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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Autor, Autorisation, Authentizität. Eine Internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.-23. Februar 2002

    Harald Saller, Mike W. Malm
    …TAGUNGSBERICHT Autor, Autorisation, Authentizität Eine internationale Arbeitstagung an der RWTH Aachen, 20.–23. Februar 2002 In bewährter Kooperation… …Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung alle zwei Jahre eine gemeinsame Arbeitstagung. In diesem Jahr befasste sich die Veranstaltung mit den nicht… …nur editorisch zentralen Begriffen Autor, Autorisation und Authentizität. Die Tagung war in hohem Maße von der Arbeit an methodischen, theoretischen und… …‚Autor‘ und Autordiskussion in der Germanistischen Mediävistik bereits die Richtung vor. Es gelang ihm gleich zu Beginn, bestimmte landläufige Vorstellungen… …über das Verhältnis der Mediävistik zum ‚Autor‘ in Frage zu stellen. Bein erwähnte u.a. die Problematik des Nachweises von Autorschaft in… …mittelalterlichen Handschriften. Anonyme Überlieferung ist hier ebenso vorhanden wie der im Text selbst (als einziger Quelle) erwähnte – bzw. sich selbst erwähnende –… …Schritt zur editorischen Methodik. Als Beitrag zu der in den letzten Jahren wieder heftigeren Debatte um die editorischen Prinzipien für mittelalterliche… …normalisiert werden soll, das Kriterium der Rezeption an: Damit seien z.B. die Texte im „Ambraser Heldenbuch“, die aus der klassischen Epoche (12./13. Jh.)… …stammen, auf die Sprachstufe der Erstrezeption hin zu normalisieren, da für das Heldenbuch selbst keine Rezeption nachzuweisen sei. Für den Umgang mit der… …ergibt sich wiederum je nach Erkenntnisinteresse die Möglichkeit einer Wahl zwischen der Darstellung des Prozesses der Variantenbildung oder – synoptisch –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Der Deutsche Malagis nach den Heidelberger Handschriften cpg 340 und 315. Unter Benutzung der Vorarbeiten von Gabriele Schieb und Sabine Seelbach hg

    Helmut Tervooren
    …BUCHBESPRECHUNGEN Der Deutsche Malagis nach den Heidelberger Handschriften cpg 340 und 315. Unter Benutzung der Vorarbeiten von Gabriele Schieb und… …Sabine Seelbach hg. v. Annegret Haase, Berlin 2000 (DTM 82), 626 Seiten Der „Malagis“-Roman ist in zwei Handschriften aus der 2. Hälfte des 15… …. Jahrhunderts überliefert und wird wie „Reinolt von Montalban“ und „Ogier von Dänemark“ mit dem pfalzgräfischen Hof in Heidelberg bzw. mit der Rottenburger… …Büchersammlung der Pfalzgräfin Mechtild in Verbindung gebracht. Von der Gattung her ist er zu den ‚Chansons de geste‘ zu zählen, speziell zu den in Frankreich und… …auch in den Niederlanden beliebten Empörer-Romanen innerhalb der Karls-Epik. Da diese Gattung in der mhd. Literatur nur spärlich vertreten ist, wäre… …anzunehmen, dass das umfangreiche Werk in der deutschen Forschung Beachtung gefunden hätte. Hinzu kommt, dass der Roman auf einem interessanten, im Einzelnen… …nicht mehr rekonstruierbaren Rezeptionsweg an den Heidelberger Hof kam: Der Ausgangspunkt war eine frz. Chanson de geste, die ins (West)flämische… …übersetzt wurde und dann (wohl über das Rheinland) in die Pfalz kam. Ein in der Literaturgeschichte bekannter Weg, der einige Jahrhunderte früher gern benutzt… …philologische Forschung, die sachlich und personell mit der Vorbereitung der hier anzuzeigenden Ausgabe in Verbindung steht, d.h. es sind vor allem Arbeiten der… …waren nur Bruchstücke ediert worden. Wer sich mit dem gesamten Inhalt vertraut machen wollte, musste zur mndl. Prosaauflösung von 1556 (von der es eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. B: Ergänzungsreihe 8), X + 237 Seiten, 22 Abb.

    Uta Goerlitz
    …theoretische Übungen an Faksimiles und Editionen, kommt die Arbeit an Originalhandschriften in der Praxis des Universitätsunterrichts häufig zu kurz. Hier… …der Einführung in die mittelalterliche Paläographie und Handschriftenkunde von Karin Schneider und damit von einer Spezialistin, deren Beschreibungen… …der deutschen Handschriften des Mittelalters in der Bayerischen Staatsbibliothek in München Maßstäbe gesetzt haben. Der Band tritt damit in eine Reihe… …einschlägiger Lehrwerke zum Thema wie etwa im deutschsprachigen Raum in den beiden letzten Jahrzehnten Otto Mazals „Lehrbuch der Handschriftenkunde“ (Wiesbaden… …1986), der erneut aufgelegten „Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters“ von Bernhard Bischoff (2. Aufl. Berlin 1986)… …oder der von Wolfgang Milde neu bearbeiteten „Einführung in die Handschriftenkunde“ von Karl Löffler (Stuttgart 1997). Es mag deshalb zunächst verwundern… …Spätmittelalters, mit der Schneider den erweiterten Anforderungen heutiger Handschriftenforschung nachkommt. Nach einer forschungsgeschichtlichen Einleitung gibt die… …Verfasserin im ersten Teil einen Überblick über die mittelalterliche Paläographie von der karolingischen Minuskel bis zu den Schriften in der Zeit des frühen… …Buchdruckes (S. 13–100). Dem Akzent entsprechend liegt der Schwerpunkt auf den gotischen Schriften, und auch die folgenden Kapitel des der Paläographie… …Gliederungspunkte gelten der in den Handschriften vorfindlichen Interpunktion, den Diphthong- und Umlautschreibungen, der Akzentsetzung, der musikalischen Notation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Heinz Kischkel, Tannhäusers heimliche Trauer. Über die Bedingungen von Rationalität und Subjektivität im Mittelalter, Max Niemeyer, Tübingen 1998 (Hermaea N. F. 80), 332 Seiten

    Kerstin Helmkamp
    …, Tübingen 1998 (Hermaea N. F. 80), 332 Seiten Der Titel dieser Dissertation ist Programm: Heinz Kischkel stellt gängige Auffassungen über Leben und Werk des… …Tannhäusers in Frage, indem er die These vertritt, dass der Dichter Anhänger nicht einer Poetik der fröide, sondern einer Poetik der heimlichen Trauer gewesen… …sei. Ein zentraler Schlüssel liegt für den Verfasser dabei 154 Buchbesprechungen in der Klärung der Begriffe ‚Rationalität‘ und ‚Subjektivität‘, die er… …mit der Frage nach der ‚Alterität' des Mittelalters verbindet. In Abgrenzung von Hans Robert Jauß, der die Fremdheit der mittelalterlichen Rationalität… …Systematik, sondern auf ihre Ähnlichkeiten, Analogien und Veränderungen zu befragen. Im Blick auf die Alterität der mittelalterlichen Subjektivität geht… …Kischkel davon aus, dass der Tannhäuser zwar noch kein modernes (Dichter)Subjekt repräsentiert, der Autor aber auch nicht – wie die postmoderne… …Theoriebildung postuliert – hinter einem Text verschwindet. Im ersten Kapitel appliziert der Verfasser seinen Begriff der ‚lateralen Rationalität‘ auf die – unter… …dem Namen Tannhäusers in zwei Handschriften (w, i) überlieferte – „Hofzucht“. Bei der Untersuchung des handschriftlichen Materials konstatiert er, dass… …wichtige Formgrenzen überdeckt werden, wenn heterogene Elemente (wie Paar- und Kreuzreime oder drei-, vier- und sechszeilige Strophen) in der textkritischen… …besteht nach Kischkel darin, dass der mittelalterliche Dichter noch nicht unter dem Druck moderner Präzision gestanden habe, die auf die „Eroberung immer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaften (DGfS) vom 26. bis 28. Februar 2003 an der Ludwig-Maximilians-Universität

    …NOTIZ 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaften (DGfS) vom 26. bis 28. Februar 2003 an der Ludwig-Maximilians-Universität…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Liste eingesandter Bücher

    …Siegfried Ringler, Humberg, Elberfeld 2001. Thomasin von Zerklaere: Der Welsche Gast, secondo il Cod. Pal. Germ. 389, Heidelberg con le integrazioni di… …Fuchs-Jolie, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen v. Hella Frühmorgen-Voss… …, fortgef. v. Norbert H. Ott zusammen mit Ulrike Bodemann, Bd. 3, Lieferung 4, Beck, München 2000 (Veröffentlichungen der Kommission für Deutsche Literatur… …des Mittelalters der Bayerischen Akademie der Wissenschaften). Preussisches Wörterbuch. Deutsche Mundarten Ost- und Westpreußens, begr. v. Erhard… …Rationalität. Eine linguistische Theorie der Höflichkeit, Edizione Parnaso, Trieste 2002 (Hesperides 18). Gaebel, Ulrike und Erika Kartschoke (Hgg.): Böse Frauen… …– Gute Frauen. Darstellungskonventionen in Texten und Bildern des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Wissenschaftlicher Verlag, Trier 2001 (LIR 28)… …. Glück, Helmut: Deutsch als Fremdsprache in Europa vom Mittelalter bis zur Barockzeit, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Haarmann, Harald: Lexikon der… …Germanistik 21). Hamm, Marlies: Der deutsche „Lucidarius“, Band 3: Kommentar, Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37). Haß-Zumkehr, Ulrike (Hg.)… …. Hove, Ingrid: Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Niemeyer, Tübingen 2002 (Phonai 47). Kettler, Wilfried: Trewlich ins teütsch… …1700 bis 1900. Untersuchungen zur Durchsetzung der Literalität in der Schweiz, Niemeyer, Tübingen 2002 (Germanistische Linguistik 229). Saurma-Jeltsch…
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