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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Die Liedüberschriften im "Frauendienst" Ulrichs von Lichtenstein und die Handschriftenlücke vor der Artusfahrt

    Ein Klärungsversuch
    Sandra Linden
    …MISZELLEN DIE LIEDÜBERSCHRIFTEN IM „FRAUENDIENST“ ULRICHS VON LICHTENSTEIN UND DIE HANDSCHRIFTENLÜCKE VOR DER ARTUSFAHRT Ein Klärungsversuch von… …Sandra Linden, Tübingen Ulrichs von Lichtenstein fiktive Autobiographie „Frauendienst“ 1 (ca. 1255) ist ein Sonderfall der volkssprachigen Literatur des… …Mittelalters, denn neben der Lebensbeschreibung eines höfischen Minnedieners in der Ich-Perspektive präsentiert sie dadurch, dass Ulrich seine Minnelieder in die… …narrativen Passagen montiert, auch eine vom Dichter selbst autorisierte Werkausgabe seines lyrischen Schaffens. Doch der „Frauendienst“ gehört nicht zu den… …breit überlieferten Texten: Abgesehen von zwei kleineren Fragmenten 2 und der gesonderten Überlieferung der Minnelieder in der Manessischen… …Liederhandschrift 3 , liegt er lediglich in einer Handschrift (Hs. M, cgm 44) 4 vor. Für den Beginn der Artusfahrt, auf der Ulrich in einer Spielinszenierung eine… …fiktive Herrschaft entwirft, eröffnet die Überlieferung ein Interpretationsproblem: Der Handschrift cgm 44 fehlt nach Folio 99 v ein Doppelblatt, wodurch… …genau die Schlüsselstelle des Fahrtbeginns verloren gegangen ist. Die Lücke ist jedoch nicht, wie bisher angenommen, ein zufälliger Verlust der… …Überlieferung, sondern kann durch eine Betrachtung der Liedüberschriften, die cgm 44 für die ersten 38 Lieder aufweist, in ihrem Entstehen plausibel gemacht… …. Schmidt 1999 zusammengestellt in: Ich – Ulrich von Liechtenstein. Literatur und Politik im Mittelalter. Akten der Akademie Friesach „Stadt und Kultur im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Ismahel oder Asahel? Anmerkungen zu einem Sangspruch (Pseudo)Frauenlobs anlässlich seiner Neuedierung im Supplement zur Göttinger Frauenlob-Ausgabe

    Robert Schöller
    …von Robert S c h ö l l e r , Wien Unter der Sigle V, 204 wurde im Supplement zur Göttinger Frauenlob-Ausgabe (GA-S) 2 der in den Handschriften Frauenlob… …das „am breitesten bezeugte Stück“ 5 im Textcorpus des GA-S. Der priamelartig angelegte Minnespruch listet eine Reihe von sogenannten „Minnesklaven“ 6… …, Register, Göttingen 2000 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge. Nr. 232). 3 Heinrichs von… …Traditionszusammenhang auf der Grundlage der Kolmarer Liederhandschrift, Tübingen 2002 (MTU 120), S. 156f. Zur Parallelüberlieferung der Strophe in der Kolmarer… …Handschrift vgl. S. 157 (k 61 3 = Mü 7a) und S. 160 (k 84 3 = Mü 7b). 5 GA-S, S. 44. 6 Der Terminus geht zurück auf die grundlegende Arbeit von Friedrich Maurer… …: Der Topos von den ‚Minnesklaven‘. Zur Geschichte einer thematischen Gemeinschaft zwischen bildender Kunst und Dichtung im Mittelalter, in: DVjs 27, 1953… …Schnell: Causa Amoris. Liebeskonzeption und Liebesdarstellung in der mittelalterlichen Literatur, Bern, München 1985 (Bibliotheca Germanica 27), S. 475–505… …(Kap. „Frauensklave und Minnesklave“), differenzierte den Begriff weiter aus und stellte dem ‚Minnesklaven‘ den ‚Frauensklaven‘ zur Seite, der die… …misogyne Verwendung des Topos v.a. in der geistlichen, didaktischen und schwankhaften Literatur abdecken sollte. Im Einzelfall ist diese klare Trennung… …freilich nicht immer möglich und hängt zuweilen von der Sichtweise des Interpreten ab; gerade im vorliegenden Fall ist es von entscheidender Bedeutung, ob…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Präsenz des Mythos Konfigurationen einer Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit Kloster Irsee, 18.-21. September 2002

    Monika Schausten
    …wissenschaftlichen Austausch, der einem Thema gewidmet war, das in der germanistischen Mediävistik bislang nur unsystematisch aufgegriffen worden ist. Gefragt wurde… …, ob und inwieweit die prominente Theoriediskussion zum Mythos, welche, so die Veranstalter, die etwa in der Aufklärung geläufige binäre „Schematisierung… …von Mythos und Logos“ durch die „Annahme einer komplexen Interferenzbeziehung“ ersetzt hat, in ihrer Applikation auf die Texte der älteren… …Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Disziplinen. Die Mehrzahl der Vorträge entstammte der germanistischen Mediävistik; diese wurden flankiert von… …Beiträgen aus der Romanistik, der Nordistik und der Komparatistik. Die Tagung wurde eingeleitet mit einem kulturtheoretischen Beitrag von Hans Ulrich… …Gumbrecht, der, ausgehend von einer kritischen Bilanzierung der Mythostheorien Cassirers, Jolles’ und Blumenbergs die je spezifischen Modi der Interferenz… …beider Konzepte entwickelte. Der Mythos, so Gumbrecht, sei nicht allein in modernen Kulturen, die alle Präsenzeffekte verdränge, ein Spezialeffekt, sondern… …auch in das Mittelalter füge er sich nicht ‚natürlich’ ein. Das hier eher abstrakt und epochenübergreifend aufgeworfene Problem der Koexistenz beider… …Kulturformen erfuhr eine erste, für das Mittelalter wohl zentrale Konkretisierung in der Frage nach dem Verhältnis von Mythos und Kerygma, mit der sich einige… …Beiträge auseinandersetzten. Dabei erwies sich der von Rainer Warning in die Diskussion eingebrachte Bachtinsche Begriff der narrativen Hybriden in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Die deutsche Schriftsprache und die Regionen Entstehungsgeschichtliche Fragen in neuer Sicht Freiburg/Schweiz, 2.-4. Oktober 2002

    Raphael Berthele, Helen Christen
    …. Geburtstages von Walter Haas organisierten seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Freiburg i. Üe. eine Tagung mit der Intention, anerkannte Forscherinnen und… …Forscher im Fachbereich der historischen Linguistik des Deutschen während zweier Tage intensiv aktuelle Thesen zur Genese der deutschen Schriftsprache… …, sondern eine Tagung, deren Hauptgewicht auf der Diskussion bereits vorher dargelegter Thesen liegen sollte. Alle eingeladenen Wissenschaftlerinnen und… …Wissenschaftler waren bereits zwei Jahre vor der Tagung um thematisch unterschiedlich ausgerichtete Beiträge zum Thema gebeten worden. Diese Beiträge lagen allen… …Beteiligten im Sommer 2002 vor und bildeten die Grundlage der Diskussionen, an der sich während zweier Tage Werner Besch (Bonn), Hans Bickel (Basel), Elvira… …Seebold (München) beteiligten, wobei letzterer einen viel beachteten öffentlichen Festvortrag zum Thema „Der deutsche Wortschatz in Deutschland und in der… …Schweiz“ hielt. Mit drei Ausnahmen sind diese Beiträge mittlerweile auch publiziert. 1 Die Diskussion auf der Tagung war thematisch gegliedert, mit jeweils… …einheitlich werdenden Schriftsprache beigetragen haben. Es ging also darum, Erklärungen dafür zu suchen, wie sich der deutsche Sprachraum von einer… …Sprachlandschaft, in der die geschriebenen regionalen Idiome relativ gleichberechtigt nebeneinander standen (bis ins 16. Jahrhundert), in eine umgestaltete… …hatte(n) oder ob alle Regionen in mehr oder weniger vergleichbarem Ausmaß an der Entstehung der einheitlichen Schriftsprache beteiligt waren. Ein erstes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.-24. November 2002

    Christian Neuhuber
    …Zukunftschancen der deutschen Sprache in Mittel-, Südost- und Osteuropa Graz 20.–24. November 2002 ,,... und wenn’s Graz gilt!“ In seiner… …Leutnant Gustls in Schnitzlers gleichnamiger Monolognovelle, aus einer scheinbaren Nebensächlichkeit also, das ambitionierte Ziel der Veranstaltung: Graz… …, die ehemalige ‚friedhofsruhige Pensionopolis‘ der Habsburgermonarchie in der südöstlichen Ecke des deutschen Sprachraums, nunmehr aber als… …Germanisten aus 33 Ländern – zu beweisen, dass sich der Besuch lohnt. Und dies nicht nur aus streng fachlicher Sicht. Über 130 Wissenschaftler aus vier… …Kontinenten, thematisch bedingt vor allem aber aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa (und damit beinahe alle Geladenen) waren dem Ruf der Veranstalter gefolgt, um… …im Rahmen der internationalen Tagung über die Perspektiven und Chancen der deutschen Sprache und damit auch der germanistischen Tätigkeit zumal im… …Ausland zu diskutieren. Die Bestandsaufnahme freilich unterschied sich merklich von vorangehenden germanistischen Konferenzen. Der ehemals vorherrschende… …Optimismus, der im Aufschwung der deutschen Sprache in den Reformstaaten nach der Öffnung gründete, ist mittlerweile einer sichtbaren Ernüchterung, zuweilen… …Englisch, Französisch etc. als erste bzw. zweite Fremdsprache an Schulen und der unübersehbare Bedeutungsverlust als Verbindungs- und Begegnungssprache eine… …bedenkliche Gegenentwicklung zur Aufbruchsstimmung noch vor einem Jahrzehnt. Es nicht beim Lamento zu belassen, sondern der grassierenden Ratlosigkeit nun mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Tagungsbericht über das Internationale Kolloquium Korpuslinguistik Deutsch: synchron - diachron - kontrastiv (klde2003)

    Ilka Mindt
    …beitrugen, das Kolloquium zu einem Austausch- und Informationsforum über den Forschungsstand der Korpuslinguistik zu machen. Es war in zweifacher Hinsicht… …interdisziplinär. Zum einen, da neben der deutschen Sprache auch die Korpuslinguistik anderer philologischer Fächer, z.B. der Anglistik und der Indogermanistik… …, vertreten war; zum anderen wurden Kodierungsprobleme von Korpora vertieft sowie der medizinische und juristische Blickwinkel auf die Korpuslinguistik… …Beim Themenbereich der Grundsatzfragen standen zwei Aspekte im Vordergrund: 1. die Frage nach methodischen Vorgehensweisen in der Wissenschaft im… …Allgemeinen und der Korpuslinguistik im Besonderen sowie 2. die Frage nach der Eignung von Korpora für das entsprechende Untersuchungsziel. Die methodischen… …Vorgehensweisen wurden im Vortrag von Prof. Dr. Ahti Jäntti (Jyväskylä, Finnland) deutlich, der die lange germanistische Tradition in der Lexikographie der… …Grammatik der deutschen Sprache geht hingegen auf Belege zurück, die auf einer systematischen korpusbasierten Untersuchung der Sprache beruhen. Dieses… …Desiderat soll durch ein neues Forschungsprojekt angegangen werden. Dabei ist die Leitfrage, wie man zur Beschreibung der Regelhaftigkeiten der grammatischen… …methodische Vorgehensweise ist auch bei der Annotation von Korpora wichtig. Dr. George Smith (Potsdam) stellte das Tiger-Korpus vor, ein Zeitungskorpus des… …Analyse bestimmter Textsorten zeigt. In den Strukturen dieses Wortbildungstyps fungiert das Adverb als ein emphasizer, der gleichzeitig semantisch entleert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    "Thesaurus proverbiorum medii aevi'. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, begr. v. Samuel Singer, hg. v. Kuratorium

    Helmut Tervooren
    …BUCHBESPRECHUNGEN ‚Thesaurus proverbiorum medii aevi‘. Lexikon der Sprichwörter des romanisch-germanischen Mittelalters, begr. v. Samuel Singer, hg… …. v. Kuratorium Singer der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, 13 Bde. und ein Registerband, Walter de Gruyter, Berlin, New… …York 1995–2002 Die hier zu besprechende Enzyklopädie zum Sprichwort des Mittelalters dürfte eines der letzten monumentalen Werke sein, die einem… …Wissenschaftler zu verdanken sind: Samuel Singer (1860–1948). Singer war ja nicht nur der primus inventor, der Ideengeber und Organisator der Enzyklopädie, er war… …(wie die Brüder Grimm beim „Deutschen Wörterbuch“) auch über Jahrzehnte der Sammler und Ordner. Der TPMA hat damit einen anderen Entstehungsmodus als die… …meisten Fachenzyklopädien, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzipiert und ausgeführt wurden, etwa das „Verfasserlexikon“, das „Wörterbuch des… …wissenschaftlichen Sammelns, Vergleichens und Darstellens ist, dem Mittelalter aber eigentlich nie angemessen war, mit der Nationalphilologie. Singer war Komparatist… …, sein Blick glitt über alle Sprachen der Romania und Germania, und er versuchte, das Sprichwort in allen süd-, west- und nordeuropäischen Sprachen zu… …. Fuhrmann) vordringen und seinen Lesern die Einheit europäischen Verhaltens, aber auch die Differenz in der Einheit vor Augen stellen. In diesem Sprachen und… …Territorien übergreifenden Ansatz liegt der unschätzbare Mehrwert, den der „Thesaurus“ gegenüber nationalen Sprichwortsammlungen hat. Aufgrund seiner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Heinrich Götz, Lateinisch-althochdeutsches-neuhochdeutsches Wörterbuch (Beiband zu Althochdeutsches Wörterbuch: Auf Grund der von Elias von

    Stefan Sonderegger
    …Buchbesprechungen Heinrich Götz, Lateinisch-althochdeutsches-neuhochdeutsches Wörterbuch (Beiband zu Althochdeutsches Wörterbuch: Auf Grund der von… …Elias von Steinmeyer hinterlassenen Sammlungen im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig begründet von Elisabeth Karg-Gasterstädt… …die Althochdeutsche Sprache“, Stuttgart 1845 – und seither immer wieder erörtert worden oder an Einzeldenkmälern der Übersetzungsliteratur näher… …. Der auch sonst in der Forschung über das Althochdeutsche – bes. zu den Glossen – bekannte Verfasser publizierte zunächst 1993 ein „Vorläufiges… …typographischer Gestaltung vorzulegen. Über die in der Leipziger Arbeitsstelle „Ahd. Wb.“ vorliegenden Unterlagen hinaus, hat H. Götz diese Grundlage entscheidend… …fast unbeschreiblichen Einsatzes dieser Forscherpersönlichkeit in gut 10 Jahren ein umfassendes Wörterbuch der vom Lat. ins Ahd. übersetzten… …, geschickt durch Klammern ergänzt, wie z.B. lat. bibere: (ex aqua) bibere, ahd. (brunnen) niozan (Otfrid). Die ahd. Formen sind nach dem sog. Normalahd. der… …semantischen Genauigkeit neue Maßstäbe für die noch keineswegs abgeschlossene Forschungsaufgabe der Beeinflussung des Althochdeutschen durch das Lateinische, und… …Denkmäler ausgezogen. So fehlt aus der ahd. „Lex Salica“ (Fragment der Übersetzung) neben mlat. mannire ‚vor Gericht fordern, vorladen‘, ahd. u.a. mennen (S… …schwierig bleibt. Auch vermisst man etwa bei lat. genus oder lat. causa den Hinweis auf die genera causarum, d.h. die aristotelischen Gattungen der Rede (vor…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Johannes Singer, Mittelhochdeutscher Grundwortschatz auf der Grundlage der von R. A. Boggs erstellten lemmatisierten Konkordanz zum Gesamtwerk

    Klaus-Peter Wegera
    …Buchbesprechungen Johannes Singer, Mittelhochdeutscher Grundwortschatz auf der Grundlage der von R. A. Boggs erstellten lemmatisierten Konkordanz zum… …Gesamtwerk Hartmanns von der Aue sowie der von F. H. Bäuml erstellten Konkordanz zum Nibelungenlied und des von R.-M. S. Heffner erstellten Wortindex zu den… …Gedichten Walthers von der Vogelweide, 3., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage, Ferdinand Schöningh, Paderborn u.a. 2001 (UTB für Wissenschaft 2253)… …Seiten Der barocke Titel des Mittelhochdeutschen Grundwortschatzes von Singer beschreibt bereits das gesamte Unternehmen. Auf der Basis der genannten… …Indices und Konkordanzen wird der Wortschatz der drei Ausschnitte mhd. Literatur in Form von Häufigkeitslisten ermittelt und aufgelistet. Der Klappentext… …Mittelhochdeutschen vor.“ In der Tat ist die Grundidee, den zentralen Ausschnitt des mittelhochdeutschen Wortschatzes für den universitären Unterricht zusammenzustellen… …und den Studierenden auf diese Weise verfügbar zu machen, durchaus sinnvoll. Doch erstens ist das Unternehmen nicht so neuartig, wie es der Klappentext… …Methode der Fremdsprachenvermittlung dar, doch hat sich die Fremdsprachendidaktik seit geraumer Zeit von reinen Frequenzlisten verabschiedet und den… …worden, und zwar 445 Buchbesprechungen 1930 durch Franz Saran1 , der in der Überschrift seines Wörterverzeichnisses („Verzeichnis häufig vorkommender oder… …besonders wichtiger Wörter mit Etymologie und Bedeutungsentwicklung“) beide Kriterien der Auswahl nennt. Durch die Beschränkung auf drei kleinere Ausschnitte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2003

    Jürgen Eichhoff, Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bd. 1: Francke, Bern 1977, Bd. 2: Francke, Bern 1978, Bd. 3: Saur, München u.a. 1993, Bd

    Jürgen Macha
    …Buchbesprechungen Jürgen Eichhoff, Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bd. 1: Francke, Bern 1977, Bd. 2: Francke, Bern 1978, Bd. 3: Saur… …nachhaltige Weise bereichert und eine Basis für interessante Deutungen und Nachfolge-Untersuchungen gelegt hat: Der Wortatlas der deutschen Umgangssprachen… …(WDU). Kaum eine der neueren wortgeographischen Arbeiten zur Dialektologie des Deutschen verzichtet darauf, von Ergebnissen Kenntnis zu nehmen, die in… …empirischer Sprachforschung. Hatte etwa Kretschmers Umgangssprachen-Beschreibung1 (erschienen 1918) das Schicksal, weder von der dialektologischen Fachwelt noch… …infolge der demographischen Prozesse im und nach dem Zweiten Weltkrieg und unter dem Einfluss einer auch medial immer stärker gewordenen Präsenz des… …genommen werden, die gemeinhin als ‚umgangssprachlich‘ bezeichnet werden. „Die praktische Kommunikation der überwiegenden Mehrheit der Individuen findet… …kodifizierte Norm.“ 2 Eichhoffs Zugriff, Ende der 60er Jahre konzipiert, traf und trifft also eine vitale ‚Schicht‘ des Sprachgebrauchs, die für die Belange des… …Alltags offenbar immer wichtiger geworden ist. Dies trifft umso mehr zu, als eine ursprüngliche Bedingung bei der Auswahl von Gewährspersonen deren… …dokumentiert ist. 3 Der „Wortatlas der deutschen Umgangssprachen“ – in wohlbegründetem Unterschied zu Kretschmer mit dem Pluralkennzeichen operierend – basiert… …Schüben gewonnen wurde. Die erste Erhebung betraf das Gebiet der ‚alten‘ Bundesrepublik, der damaligen DDR, Österreichs und der deutschsprachigen Teile der…
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