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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Tagungsbericht: "Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur", Siegen: 17.-19.9.2015; Organisation und Konzeption: Dr. Matthias Schaffrick, Prof. Dr

    Sarah Maaß
    …TAGUNGSBERICHT Tagungsbericht: „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“, Siegen: 17.–19. 9. 2015; Organisation und Konzeption: Dr. Matthias… …Schaffrick, Prof. Dr. Ralf Schnell, Prof. Dr. Niels Werber „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“ – das Tagungsthema vereinte drei bereits… …der Ausnahme heuristische Kategorien zur Bestimmung von ‚Pop‘ und ‚Populärkultur‘ sowie zur Analyse ihrer Verfahren und Formenrepertoires… …(weiter)entwickelt. Zum anderen wurden anhand konkreter Artefakte der unterschiedlichen Künste und Medien populärkulturelle Repräsentationen von Ausnahmezuständen… …der Ausnahme selbst als klärungsbedürftig weil mehrdeutig und konnotationsreich. Den Auftakt bildete ein programmatischer Eröffnungsvortrag der… …Tagungsorganisatoren Niels Werber und Matthias Schaffrick (Siegen), in dem mögliche theoretische Rahmungen des Themas präsentiert wurden. Unter der Überschrift „Die… …Ausnahme des Pop“ aktualisierte Werber eine Bedeutungsvariante des Ausnahmebegriffs, in der dieser als ästhetische, etwa an die Abweichungspoetik Schlegels… …Schmitts Diktum, die Ausnahme sei interessanter als die Regel, an und bestimmte ‚Pop‘ unter Rückgriff auf Jochen Venus’ Begriff der spektakulären… …Selbstreferenz als (Ausnahme)Form des Populären. Während in der wissenschaftlichen Diskussion von Pop und Populärkultur zumeist deren Sekundarität und Tendenz zur… …verstehen. Als synekdochischer Ausnahmefall repräsentiere der Star das Paradigma selbst und erhalte so hyperparadigmatische Ikonizität. Das „Niagara“-Still…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Stefanie v. Schnurbein u. Justus H. Ulbricht (Hg.), Völkische Religion und Krisen der Moderne. Entwürfe "arteigener' Glaubenssysteme seit der

    Uwe-K. Ketelsen
    …Buchbesprechungen Stefanie v. Schnurbein u. Justus H. Ulbricht (Hg.), Völkische Religion und Krisen der Moderne. Entwürfe ‚arteigener‘… …Glaubenssysteme seit der Jahrhundertwende, Königshausen & Neumann, Würzburg 2001. Das seit über einem Jahrzehnt in der Geschichtswissenschaft neu erwachte Interesse… …an der komplexen Mentalitätsstruktur des Zweiten Deutschen Kaiserreichs 1 hat in der Literaturgeschichtsschreibung bislang noch wenig Echo gefunden… …. Seit den frühen 60er-Jahren dominiert ein Bild, das fest in die Rahmung entweder des ‚Wilhelminismus‘ oder der ‚Klassischen Moderne‘ verkeilt ist. 2 Was… …jenseits davon liegt, wird nur allzu schnell anderen Disziplinen überlassen (etwa der Theologie oder der Geschichtswissenschaft) oder im tiefen Schatten… …begraben, den das Dritte Reich in unsere Geschichte zurückwirft. 3 Langsam steigt aber doch die Aufmerksamkeit für die unruhigeren Züge im Bild der Epoche 4… …. Jahrhundert tiefgreifend geprägt haben, ist eine vertraute (wenn im Kontext der sozialgeschichtlichen Literaturforschung auch leicht beiseite geschobene)… …institutionellen Bändigungen), ergoss sich in einer frei flutenden ‚Religiosität‘ oder bildete (meistens homolog bleibende) Alternativen. 6 Der vorliegende Band… …bettet diesen Befund in ein ideengeschichtliches Kompensationsschema ein: Mit Formeln einer ‚religiösen‘ Re-Totalisierung wollte man der allenthalben… …schmerzhaft konstatierten Dechristianisierung und geistigen wie gesellschaftlichen ‚Zersplitterung‘ wehren. Formal ist diese Gedankenfigur der ‚Mo- 1 Vgl. etwa…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Frauke Berndt, Anamnesis. Studien zur Topik der Erinnerung in der erzählenden Literatur zwischen 1800 und 1900 (Moritz - Keller - Raabe) (Hermaea, N

    Susanne Komfort-Hein
    …Buchbesprechungen Frauke Berndt, Anamnesis. Studien zur Topik der Erinnerung in der erzählenden Literatur zwischen 1800 und 1900 (Moritz – Keller –… …behauptete Referenz auf ein dem Text vorgängiges Leben, auf eine historische Wirklichkeit, nicht abtrennen zu können von der Frage nach der sprachlichen… …Verfasstheit des erzählten Ich und seiner Welt, des Weiteren von der literarischen Präsentation. Zum Gemeinplatz der neueren Autobiographieforschung sind… …inzwischen diese Perspektiven einer Fiktionalität autobiographischen Erzählens geworden. Indem sich hier ein Bewusstsein für die Problematik der Repräsentation… …und der Rekonstruktion von Lebensgeschichte schärfte, rückten auch die konstruktiven Qualitäten des narrativ Erinnerten in das Blickfeld. Dass nun der… …narrativer Konstruktion der Frage unterstellt, wie sich das je individuell Erinnerte im Medium des kulturellen Gedächtnisses, wie sich also die literarische… …Erinnerungsarbeit in den Bahnen kultureller Topoi vollzieht. Die Studie schließt an Methoden der kultursemiotisch ausgerichteten Memoria-Forschung an und demonstriert… …anhand sorgfältig durchgeführter exemplarischer Textanalysen, auf welche Weise der in der Autobiographieforschung noch nicht repräsentativ vertretene… …Kellers „Der grüne Heinrich“ (1853/55) und Wilhelm Raabes „Die Akten des Vogelsangs“ (1896) stehen in vornehmlich deskriptiver Hinsicht als… …Erinnerung“, Augustinus’ „Bekenntnisse“, reklamiert, der einen außerliterarischen Erinnerungsdiskurs, Aristoteles’ generatives Gedächtnismodell, in eine „Poetik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Artes et scientiae. Repräsentation neuer und alter Sichtweisen von "Natur" in der frühen Neuzeit. Kongreß in der Herzog August Bibliothek

    …NOTIZ Artes et scientiae. Repräsentation neuer und alter Sichtweisen von „Natur“ in der frühen Neuzeit Kongreß in der Herzog August Bibliothek… …Kommunikationsmedien an der Propagierung neuer wissenschaftlicher Ideen und Erfindungen beteiligt waren. Gleichzeitig soll aber auch geprüft werden, welche Mittel die… …Verteidiger traditioneller Wissensformen und bewährter Autoritäten benutzt haben, um neue Deutungsansätze und Verfahren der Naturforschung zu bekämpfen. Im… …das Weltgebäude und den Ort des Menschen, 2.) das Verhältnis der neuen Naturwissenschaften zu alternativen Praktiken der Wissenserweiterung, die aus… …heutiger Sicht als Pseudowissenschaften gelten, und 3.) der heikle Zusammenhang zwischen religiösem Bekenntnis und naturwissenschaftlichem Sachverstand, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.-24. November 2002

    Christian Neuhuber
    …Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.–24. November 2002 ,,... und wenn’s Graz gilt!“ In seiner… …Leutnant Gustls in Schnitzlers gleichnamiger Monolognovelle, aus einer scheinbaren Nebensächlichkeit also, das ambitionierte Ziel der Veranstaltung: Graz… …, die ehemalige ‚friedhofsruhige Pensionopolis‘ der Habsburgermonarchie in der südöstlichen Ecke des deutschen Sprachraums, nunmehr aber als… …Germanisten aus 33 Ländern – zu beweisen, dass sich der Besuch lohnt. Und dies nicht nur aus streng fachlicher Sicht. Über 130 Wissenschaftler aus vier… …Kontinenten, thematisch bedingt vor allem aber aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa (und damit beinahe alle Geladenen) waren dem Ruf der Veranstalter gefolgt, um… …im Rahmen der internationalen Tagung über die Perspektiven und Chancen der deutschen Sprache und damit auch der germanistischen Tätigkeit zumal im… …Ausland zu diskutieren. Die Bestandsaufnahme freilich unterschied sich merklich von vorangehenden germanistischen Konferenzen. Der ehemals vorherrschende… …Optimismus, der im Aufschwung der deutschen Sprache in den Reformstaaten nach der Öffnung gründete, ist mittlerweile einer sichtbaren Ernüchterung, zuweilen… …Englisch, Französisch etc. als erste bzw. zweite Fremdsprache an Schulen und der unübersehbare Bedeutungsverlust als Verbindungs- und Begegnungssprache eine… …bedenkliche Gegenentwicklung zur Aufbruchsstimmung noch vor einem Jahrzehnt. Es nicht beim Lamento zu belassen, sondern der grassierenden Ratlosigkeit nun mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Vorankündigung: 1. Internationaler Dialektologenkongress der "Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen" (IGDD), 5.-8. März 2003

    …NOTIZ Vorankündigung 1. Internationaler Dialektologenkongress der „Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen“ (IGDD) 5.–8. März… …2003, Marburg Am Forschungsinstitut für Deutsche Sprache/Deutscher Sprachatlas wird nach dem Gründungskongress der IGDD im Jahre 1998 in Göttingen in der… …Zeit vom 5. bis 8. März 2003 der 1. Internationale Dialektologenkongress mit dem Thema „Moderne Dialekte – Neue Dialektologie“ stattfinden. Thematisiert… …werden soll insbesondere der überall in den Dialekten erkennbare Wandelprozess, durch den sowohl die linguistische Struktur der Dialekte als auch der… …soziokommunikative Bedingungsrahmen und der Funktionsbereich der Dialekte im Prozess des gesellschaftlichen Handelns sich verändern. Um dem neuartigen… …Nachwuchs diskutiert werden. Dazu haben Vorstand und Beirat der IGDD neun Sektionen gebildet, deren Leiter Ansprechpartner sein sollen, wenn Sie Interesse… …haben, sich an dem Kongress aktiv zu beteiligen. Der Tagungsbeitrag beträgt 15 Euro. Melden Sie sich doch bitte mit einem Titel, einer zehnseitigen… …Philologie Käte-Hamburger-Weg 3 D-37073 Göttingen Die Anschriften der Sektionsleiter sind: Sektion 1 „Regionale Phonologie: Struktur und Dynamik“ Prof. Dr. P…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Die umstrittene Episode in der dritten Âventiure des "Nibelungenlied": Sîfrits "widersage" an die Burgunden

    Ingeborg Cavalié
    …DIE UMSTRITTENE EPISODE IN DER DRITTEN ÂVENTIURE DES „NIBELUNGENLIED“: SÎFRITS „WIDERSAGE“ AN DIE BURGUNDEN Abstract von Ingeborg C a v a l i é… …in „Nibelungenlied“. 1. Theorien Sîfrits Ankunft in Worms beginnt mit einem Paukenschlag. Der fremde Recke war den Burgunden als Eroberer des… …Nibelungenhorts und Drachentöter vorgestellt worden. Als aber König Gunther auf den Helden zutritt und sich erkundigt, was ihn denn ins Land der Burgunden führe… …umstehenden Burgunden durch immer verletzendere Worte. Das überrascht. Nichts im Handlungsbeginn des Epos lässt eine solche Kehrtwende vermuten. Zwar möchte der… …und gebärdet sich am Burgundenhof als vermessener Herausforderer, der es mit den Wormsern aufnehmen will. Dass er um Krîmhilts Hand werben möchte, ist… …ihm entfallen. Erst im letzten Moment gelingt es Gernot, dem Konflikt ein Ende zu setzen. Die Wellen glätten sich und der Held wird in Ehren empfangen… …unterschiedlich beantwortet 1 : 1 Ausschlaggebend für die nachstehende Klassifizierung war es, die Antworten der Forscher in ihrer Verschiedenartigkeit hervortreten… …sperrte. 361 Ingeborg Cavalié – Voraus geht A. Heusler (1920–29), der durch komparatives Quellenstudium ein „Brünhildenlied“ als (rein hypothetische)… …. Heusler scheidet die heikle Episode der 3. âventiure aus seinen Rekonstruktionen aus, ordnet sie also implizit der ‚Anschwellung‘ zu und kommt später mit… …Anreicherungen einreiht, die dem ersten Teil des Epos Fülle und Gehalt geben sollten. – Dem widersprechen der rekonstruierende H. Schneider (1962) und auch der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2002

    Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 3. GH Hs 471- 780. Anhang 1-80 (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek

    Bernhard Tempel
    …Buchbesprechungen Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns. Teil 3. GH Hs 471- 780. Anhang 1-80 (Kataloge der Handschriftenabteilung… …/ Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 3). Harrassowitz, Wiesbaden 2000. Rudolf Ziesche, Der Manuskriptnachlaß… …Gerhart Hauptmanns. Teil 4. Register (Kataloge der Handschriftenabteilung / Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz: Reihe 2, Nachlässe 2, 4)… …. Harrassowitz, Wiesbaden 2000. Die Vollendung des Katalogs zum Manuskriptnachlaß Gerhart Hauptmanns markiert einen Meilenstein der Hauptmann-Forschung, der… …allmählich deutlich wurden. Mit der Erschließung der Manuskripte als dem Kernstück des Nachlasses wurde Rudolf Ziesche betraut, der 1977 einen ersten und 1987… …großen Teilen überhaupt erst möglich wurde. Mit dem lange erwarteten, nun erschienenen dritten Teil, der weitere 351 Signaturen mit 54.663 beschriebenen… …Manuskriptnachlasses, der sich durch seinen Umfang von 839 Signaturen mit 117.711 beschriebenen Seiten (T. 3, S. IX) wie durch eine bemerkenswerte Dichte der… …Berühmtheit. Zwar betrachtete der Dichter die Bemühungen der Literarhistoriker mit Skepsis, doch förderte er vor allem seit den 1930er Jahren die Ordnung… …, Erschließung und Benutzung seiner Sammlungen durch Hilfskräfte und befreundete Germanisten, nicht zuletzt im Hinblick auf die Erarbeitung der Ausgabe letzter… …informiert die Einleitung zum ersten Teil des Katalogs (T. 1, S. 9-26). Der Nachlaß teilte mit Deutschland, Berlin und nicht zuletzt der Preußischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.-23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …TAGUNGSBERICHT Autor, Autorisation, Authentizität Eine internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002 In bewährter Kooperation… …Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung alle zwei Jahre eine gemeinsame Arbeitstagung. In diesem Jahr befasste sich die Veranstaltung mit den nicht… …nur editorisch zentralen Begriffen Autor, Autorisation und Authentizität. Die Tagung war in hohem Maße von der Arbeit an methodischen, theoretischen und… …‚Autor‘ und Autordiskussion in der Germanistischen Mediävistik bereits die Richtung vor. Es gelang ihm gleich zu Beginn, bestimmte landläufige Vorstellungen… …über das Verhältnis der Mediävistik zum ‚Autor‘ in Frage zu stellen. Bein erwähnte u.a. die Problematik des Nachweises von Autorschaft in… …mittelalterlichen Handschriften. Anonyme Überlieferung ist hier ebenso vorhanden wie der im Text selbst (als einziger Quelle) erwähnte – bzw. sich selbst erwähnende –… …Schritt zur editorischen Methodik. Als Beitrag zu der in den letzten Jahren wieder heftigeren Debatte um die editorischen Prinzipien für mittelalterliche… …normalisiert werden soll, das Kriterium der Rezeption an: Damit seien z.B. die Texte im „Ambraser Heldenbuch“, die aus der klassischen Epoche (12./13. Jh.)… …stammen, auf die Sprachstufe der Erstrezeption hin zu normalisieren, da für das Heldenbuch selbst keine Rezeption nachzuweisen sei. Für den Umgang mit der… …ergibt sich wiederum je nach Erkenntnisinteresse die Möglichkeit einer Wahl zwischen der Darstellung des Prozesses der Variantenbildung oder – synoptisch –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Die Liedüberschriften im "Frauendienst" Ulrichs von Lichtenstein und die Handschriftenlücke vor der Artusfahrt

    Ein Klärungsversuch
    Sandra Linden
    …MISZELLEN DIE LIEDÜBERSCHRIFTEN IM „FRAUENDIENST“ ULRICHS VON LICHTENSTEIN UND DIE HANDSCHRIFTENLÜCKE VOR DER ARTUSFAHRT Ein Klärungsversuch von… …Sandra Linden, Tübingen Ulrichs von Lichtenstein fiktive Autobiographie „Frauendienst“ 1 (ca. 1255) ist ein Sonderfall der volkssprachigen Literatur des… …Mittelalters, denn neben der Lebensbeschreibung eines höfischen Minnedieners in der Ich-Perspektive präsentiert sie dadurch, dass Ulrich seine Minnelieder in die… …narrativen Passagen montiert, auch eine vom Dichter selbst autorisierte Werkausgabe seines lyrischen Schaffens. Doch der „Frauendienst“ gehört nicht zu den… …breit überlieferten Texten: Abgesehen von zwei kleineren Fragmenten 2 und der gesonderten Überlieferung der Minnelieder in der Manessischen… …Liederhandschrift 3 , liegt er lediglich in einer Handschrift (Hs. M, cgm 44) 4 vor. Für den Beginn der Artusfahrt, auf der Ulrich in einer Spielinszenierung eine… …fiktive Herrschaft entwirft, eröffnet die Überlieferung ein Interpretationsproblem: Der Handschrift cgm 44 fehlt nach Folio 99 v ein Doppelblatt, wodurch… …genau die Schlüsselstelle des Fahrtbeginns verloren gegangen ist. Die Lücke ist jedoch nicht, wie bisher angenommen, ein zufälliger Verlust der… …Überlieferung, sondern kann durch eine Betrachtung der Liedüberschriften, die cgm 44 für die ersten 38 Lieder aufweist, in ihrem Entstehen plausibel gemacht… …. Schmidt 1999 zusammengestellt in: Ich – Ulrich von Liechtenstein. Literatur und Politik im Mittelalter. Akten der Akademie Friesach „Stadt und Kultur im…
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