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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Die Lied?berschriften im ?Frauendienst? Ulrichs von Lichtenstein und die Handschriftenl?cke vor der Artusfahrt

    Ein Kl?rungsversuch
    Sandra Linden
    …narrativen Passagen montiert, auch eine vom Dichter selbst autorisierte Werkausgabe seines lyrischen Schaffens. Doch der „Frauendienst“ gehört nicht zu den… …Liederhandschrift 3 , liegt er lediglich in einer Handschrift (Hs. M, cgm 44) 4 vor. Für den Beginn der Artusfahrt, auf der Ulrich in einer Spielinszenierung eine… …Überlieferung, sondern kann durch eine Betrachtung der Liedüberschriften, die cgm 44 für die ersten 38 Lieder aufweist, in ihrem Entstehen plausibel gemacht… …werden. Die Liedüberschriften 5 im „Frauendienst“ verfahren stets nach demselben Muster, indem sie eine Angabe über die Liedgattung (tanzwîse, sincwîse… …, ûzreise, 1 Ulrichs von Liechtenstein Frauendienst, hg. v. Reinhold Bechstein, Leipzig 1888. Eine Forschungsbibliographie zum „Frauendienst“ hat Klaus M… …Namen verzeichnet. 4 Eine Beschreibung der Handschrift findet sich bei Erich Petzet: Die deutschen Pergamenthss. Nr. 1–200 der Staatsbibliothek München… …auffinden zu können, d.h. die Überschriften erleichtern eine selektive Rezeption des „Frauendienst“ als Autorensammlung des Minnesängers Ulrich von… …Ulrichs tanzwîsen eine höchst heterogene Gruppe, die vom einfachen Frauenlob (z.B. Lied I) bis zum Scheltlied (z.B. Lied XX) reicht. Zu Ulrichs… …Bezeichnung als wîse keine Nummer, doch ist zu bedenken, dass Ulrich die Begriffe tagewîse und tageliet synonym verwendet und das Tagelied explizit als eine… …Vertauschen und für eine absichtliche Umgruppierung im Liederbüchlein spricht. Nun ist aber auch umgekehrt zu prüfen, wie sich die Lieder 27–29 (XII–XIV) an…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Ismahel oder Asahel? Anmerkungen zu einem Sangspruch (Pseudo)Frauenlobs anlässlich seiner Neuedierung im Supplement zur Göttinger Frauenlob-Ausgabe

    Robert Schöller
    …das „am breitesten bezeugte Stück“ 5 im Textcorpus des GA-S. Der priamelartig angelegte Minnespruch listet eine Reihe von sogenannten „Minnesklaven“ 6… …Rezeptionszeugnisse eine gewisse Ratlosigkeit erkennen lassen: Die nur in Nachzeichnungen erhaltenen Konstanzer Fresken 10 zeigen einen vornehmen höfischen Jüngling… …gestalteten Gesprächsbild wird durch die angewinkelt erhobene rechte Hand der Frau wohl eine Zurückweisung angedeutet. 12 Die Anrede des Mannes ist in einem… …sich auch eine in mehreren Details über Wunderlich hinausgehende Dokumentation der komplexen Entstehungsgeschichte der Durchzeichnungen (S. 35–39). 11… …Kürnberger (fol. 63 r ) und – deutlich korrespondierend – zu Meinloh von Sevelingen (fol. 120 v ) im Codex Manesse. Eine abwehrende oder warnende Haltung der… …, S. 8. 418 Ismahel oder Asahel? Anmerkungen zu einem Sangspruch (Pseudo)Frauenlobs stellten zurückgreift, lässt auf eine Verunsicherung des Künstlers… …alle übrigen exemplarischen Namen [...] korrekt gewählt sind.“ 26 Schließlich wird man Oswald von Wolkenstein, um ein Gegenbeispiel zu nennen, eine… …stimmigen Katalog betrogener Männer ein, und auch hierfür konnte meines Wissens noch kein Interpret eine befriedigende Lö- 23 Helmuth Thomas: Untersuchungen… …der Beispielfiguren gerade für längere Kataloge 31 öfters eine gewisse Beliebigkeit walten; schließlich durchwandert nicht nur Asahel die Minnekataloge… …Kl. 3 zuletzt André Schnyder: Auf die Couch mit Oswald? Vorschlag für eine neue Lesart von Kl. 3, in: GRM N.F. 46, 1996, S. 1–15. Schnyder erwägt die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Präsenz des Mythos Konfigurationen einer Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit Kloster Irsee, 18.-21. September 2002

    Monika Schausten
    …einer mythischen Präsenzkultur und einer hermeneutischen Sinnkultur für moderne und mittelalterliche Gesellschaften herausstellte sowie eine Typologie… …Kulturformen erfuhr eine erste, für das Mittelalter wohl zentrale Konkretisierung in der Frage nach dem Verhältnis von Mythos und Kerygma, mit der sich einige… …Heinrich“, als Ausspielen des Kerygmatischen gegen den Archaismus dokumentiert (Warning), ob, wie etwa in den Judas-Viten, eine Mythologisierung christlicher… …der weitaus größte Teil der Beiträge gewidmet. Dabei ging es um eine genauere Explikation des mythischen Erzählens im Mittelalter, z.B. um die… …eine christliche Attribuierung der Feenfigur weg zu erzählen, scheiterten. In Bezug auf Gottfrieds „Tristan“ wurde die hervorragende Bedeutung des… …Angespielten erweise sich etwa die Metapher als mythisches Medium (Susanne Köbele). Eine Betrachtung der unterschiedlichen Autorfigurationen im epischen… …Erzählens an den verschiedensten Beispielen diskutiert. Für das „Annolied“ zeigte eine vergleichende Lektüre der origo gentis der Franken mit entsprechenden… …lateinischen Versionen, dass der Text keinen konsistenten Geschichtsentwurf formuliert, sondern vielmehr am Mythos arbeitet, indem er eine Summe divergierender… …Zernack). Die spätantike und mittelalterliche gelehrte Literatur etabliert mit Hermes Trismegistos eine Figur, welche, obwohl in der Tradition des… …Schwankindergeschichten Ausweis sind für eine Arbeit am genealogischen Ursprung des Schwanritters, indem sie vom Ursprung des Ursprungs erzählen (Beate Kellner), versieht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Die deutsche Schriftsprache und die Regionen Entstehungsgeschichtliche Fragen in neuer Sicht Freiburg/Schweiz, 2.-4. Oktober 2002

    Raphael Berthele, Helen Christen
    …. Geburtstages von Walter Haas organisierten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Freiburg i. Üe. eine Tagung mit der Intention, anerkannte Forscherinnen und… …diskutieren zu lassen. Zu diesem Zweck wurde nicht – wie gemeinhin üblich – eine Tagung, die hauptsächlich aus Präsentationen und Referaten besteht, organisiert… …, sondern eine Tagung, deren Hauptgewicht auf der Diskussion bereits vorher dargelegter Thesen liegen sollte. Alle eingeladenen Wissenschaftlerinnen und… …Sprachlandschaft, in der die geschriebenen regionalen Idiome relativ gleichberechtigt nebeneinander standen (bis ins 16. Jahrhundert), in eine umgestaltete… …von Walter Haas (Freiburg/Schweiz) sollte vor allem die Frage diskutiert werden, ob sich schon früh (eine) deutsche Leitvarietät(en) herausgebildet… …konkretes Resultat der Tagung war hier nicht direkt eine Antwort auf diese Frage, sondern die Erkenntnis, dass sich im Norden des deutschen Sprachraums… …unerwartet früh, nämlich weit vor 1500, eine Ausrichtung auf südlichere Varietäten beobachten lässt. Bereits die oben angesprochene Prämisse des ‚gleichbe- 1… …Auseinanderklaffen der Positionen, vielmehr bildete sich eine Art Konsens insofern heraus, als die Integration der Modalitäts-Kriterien in Modelle der… …zeigte auf, dass die regionalen Sprachen in althochdeutscher Zeit nicht einmal ansatzweise auf eine Einheitssprache hinzielen, was den Stellenwert der… …bestimmten Entwicklungsstufen der deutschen Schriftsprache zweifellos eine Rolle gespielt haben (namentlich natürlich der ostmitteldeutsche und der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.-24. November 2002

    Christian Neuhuber
    …Englisch, Französisch etc. als erste bzw. zweite Fremdsprache an Schulen und der unübersehbare Bedeutungsverlust als Verbindungs- und Begegnungssprache eine… …zumeist auch der Herkunft der Lehrenden zusätzliche Anforderungen und bedingen eine eigenständige Linie. So kommt der sprachpraktischen Ausbildung im… …Ausland als integrativem Bestandteil der germanistischen Lehre eine un- 431 Tagungsberichte gleich höhere Bedeutung zu und führt in der verschiedenen… …Förderung der deutschen Sprache im fremdsprachigen Ausland. Eine einseitige Orientierung am vornehmlich philologischen Aufgabenprofil der Binnengermanistik… …eine Ausbildung zum Fremdsprachenlehrer ebenso gut bedeuten wie zum Übersetzer oder Kulturvermittler, ist Basis einer Karriere in Wirtschaft ebenso wie… …soziopolitischen Zwänge durchaus auch als nicht zu unterschätzendes Potenzial gesehen und verstärkt als Impuls für eine Neuorientierung der gesamten Germanistik… …Vermittlung der deutschen Sprache im Ausland als Akt der gegenseitigen Wertschätzung, nicht als besondere Gunst aufzufassen – eine Grundvoraussetzung jeder… …partnerschaftlichen Kooperation. Als Beispiel für eine solche gelungene Kooperation wurde dabei die intensive Zusammenarbeit der Germanistikinstitute der… …qualitätsvollen Unterricht sicherzustellen half. Wie sehr damit in Shkoder und Nordalbanien durch eine vorurteilsfreie, respektvolle Unterstützung und die Pflege… …Engagement in mehrfacher Hinsicht eine ertragreiche, synergieträchtige Investition sein kann, belegen die geplante Installierung eines albanischen Dolmetsch-…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Tagungsbericht über das Internationale Kolloquium Korpuslinguistik Deutsch: synchron - diachron - kontrastiv (klde2003)

    Ilka Mindt
    …nicht (z.B. Wörterbuch von J. und W. Grimm), um die Wortbedeutungen zu erforschen und authentische Belege für die Verwendung zu präsentieren. Kaum eine… …Strukturen mit Hilfe eines Korpus kommt. Eine Beispieluntersuchung hierzu wurde von Dr. Kirsi Pakkanen-Kilpiä (Jyväskylä, Finnland) vorgestellt. Die… …. frighten- 435 Tagungsberichte ingly brilliant) wies er die Verbindung zwischen Wortbildung, Semantik und Textsorte nach, die sich erst durch eine qualitative… …Phänomene, wie z.B. die Zunahme des sog. get-Passivs, lassen sich gut nachweisen, für andere erweisen sich die jeweils eine Million Wörter umfassenden Korpora… …Meinecke (Erfurt) stellte ein Forschungsprojekt zur Wortbildung im Althochdeutschen und Altniederdeutschen vor, welches ebenso eine korpusgestützte… …anderen Wörtern zusammen vorkommen kann und so eine Bedeutungseinheit konstituiert, zum anderen durch die Illokution, indem zwei oder mehrere elements of… …argument zusammen vorkommen und eine Proposition darstellen. Eine Einführung in die sog. Lerner-Korpora des Englischen gab Dr. Ilka Mindt (Würzburg). Das… …anderen Seite aber auch sprachtypologische Untersuchungsmöglichkeiten von verschiedenen Sprachen erlauben. Eine Überleitung zum nächsten großen… …. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings ein einheitliches Beschreibungsmodell für die zu annotierenden Sprachen. Eine große Anzahl an weiteren… …Computersysteme und Softwareprogramme unabdingbar ist, eine möglichst unabhängige Form der Kodierung zu haben. Eine solche liegt im Zeichensatz Unicode vor. Bei der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    "Thesaurus proverbiorum medii aevi'. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, begr. v. Samuel Singer, hg. v. Kuratorium Singer der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, 13 Bde. und ein Registerband, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1995-2002

    Helmut Tervooren
    …geschrieben wurden. Singers Idee war es, „die Universalität mittelalterlichen Gedankengutes sinnfällig zu machen“ (Bd. 1, S. VI). Sein Mittel dazu war eine… …Idee überzeugend war, denn eine mehrfache Lemmatisierung von Titelstichwörtern hätte selbstständig interessante Konstellationen erstellen können, indem… …umfangreicheren Artikeln eine gute Orientierung und damit einen schnellen Zugriff. Innerhalb der Gruppen werden die Wendungen dann nach einer festen Folge der… …anthropologische Untersuchungen ein weites Feld. So ergibt 441 Buchbesprechungen sich etwa für den Sprachwissenschaftler aus der Mehrsprachigkeit eine breite… …„Wo“ (Bd. 13, S. 155–158). Als Titelstichwort überzeugt ‚Wo‘ zunächst nicht, aber liest man den Artikel, findet man eine Zusammenstellung des… …Literatur umfangreicher als die zu anderen Sprachen. Eine weitere Einschränkung ergab sich auch aus der zeitbedingten Zurückhaltung der Forschergeneration zu… …handhabbares Lexikon zu machen. Dies ist ihnen durch eine pragmatische Einstellung in weiten Partien gelungen, wenn auch einige Schlacken zurückgeblieben sind… …nicht nur eine wissenschaftliche Enzyklopädie, in der man sich zielgerecht und schnell bewegt, sondern auch ein Lesebuch, wie es den Brüdern Grimm für das… …Lesen und zum Weiterblättern sein. Das abschließende Urteil über eine überzeugende Idee, über eine große Sammlung und über eine organisatorische (aber… …auch verlegerische) Leistung kann nur positiv ausfallen. Entstanden ist eine Enzyklopädie, die zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel bei der Erforschung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Heinrich Götz, Lateinisch-althochdeutsches-neuhochdeutsches Wörterbuch (Beiband zu Althochdeutsches Wörterbuch: Auf Grund der von Elias von Steinmeyer hinterlassenen Sammlungen im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig begründet von Elisabeth Karg-Gasterstädt und Theodor Frings, hg. v. Rudolf Große), Akademie Verlag, Berlin 1999, XVIII u. 723 Seiten

    Stefan Sonderegger
    …erstmals kann so etwas wie eine Gesamtschau für die Zeitspanne 8. bis 11. Jahrhundert vermittelt werden, ohne Zweifel eine Pionierleistung, die höchste…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Johannes Singer, Mittelhochdeutscher Grundwortschatz auf der Grundlage der von R. A. Boggs erstellten lemmatisierten Konkordanz zum Gesamtwerk Hartmanns von der Aue sowie der von F. H. Bäuml erstellten Konkordanz zum Nibelungenlied und des von R.-M. S. Heffner erstellten Wortindex zu den Gedichten Walthers von der Vogelweide, 3., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage, Ferdinand Schöningh, Paderborn u.a. 2001 (UTB für Wissenschaft 2253), X und 170 Seiten Beat Wolf, Vademecum medievale. Glossar zur höfischen Literatur des deutschsprachigen Mittelalters, Peter Lang, Bern u.a. 2002, 174 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …behauptet, und zweitens ist die Durchführung methodisch alles andere als zufriedenstellend. Grundwortschatzverzeichnisse stellen seit langem eine bewährte… …unbedingt sein muss – die Zugehörigkeit eines Lemmas zu einer Häufigkeitsgruppe durch eine entsprechende Ziffer an dem Lemma zu vermerken. Es sei denn, hinter… …wahrscheinlichste und häufigste Benutzungssituation für das Bändchen sein dürfte. Was nützt z.B. eine ungeordnete Aufzählung von „Erzählung; Quelle; Neuigkeit… …; Begebenheit; Abenteuer; Kampf; a[ndere] B[edeutungen]“ (S. 103) zum mhd. Lemma âventiure? Hier wäre eine Verzahnung mit einem Mhd. Wörterbuch sicherlich… …eher im vertrauten Bereich der philologisch orientierten Mediävistik. Das Glossar bietet eine Sammlung sogenannter Kernbegriffe der mittelhochdeutschen… …noch einmal besonders hervorgehoben – eine Gruppe bilden, „welche sich durch ihre zentrale und wertbestimmende Bedeutung im Geistes- und Kulturraum des… …Wolf aus den Wortkommentaren der Textausgaben und aus der einschlägigen Fachliteratur. Eine kleine Auswahl von Belegstellen – leider nicht immer mit… …Ehrismann angegeben. Eine erfreuliche Erweiterung bieten die 9 Einträge, die um eine bildliche Darstellung ergänzt werden. 6 Zwar formuliert der Klappentext…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Jürgen Eichhoff, Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bd. 1: Francke, Bern 1977, Bd. 2: Francke, Bern 1978, Bd. 3: Saur, München u.a. 1993, Bd. 4: Saur, Bern, München 2000

    Jürgen Macha
    …nachhaltige Weise bereichert und eine Basis für interessante Deutungen und Nachfolge-Untersuchungen gelegt hat: Der Wortatlas der deutschen Umgangssprachen… …(WDU). Kaum eine der neueren wortgeographischen Arbeiten zur Dialektologie des Deutschen verzichtet darauf, von Ergebnissen Kenntnis zu nehmen, die in… …Forschungsinitiativen misst!), so hat sich seitdem eine Menge verändert, nicht nur in den Gehirnen derjenigen, die sich mit Regionalsprachlichkeit befassen, sondern auch… …Standarddeutschen verlangt eine Betrachtung, die nicht mehr nur grundmundartlich orientiert sein kann. Ergänzend müssen auch all die Zwischenformen in den Blick… …kodifizierte Norm.“ 2 Eichhoffs Zugriff, Ende der 60er Jahre konzipiert, traf und trifft also eine vitale ‚Schicht‘ des Sprachgebrauchs, die für die Belange des… …Alltags offenbar immer wichtiger geworden ist. Dies trifft umso mehr zu, als eine ursprüngliche Bedingung bei der Auswahl von Gewährspersonen deren… …einem onomasiologischen Verfahren, d.h. exploriert wurden Bezeichnungen für ‚eine Auswahl von geeignet erscheinenden Begriffen‘ (WDU, Bd. 1, S. 9) aus… …. Robert Möller: ‚Wortgebrauchsräume‘ in der nord- und mitteldeutschen Alltagssprache – eine Untersuchung zum „Wortatlas der deutschen Umgangssprachen“, in… …: „Wie heißt an Ihrem Ort gewöhnlich: die Mahlzeit am Abend?“ (WDU Bd. 2, Fragebogen S. 1). Dass eine solche Formulierung gewisse Unsicherheitsmomente in… …örtlichen Sprachkonstellation, aufgrund dessen eine Gewährsperson einen Expertenstatus zugewiesen bekommt, mag im Einzelnen schwer überprüfbar sein, für eine…
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