Salomon und dem schlagfertigen Marcolfus findet dort keinen Niederschlag. In erster Linie wird das Motiv der untreuen Ehefrau verarbeitet… …und Markolf in der Rolle des listigen Königsbruders Morolf dargestellt, der die abhanden gekommene Ehefrau Salomons auf bizarre Weise zurückzuholen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    "Lanzelet", "Wigalois" und der "Crone", Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53)

    Sonja Kerth
    …Kommasetzung bei nachgestelltem Attribut und bei Relativsätzen. Problematisch bleibt besonders die Frage der Wortabteilung; hier hätte Brévart sich wohl besser… …mit dem Faksimile von Karl Schorbach: Ecken außfart, Augsburg 1491, Leipzig 1897 [Seltene Drucke in Nachbildungen 3] verglichen): Es fehlt der… …Apparateintrag zu e 1 18,9 (keiserliche; der Druck liest keiserliehe); der Text der Druckfassung liest in 33,1 d4 geb”rg, nicht der geburg; Strophe 42 von e 1… …beginnt mit Der, nicht Her. Diese wenigen Versehen und Inkonsequenzen schmälern indes keineswegs die Leistung, die Francis B. Brévarts „Eckenlied“-Edition… …. „Ortnit“/“Wolfdietrich“) moderne kritische Ausgaben in Angriff genommen werden, die es erlauben, Fragen der Textgeschichte, der Filiation, der Fassungsproblematik und der… …Textdeutung auf soliderer Basis als bisher anzugehen. 5 Der zukünftigen Beschäftigung mit dem „Eckenlied“ hat Brévart den Weg geebnet. Bremen Sonja Kerth… …, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53) Intertextuell… …mittelhochdeutscher Epik erwiesen – vor allem der späte Artusroman, aber auch Minne- und Aventiureromane haben davon profitiert und sich endgültig vom Vorwurf der… …Epigonalität befreit. 1 Andreas Daiber greift in seiner Untersuchung, einer 5 Die Texte der historischen Dietrichepik werden derzeit im Bremer DFG-Projekt „Die… …, bestehende Ansätze auf, um sie am Beispiel „wiederverwendeter Figuren“, „literarischer Wiedergänger“ (S. 9) in der späten Heldendichtung und dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    "Man setzet sich eben derselben Gefahr aus, welcher man andre aussetzet". Autoritative Performanz in der literarischen Kommunikation am Beispiel von

    Steffen Martus
    …120. Band 2001 · Viertes Heft „MAN SETZET SICH EBEN DERSELBEN GEFAHR AUS, WELCHER MAN ANDRE AUSSETZET“ Autoritative Performanz in der literarischen… …Kommunikation im 18. Jahrhundert. Am Beispiel Pierre Bayles lässt sich zeigen, dass im „Zeitalter der Kritik“ eine diffuse Beobachtungsordnung entsteht, die… …Bürger-Kritik, wie autoritative Performanz, also Selbstlegitimation eines Textes in seinem Vollzug, dem Eindruck der Entprivilegierung von Standpunkten begegnet… …are less privileged than others. Das Zeitalter der Aufklärung ist, einem bekannten Diktum Kants zufolge, das „Zeitalter der Kritik“. 1 Die Freude über… …eine von überkommenen Autoritäten befreite Öffentlichkeit hält sich jedoch in Grenzen, denn die literarische Kom- 1 Immanuel Kant: Kritik der reinen… …Vernunft. Nach der ersten und zweiten Original- Ausgabe hg. von Raymund Schmidt. Mit einer Bibliographie von Heiner Klemme, Hamburg 1993, A XI, Anm.*. 481… …Zeichen. 2 Anders als etwa in der nicht minder scharfsinnigen Kritikkultur des Humanismus dient der Tadel nun nicht mehr der poetischen Ausbildung und… …Kommunikationsform ist aber andererseits insofern kritisch, als sie aus Sicht der Beteiligten problematische und bedrohliche Züge annimmt. Der Eindruck von… …Bedrohlichkeit geht mit einem semantischen Umbruch einher, mit dem Wechsel von einer Kultur der Auffälligkeit und Repräsentativität hin zu einer Kultur der… …Unauffälligkeit, und dieser Wechsel betrifft auch die Performanz und Inszenierung von Texten. Die sich als Novum inszenierende Kultur der Unauffälligkeit arbeitet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    "Der Löwe brüllt, wer sollte sich nicht fürchten?" Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes"Novelle"

    Daniel Hoffmann
    …Abstract „DER LÖWE BRÜLLT, WER SOLLTE SICH NICHT FÜRCHTEN?“ Zur utopischen Restauration der alten Stammburg in Goethes „Novelle“ von Daniel Hoffmann… …, Düsseldorf Goethes „Novelle“ weist erstaunliche Parallelen sowohl hinsichtlich der in ihr geschilderten politischen Welt als auch in ihrer Bildersprache zum… …Prophetenbuch „Amos“ auf. Auf diesem Hintergrund erscheinen die unerhörten Begebenheiten der „Novelle“ als moralische Verfehlung aus Eitelkeit, der Goethe ein… …Weltbild der Mäßigung und der Gerechtigkeit entgegenhält. Goethe’s “Novella” contains astonishing parallels to the Book of Amos, both from the point of view… …sieht die Arbeit an ihm ihrem Abschluss entgegen, jedoch ist innerhalb der Erzählung von einer Beendigung im bautechnischen Sinn nicht mehr die Rede. Dem… …konservatorischen Projekt des Fürst-Oheims gewährt Goethe vielmehr eine ganz andere Art der Vollendung, nämlich nicht eine im 1 Johann Wolfgang Goethe: Aus meinem… …. 531–555, hier S. 534. 527 Daniel Hoffmann Bereich des Materiellen, sondern im Reich der Idee. Seine eigentliche Vollendung erfährt das materiale Bauwerk der… …alten Schlossruine in der humanen Utopie der Schlussszene. Gegenüber Eckermann hat Goethe den „Gang dieser Novelle“ durch einen Vergleich mit den… …einzelnen Stadien im Wachstum der Pflanze, die ihre Vollendung in der Blume findet, näher bestimmt. 3 Doch Aufbau und Gehalt dieser Erzählung lassen sich… …nicht nur an dem von Goethe selbst vorgegebenen Gleichnis aus dem Reich der Natur ablesen, sondern mit gleichem Recht auch an dem besonderen Verhältnis…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Gottfried Benns "Welle der Nacht" - absolute Dichtung?

    Moritz Schramm
    …GOTTFRIED BENNS „WELLE DER NACHT“ – ABSOLUTE DICHTUNG? Abstract von Moritz S c h r a m m , Kopenhagen Entgegen der weit verbreiteten Auffassung… …, Benns Gedicht „Welle der Nacht“ würde auf keine außerhalb des Gedichts liegende Wirklichkeit referieren, wird in der vorliegenden Interpretation anhand… …einer bisher unberücksichtigten Parallelstelle aus Benns Essay „Dorische Welt“ ein konkreter kulturgeschichtlicher Bezug aufgezeigt. In der Interpretation… …Forschungssituation Der hier folgende Versuch, Gottfried Benns Gedicht „Welle der Nacht“ zu interpretieren, knüpft an eine lange Diskussion in der Forschung zu dem… …vorliegenden Gedicht an. Ausgangspunkt ist dort immer wieder Benns Konzeption der ‚absoluten Dichtung‘, die er seit den 30er Jahren in verschiedenen Essays und… …Reden entwickelte und die schließlich in der berühmten Definition des absoluten Gedichts in der Rede „Probleme der Lyrik“ von 1951 ihren Höhepunkt findet… …: Gesammelte Werke in der Fassung der Erstdrucke, 4 Bände, hg. v. Bruno Hillebrand. Frankfurt/Main 1982ff.: Bd. I: Gedichte; Bd. II: Prosa und Autobiographie; Bd… …Wiederkehr von Vokal und Konsonant“ (III, 326). An die Stelle eines inhaltlichen Aussagewerts tritt in der Konzeption Benns offenbar das assoziative Spiel der… …Signifikanten, die Form sei, wie er sagt, der „höchste Inhalt“ (III, 516). Diese dichtungstheoretische Konzeption der absoluten Lyrik war nicht nur in ihrem… …Einfluss auf die zeitgenössische Lyrik in Deutschland bedeutend, wobei gerade die Marburger Rede eine Zeit lang fast als Programmschrift der jungen Lyriker…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Barbara Thums, "Den Ankünften nicht glauben wahr sind die Abschiede". Mythos, Gedächtnis und Mystik in der Prosa Ilse Aichingers (Rombach

    Volker C. Dörr
    …BUCHBESPRECHUNGEN Barbara Thums, „Den Ankünften nicht glauben wahr sind die Abschiede“. Mythos, Gedächtnis und Mystik in der Prosa Ilse Aichingers… …(Rombach Wissenschaften. Reihe Cultura, Bd. 14). Rombach Verlag, Freiburg/Breisgau 2000. Das Zitat, das der Tübinger Dissertation den Titel gegeben hat (eine… …Vergegenwärtigung der Ungeschiedenheit von Wort und Ding hin gespannt ist“ (S. 11). Insofern situiert die Verfasserin Aichingers poetisches Programm innerhalb des… …sprach-, erkenntnis- und kulturskeptischen Projekts der Moderne, die – so die Verfasserin im Anschluss an Karl Heinz Bohrer – auf den Verlust von… …einer „ästhetischen Reflexion auf Entzogenes“ verstanden, zunächst als „Textverfahren“ in der Konkretion des poetischen Texts analysiert, um in einem… …zweiten, abstrakten Zugriff als „Denkfiguren“ unter Rekurs auf Diskurse der (Post-)Moderne bestimmt zu werden. Abstrakte, strukturelle Gemeinsamkeit aller… …Nachweis von Homologien der poetischen zu theoretischen Texten geht es der Verfasserin auch um poetisch-intertextuelle Rekurse, um „literarische… …Sprachkritik auszustellen“ (S. 13). Der Konnex von Mythos, Gedächtnis und Mystik in Aichingers Prosa wird zunächst exemplarisch an der Erzählung „Ajax“ (1967)… …entwickelt, in der sich Mythenkritik mit einer „Neuen Mythologie“ verknüpfe, die das „Gedächtnis an die Opfer der Konzentrationslager“ bewahre (S. 41). Darin… …deutet sich ein Rekurs Aichingers auf Modelle der Frühromantik an, der zwar nicht systematisch ausgeführt, aber dennoch plausibel gemacht wird: Friedrich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Harald Tausch, Entfernung der Antike. Carl Ludwig Fernow im Kontext der Kunsttheorie um 1800 (Reihe: Studien zur deutschen Literatur, Band 156)

    Ansgar M. Cordie
    …Buchbesprechungen Harald Tausch, Entfernung der Antike. Carl Ludwig Fernow im Kontext der Kunsttheorie um 1800 (Reihe: Studien zur deutschen… …Literatur, Band 156). Niemeyer, Tübingen 2000. In seiner Würzburger Dissertation untersucht Harald Tausch die Wurzeln der modernen Ästhetik im Weimarer… …Spätklassizismus. Schon bei Carl Ludwig Fernow, dem Weimarer Bibliothekar der Herzogin Anna Amalia und Ästhetiker aus der Denkschule Kants, wird Kunst weder auf die… …Nachahmung der Natur noch auf die Imitation antiker Kunstwerke verpflichtet. Tausch zeigt im Hinblick auf den Stilbegriff auf, wie Fernow den älteren… …Klassizismus Winckelmanns beerbt und überschreitet, welche Rolle Natur und antike Kunst dabei spielen. Im 18. Jahrhundert wird der Stilbegriff individualisiert… …der Polyklet und Phidias und mit normativem Anspruch Epochenstile voneinander abhebt, ist dies lediglich ein Sprungbrett für den emphatischen… …Stilbegriff des Spätklassizismus (S. 47). Winckelmanns Konzeption der Aufstiegs-, Blüte- und Verfallsstile trennt die Stile von den repräsentierten Gegenständen… …. Damit wird einem Mimesisbegriff vorgearbeitet, der sich (etwa bei Moritz und Goethe) von der Nachahmung einzelner Naturphänomene löst, um der Natur… …insgesamt ein Kunstwerk als Analogon an die Seite zu stellen (S. 51–61). Doch noch diese Bindung der Kunst an die Natur gibt Fernow auf. Er schreibt eine… …Geschichte von Stilen, deren Entwicklungsrichtung von der Nachahmung zum Ideal verläuft (S. 63). Für Fernow löst sich die Kunst seiner Zeit vom Mimesis-Gebot…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. - 30. Oktober 1997. Hrsg. von

    Robert Steegers
    …Buchbesprechungen Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. – 30… …. Oktober 1997. Hrsg. von Ferdinand Schlingensiepen und Manfred Windfuhr (Schriften des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bd. 21). Archiv der… …Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1998. Eine Rezeption der Werke Heinrich Heines durch die Kirchen und die Theologie, hier speziell durch die… …evangelische, habe es, so Jürgen Regul, der im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland das Symposion „Heinrich Heine und die Religion“ eröffnete, bisher vor… …religionskritischen Aspekten in seinem Werk wirklich so schlecht bestellt ist, wie die Eröffnungsworte und das Vorwort der Herausgeber nahelegen, sei dahingestellt… …Heinerezeption sprechen kann“, wie Schlingensiepen und Windfuhr in ihrem Vorwort (S. 7) behaupten? Immerhin ist ein Gutteil der im Tagungsband vertretenen… …nicht, zumal noch ein weiterer Tagungsband, „‚Gott war immer der Anfang und das Ende meiner Gedanken‘. Heinrich Heine und die Religionen der Welt“, hrsg… …. von Wolfgang Beutin und Thomas Bütow, aussteht. Dass es sich bei der Frage nach Heines Verhältnis zur Religion um einen zentralen Aspekt der… …Interpretation handelt, liegt angesichts seiner lebenslangen Auseinandersetzung vor allem mit Judentum und Christentum auf der Hand und lässt sich mit… …Selbstzeugnissen des Autors belegen. Der Heine der Jahre nach dem Bundestagsbeschluss gegen das Junge Deutschland stellt in der Vorrede zur zweiten Auflage des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bearbeitet von Ulrike Brandt-Schwarze und Mitarbeitern der ULB Bonn. Abt. Handschriften und Rara

    Norbert Oellers
    …Buchbesprechungen Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bearbeitet von Ulrike Brandt- Schwarze und Mitarbeitern der ULB Bonn. Abt… …, das sich auch in seinem Nachlass widerspiegelt. Der Komplex gehört zu den interessantesten und meistbenutzten Beständen in der Handschriftenabteilung… …der Bonner Universitäts- und Landesbibliothek. Kinkels facettenreiche Vita – er war Theologe, Kunsthistoriker, Schriftsteller, Revolutionär und… …Abschriften. Vielfach erlaubt es das Nachlassmaterial, den Weg von der Idee zum gedruckten Text zu verfolgen. Eine ergiebige Quelle insbesondere für die… …engagiert, zeichnet er in seinen Briefen seismographisch kulturelle und politische Zeitströmungen nach und kommentiert sie mit der ihm eigenen Vehemenz. Das… …Archivars Hans Zeeck ergänzt, die auch über die Kinkel-Rezeption etwa bis Mitte des 20. Jahrhunderts Aufschluss geben. Der Nachlass schließt ebenfalls die… …. Seine radikaldemokratischen Ansichten publizierte Kinkel u.a. in der von Karl Marx geleiteten „Neuen Rheinischen Zeitung“; 1849 wurde er als Abgeordneter… …der Demokraten ins Berliner Parlament gewählt und noch im gleichen Jahr wegen seiner Teilnahme am pfälzisch-badischen Aufstand zu lebenslanger… …mit denen der junge Carl Schurz Kinkel 1850 aus dem Zuchthaus in Spandau befreien und mit ihm nach England fliehen konnte. Anfang 1851 folgte Johanna… …für eine Fortführung der Revolution zu sammeln. Die zahlreichen Namen, Daten und Fakten, die in diesem Zusammenhang in Listen, Protokollen oder Briefen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Christian Kassung, EntropieGeschichten. Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" im Diskurs der modernen Physik. Fink, München 2001.

    Albert Kümmel
    …Buchbesprechungen Christian Kassung, EntropieGeschichten. Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ im Diskurs der modernen Physik. Fink… …„Der Mann ohne Eigenschaften“, hinausweist in den kaum je betretenen Raum echter Transdisziplinarität. Christian Kassung macht es sich zur Aufgabe, dem… …gemeinsamen epistemologischen Grund von EntropieGeschichten, so auch der Titel seiner Untersuchung, in Literatur und Physik nachzugehen. Dabei lässt er sich von… …der Überlegung leiten, anstelle geschlossener Diskursformationen, die dann Die Physik und Die Literatur heißen, Wissensfelder anzunehmen, die sich… …Untersuchungen in der Musil-Forschung finden ließ, sondern darüber hinaus neue Standards bei den Bemühungen, die Grenzen, die Natur- und Geisteswissenschaften… …voneinander trennen, zugunsten einer so genannten third culture zu überschreiten. II. Fast gehört es inzwischen zum guten Ton der Musil-Forschung, Kommentare… …, naturwissenschaftliches Wissen blockhaft den oftmals außerordentlich differenziert dargestellten Diskursen der so genannten Wissenschaften vom Menschen sowie der Künste als… …These der Entropie- Geschichten folgendermaßen reformulieren: Der „MoE“ als poetologischer Text ruft epistemologische Elemente des physikalischen… …Diskurses auf; Roman und Physik treffen sich in der Frage nach sich selbst. Die Rolle, die Physik an die Schwelle ihrer Epistemologisierung zu führen… …, übernimmt eben die Thermodynamik in der Konzeptionalisierung dessen, was sie „Entropie“ nennt. Modernität erscheint hier als Auftritt des Beobachters zweiter…
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