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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    17. Anglo-Deutsches Colloquium: Texttyp und Textproduktion in der Literatur des deutschen Mittelalters Newcastle (Durham), 12.–16. 9. 2001

    Silvia Reuvekamp
    …17. Anglo-Deutsches Colloquium: Texttyp und Textproduktion in der Literatur des deutschen Mittelalters Newcastle (Durham), 12.–16. 9. 2001 Seit 1966… …. Bei der Auswahl der ca. 50 Teilnehmer ist es daher ein besonderes Anliegen, auch den wissenschaftlichen Nachwuchs beider Länder möglichst breit… …Entstehungsbedingungen und Produktionsweisen volkssprachiger Texte und wendete sich damit der Produktionsseite des mittelalterlichen Literaturbetriebs zu. Das Tagungsthema… …schloss an Theoriediskussionen der letzten Jahre (New Philology, Medientheorie, Narratologie, Gattungstheorie, Intertextualität) an, in deren Folge… …grundlegende Kategorien der Produktion und Konstitution gerade mittelalterlicher Texte eine neue Betrachtung erfahren haben (Offenheit der Texte; Problem der… …usw.). Dabei hatte vor allem die Diskussion um eine ‚Neue Philologie‘ für das herkömmliche Autor-Werk-Konzept der Mittelalter-Philologien weitreichende… …sachliche wie methodische Konsequenzen. Deutlich geworden ist nicht allein, wie begrenzt unser Wissen von der Wirklichkeit des volkssprachigen… …Literaturbetriebs, den tatsächlichen Arbeitsbedingungen und Arbeitsweisen sowie der gesellschaftlichen Position und Bildung der Autoren ist. Vielmehr fordert schon… …der in den Überlieferungsverhältnissen begründete ‚Verzicht‘ auf ein autor-zentriertes Werkkonzept einen neuen Zugang zur volkssprachigen… …Bearbeitungen, Fortsetzungen und Neufassungen offene Textproduktion angelegt waren oder doch in bestimmten Grenzen sein konnten. In diesem Rahmen ging es der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und

    Franziska Wenzel
    …Buchbesprechungen der Syntax, der Metrik oder des Reims wählt er bisweilen anstelle eines treffenderen ein weniger passendes Wort; die erheblich… …, sicherlich weniger problematisch. So aber sieht sich der Leser permanent mit den korrigierenden Einreden des Germanisten Fisher konfrontiert, der in… …discuss in the commentary to each song“ (S. VIII). Ob den des Mittelhochdeutschen gänzlich unkundigen Lesern auf diese Weise die Schönheit und Bedeutung der… …Lyrik Morungens nahegebracht werden kann, scheint mir zweifelhaft. Insgesamt halte ich Fishers Buch aufgrund der genannten Fragwürdigkeiten für nicht… …wirklich gelungen. Wegen der Qualität der Interpretationen sei es dennoch jedem empfohlen, der sich mit der Poesie Morungens beschäftigt. Berlin Jens… …Pfeiffer Sabine Griese, Salomon und Markolfus. Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Studien zur Überlieferung und… …unterschiedlicher Form reagiert worden. Der Stoff ist in verschiedene Gattungen eingewandert und zunächst als lateinischer Prosaroman aufbereitet worden, dessen… …strukturelle Gliederung in einen Dialog- und einen Schwankteil von den volkssprachlichen Nachfolgern Spruchgedicht, Schwankepos und Fastnachtspiel in der Regel… …zwischen dem weisen Salomon und dem schlagfertigen Marcolfus findet dort keinen Niederschlag. In erster Linie wird das Motiv der untreuen Ehefrau verarbeitet… …und Markolf in der Rolle des listigen Königsbruders Morolf dargestellt, der die abhanden gekommene Ehefrau Salomons auf bizarre Weise zurückzuholen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2002

    „Lanzelet“, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53)

    Sonja Kerth
    …Kommasetzung bei nachgestelltem Attribut und bei Relativsätzen. Problematisch bleibt besonders die Frage der Wortabteilung; hier hätte Brévart sich wohl besser… …mit dem Faksimile von Karl Schorbach: Ecken außfart, Augsburg 1491, Leipzig 1897 [Seltene Drucke in Nachbildungen 3] verglichen): Es fehlt der… …Apparateintrag zu e 1 18,9 (keiserliche; der Druck liest keiserliehe); der Text der Druckfassung liest in 33,1 d4 geb”rg, nicht der geburg; Strophe 42 von e 1… …beginnt mit Der, nicht Her. Diese wenigen Versehen und Inkonsequenzen schmälern indes keineswegs die Leistung, die Francis B. Brévarts „Eckenlied“-Edition… …. „Ortnit“/“Wolfdietrich“) moderne kritische Ausgaben in Angriff genommen werden, die es erlauben, Fragen der Textgeschichte, der Filiation, der Fassungsproblematik und der… …Textdeutung auf soliderer Basis als bisher anzugehen. 5 Der zukünftigen Beschäftigung mit dem „Eckenlied“ hat Brévart den Weg geebnet. Bremen Sonja Kerth… …, „Wigalois“ und der „Crone“, Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 53) Intertextuell… …mittelhochdeutscher Epik erwiesen – vor allem der späte Artusroman, aber auch Minne- und Aventiureromane haben davon profitiert und sich endgültig vom Vorwurf der… …Epigonalität befreit. 1 Andreas Daiber greift in seiner Untersuchung, einer 5 Die Texte der historischen Dietrichepik werden derzeit im Bremer DFG-Projekt „Die… …, bestehende Ansätze auf, um sie am Beispiel „wiederverwendeter Figuren“, „literarischer Wiedergänger“ (S. 9) in der späten Heldendichtung und dem…
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