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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus' und Niklas von Wyles

    Hubertus Menke
    …Buchbesprechungen Brigitte Derendorf, Der Magdeburger Prosa-Äsop. Eine mittelniederdeutsche Bearbeitung von Heinrich Steinhöwels ,Esopus‘ und Niklas… …Magdeburg eine niederdeutsche Fabelsammlung, der sog. „Magdeburger Prosa-Äsop“, dessen eine Druckfassung wohl von Simon Koch (BC Nr. 216), die andere bei… …Moritz Brandis (BC Nr. 215) aufgelegt wurde. Es handelt sich um eine mehr oder weniger getreue Übersetzung der hochdeutschen Äsop-Bearbeitung des Ulmer… …Humanisten Heinrich Steinhöwel aus der Zeit um 1475, mit freilich – worauf erstmals Hartmut Beckers hinwies – eigenständigen Ausdeutungen (Epimythion) im… …geistlichen Sinne. Bis dato fehlten genauere Untersuchungen zur Entstehung, Sinndeutung und Überlieferungsgeschichte des Werks. Mit ihrer an der Universität… …Münster eingereichten Dissertationsarbeit legt B. Derendorf nun eine profunde Aufarbeitung vor, die den Stellenwert der mittelniederdeutschen Bearbeitung im… …Rahmen der Äsop-Überlieferung umfassend klärt: Die Studie geht von einer ausführlichen Beschreibung des hochdeutsch-lateinischen „Ulmer Äsop“ (als… …(Autornennung, Dedikation) nutzt, andererseits auch gattungstheoretische Überlegungen (fabula als allgemein ,fiktionale Erzählung‘) enthält, und der vorgesetzten… …, Vita) ins Deutsche hat Steinhöwel als ein ,sinngemäßes‘ Übersetzen kommentiert. In kritisch referierender Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur… …betont Derendorf, dass diese Übersetzungspraxis durchaus in der herkömmlichen spätmittelalterlichen Tradition stehe, also keineswegs der humanistischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Helmut Pape, Klopstock. Idee und Wirklichkeit dichterischer Existenz um 1750. Peter Lang. Europäischer Verlag der Wissenschaften, Berlin, Bern, New

    Jürgen Jacobs
    …Buchbesprechungen Helmut Pape, Klopstock. Idee und Wirklichkeit dichterischer Existenz um 1750. Peter Lang. Europäischer Verlag der Wissenschaften… …Gottlieb Klopstocks“, der dann später einige weitere Publikationen zu Leben und Werk dieses Autors folgten. In einem neuen voluminösen Buch hat Pape nun… …Kommunikationsbedingungen, unter denen der „Messias“ und die Oden das lesende Publikum erreichten. So sehr Klopstock hier aus seinem historischen Ambiente heraus verstanden… …(vgl. S. 21ff., 341). Allerdings muß er dann doch einräumen, daß Miltons Vorbild und die Anregungen der Schweizer Kunstrichter Bodmer und Breitinger… …nicht unwesentlich für Klopstocks Dichtertum waren und daß der Freundschaftskult des jungen Dichters als „typisch für die Epoche der Empfindsamkeit“… …Jubiläumsjahres 2003 das Interesse für den Autor des „Messias“ und der epochemachenden Odendichtungen wieder beleben wird. Das mag nicht jedem einleuchten, denn… …ausgebildet. Wie es nun auch um die Möglichkeit einer Klopstock-Renaissance bestellt sein mag, unbestreitbar ist, daß Pape mit seiner Untersuchung der… …unglückliche, von Bizarrerien nicht freie Liebesgeschichte mit der Cousine Fanny. Besonderes Interesse beansprucht die gründlich dokumentierte Schilderung von… …, 572). Höchst aufschlußreich für die spätere Entwicklung Klopstocks sind die Bemerkungen zu den Textänderungen, die der Autor bei Neuauflagen in seinen… …Literatur eingeführt hat, entspricht ganz der herrschenden Meinung unter den Literaturhistorikern. Neu ist indessen die Formel, mit der hier die Wirkung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Gedicht der "Seifried Helbling"-Sammlung (SH VIII, 1-410)

    Inés de la Cuadra
    …GEDICHT DER „SEIFRIED HELBLING“-SAMMLUNG (SH VIII,1–410) Abstract von Inés d e l a C u a d r a , Bern Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, anhand… …Grade von Fiktionalität an Texten gezeigt werden, die sich mit der sozialen Mobilität von Bauern befassen. Bei der Gegenüberstellung der Erzählung von… …‚Ruprecht und Geppe‘ („Renner“ V. 1565–1712) mit einem Ausschnitt aus der „Seifried Helbling“-Sammlung (SH VIII,1–410) stellt sich heraus, inwiefern… …in der Literaturwissenschaft nicht aufrecht erhalten werden, das hat die jüngere Forschung immer wieder geltend gemacht. Jeder geschriebene Diskurs… …dient der Erkenntnis und verwendet mimetische Mittel, ist bereits Interpretation und somit ein Abbild von ‚Realität‘. 1 Intention, Verfahren und… …Reinhart Koselleck (Sprache und Geschichte 10), Stuttgart 1986, bes. S. 145–160 (Kapitel: Die Fiktion der Darstellung des Faktischen); Wolfgang Iser: Das… …Gabriel: Fiktion, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Gemeinsam mit… …stellt sich die Frage, ob der moderne Begriff von Fiktion einem mittelalterlichen überhaupt vergleichbar ist. Fiktionale Literatur, die nicht allegorische… …historischen Anspruch hin. Der höfische Roman ist in einen Gebrauchszusammenhang eingebunden und kann eine didaktische Dimension für sich beanspruchen. 4 Auf der… …anderen Seite ist zu bedenken, dass die Historie im mittelalterlichen Wissenschaftssystem der artes liberales der Grammatik und der Rhetorik zugeordnet war…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Matthias Harder, Erfahrung Krieg. Zur Darstellung des Zweiten Weltkrieges in den Romanen von Heinz G. Konsalik. Mit einer Bibliographie der

    Volker C. Dörr
    …Bibliographie der deutschsprachigen Veröffentlichungen des Autors von 1943–1996 (Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft… …sich ihre Gesamtauflage zu der immensen Quantität von 85 Millionen addiert. Weniger der literarischen Qualität von exemplarischen Texten Konsaliks gilt… …Harders Untersuchung; der Verfasser läßt keinen Zweifel daran aufkommen, daß auch er die Texte für ästhetisch wenig anspruchsvoll hält. Ihm geht es vielmehr… …Folie unterlegt werden (können)“ (S. 21f.). Es leuchtet, im Blick auf die Eigenheiten der deutschen Geschichte wie des Textuniversums Konsaliks… …zu, der wie kein anderer metonymisch für Konsalik selbst einzutreten vermag: „Der Arzt von Stalingrad“ (1956). Mythisierendes Erzählen und eine… …ideologische Struktur, die verbreitete zweifelhafte Klischees (‚der Russe‘) ebenso verwendet wie bestärkt, versuchen, den Kriegsverlierer (‚den guten deutschen… …Nietzsches Geschichtsphilosophie der Tragödienschrift und zur Konzeption des Apollinischen und Dionysischen herauslesen läßt (vgl. S. 75–79) – darüber kann… …reagiere: von der mythisierend-heroisierenden Gestaltung eigener Kriegserfahrungen („Der Arzt von Stalingrad“) über Dokumentation und Satire („Manöver im… …hier im einzelnen sein mögen – erhellende Kontraste ergeben sich in der Konfrontation allemal. In einem Falle ist das Verfahren besonders überzeugend… …: Der Vergleich von Konsaliks heute wohl weitgehend unbekannter Bilddokumentation „Stalingrad“ (1968) – einer, wie Harder minutiös nachweist, Kontrafaktur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Wolfram von Eschenbach, Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann, Übersetzung von Peter Knecht

    Eberhard Nellmann
    …BUCHBESPRECHUNGEN Wolfram von Eschenbach, Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann, Übersetzung… …erschienene (und seither häufig nachgedruckte) Ausgabe gleichen Titels des de Gruyter-Verlags. Zu Recht wurde der Vorgängerausgabe vorgeworfen, dass sie… …. Schließlich der kritische Apparat: auch er neu geordnet, mit größeren Ziffern als bisher, dadurch besser lesbar und besser benutzbar. Insgesamt eine opulente… …eigene Recherchen gestützt, teils auf die Korrekturliste in der Edition des Klassiker-Verlags1 – etwa 150 Druckfehler und andere Versehen verbessert (zu… …ergänzen: 115,21 hetenz statt hetens; 258,3 schoenste statt schönste). Nur ein Teil der Fehler findet sich schon in der Erstausgabe von 1833; der Rest ist… …später hinzugekommen. – Schirok hat Lachmanns Text ansonsten nicht angetastet, so dass sich seine Ausgabe in Wortlaut und Interpunktion durchaus von der… …Klassiker-Edition (1994) unterscheidet. Verdienstvoll ist auch die Korrektur des Apparats an ca. 45 Stellen. Hier dürfte eine genaue Überprüfung der Handschriften D… …und G wohl noch vieles ergeben. Im Folgenden gebe ich eine kleine Nachlese aus meiner Arbeit am Parzival-Kommentar (vor der Lemma-Klammer der neue Text)… …: Parzival. Nach der Ausgabe K. Lachmanns revidiert und kommentiert von E. Nellmann, übertragen von D. Kühn, 2 Bde., Frankfurt 1994. 445 Buchbesprechungen… …(oeheim, waz wirret dier?) muss es heißen: „dir alle“ (statt: „die alle“). Gegen die Tücken der Lesemaschine ist offensichtlich niemand gefeit. Zur…
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